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Registriert seit: 16.10.2006
Ort: CH-9244 Niederuzwil
Beiträge: 870
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@SirSalomon:
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Klar gibt es noch kleine Unterschiede in der Prozessorarchitektur, aber eben: häufig muss man gar nicht viel (und v.A. nichts riskantes) machen, um aus einer mittelmässigen CPU die Leistung eines High-End-Gerätes zu entlocken. So ist es z.B. kein grosses Problem einen E4400 von 2 GHz auf 2,5 oder gar 3 GHz zu bringen. Und das über Stunden, Tage, Jahre völlig stabil und problemlos. Einen E6750, der eine andere Architektur (Conroe) aufweist und nativ schon 2,66 GHz mitbringt, kann man weit über 3,5 GHz bringen, ohne ein Risiko einzugehen. Natürlich kann man immer mal Pech haben und ein "Montagsmodell" erwischen, aber grundsätzlich dürfen die Prozessoren ja auch nicht von Fabrik aus gleich am Limit laufen. Zitat:
Kennst du Prime? Grundsätzlich gilt eine CPU als stabil, wenn sie 30 Minuten Prime im Torture-Modus fehlerfrei überstanden hat. Ein E6750 z.B., der auf 3,2 oder eben 3,5 GHz läuft, übersteht problemlos eine ganze Woche Prime ohne einen Fehler. In den einschlägigen Foren wird genügend darüber berichtet. Zitat:
Ist jetzt etwas krass das Beispiel, aber beschreibt die Situation recht gut. Wenn man ein System nimmt, darin immer nur solche Teile verbaut, die der Hersteller über Monate getestet und freigegeben hat und das ganze dann noch 80% unter dem Leistungslimit laufen lässt, kann auch bei einem Win-System absolut kein Problem auftreten. Zitat:
Zitat:
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@Jusuts: Zitat:
Seagate 400 Oder einfach Festplatten nach Preis / GB sortiert Kauf dir etwas von Seagate / Samsung / WesternDigital (WD) nach Wahl. Zitat:
Es gibt nicht nur Fotografieforen. Es gibt auch Computerforen. In Fotografieforen gibt es z.B. die Rubriken "Objektive" "SLRs" und "Zubehör". In Computerforen gibt es z.B. die Rubriken "Festplatten" "CPUs" und "Ram". Wenn man dann im Festplattenforum jeden zweiten Tag liest "Meine Hitachi hat den Geist aufgegeben - meine Daten sind Futsch" oder "Dieser Schwachsinn von Trekstor werde ich nie wieder kaufen - das war schon die dritte Diplomarbeit, die abgeraucht ist". Und als Antwort kommt immer wieder "Meine Seagate läuft schon seit 5 Jahren völlig fehlerfrei" oder "Mit WD arbeite ich jetzt schon 9 Jahre und hatte noch keine Ausfälle", dann weiss man irgendwann auch mal, welche Hersteller eher zu empfehlen sind. Und das sind halt eben Seagate, Samsung und WD. Die drei geben sich wirklich nicht viel. Ob dann ein ganz bestimmtes Modell jetzt ein Spürchen besser oder schlechter (z.B. lauter/leiser, wärmer/kühler, schneller/langsamer) ist, als ein anderes, kann man erst sagen, wenn du dich für ein ganz bestimmtes Modell entschieden hast und auch mitgeteilt hast, was du genau willst. Wenn die Platte in einem Fileserver Speicherplatz zur Verfügung stellen soll, dann kann sie ja röhren wie eine Motorsäge. Sie muss einfach nur lange, lange, lange laufen und die Daten schnell (ich meine wirklich schnell) liefern. Dann nimmt man halt eine WD-Raptor und steckt sich ab sofort Ohrstöpsel rein, wenn man in den Keller geht. Wenn die Festplatte aber im Wohnzimmer-PC neben dem Fernseher steht und alle paar Abende den Spielfilm auf den Flimmerschirm liefern soll, dann muss sie einfach nur leise sein. Die Geschwindigkeit ist dann so etwas von egal, dass sogar ein Diskettenlaufwerk reichen würde. Also nehmen wir halt was von Samsung. Du siehst, bei Festplatten (und anderen PC-Komponenten) ist es genau so kompliziert (wenn nicht sogar noch komplizierter, weil die Auswahl einfach grösser ist) wie in der Fotografie. Und da lohnt es sich allemal, jemanden zu fragen, der etwas davon versteht... @Dennis: Ich stimme dir zu Gruss Christoph
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Registriert seit: 17.02.2006
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Warum kommt denn diese Preisgestalltung zustande? Schließlich geht Apple den weg und stimmt die Hardware auf das System ab. Da muss das nicht der User machen. Der kann sich, als einfaches Beispiel, die Grafikkarte in den vorgegebenen Modellen aussuchen und die läuft dann.
Sie funktioniert einfach, mehr nicht, aber mehr soll sie auch nicht. In wie weit eine Grafikkarte mit weit über 512 MByte Speicher und einer aktiven Kühlung sein muss, entzieht sich meinem Wissen (wobei ich das auch bei den Mac pro nicht nachvollziehen kann). Weiterhin bezahle ich das Betriebssystem, dass gleichfalls auf die Hardware passt. Da muss ich mir kein Update für 100 Euro kaufen. Wenn ich das Update dann installieren will, sagt mir Windows Vista (nur ein Beispiel) ich müsse erst Windows XP installiert haben. Warum ein altes System vorhanden sein muss, um es dann durch ein neues vollständig zu ersetzen ist mir ein weiteres Rätsel. Gleiches gilt aber auch für die Lauffähigkeit eines Windows-Update. Da werden keine Programme oder Daten übernommen. die werden schlicht und ergreifend außen vor gelassen. Und wehe es ändert sich auch nur eine Bibliothek beim Windows-System, dann ist schon nicht mehr klar ob das ein oder andere Programm noch läuft. Ich hab viele Programme, die auf Windows 2000 aufbauen und unter XP ihren Dienst schlicht verweigern. Selbst zwischen den Servicepack beim XP gibt's Probleme. Abschließend, und das ist einer meiner Hauptgründe gegen Windows, stellt Microsoft den Support für ein System ein, das tadellos läuft (Windows 2000). XP und Vista sind in meinen Augen ein reines "Klicki-Bunti"-System, die der Lauffähigkeit nicht wirklich zuträglich sind (gleiches gilt aber auch für den grafischen Schnickschnack, der im kommend OSX vorhanden sein wird). Wie gesagt, ich gönne jedem sein Windows-System, er darf es gerne verwenden und damit glücklich werden. Ich habe mit Windows einen Abschluß gemacht, den ich nicht wirklich wiederholen möchte...
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#73 | |
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Registriert seit: 16.10.2006
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@gpo:
Zitat:
- sie sind sehr, sehr, sehr laut - sie brauchen Strom wie Sau - sie sind entweder unbezahlbar oder hoffnungslos veraltet (z.B. kein Sata) - sie brauchen oftmals Spezialkomponenten (wie z.B. registered Ram) die auch wieder saumässig teuer sind Was noch dazu kommt: Die Xenons sind nicht anderes, als umbenannte PIV. Das heisst, ein Xenon-Prozessor ist nicht schneller oder langsamer als ein gleich getakteter PIV. Blos viel, viel teurer. Wenn das System im Endeffekt schneller ist, liegt das eben z.B. an den Rams oder an den SCSI-Festplatten. Aber das erkauft man sich sehr, sehr teuer. Will man so eine Workstation mit einer etwas grösseren Festplatte (sagen wir mal 500 GB bis 1 TB) und etwas mehr Ram (so 2 bis 4 GB) ausstatten, bezahlt man mehr für das Aufrüsten, als für einen kompletten neuen Rechner mit Dualcore-CPU. Gruss Christoph
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Registriert seit: 17.02.2006
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@Christoph
Den leichten Unterton kannst Du Dir sparen. Wenn Du meinen Beitrag richtig gelesen hast, wüsstest Du, dass ich neben dem MCSE auch den MCDBA habe. Beide basieren auf Windows, Erfahrung habe ich also reichlich, selbst auf der Server-Seite. Meine ersten Windowserfahrungen habe ich noch mit Windows 1 gemacht. Alle weiteren System, von 3.11 über 9x/Me und den ganze Kram habe ich hinter mir. Auf der anderen Seite entziehst Du Deinem Argument gerade selbst die Grundlage. Warum muss ich ein System pflegen? Ich will damit arbeiten, mein Geld verdienen und nicht "streicheln". Wenn ich mir aber so einige Drucksysteme ansehe die unter Windows ihren Dienst zu leisten versuchen, kommt mir die Galle hoch. Da bleiben Druckjobs im Spooler hängen und werden nicht gelöscht, da müssen Schriften nachträglich geladen werden, diese wandern aber nicht mehr aus dem Arbeitsspeicher. Da wird, trotz erfolgreichen Ausdruck, die temporären Dateien nicht gelöscht und belasten nur die Festplatten. Da geht eine Vector-Software hin und berechnet den Schneideweg einer Klinge, vergisst aber, dass der Schneidplotter keine 360°-Kurve auf der Stelle schneiden kann. Da verlangen Programme die vollständige Installation, weil sie den Benutzer für zu blöde halten, mit der Software zu arbeiten. Ganz zu schweigen von der ewigen Dongle-Geschichte, die es auch heute noch gibt. Ein Eingriff in das System ist dabei unerlässlich, wobei Windows den Zugriff zur Einrichtung aber nur dem Administrator erlaubt. Das die Software dann aber ihre Eintragungen nur für den einen User vornimmt, hat der Programmierer wohl vergessen. Alles Dinge, die in einer professionellen Umgebung passieren... Aber wenn das alles zur Systempflege gehört, erspare ich mir den gesamten Klumpatsch und arbeite an meinem Mac gerne produktiv weiter...
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Registriert seit: 17.02.2006
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Zitat:
Was die Preisstruktur angeht, Christoph, ist es auch wie bei Apple. Der Hersteller bietet Dir genau das, was Du willst, Du musst Dich doch nicht darauf einlassen. Wenn Du aber ein solches System kaufen willst, musst Du Dir über die Folgekosten im Klaren sein...
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#77 |
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Registriert seit: 16.10.2006
Ort: CH-9244 Niederuzwil
Beiträge: 870
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@SirSalomon:
Es ist halt einfach wirklich immer das gleiche mit den Mac-Ianern: Sie loben ihre Maschinen über den grünen Klee und behaupten, mit Windows könne man einfach nicht arbeiten. Ich kenne auch beide Systeme und ich weiss, dass man mit Windows genau so gut, schnell, produktiv und problemlos arbeiten kann wie mit Mac. Und mit Mac kann man gneau so gut, schnell, produktiv und problemlos arbeiten wie mit Windows. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Es stimmt aber einfach nicht, dass Windows schlechter sei als Mac-OS. Unter "Systempflege" verstehe ich einfach, dass man nicht jedes "Klick mich - f*** mich" Popup anklickt, dass einem entgegenspringt. Klar ist es bei Win etwas einfacher, sich "etwas einzufangen". Dafür aber kann ich das System auch nach meinen Wünschen gestalten, was bei MacOS ohne fundierte Programmierkenntnisse völlig unmöglich ist. Win ist halt einfach "offener". Das hat wie gesagt Vor- und Nachteile. Böse ausgedrückt könnte ich sagen, dass Win vom User verlangt, das Gehirn einzuschalten, währenddem MacOS einfach nur läuft. Halt eben Dreirad und Motorrad: Mit beidem kommt man vorwärts, aber beim einen kann man einfach nichts falsch machen. Dafür ist es auch nicht so bequem, stylisch, luxuriös. Betreffend Workstations hast du recht: Ich habe nur Erfahrung mit den grossen Kisten. Und der Hersteller bietet mir halt eben nicht das, was ich will. Und das auch noch zu einem völlig überteuerten Preis. Genau wie bei Apple. Ich kann doch nachschauen, welche Hardware in einer Workstation genau verbaut ist. Dann kann ich hingehen, mir die identischen Teile kaufen und zusammenbauen. Ich habe identische Hard- und Software. Aber ich spare etwa 80%. Wieso soll ich für ein Blechgehäuse (das etwa 20€ kostet) und das Zusammenbauen so viel Geld bezahlen? Oder ist der Aufdruck "Dell" , "HP" oder was auch immer aus Platin? Unmengen an Strom verbrauchen tun die Kisten eben, weil sie erstens völlig veraltete und zweitens Serverhardware einsetzen. Zumindest die, die ich bezahlen kann. Da findet man Geschichten wie 2xXeon 2,4 GHz. Also eigentlich nichts anderes, als 2 x PIV "Northwood" mit 2,4 GHz und 120 W Stromverbrauch je CPU. Ich kann mir aber eben auch einen E6750 kaufen, der hat 2x2,66 GHz (bei den heutigen Dualcores kommt es jetzt wirklich nicht mehr darauf an, ob 2xSC oder 2xDC - wobei aber die DCs viel mehr Cache haben) und braucht nur die Hälfte des Stroms eines einzigen Xeons... Wenn du dir mal ernsthafte Vergleichstests anschaust, wirst du feststellen, dass jedee halbwegs aktuelle DC-CPU jede bezahlbare (ich spreche hier nicht von den Modellen für x-tausend €, sondern von etwa der gleichen Preiskategorie) weit hinter sich lässt. Und eben: ich kauf mir ein völlig veraltetes System, dass sehr viel Strom verbraucht und dann auch noch sehr teuer im Unterhalt ist. Wozu soll das gut sein? Bloss weil die Kiste schon 5 Jahre im Betrieb war und somit "bewiesen" hat, dass sie funktioniert? Das ist doch wirklich Quatsch! Bloss weil die Komponenten angeblich "aufeinander abgestimmt" sind? Noch grösserer Quatsch! Ein paar Minuten in einem guten Computerforum und ich weiss mindestens so gut, welche Komponenten zu einander passen und welche nicht, wie jeder Hersteller... Gruss Christoph
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#78 |
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Registriert seit: 17.02.2006
Ort: 01xxx Dresden
Beiträge: 1.556
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Und anstatt, dass ich mich in irgendwelchen Windows-/Computer-Foren herumschlagen muss, geh ich zum Apple-Händler, sag dem was ich will und bezahle.
Ich muss auch beim Apple keinen Apple-Spezifischen Speicher verbauen und schon garnicht spezielle Festplatten. Klar, ich könnte, aber das muss nun wirklich nicht sein. Ist wie beim Auto, ich könnte zur Vertragswerkstatt gehen und für einen Bremssattel samt Scheiben 1300 Euro bezahlen. Die Arbeit kann auch ein anderes Unternehmen machen, aber eben an dem Auto, was ich für mich als richtig erachte. Wie gesagt (zum dritten mal? Welcher Computer nun für Photoshop/Lightroom besser geeignet ist, muss jeder für sich herausfinden. Apple ist da gleichermassen gut wie ein Windows-System (ausgehend davon, dass nur die beiden Programme darauf laufen würden). Dann kommt eben das persönliche hinzu und das kann Dir keiner in einem Forum beschreiben. Da kommen kontroverse Diskussionen auf, wie wir sie gerade führen
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#79 |
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Registriert seit: 28.10.2003
Ort: Elsaß
Beiträge: 1.171
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Das heutige OSX ist schon ein Schnick-Schnack-system. Kennst Du nicht mehr das alte, das "echte" MacOS? Bis Version 9.irgendwas? Das war noch ein gerades System. MacOS und Win schenken sich in den heutigen Versionen rein gar nichts bzgl. Schnickschnack.
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Registriert seit: 16.10.2006
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Beiträge: 870
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@SirSalomon:
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Dennis wird es mir wohl gleich tun. @Dennis: Betreffend dem Ram noch einmal Also wenn ich mich recht erinnere, hast du dir den E6420 geholt. Der läuft mit einem Quadpumped-FSB von 1066, also realem FSB von 266. Den Ram-Teiler bringst du ja nicht höher als 1:1, das heisst dein Ram wird mit max. 266 MHz laufen (das wird dann als PC4300-533 gehandelt, da der Ram bei jedem Takt zwei Pakete überträgt). Also eigentlich würde für dein System schon 533er reichen. Wenn du jetzt per FSB OCen möchtest (am Multi kannst du ja eigentlich eh nix verändern), dann kannst du bei einem 1:1 Ramteiler und 667er-Ram auf bis zu 333 MHz FSB gehen und der Ram läuft immer noch mit nicht einem einzigen MHz mehr, als seine Spezifikation es erlauben würde. 333 MHz FSB bedeutet also 1333 MHz Quadpumped oder eben 2.66 GHz CPU-Takt. Und das ohne Risiko für den Ram. Wenn du höher gehst, kommst du in die experimentelle Ebene, da dann der Ram "wirklich" übertaktet wird. Mit 800er-Ram Könntest du bis FSB 400 gehen, was dann 1600 MHz Quadpumped oder 3.19 GHz bedeutet. Bei meinem E6750 ist der Quadpumped-Bus 1333 MHz, also 333 MHz FSB. Bei einem 1:1-Teiler läuft da schon 667er-Ram auf seiner Spezifikation. Bei einem 800er-Ram kann ich bis FSB 400 gehen, was dann 1600 MHz Quadpumped oder eben 3.19 GHz CPU-Leistung bedeutet. Ebenfalls ohne Gefahr für den Ram. Also grundsätzlich gilt: - Angegebener FSB der CPU ist Quadpumped -> Wert / 4 = realer FSB - Der Ram-Teiler bezeichnet das Verhältnis zwischen FSB (real) und Ram-Takt und ist kleiner/gleich 1:1 (dann läuft der Ram mit dem gleichen Takt wie der FSB) - Der errechnete Ram-Takt muss noch verdoppelt werden, da der Ram pro Takt zwei Pakete überträgt Also: realer FSB = 266 MHz -> Ram-FSB = max. 533 MHz -> CPU-FSB = max. 1066 MHz realer FSB = 333 MHz -> Ram-FSB = max. 667 MHz -> CPU-FSB = max. 1333 MHz etc. Grundsätzlich bestimmt die CPU die real-FSB-Rate. Also eben: eine CPU mit FSB 1066 wird den Ram nie höher als 533 MHz takten, egal was für schnellerer Ram eingebaut ist. Somit wird dann der reale FSB auch nie höher als 266 MHz liegen. Und hier kann man eingreifen und den realen FSB erhöhen -> dadurch erhöhen sich Ram-FSB und CPU-FSB. Aber zuvor sollte man unbedingt alle Takte für PCI-Schnittstelle, etc. festlegen. Also verändern will man NUR die Kette real-FSB -> Ram-FSB -> CPU-FSB und keinesfalls die Abzweiger PCI-FSB ; PCIe-FSB ; AGP-FSB ; etc. So habe ich es jetzt verstanden. Gruss Christoph
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