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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Fotostories und -reportagen » Irland 2023 oder „Ich geh mal provisorisch!“
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Alt 28.04.2023, 13:20   #1
Dana
 
 
Registriert seit: 21.08.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 33.942
Lächeln Irland 2023 oder „Ich geh mal provisorisch!“

EDIT: dieser Teil ist Stefan (eac) gewidmet, der gerade, getrennt vom Rest seiner Gruppe, am Flughafen ganz alleine warten muss, bis er dran kommt. Hat er wenigstens was zu lesen.


Irland 2023 oder „Ich geh mal provisorisch!“

15.-22.4.2023, Donegal, mit von der Partie:


Vera aus K., Tom D, Laurana (Eva) mit Mann (Tim) und Kind (Juno), BodenseeTroll (Obi) mit Kerrie (Kerstin), Pelle (keine Ahnung, wie sein Nick ist, aber Robert heißt er eigentlich, nennt ihn nur keiner, genau, wie Obi eigentlich Michael heißt, ihn aber auch keiner so nennt.), eac (Stefan), jhagman (Jürgen), Tafelspitz (Dominik) und ich.

Außer Dominik, der zum ersten Mal teilnahm, weil er ein guter Freund geworden ist und ihn das Land interessierte, waren alle anderen alte Hasen. Zum Teil fahren wir seit 2011 zusammen in Urlaub, es war also klar: diese Woche wird toll.

Theoretisch.

Wenn alles klappt.

Kommen wir zum

VORWORT:

„Ich hab uns eingecheckt!“

Dieser Satz, der zwei Tage vor unserem Flug von Tom über Whatsapp kam, war der Auslöser. Ich begann mich ENDLICH vorzufreuen!

Letztes Jahr hatte unsere SUF-Freundesgruppe beschlossen, mal wieder einen Irland-Flug zu wagen. Warum das vorher lange nicht geklappt hatte, wissen wir alle. Dieser MIST wird von mir keine weitere Erwähnung erhalten! Wir hatten also alles gebucht und wussten, wir können uns nun ein Jahr vorfreuen. Dies taten wir auch, schwätzten in der Whatsappgruppe und waren guter Dinge.

Bis meine Partnerin meinte, es wäre doch schön, solch ein Erlebnis mit mir vorher zu zweit zu teilen. Sie ist kein so Gruppenreisentyp und hatte bei der Gruppenreise abgesagt. Völlig ok, nicht jeder tickt gleich. Somit sagte ich begeistert zu und wir buchten für Sommer 22 eine Woche Connemara. Ich wollte ihr vieles zeigen, wo wir schon gewesen waren und freute mich sehr, dass sie an einer Fotoreise zu zweit Interesse zeigte.

Ich freute mich genau bis drei Tage vor Flug. Da kam nämlich eine kurze Mail von der Lufthansa, dass unser Flug gestrichen sei. Kein Sorry, kein „tut uns leid, es ist weil…“, einfach nur: „Cancelled.“ Natürlich müssen sie eine Alternative anbieten. Die war zwei Tage später (!!!). Ende vom Lied war, dass wir, nach einigen Kämpfen, einen früheren Flug zu bekommen, den kompletten Urlaub stornieren mussten, da wir beide die Woche drauf wieder unterrichten mussten. Ich habe selten SO aus eigener Traurigkeit heraus geweint. Ich war einen Tag untröstlich, danach kam der Optimismus wieder und die Suche nach anderen Möglichkeiten begann. Wir hatten dann noch einen tollen Urlaub woanders, aber Irland war erst einmal Geschichte.

Keine Ahnung, dass so ein kleines „Trauma“ so fest sitzen konnte. Je näher unser Irlandflug jetzt kam, desto weniger freute ich mich und desto mehr kam die Angst, wann die „Cancelled“-Mail kommen würde. Dazu noch Streik-Berichte etc. Ich blockierte völlig. Als Tom dann meinte: „Die haben mir eine komische Mail geschickt“, war für mich klar…aaaha. Da isse ja. Aber die Lufthansa wollte Vera, Jürgen, Tom und mich nur anders setzen „aus organisatorischen Gründen“…komischerweise waren die Sitzplätze aber dieselben, die Tom eh schon ausgesucht hatte.

Das war der Moment, wo es in mir etwas bröckelte. Sollte es echt klappen? Und als dann der Satz kam, dass wir nun erfolgreich eingecheckt seien, holte ich in zwei Tagen alle Vorfreude nach, die seit Sommer in Eis verpackt gewesen war! Packliste, Koffer, Kameras in Schuss gebracht, laut irische Musik gehört…hachja, es sollte wohl wirklich sein! Und dann kam der Morgen, als wir uns am Flughafen trafen!

BERICHT!

Tag 1, 15.4.2023 oder „Das iss ja unfair!“

Ok…das erfolgreiche Treffen am Flughafen mussten wir wieder neu lernen, denn ich stand da erst einmal völlig vereinsamt, während Tom noch nicht da, Jürgen aber schon längst mit der Kofferabgabge durch war und sich woanders aufhielt. Dass Vera vor mir da war – da müsste schon die Welt untergehen. Und da sie nicht unterging, war sie noch nicht da. Ich schrieb mich also mit den anderen zusammen, Tom traf ich dann zufällig, als er ankam, Jürgen kam zum von mir ausgewiesenen Schalter zurück und Vera wurde von ihrem Shuttle SO falsch am „Abflug“ abgesetzt, dass sie über 20 Minuten zu spät kam, weil sie den kompletten Flughafen durchlaufen musste, bis sie bei A ankam.

Endlich hatten wir erfolgreich unsere Koffer eingebuchtet, das darf man ja mittlerweile selbst, wenn man online eingecheckt ist, zumindest bei der LH, und machten uns auf zum Sicherheitscheck. Tom hatte einen „Slot“ gebucht, das ist mittlerweile möglich. Wir bekamen daraufhin eine Uhrzeit genannt, zu der wir uns an der Sicherheit einzufinden hatten und wir hatten ein Zeitfenster, so dass wir in Ruhe durch die Passkontrolle etc. gehen konnten, ohne Stress. Bei der Sicherheit angekommen, waren wir noch etwas zu früh und der „Aufpasser“ dort bat uns, noch einen Moment zu warten, da gerade eine andere Familie am „Smart Way“-Band war. Jaha, was waren wir smart! Bzw Tom. In der Wartezeit konnten wir dann schon überlegen, wie wir die Sachen auf die Bänder packen wollten. Ich hatte, wegen meiner schweren OP im Bauchraum, deretwegen ich nichts Schweres heben durfte (hat nicht immer geklappt, gleich zu Anfang hab ich es vergessen und meinen schweren Koffer selbst aufs Band gewuchtet, weshalb ich danach hoffte, durch die Passkontrolle zu kommen…konnte die Kamera dort die Schmerzverzerrung des Gesichts rausrechnen?) – aber ich schweife ab… also, deretwegen ich nichts Schweres heben durfte, überlegt, meinen gesamten Fotorucksack einfach in meinen kleinen Handgepäcktrolley zu stopfen, zusammen mit meiner Zahnbürste (Akku) und meinen Medikamenten, für den Fall, dass mein Koffer irgendwie zu spät ankommt. Ist ja in der letzten Zeit alles mehrfach passiert, weil überall Personal fehlt. So stand ich mit meinem Trolley und musste nur meine Jacke ausziehen. Der Anweiser rief uns rüber.

Wir passierten also den Smartway-Eingang und waren sofort am Band. Genial.

Giftige Blicke von den Wartenden in der Schlange der normalen Abfertigung.
„Das ist ja unfair!!“ bruzzelte eine Frau vor sich hin, mich eisig anschauend.
Ruhig lächeln. Sachlich bleiben.
„Wenn Sie das nächste Mal einen Sicherheits-Slot buchen, sind Sie auch früher dran.“
Daraufhin bekam der Ehemann den Rest des Frustes ab.

Ich stand nun vor den Containern, in die man sein Hab und Gut legen musste, um frei durch den „Pieper“ zu schreiten. Wie machte ich das jetzt? Normalerweise muss man alles öffnen, was elektrische Geräte beinhaltete…aber dann müsste ich meinen kompletten Koffer öffnen und alles rausräumen. Ach nee, ich ließ alles einfach drin. Die Frau am Band zwinkerte mir zu, sie hatte meinen Gedankengang mitbekommen: „Probieren Sie’s einfach.“ Ich knallte also den Koffer komplett aufs Band, legte alles andere ab, das piepen könnte und ging zum Durchgang.

Super. Das Ding zeigte an mehreren Stellen GEFAHR an (ist ja kein Pieper mehr, sondern so ein Scanner, der „komische Dinge“ am Körper erkennt. Ich wurde also einer kompletten Leibesvisitation unterzogen, bis in den Schlüpper. Ich HASSE das. Mir wurde dann erklärt, dass mein Shirt, das ich anhatte, nicht „nah genug am Körper“ gewesen sei, so dass ich Dinge darunter verstecken könne. Jo. Nu. Erinnerte mich so ein wenig an den ganz alten Disney-Kurzfilm „Gulliver“, in dem ein kleiner Verbrecher 20456285476245 Sachen unter seiner Kleidung versteckt. Als es darum geht, Gulliver umzubringen, weil Riesen-Bedrohung, zieht er eine Sache nach der anderen unter seinem Gewand hervor. Vom Kurzschwert bis zur Riesenbombe ist alles dabei.

Ich allerdings hatte aus „organisatorischen Gründen“ nichts davon mitgenommen, durfte also wieder frei herumlaufen und stellte mit einem Grinsen fest, dass mein Koffer ohne eine Beanstandung einfach durchgegangen war. Während einige andere sich komplett einmal von innen nach außen stülpen mussten, war mein Zeug einfach durchgewunken worden, obwohl da Funkfernauslöser und eine runde Box mit Filtern drin gewesen waren, die man sich ja mal hätte angucken wollen können.

Ok…wenn ich so weitermache, erzähle ich morgen noch und wir kommen nie an.

Da unser Flug sehr früh ging, hatten wir daheim nicht gefrühstückt. Das taten wir dann am Gate und setzten uns gemütlich ans Fenster. Unser Flieger stand da schon und guckte uns durch die Scheibe an.


Bild in der Galerie

(Der erste Tag hat nur Handyfotos, logischerweise. Alles andere war fest verstaut.)

Tom hatte uns im Flieger so gebucht, dass er am Gang und ich am Fenster saß, Vera am Gang hinter Tom und Jürgen buchte sich dann am Fenster hinter mir ein. Das war clever gewesen, denn der Flieger war nicht voll und es setzte sich natürlich keiner freiwillig zwischen völlig Fremde. =) Also hatten wir den Platz zwischen uns auf dem Flug frei. Juhuuuu!
Ich knipste mit dem Handy ein wenig aus dem Fenster.


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Mein Lieblingsbild ist das:


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Und als ich nicht mehr rausknipsen wollte, knipste ich mal so bisi im Flieger rum. Dabei entstand das:


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Und schon kreisten wir über Irland und unserem Landeflughafen!


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Bei der Ankunft am Flughafen wurde es dann etwas chaotisch, denn unsere Gruppe kam von ganz verschiedenen Startflughäfen. Dominik flog von Basel, Obi, Kerrie und Pelle von Zürich, Stefan aus München, wir aus Frankfurt. Eva, Tim und Juno waren schon vorher eine Woche in Irland und trafen uns dann am Haus.

Wer wartete also jetzt wie?

Das aufzudröseln, würde jetzt zu lange dauern, aber es ging in der Zeit um wartende Stefans im Café, verspätete Dominiks, am völlig anderen Terminal ankommende Obis, Aufregung am Sixt-Schalter, langen Tom/Jürgen-Märschen zum Terminal 2, da dort weniger los sein sollte, knurrendem „aber ich bleib hier!“ von mir und dem Warten mit Vera am Schalter, bis ich Angst hatte, dass unser Mietwagen nicht mehr für uns bereitgehalten werden würde (nach einer Stunde steht im Vertrag), so dass ich mich bis zum Schalter vor-bettelte, um nur zu sagen, dass wir HIER sind. Stefan verteidigte derweil heldenhaft unser aller Koffer.

Interessanterweise kamen wir dann ALLE recht zeitgleich mit den Shuttle-Bussen am Mietwagenparkplatz an. Da Tom/Jürgen (ein Auto) und Vera, Dominik und ich (ein Auto) bei Sixt gebucht hatten, während das Auto von den Obis (so nenne ich einfach mal Obi, Kerstin und Pelle) und Stefan bei europcar gebucht war, fanden wir uns auf dem Parkplatz natürlich dann auch nicht wirklich zusammen. Stefan machte sich auf den Weg, seine Auto-Crew zu suchen, während wir unser Auto holen gingen. Ich hatte einen kleinen SUV Automatik gebucht, da kann man gut erhöht sitzen und muss sich mit dem Schalten nicht abplagen und es hieß „in der Art eines VW T-Cross“. Nun ist der T-Cross ja noch recht neu und ich hätte Millionen verwettet, dass wir halt nen Opel kriegen oder nen Kia oder was „Günstigeres“ halt. Aber nee, wir bekamen tatsächlich nen T-Cross! Hübscher Wagen! Aber der Kofferraum…ui.

Ok, hätten wir GLEICH herausgefunden, dass der Kofferraumboden absenkbar war, hätten wir uns viel Mühen erspart, aber das fand Vera erst heraus, als wir schon am Haus angekommen waren. Immerhin FAND sie es heraus, so dass wir bei der Rückfahrt etwas entspannter packen konnten. So spielten meine Gepäckstücke „4. Mitfahrer“ und frästen sich in den Rücksitz, in Schach gehalten von der schräg daneben hineingerammten Hutablage, der Rest wurde zur Tetris-Melodie hinten hinein gestopft, bis alles drin war. Und es ging alles rein!

Die absoluten Tetrismeister allerdings waren die Insassen des Obi-Autos! Tom und Jürgen hatten keinerlei Probleme. Großes Auto, nur zu zweit. Aber die Obis mussten zu viert in einen Hiundai Tucson passen! UND ihr Gepäck auch noch! Irgendwann hieß es verzweifelt über die Gruppe: „Fahrt ihr bitte schon mal los, das hier dauert noch…“ und so fuhren wir schon mal los, die Gegend erkundend, wo etwas Essbares auf uns warten könnte.

Irgendwann bogen wir mal von der Autobahn ab, weil wir dachten, ein Schild mit Messer und Gabel könnte den Weg dahin weisen. Als wir dann in einem langweiligen irischen Wohngebiet ankamen, hielten wir ratlos an. Egal, wir holen erst mal alle her. Wir schickten den Standort in die Gruppe und warteten dann, bis der Tucson in Sichtweite kam. Wenn sie es fanden.
Dies klappte, das Hallo war groß! Zwar sehen wir uns ab und an alle bei mir zu einem Freundeswochenende, aber das letzte war auch schon wieder ein paar Monate her. Wie schön, mit allen wieder auf Reisen zu sein! Große Umärmelungen und riesige Freude! Die zwei Jungs, die dort Fußball spielten und denen ich einmal den Ball wieder zukickte, als er etwas vorwitzig zu weit rollte, waren bestimmt etwas verdutzt darüber, dass so eine große Gruppe Fremdsprachler so ein Getöse auf offener Straße in ihrem völlig langweiligen Wohngebiet veranstalteten.

Wir suchten weiter nach etwas zu Essen und wurden nach ein zwei Pleiten auch fündig. Ein cooler Rastplatz, mit super Angebot und toller Architektur!

Nach einem guten Essen ging es für uns drei Autos nun Richtung Donegal. Das ist im Westen Irlands, allerdings im nördlicheren Bereich (also jantz oben links), weshalb wir Nord-Irland in die Versicherung mit aufnehmen mussten, um nicht komplett um den Bereich herumfahren zu müssen. Der Witz…plötzlich stimmte auf der Fahrt der Tacho nicht mehr mit der Anzeige des Navis überein. Hä….??? Mph???

„Leute…wir sind in NORD-Irland gerade!“

WAS…das hatten wir überhaupt nicht gemerkt! Da gibt’s nicht mal ein Schild (also schon, wenn man gaaaaanz genau guckt, aber da sind unsere „Auf Wiedersehen in…“-Schilder der Bundesländer größer!), man merkt den Unterschied nur daran, dass plötzlich die Straßen superschlecht werden, die Häuser völlig verratzt und depressiv aussehen und man eben mph fährt und nicht kmh. Nach Lösen der Verwirrung ging alles zügig und bald waren wir auch wieder in Irland selbst.

Der Rest der Fahrt ging problemlos. Vera fuhr und das macht sie in der Regel mit absoluter Routine. Allerdings merkte ich, dass mir mein leer-operierter Bauch SEHR weh tat. Diese ganzen Hubbel und Löcher…boah. Ich hatte schon etwas Angst, wie das die Tage werden sollte, aber als wir am Haus ankamen, waren die Schmerzen erst mal vergessen und wir freuten uns, Eva, Tim und die kleine Juno wieder zu sehen, die unsere Gruppe auch schon kennt und mit ihren drei Jahren freudig im Haus herumspazierte, um zu gucken, was es da alles zu sehen gab, nachdem die ersten Minuten auf Mamas oder Papas Arm sicherer gewesen waren.

„So grob“ drüber geschaut, war das Haus herrlich. Super Lage, direkt am Strand, alte, große Fischerpension, jetzt für Gruppen zur Verfügung.


Bild in der Galerie

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Normalerweise schlafe ich, wohin ich falle. Nach der OP ist es aber momentan noch schwierig, so durfte ich mal gucken gehen, ob ich eine Matratze finde, die für mich passt. Ich ging den Gang hoch, völlig desorientiert, ging in das erstbeste Zimmer, das ich fand. Nett…bisi klein, wenig Möglichkeiten, was abzulegen, aber ok. Bett schmal, also nix für ein Paar…ich legte mich aufs Bett und fand es super. Bad…ohgott. Klein, schimmelig…aber da die Matratze passte, entschied ich mich für das Zimmer.


Bild in der Galerie

Meine Aussicht vom Bett aus (ich saß drauf, während ich das Bild machte):


Bild in der Galerie

Was ich nicht wusste: die anderen Zimmer waren NOCH kleiner…und noch verwohnter. Ich betone hier nochmals schwarz auf weiß: ich wusste davon nix. Tja…wenn man also genauer hinschaute, war da einiges nicht so ganz ok. Alles verwohnt, die Ecken alle kaputt, im Bad schmutzige, schimmelige Fugen, der Teppich…da wollte man nicht mit nackten Füßen drauf gehen. Die Fenster nicht zum Öffnen, nur oben so kleine Luken, die man aufmachen konnte. Bei mir ging eine überhaupt nicht ZU…und bei Vera auch nicht. Bei mir ging ne Heizung nicht und so weiter…ich hatte dafür einen alten, staubigen Radiator ins Zimmer gestellt bekommen. Bah. Für den horrenden Preis, den man momentan zahlt, war das echt nicht ok. Trotzdem haben wir die Woche da sehr genossen. Es war ja nu bezahlt und wir hatten uns alle für das Haus entschieden…warum also ärgern?

Es gab noch Abendessen und wir saßen bei Bier und Cider zusammen und brachten uns alle wieder up to date, was so die einzelnen Leute anging. Allerdings gingen wir alle recht früh schlafen, weil der Tag doch sehr anstrengend gewesen war. Laut Wetterprognose sollte es am nächsten Tag noch bewölkt sein und sich danach Megawetter anbahnen. Wie schön!

Wir waren angekommen…erfolgreich. Alle. In Irland. Eine wunderbare Woche lag vor uns. Das wussten wir da noch nicht…aber ich kann’s euch ja schon mal verraten.

Da ich heute frei habe, kommt wahrscheinlich noch der nächste Teil des Berichtes heute dran. Der erste Tag ist ja auch nie ein wirklicher Bericht mit vielen Bildern.
Aber die werden kommen, versprochen.

Ich hoffe, ihr habt Spaß am Lesen und Schauen!
__________________
Liebe Grüße!
Blowing out someone else's candle doesn't make yours shine any brighter.

Geändert von Dana (28.04.2023 um 13:30 Uhr)
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Alt 28.04.2023, 13:38   #2
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 07.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.273
Ist doch schon mal ein schöner Anfang

Die Fenster in Pensionen und Hotels oder auch teils Ferienhäusern sind übrigens oft wegen der bösen Raucher zu, damit die nicht auf die Idee kommen im Haus "aus dem Fenster" zu rauchen, was eh nie wirklich den gewünschten Effekt des Rauchfreien Innenraums hat.
(Also immer ein Haus mit off. Kamin buchen )
__________________
Gruß aus Bayern

Steve
steve.hatton ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2023, 14:35   #3
Tom D
 
 
Registriert seit: 27.04.2009
Ort: Freigericht
Beiträge: 5.567
Sehr schön, ich freue mich schon auf die Fortsetzungen.
__________________
Viele Grüße, Tom

Ein Foto zeigt nicht die Wahrheit. Es schlägt nur eine Möglichkeit vor._______
Tom D ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2023, 15:06   #4
Dana

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 21.08.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 33.942
Ich befürchte, ich war sehr ambitioniert.

Gerade hab ich ein wenig schlafen müssen, weil der Erkältungskopf das wollte und dann gesehen, dass es doch...ähm..EINIGE Bilder sind, die jetzt durch die zweite Bearbeitungsphase müssen...und dann noch der Text UND dann noch das Hochladen. Das dauert fast am längsten von den ganzen Schritten.

Von daher kann es sein, dass es doch erst morgen wird.
__________________
Liebe Grüße!
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Dana ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2023, 15:38   #5
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 07.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.273
Mach Dir doch keinen Stress - die Interessierten warten gerne
__________________
Gruß aus Bayern

Steve
steve.hatton ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 28.04.2023, 18:11   #6
Tafelspitz
 
 
Registriert seit: 26.11.2004
Ort: Region Basel (CH)
Beiträge: 5.418
Ooooh toll, toll, toll, Danas Roman Reisebericht
Supi, da erlebt man alles gleich nochmals komplett durch.
Ja, es war eine sehr schöne und intensive Woche, die wir da gemeinsam erleben durften.


Mein Hinflug hatte eine halbe Stunde verspätung, da drei Passagiere nicht am Gate erschienen waren. Deren Gepäck musste dann zuerst gesucht und ausgeladen werden. Ansonsten verlief alles recht stromlinienförmig. Dank des AirTags, den ich im Koffer platziert hatte, konnte ich auch kurz nach Ankunft bestätigen, dass der Koffer nach Dublin mitgekommen und nicht irgendwo nach Abu Dhabi umgeleitet worden war

Die Unterkunft war in der Tat schön von weitem, aber weit vom Schönen. Was etwas schade ist, denn wenn man den Laden mal gehörig in Stand setzen würde, wäre es nämlich ein wirklich schönes Haus.
Mein Zimmer war zwar sehr klein, dafür aber recht eng
Praktisch null Ablagemöglichkeiten. Die Heizung stand bei mir auf der 11 und es gab keinerlei Möglichkeit, sie herunterzuregeln. Nun habe ich es bekanntermassen im Normalfall gerne eher etwas kuschelig warm, aber die 24/7 - Höllenglut der Heizung in Kombination mit der nur sehr eingeschränkten Möglichkeit, das Fenster zu öffnen, war selbst mir auf Dauer etwas zu viel.

Aber die Lage war schon einmalig, mit einem endlosen Strand (ich hatte allerdings von meinem Zimmer aus Blick auf die parkierten Autos ).
Und auch sonst liess es sich eine Woche lang eigentlich gut aushalten.

Fotos habe ich am ersten Tag keine gemacht. Und in und um die Unterkunft habe ich überhaupt keine Bilder geschossen.
__________________
Liebe Grüsse
Dominik
∞ ∞ Infinite Landscapes ∞ ∞
Dieser Satz kein Verb.
Tafelspitz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2023, 18:50   #7
Dana

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 21.08.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 33.942
Ich muss das immer machen, wegen meiner Mama.
Wenn ich nichts von der Bleibe mitbringe, bekomme ich die "na toll, ich will doch sehen, wo ihr gewohnt habt!"-Quittung.

Diesmal habe ich nichtmal ein Video gemacht...Schande über mich! Aber die Bilder werden hoffentlich reichen, um sie milde zu stimmen.

Bilder sind fertig, nun Bericht...schaffe ich vielleicht doch noch.
__________________
Liebe Grüße!
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Dana ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2023, 19:45   #8
LeisesLicht
 
 
Registriert seit: 12.02.2021
Beiträge: 41
Aah, die Wartezeit bis zum Erscheinen deines Reiseberichtes ist tatsächlich überstanden - sehr fein

Von der Irlandreise wusste ich ja schon seit längerer Zeit, daher war ich natürlich gespannt auf die kleinen Geschichten, stories und natürlich Fotos dieser Reise, die du auf Danaart erzählst. Und selbstverständlich bin ich auch gespannt auf die Erzählungen und Fotos der andere Teilnehmer- und innen
LeisesLicht ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2023, 20:51   #9
KSO
 
 
Registriert seit: 04.07.2004
Ort: München
Beiträge: 1.847
Juhu, wieder ein Reisebericht von Dana. Jetzt ist es offiziell, die Pan… ist vorbei!
Irland ist für mich immer besonders spannend, da noch ein vollkommen weißer Fleck auf meiner Reisekarte.
__________________
Gruss Knut

500px Flickr
KSO ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2023, 21:35   #10
Dana

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 21.08.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 33.942
SAG DAS WORT NICHT.

Aber ja, diese Reise hatte dahingehend tatsächlich etwas Befreiendes.

@Anne: schön, dass du mitliest! =)

Ich schaffe den neuen Beitrag leider heute nicht mehr. Bin immer noch am Schreiben, es ist diesmal SO viel gewesen...die Teile werden lang...meine Güte.
__________________
Liebe Grüße!
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Dana ist offline   Mit Zitat antworten
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