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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Energiewende wird abgewürgt
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Alt 23.02.2024, 11:43   #4451
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.271
Zitat:
Zitat von frame Beitrag anzeigen
Da können "wir" noch so mit gutem Beispiel vorangehen, die Musik spielt woanders.
ja, da wo es günstige Energie gibt. Hierzulande geht es nur noch mit Subventionen.

Zitat:
Solarhersteller Meyer Burger will Modulproduktion in Deutschland einstellen

Europas Solarbranche kämpft gegen die billige Konkurrenz aus China. Bisher kann sich die Regierung nicht auf ein Förderkonzept für die Branche einigen. Solarhersteller Meyer Burger will deshalb seine Produktion verlagern.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/un...c-32789d6cc559

Zitat:
Solarkomponenten aus deutscher Produktion sollen vom Staat einen Zuschuss erhalten – und damit konkurrenzfähiger gegenüber der Chinaware werden. Der Branchenverband BSW-Solar beziffert die jährlichen Förderkosten bis 2029 auf einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Allerdings fielen diese jährlichen Kosten bis Mitte des Jahrhunderts an, da die Förderung 20 Jahre laufen soll.
Die Energieversorgung zu ruinieren bedeutet die Wirtschaft zu ruinieren.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (23.02.2024 um 11:46 Uhr)
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Alt 27.02.2024, 16:20   #4452
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.271
Gasturbinen sind Mangelware – Mögliches Problem für Kraftwerksstrategie

Das Narrenschiff der Energiewende ist weiter auf grosser Fahrt. Ziel der Reise heute: Die Absurditäten der Planwirtschaft am Beispiel der Hersteller grosser Gasturbinenanlagen.

Erst macht man diese Industrie kaputt - wie schon oben geschrieben haben Siemens und Alsthom ihre Kapazitäten in der Merkel-Zeit extrem reduziert. Nun sollen wieder aus dem Nichts Fachleute und Produktionskapazitäten bereitstehen.

https://www.handelsblatt.com/unterne...100012944.html

Zitat:
Gasturbinen sind Mangelware – Mögliches Problem für Kraftwerksstrategie
Die Turbinenhersteller arbeiten an ihren Kapazitätsgrenzen. Das könnte die neue Strategie der Bundesregierung in Gefahr bringen.

Zitat:
Die Kraftwerkssparte wächst wieder deutlich
Die Kraftwerkssparte von Siemens Energy, lange ein Restrukturierungsfall, läuft derzeit gut. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte „Gas Services“ die Umsätze um knapp 19 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro steigern. Die operative Marge war mit 9,5 Prozent sogar fast wieder zweistellig.
Somit hilft die Sparte, die hohen Verluste im Windkraftgeschäft teilweise auszugleichen. Im vergangenen Geschäftsjahr 2022/23 hatte Siemens Energy wegen der Probleme bei der Erneuerbare-Energien-Tochter Siemens Gamesa einen Rekordverlust von 4,6 Milliarden Euro gemacht. Auch im laufenden Geschäftsjahr schreibt die Windsparte rote Zahlen.
Fazit: Wenn sich die Politik aus der Energieversorgung heraushielte, wäre viel gewonnen.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (27.02.2024 um 21:20 Uhr)
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2024, 11:02   #4453
twolf
 
 
Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.335
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
Das Narrenschiff der Energiewende ist weiter auf grosser Fahrt. Ziel der Reise heute: Die Absurditäten der Planwirtschaft am Beispiel der Hersteller grosser Gasturbinenanlagen.

Erst macht man diese Industrie kaputt - wie schon oben geschrieben haben Siemens und Alsthom ihre Kapazitäten in der Merkel-Zeit extrem reduziert. Nun sollen wieder aus dem Nichts Fachleute und Produktionskapazitäten bereitstehen.

https://www.handelsblatt.com/unterne...100012944.html





Fazit: Wenn sich die Politik aus der Energieversorgung heraushielte, wäre viel gewonnen.
Da ich ja dazu einen Bezug habe, Kaputt hat man die Gasturbinen Gemacht, mit der Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke unter Merkel, Da waren auf einmal Gaskraftwerke wie Irsching ( Block 4-6 ) Unwirtschaftlich.
Irsching wurde als Spitzenlast Ausgelegt.
Zitat Siemens "was Siemens insbesondere als Regellast für den Ausgleich schwankender Einspeisung erneuerbarer Energien hervorhebt"
https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Irsching
__________________
Man kann auch mit der besten Kamera scheiß Bilder machen.
twolf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2024, 13:01   #4454
frame
 
 
Registriert seit: 24.10.2007
Ort: Kehl und Oftringen
Beiträge: 3.074
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
Nun sollen wieder aus dem Nichts Fachleute und Produktionskapazitäten bereitstehen.
Ich dachte die EU macht da nicht bei den Gaskraftwerken mit weil die Kraftwerke für das BEREITHALTEN bezahlt werden müssten und das in den Richtlinien nicht vorgesehen ist?

Hat sich daran was geändert?
__________________
Some say I don’t play well with others…
frame ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2024, 13:09   #4455
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.271
Zitat:
Zitat von twolf Beitrag anzeigen
Kaputt hat man die Gasturbinen Gemacht, mit der Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke unter Merkel, Da waren auf einmal Gaskraftwerke wie Irsching ( Block 4-6 ) Unwirtschaftlich.
Nein - leider alles falsch.

Die Kraftwerke wurden unwirtschaftlich, weil man die Erneuerbaren subventioniert hat und deren Strom Einspeisevorrang hatten. Dann fiel der Preis ins Bodenlose.

Irsching 4+5 sollte eigentlich Kohlekraftwerke verdrängen. Der Baubeschluss fiel bei E.ON noch vor den Atomausstiegsbeschluss in 2001. Der Betrieb war in der Merkel-Zeit wegen der niedrigen Strom- und hohen Gaspreise nicht mehr wirtschaftlich. Dann blieben billige Kohlekraftwerke online und die Gaskraftwerke wurden eingemottet.

Jetzt sind sie wieder online weil man jedes fossile Kraftwerk braucht. Habeck will ja noch ganz,ganz viele fossile Kraftwerke bauen.

Warum wohl? Weil er genau das vorhat was schon in den 0er Jahren geplant war - der ERsatz von Kohle mit Gas. Ist das schlau in der "Zeitenwende"? Wohl kaum.

Block 6 ist noch überhaupt nicht in Betrieb und dient als "besonderes netztechnisches Betriebsmittel“" zur Frequenzstabilisierung und Sekundärreserve.

https://www.uniper.energy/de/deutsch...hland/irsching
__________________
Viele Grüße, Klaus
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Alt 28.02.2024, 13:18   #4456
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.271
Zubau von Solarstrom ist unwirtschaftlich wegen hoher Netzkosten

Und weiter geht die Kreuzfahrt des Energiewende-Narrenschiffes.
Heute: Der Landgang auf dem Politiker- Neuland "Kosteneffizienz".

Im Handelsblatt von heute ist zu lesen:

Zitat:
...braucht jede neue PV-Anlage einen Stromnetzanschluss. Das Netz muss also erweitert und verstärkt werden, und das ist teuer. Die McKinsey-Studie geht davon aus, dass mit den Energiewende-Plänen der Bundesregierung bis 2035 Investitionen von 700 bis 850 Milliarden Euro nötig sind - darunter 370 bis 410 Milliarden Euro nur für Stromnetze.
https://www.msn.com/de-de/finanzen/t...e-verthp-feeds

Und:

Zitat:
Von Netzbetreibern heißt es, man müsse zumindest darüber diskutieren, ob es sinnvoll sei, in Nord- und Ostdeutschland immer mehr Anlagen für erneuerbare Energien zu errichten, während sich die großen Industrieverbraucher im Süden befänden. So entstünden im Zweifel vor allem hohe Netzkosten, aber wenig Nutzen.
Was für eine Überraschung! Der Zubau kostet irgendwann irrsinnig viel weil Solarenergie nicht bandstromfähig ist. Und es ist dumm, energieerzeugungsanlagen dort zu errichten wo die energie nicht verbraucht wird.

Mal sehen welche Gestade von Absurdistan das Narrenschiff morgen ansteuert.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (28.02.2024 um 19:33 Uhr)
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2024, 13:30   #4457
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.271
Zitat:
Zitat von frame Beitrag anzeigen
Hat sich daran was geändert?
Nix. Man ist "in Gesprächen" mit Brüssel. Prinzip Hoffnung halt. Mittelfristige Illusionen die mit teurer, kurzfristiger Flickschusterei kaschiert wird.

https://www.energate-messenger.ch/ne...pazitaetsmarkt

Zitat:
Bei den Kosten für die Absicherung des Strommarktes rechnen die zuständigen Ministerien mit einem Volumen von 15 bis 20 Mrd. Euro, die sich auf die Laufzeit des Kapazitätsmarktes erstrecken sollen. Das ist deutlich günstiger als die Summe von 60 Mrd. Euro, die zwischenzeitlich im Raum stand. Die Gelder sollen aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) stammen.

Da diese Kraftwerksstrategie allerdings erst mit Verzögerung ihre Wirkung entfaltet, haben sich die Regierungschefs zugleich auf kurzfristige Ausschreibungen für Gaskraftwerke verständigt. Konkret ist die Ausschreibung von "Kraftwerkskapazitäten von bis zu vier Mal 2,5 GW als H2-ready-Gaskraftwerke" vorgesehen, wobei sowohl die Investitions- als auch die Betriebskosten in diesem Rahmen subventioniert werden sollen. Die Auktionen sollen noch in diesem Jahr anlaufen. Die entsprechenden Kraftwerke werden später in den Kapazitätsmarkt überführt. Vertreter der Energiebranche hatten in jüngerer Vergangenheit wiederholt zur Eile gemahnt, da bereits 2030 eine Versorgungslücke drohe, wenn der Kohleausstieg bis zu diesem Datum tatsächlich umgesetzt werde.
und:

Zitat:
Habeck setzt auf "konstruktive Gespräche" in Brüssel

Offen ist noch, ob die Wettbewerbshüter in Brüssel zustimmen. Das Wirtschaftsministerium kündigte an, die Pläne nun mit der EU-Kommission beraten zu wollen. Die Einführung von Kapazitätsmechanismen prüft die Generaldirektion Wettbewerb der Kommission in der Regel sehr genau und lange, da es sich dabei um unerlaubte staatliche Beihilfen handeln könnte. Allerdings haben einzelne EU-Mitgliedsstaaten wie Belgien oder Frankreich bereits Kapazitätsmärkte etabliert. Das Bundeswirtschaftsministerium gab sich optimistisch und verwies auf "konstruktive Gespräche" aus dem vergangenen Sommer. Damals hatte das Bundeswirtschaftsministerium einzelne Aspekte der Kraftwerksstrategie mit der EU-Kommission abgestimmt. Daran wolle man nun anknüpfen, hiess es aus Berlin.
Also: Schulden machen und kurzfristig den Energieverbraucher belasten. Das ist die Idee. Die Schulden waren als " Klima- und Transformationsfonds " getarnt und sind wegen umwidmung von Corona-Krediten verfassungswidrig. Jetzt sind da zukünftige Erträge aus dem Emissionshandel gebucht, die noch nicht sicher sind.

https://www.capital.de/wirtschaft-po...-34200944.html
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (29.02.2024 um 14:26 Uhr) Grund: Grammatik
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2024, 20:00   #4458
Gepard
 
 
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Ort: 59494 Soest
Beiträge: 1.574
Ich lach mich noch tot über Herrn Habeck.
Die konstruktiven Gespräche im letzten Sommer hatten als Ergebnis, das die EU keine neuen foßielen Kraftwerke subventionieren wird.
Der Hinweis, das die H2 ready sind, hat daran nichts geändert, weil man keinen Termin nennen konnte wann das sein soll.
Nun hat man tatsächlich einen Termin gemacht, an dem der Termin festgelegt werden soll. So in den 2040er Jahren. Allerdings steht in dem Papier, das die Gaskraftwerke dann, wenn möglich, mit H2 betrieben werden sollen.
Ob das der EU reicht ?
Gepard ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.02.2024, 10:55   #4459
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.271
"Wenn wir in dem Tempo weitermachen, haben wir es geschafft"

Heute ist der Landgang des Energiewende-Narrenschiffs im schönen Land Utopia.
Der Energieminister war bei einem Kongress in Cottbus und sehr zuversichtlich.

https://www.wiwo.de/politik/deutschl.../29678018.html

Schauen wir mal...

https://www.businessinsider.de/wirts...an-stimmt-das/


Zitat:
Faktencheck: Robert Habeck sagt, Deutschland liege bei der Energiewende im Plan

...

1. Solarenergie liegt über Plan
Der Ausbau der Solarenergie liegt über Plan. In diesem Punkt hat Habeck recht.
Nützt nur nicht viel.

1*0=0
2*0=0
..
100*0=0

Nachts scheint die Sonne nicht. Bei Energiespeichern, die heute gerade mal für 20 Minuten den durchschnittlichen Elektrizitätsbedarf speichern können wird sich Sonnenenergie bei weiterem Ausbau parasitär im Energiesystem verhalten.

Zitat:
2. Windkraft hinkt hinterher
Der Ausbau der Windenergie hinkt dem Energiewende-Ziel hinterher. „Der Zielpfad dürfte erst zeitversetzt erreicht werden“, schreibt auch die Bundesregierung. Bei Windernergie ist Habecks Aussage eher Hoffnung als Realität.

3. Ausbau Stromnetze und Speicher: es geht los
Beim Stromnetz und Speichern ist der Weg noch weit. Ganz falsch ist Habecks Aussage aber nicht.
Bei Speichern ist der Weg so weit dass 50 Gaskraftwerke gebaut werden. Die überflüssige Solarenergie wird dann nicht gespeichert sondern "verklappt". Mal schauen wer das dann bezahlt. Und wenn die Produktion von zusätzlichen Solarzellen zu 60% verklappt wird weil im Sommer Mittags niemand den zusätzlichen Strom braucht...

Zitat:
4. Aufbau neuer Kraftwerke: Endlich ein Konzept
Der Kraftwerksbau hinkt dem Zeitplan der Energiewende hinterher. Bis 2030 werden kaum neue Kraftwerke am Netz sein können. Dieses Aspekt blendet Habeck mit seiner Aussage aus.
Fazit: Storytelling. Ausblenden und selektive Wahrnehmung ist offenbar immernoch der Weg.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (29.02.2024 um 11:21 Uhr)
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.02.2024, 11:29   #4460
Gepard
 
 
Registriert seit: 16.08.2009
Ort: 59494 Soest
Beiträge: 1.574
Immerhin brauchen wir nicht mehr befürchten, das 2030 die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden.
Ich zitiere mal Herrn Lindner aus dem Gedächtnis: Der Kohleausstieg 2030 wird nicht kommen. Das ist für das Klima aber nicht schlimm. Den wenn wir aussteigen würden, dann würde Polen die Verschmutzungsrechte übernehmen und entsprechend mehr ausstossen.
Gepard ist offline   Mit Zitat antworten
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