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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Der erste Urlaub mit Kamera - welche Objektive?
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Alt 16.08.2019, 11:00   #1
DerGoettinger
 
 
Registriert seit: 02.04.2019
Ort: Lübeck
Beiträge: 1.005
Der erste Urlaub mit Kamera - welche Objektive?

Moin zusammen,

vielleicht mag ja der eine oder die andere seine/ihre Gedanken zu nachfolgender Situation mit mir teilen

Bei mir steht nun der erste Urlaub "mit Ausrüstung" an (6000 mit LA-EA2) - und ich bin gerade überfordert mit der Frage, welche Objektive ich mitnehme.
(Nachtrag: Alle im Weiteren genannten Objektive sind aktuell vorhanden, ein Kauf anderer Objektive ist zumindest für diesen Urlaub - wenn auch vielleicht sinnvoll - nicht vorgesehen)

Hintergrund:
  • 11 Tage Montenegro mit "buntem Programm" (historische Innenstädte, Lovćen Nationalpark, Skutarisee, evtl. auch Tara-Schlucht, gern auch mal ein Museum, dazu etwas Strand zum Ausspannen)
  • kein expliziter Fotourlaub mit geplanten Motiven, aber schon mit Lust, viel zu sehen und festzuhalten.
Das Sony Kit-Objektiv (16-50mm) ist natürlich dabei (passt ja sogar in die Hosentasche). Aber ich mag gerne "Detailaufnahmen", und da ist für mich ein Zoom, das bei 50mm endet, irgendwie nix, wenn man nicht dicht an das Objekt 'rankommt. Deswegen hatte ich eigentlich gedacht, ein anderes Standard-Zoom mitzunehmen (nicht ganz so weitwinkelig, dafür aber bis in den Bereich 100mm+) und das 16-50mm eher nur als Ergänzen "nach unten" zu nehmen oder wenn es wirklich "altstadteng" wird und man viel Weitwinkel braucht. Aber folgende Fragen überfordern mich jetzt gerade:
  • Welches Standardzoom wäre wohl in dieser Situation das sinnvollste?
  • Sollte man das Paket noch um ein weiteres Tele-Zoom ergänzen, und wenn ja, welches?
  • Und wie ist das mit einem (Reise-)Stativ?
Zur Auswahl stehen bei den Standardzooms:Das Tamron ist sowohl in der Abbildungsleistung als auch in der Lichtstärke das schlechteste der drei (im direkten Vergleich bei sonst gleichen Einstellungen verlangt es fast immer doppelte Zeit), dafür ist es aber auch das leichteste, hat den größten Zoomumfang und auch die geringste Naheinstellgrenze (letzteres ließe sich über Festbrennweiten kompensieren - siehe unten). Allerdings fühlt es sich auch an wie Plastik pur... Und geht es nicht im Urlaub auch ein bisschen um "Wohlfühlen"? Oder bin ich da zu pingelig? Andererseits könnte ich es mir da dann auch ersparen, noch ein weiteres Telezoom mitzuschleppen. Andererseits lieeebe ich per se die Ofenrohr-Serie. Die beiden hier machen knackscharfe Fotos (deutlich besser als das Tamron), nehmen sich untereinander aber nichts. Das 35-105mm kann natürlich mit seinem Gewicht punkten (nur 20g schwerer als das Tamron), hat allerdings auch den kleineren Zoombereich - und ich hab ein wenig Angst, dass das zu wenig ist (trotz Crop). Oder ist das Einbildung? Grob gerechnet wäre es ja etwa ein 50-150mm... ...ich bin verwirrt...

Bei den Telezooms ist die Auswahl nicht ganz so groß:Die beiden Objektive, die ich habe, sind in der Abbildungsleistung unstreitig, aber das 75-300mm ist natürlich größer und schwerer ('s will ja auch alles getragen werden). Andererseits bringt es natürlich gerade als Ergänzung zu den beiden Minolta-Standardzooms noch mal riiiichtig Raum nach oben. Aber lohnt sich das überhaupt beim Reiseprogramm? Oder könnte man beim 28-135mm (gerechnet ja etwa ein 42-200) nicht auf ein weiteres Zoom verzichten?

Also: was tun?

Ein verzweifelter
Ulli

Ergänzende Anmerkung:
Als kleine, leichte Festbrennweiten sind ein Minolta AF 50mm F1.7 und ein Minolta AF 24mm F2.8 schon gesetzt im Paket

Geändert von DerGoettinger (16.08.2019 um 12:07 Uhr)
DerGoettinger ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 16.08.2019, 11:12   #2
ha_ru
 
 
Registriert seit: 10.12.2010
Ort: In Sichtweite der Burg Teck
Beiträge: 2.744
Hallo,

als leichtes Reisetele zur A6000 taugt euigentlich nur das E 55-210 mit OSS. Gibt es neu für 260,- €.

Hans
ha_ru ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2019, 11:15   #3
DerGoettinger

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 02.04.2019
Ort: Lübeck
Beiträge: 1.005
Zitat:
Zitat von ha_ru Beitrag anzeigen
als leichtes Reisetele zur A6000 taugt euigentlich nur das E 55-210 mit OSS. Gibt es neu für 260,- €.
Ja, ist mittelfristig für mich auch eine Option, aber ich wollte eigentlich nicht vorher noch mehr Objektive kaufen, sondern erstmal vorhandenes Material nutzen
DerGoettinger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2019, 11:29   #4
Harry Hirsch
 
 
Registriert seit: 24.08.2014
Ort: Stuttgart
Beiträge: 3.535
Bevor wir uns die RX10 III geholt haben, hatten wir das SEL18200. Wir hatten es hier im Forum gebraucht erstanden und damit sehr zufrieden. Der lästige Objektivwechsel (vorher haben wir mit den KIT Objektiven 1650 und 55210 hantiert), war damit nicht mehr nötig.

Kann ich empfehlen (also das 18200)

Edit: habe deinen letzten Beitrag zu spät gelesen. Sorry.
__________________
Grüße Joachim
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Das Leben ist einfach...einfach zu schwer. Es wäre so einfach, wenn es einfacher wär' (Lindemann)
Harry Hirsch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2019, 11:30   #5
miatzlinga
 
 
Registriert seit: 18.04.2006
Ort: Hausleiten
Beiträge: 818
Ich hatte auch mal den LA-EA2 mit der NEX-6 und habe auch all die Objektive (außer diesem Tamron), die Du hast. Die meisten davon habe ich auch mit Adapter und der NEX zumindest getestet.

Persönlich finde ich das 28-135 zwar toll, insbesondere die Farben und den Brennweitenbereich, aber mit Adapter und der NEX war es mir persönlich zu schwer und unhandlich. Wenn überhaupt, dann würde das 35-105 mitnehmen und als Zoom das 70-210/4. Grund: kleiner und leichter, Weitwinkel bietet an APS-C weder das 28-135 noch das 35-105. Du wirst deswegen sowieso recht oft das 16-50 brauchen.

Für Deinen Urlaub würde auch so wie genannt als Tele entweder das 55-210 anschaffen oder gleich ein 18-200 (Tamron oder Sony LE) als Ersatz für das 16-50 und 55-210 kaufen. Allein schon des Stabis wegen.

Ich habe das Adaptieren bald wieder aufgegeben und nutze meine alten Minoltas an einer nativen A-Mount VF, da passen sie hin und leisten gute Dienste.
__________________
Grüße,
Thomas
miatzlinga ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 16.08.2019, 12:32   #6
DerGoettinger

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 02.04.2019
Ort: Lübeck
Beiträge: 1.005
Zitat:
Zitat von miatzlinga Beitrag anzeigen
Persönlich finde ich das 28-135 zwar toll, insbesondere die Farben und den Brennweitenbereich....
Jaaaaa, genau deswegen ist es ja eigentlich auch mein Lieblingsobjektiv.... <3
Aber ich hatte deswegen auch Angst, mir den objektiven Blick zu verstellen. Nur weil ich dieses Objektiv liebe, ist es ja nicht automatisch sinnvoll, es unter den gegebenen Umständen mit in den Urlaub zu nehmen.

Zitat:
Zitat von miatzlinga Beitrag anzeigen
...Grund: kleiner und leichter...
Hm, möglicherweise ist das der Grund, warum mir die Frage so schwer fällt: ich hab noch überhaupt kein Gefühl dafür, wie es ist, das alles tatsächlich mit mir herumzuschleppen....
DerGoettinger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2019, 13:38   #7
miatzlinga
 
 
Registriert seit: 18.04.2006
Ort: Hausleiten
Beiträge: 818
Zitat:
Zitat von DerGoettinger Beitrag anzeigen
Hm, möglicherweise ist das der Grund, warum mir die Frage so schwer fällt: ich hab noch überhaupt kein Gefühl dafür, wie es ist, das alles tatsächlich mit mir herumzuschleppen....
Wenn Du einen gut zu tragenden Rucksack oder Ähnliches hast, dass wird eine Kamera, vier oder fünf relativ kleine Objektive und der Adapter schon machbar sein.
Aber den Vorschlag von "usch" finde ich sehr gut, das ohnehin gesetzte 50 1.7 würde ich jedenfalls auch mitnehmen.

Ich bin jemand, der tendenziell auch immer viel zuviel mitnimmt, aber Urlaub mit meiner Familie haben mich gelehrt, dass weniger auch gut geht und das Weitwinkel wichtiger ist als Tele - für den nächsten Städtetrip wird daher erstmalig als Test nur die RX100 IV eingepackt (d.h. Brennweite von 24-70 KB-Äquivalent). Die heutigen Kameras lösen hoch genug auf, um auch mal eine Ausschnittsvergrößerung zu machen, also verzichte ich mal auf das Tele. Bin gespannt, ob bei nächsten Mal doch der wieder der große Rucksack mitfährt.
__________________
Grüße,
Thomas
miatzlinga ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2019, 14:05   #8
screwdriver
 
 
Registriert seit: 05.12.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 6.402
Zitat:
Zitat von DerGoettinger Beitrag anzeigen
... ich hab noch überhaupt kein Gefühl dafür, wie es ist, das alles tatsächlich mit mir herumzuschleppen....
Wie schon andere schruben: Das 16-50 plus das 75-300.
Die Lücke wirst du verschmerzen oder nachträglich mit leichtem Beschnitt überbrücken. Notfalls den Digitalzoom nutzen, wenn man die Ergebnisse unbedingt sofort sehen "muss".

Was das Schleppen betrifft: Pack alles in eine Fototasche und schleppe die einen Tag lang überall hin mit . Wirklich überall hin und lass die auch bei der Arbeit auf der Schulter. Ja, auch auf die Toilette mitnehmen.
Dann gewinnst du einen realistischen Eindruck.
__________________
Gruss aus Berlin, Volker
Es ist ganz einfach, negative Kritik positiv und motivierend klingen zu lassen.
"Schönes Bild" reicht.
screwdriver ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2019, 12:36   #9
peter67
 
 
Registriert seit: 22.02.2017
Beiträge: 306
16/50 und 75/300 wären hierbei meine Wahl
vg
peter67 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2019, 13:08   #10
fritzenm
 
 
Registriert seit: 03.11.2014
Beiträge: 1.499
Aus eigener Erfahrung kann ich leider nichts besonders konstruktives beitragen, weil man meist erst hinterher schlauer ist.

Ich habe schon variiert zwischen "komkakt/leicht" mit einer RX10Mk1 - und habe mir vorort gewünscht, das grosse Besteck dabei zu haben - und "komplett" - und habe mich vorort gefragt, warum ich es mit angetan habe, das ganze Geraffel mit mir rum zu schleppen.

Sicher ist lediglich, dass eine Tour, die die Fotografie im Vordergrund hat, u.U. auch noch alleine, bzw. zusammen mit anderen Fotografierenden, eine andere Zusammenstellung erlaubt, als ein Trip mit dem Partner(in), u.U. nicht so fotoaffin.

Zusätzlich stellt sich noch die Frage, nach den Motiven (Landschaft; Wildlife; "Alles") und ob der Reiseverlauf insgesamt, bzw. der Tourablauf an den einzelnen Reisetagen, mit Objektivwechseln, individuell längerem Verbleib an einem Punkt, nach Wunsch/Bedarf usw. kompatibel ist, oder ob dem Ganzen ein relativ straffer Ablaufplan zugrunde liegt. Die "Flexibilität" einerseits, in dem man verschiedene Objektive mitbringt, mag zwar Potenziale erschliessen, aber hat "immer das falsche drauf" für die Situation die einem gerade begegnet.

Dieses Dilemma lässt sich insofern lösen, in dem man zu Objetiven mit grossem Brennweitenumfang greift, bzw. zu Kameras, die dies bieten, wie die RX10III/IV oder auch RX10I/II oder RX100VI/VII wenn die 200mm reichen. Klar, Kompromisslösungen.

Alternativ bliebe, sich fotografisch auf einen bestimmten Bereich zu konzentrieren, der mit den Gerätschaften kompatibel ist, die man sich in die Fototasche gesteckt hat. Und bei den übrigen Motiven: geniessen und ggf. vormerken für eine spätere, neue Reise, die dann auf jene Motive ausgerichtet ist, die zunächst "auf der Strecke geblieben sind".
fritzenm ist offline   Mit Zitat antworten
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