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#71 |
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Themenersteller
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.403
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So, mal sehen, ob das Forum mitmacht. Der Bilderupload lief zumindest.
Es ging also von Camp Leakey weiter durch wunderschöne Flusslandschaften → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie So lob ich mir einen Game Drive → Bild in der Galerie Auch in der „zweiten Reihe“ ist es noch nett…und sonnengeschützter → Bild in der Galerie Dann kam zum Glück noch ein lange erwartetes Highlight: Der Sunda-Gavial (Tomistoma schlegelii) ist eines der seltensten Krokodile der Welt. Er kann über fünf Meter lang werden, lebt sehr scheu und fällt durch seine extrem lange, schmale Schnauze auf. Eine Anpassung an das Fischfressen, durch die er dem Ganges Gavial sehr ähnelt, obwohl er nicht näher mit diesem verwandt ist. Im Sekonyer-Flusssystem befindet sich eine der bedeutendsten verbliebenen Populationen der stark gefährdeten Art. Meist sind nur als Augen und Schnauzenspitze knapp über der Wasseroberfläche zu erkennen. Für Naturfotografen gilt eine Sichtung als besonderer Glücksfall, da Sunda-Gaviale deutlich seltener beobachtet werden als Nasenaffen, Orang-Utans oder Warane. Noch toller ist es, wenn man mehr als nur Augen und Nasenspitze sieht und spektakulär ist es, ein Exemplar, wie dieses zu sehen. → Bild in der Galerie Ein großer Teil des Oberkiefers fehlt. Die Wunde ist aber verheilt und der Gavial findet offenbar auch so noch genug Beute. Nach diesem Highlight folgten einige alte Bekannte: Storchschnabelliest → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Nasenaffen → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Und Silberlangur Abends hatten wir es dann wieder gemütlich → Bild in der Galerie Obwohl der Tropenregen rauschte. Ein Falter der Gattung Hypopyra leistete und Gesellschaft → Bild in der Galerie Früh am nächsten morgen sah ich gleich neben dem Boot einen Mangrovereiher → Bild in der Galerie Weitere Sichtungen waren ein winziger weiblicher Menintingeisvogel → Bild in der Galerie Interessant ist das Nest des karminbreitrachens. Es hängt dicht über dem Wasser und tartn sich perfekt als ein Stück hängengebliebenes Geschwemmsel. Selbst der fütternde Vogel am Nest fällt nicht auf → Bild in der Galerie Leider habe ich den Voge selber nicht wirklich erwischt → Bild in der Galerie Nach dem nächsten heftigen Tropenguss knipste ich diesen nassen und etwas bedröppelt aussehenden Heckenkuckuck → Bild in der Galerie Immer wieder überquerten kleine Schwärme von Langschwanzsittichen den Fluss. Sieht man genau hin, erkennt man, dass einer sich Proviant mitgenommen hat → Bild in der Galerie Manchmal rasteten sie dann in den Uferbäumen → Bild in der Galerie Am Nachmittag kamen hier an der Rimba Orangutan Ecolodge an. In Indonesien gelten wir Männer nochwas. Ich wurde als einziger willkommen geheissen → Bild in der Galerie Birgit hat das Schild später ergänzt. Die Hütten waren basic aber sauber → Bild in der Galerie Und standen auf Stelzen mitten im Dschungelsumpf → Bild in der Galerie Hier die Aussicht von unserer Terrasse → Bild in der Galerie
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Viele Grüße Ingo ____________________________ Kober? Ach der mit den Viechern! |
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#72 |
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Registriert seit: 20.10.2013
Beiträge: 2.141
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Hallo, Ingo,
schön, dass es weitergeht! Der Heckenkuckuck schaut aus, als sei er in eine Stola eingewickelt - sehr fesch! Die Gavial-Aufnahme ist toll! Ich glaube, es ist fast 45 Jahre her, dass ich zum ersten Mal von diesen Tieren gehört habe, aber ich habe nie eines gesehen. Weiß man, ob die sehr lange Schnauze des Gavials einen evolutionären Vorteil bringt? Spontan würde ich eher denken, seine Länge ist unpraktisch und die Schnauze schwer. Viele Grüße Mainecoon
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Zur Demokratie gibt es keine Alternative. |
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#73 |
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Themenersteller
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.403
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Die lange, schmale Schnauze des Sundagavials ist genau wie die des Ganges Gavials eine hochspezialisierte Anpassung an die Fischjagd. Beim schnellen Seitwärtsschlag durch das Wasser erzeugt eine konventionell breite Krokodilschnauze viel Widerstand. Die schmale Gavialschnauze kann dank viel geringerem Wasserwiderstand deutlich schneller beschleunigt werden und so auch schnellere Fische noch erwischen.
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Viele Grüße Ingo ____________________________ Kober? Ach der mit den Viechern! |
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#74 |
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Themenersteller
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.403
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Das Forum macht es einem leider immer noch sehr schwer. Aber nach mehrfachen Hochladesessions, kann ich nun wieder Bilder zeigen. Wie immer ging ich in der Lodge auf Entdeckungstour.
Zuerst begegnete mir dieser nette Mangrovenskink, Emoia atrocostata → Bild in der Galerie Auf einem Blatt saß ein großer Falter → Bild in der Galerie Und auch eine beeindruckend große, schillernde Grabwespe traf ich an → Bild in der Galerie Ein Highlight war der auf Borneo endemische Skink Dasia vittata. Eigentlich ein scheuer Baumbewohner, kletterte er hier an den Häuserwänden herum → Bild in der Galerie Direkt vor unserer Tür hing ein sehr filigranes hübsches Nest einer Solitärwespe. Leider kann ich nicht sagen, welcher. → Bild in der Galerie Nun warteten wir, bis es dunkel wurde und gingen dann im angrenzenden Dschungel auf eine geführte Tour. Überall saßen schlafende Schmetterlinge → Bild in der Galerie Hier wage ich mal zu sagen, Gattung Prothoe → Bild in der Galerie Und hier Hemiplecta humphreysiana → Bild in der Galerie Dieses sollte eine Amblychia Art sein → Bild in der Galerie Am Boden saß eine große schillernde Vogelspinne. → Bild in der Galerie Ich vermute Cyriopagopus doriae, bin mir aber nicht sicher. Dann passierte das, was ich Birgit immer versprochen habe, dass es auch in den Tropen nicht passiert. Eine Riesenkrabbenspinne der Art Heteropoda boiei mit gut 12 cm Spannweite, liess sich von einem Ast fallen…fast…zum Glück nur fast auf Birgits Kopf → Bild in der Galerie Mehrere Vertreter weiterer Arten dieser „Huntsman Spider“ saßen immer mal wieder an Bäumen. → Bild in der Galerie Eine Wolfsspinne liess sich eine Schabe schmecken → Bild in der Galerie Und ich fand einen prächtig gefärbten Tausendfüßer → Bild in der Galerie Bei genauem Hinsehen konnte man auch die eine oder andere Stabschrecke entdecken → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Hübsche Schnecken gibt es da: Hemiplecta humphreysiana → Bild in der Galerie Nachts sollten sei eigentlich herumflattern, aber wir fanden eine schlafende Hufeisennase → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Mehrfach trafen wir auch auf große Raubwanzen der Gattung Amulius → Bild in der Galerie Diese Wanzen bestreichen sich die Vorderbeine mit Harz. Daran bleibt ihre Beute kleben und wird so ohne große Anstrengung gefangen. Wenn man genau hinschaut, sieht man auch den Harzüberzug auf dem Bild. Zurück bei den Hütten sahen wir dann einige Geckos. Hier ein leider unscharfes Bild, es ist aber das einzige von einer Gehyra mutilata. Eigentlich ein häufiger Hausgecko, der mir auf dieser Reise aber nur einmal begegnet ist. → Bild in der Galerie Mit bis zu über 35 cm ist Gekko smithii, Smiths Grünaugengecko, einer der größten Geckos der Welt. Ich habe die schöne Art viele Jahre gepflegt und vermehrt. Er hat einen ähnlich lauten Anzeigeruf wie der Tokeh, aber einfacher gestaltet. Hier saßen die Tiere gut sichtbar aussen an den Hütten. → Bild in der Galerie Nun setzte ich die Suche allein fort und blieb dabei weitgehend auf dem Gelände der Lodge. Dazu später mehr.
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Viele Grüße Ingo ____________________________ Kober? Ach der mit den Viechern! Geändert von ingoKober (31.08.2026 um 21:27 Uhr) |
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#75 |
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Registriert seit: 01.11.2010
Ort: Vörstetten
Beiträge: 6.843
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Vielen Dank für deine Fortsetzung und deine Hartnäckigkeit! Ich lese weiter und interessiert mit
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