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Alt 15.08.2007, 13:30   #71
christoph.ruest
 
 
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Beiträge: 870
@SirSalomon:

Zitat:
Eines vorab, ich hab nen Mac und bin bestens damit zufrieden, aus verschiedenen Gründen.
Das sagen alle, die ich kenne und die einen Mac haben, bis sie einmal ein sauber aufgesetztes und gepflegtes Windows gesehen haben.

Zitat:
Da war die Rede vom Prozessor und Grafikkarte, die sich beide gut und einfach übertakten lassen. Warum zum Henker lasst ihr Euch auf sowas ein?
Weil man häufig gar nicht im eigentlichen Sinne "übertaktet", sondern nur den Fuss von der Bremse nimmt. Für die Hersteller lohnt es sich nicht wirklich, je einen Prozessor mit 2,66 GHz, 2,88 GHz und 3 GHz zu entwickeln. Also entwickeln sie einfach einen mit 3 GHz und bremsen diesen dann auf 2,66 oder 2,88 GHz aus, um ihn so billiger zu verkaufen.
Klar gibt es noch kleine Unterschiede in der Prozessorarchitektur, aber eben: häufig muss man gar nicht viel (und v.A. nichts riskantes) machen, um aus einer mittelmässigen CPU die Leistung eines High-End-Gerätes zu entlocken. So ist es z.B. kein grosses Problem einen E4400 von 2 GHz auf 2,5 oder gar 3 GHz zu bringen. Und das über Stunden, Tage, Jahre völlig stabil und problemlos.
Einen E6750, der eine andere Architektur (Conroe) aufweist und nativ schon 2,66 GHz mitbringt, kann man weit über 3,5 GHz bringen, ohne ein Risiko einzugehen.
Natürlich kann man immer mal Pech haben und ein "Montagsmodell" erwischen, aber grundsätzlich dürfen die Prozessoren ja auch nicht von Fabrik aus gleich am Limit laufen.

Zitat:
Ein System, dass ausserhalb seiner Vorgaben arbeiten soll, kann nicht stabil laufen. Es wird irgendwann den Knick machen und in die Knie gehen.
Das System wird sehr wohl stabil laufen, wenn man nicht gleich 300% mehr Leistung will und für ausreichende Kühlung sorgt.
Kennst du Prime? Grundsätzlich gilt eine CPU als stabil, wenn sie 30 Minuten Prime im Torture-Modus fehlerfrei überstanden hat. Ein E6750 z.B., der auf 3,2 oder eben 3,5 GHz läuft, übersteht problemlos eine ganze Woche Prime ohne einen Fehler.
In den einschlägigen Foren wird genügend darüber berichtet.

Zitat:
Vielleicht ist das einer der Gründe, warum beim Mac relativ wenig Probleme auftreten
Wieso treten beim Dreirad weniger Probleme auf, als beim Motorrad? -> Genau: wo nix ist, kann auch nix kaputt gehen. Dafür bekommt man dann aber auch nix an Leistung.
Ist jetzt etwas krass das Beispiel, aber beschreibt die Situation recht gut.
Wenn man ein System nimmt, darin immer nur solche Teile verbaut, die der Hersteller über Monate getestet und freigegeben hat und das ganze dann noch 80% unter dem Leistungslimit laufen lässt, kann auch bei einem Win-System absolut kein Problem auftreten.

Zitat:
Wenn ich das Notebook meiner Frau sehe (ein Asus, dass eigentlich recht anständig läuft), kommt mir das kalte Grauen.
Und das sicher mit der mitgelierferten Recovery-CD aufgesetzt wurde (falls es überhaupt jemals seit dem Kauf neu aufgesetzt wurde)...

Zitat:
Ruckzuck sind ihre 2 GByte "verbraucht" und der Rechner wird anstrengend. All diese Probleme treten beim Mac nicht auf, zumidnest habe ich sie noch nicht feststellen können.
Die 2 GB sind am Mac genau so ruckzuck verbraucht, wie am Win-Gerät (oder braucht ein Raw-Bild unter Mac-OS seit neuestem weniger Speicherplatz als am Win-Gerät? Habe ich tatsächlich verpasst, dass Mac den Quanten-Speicher erfunden hat - die Daten sind da, aber auch nicht!?).

Zitat:
Weitehrin stört es mich bei Windows enorm, dass jeder das programmieren kann, was und wie er es will.
Da Mac-OS eigentlich nur ein Linux resp. Unix mit etwas aufgebohrter Grafikoberfläche ist, geht das bei Mac-OS im Grunde genommen noch viel einfacher, als bei Windows.

Zitat:
Es gibt aber sicherlich auch Dinge, die mich am Mac stören, aber die muss ich tatsächlich suchen...
Die musst du bei Win genau so suchen. Aber: wenn man ein Dacia-Freak ist, findet man an jedem Ferrari hunderttausend Dinge, die Dacia einfach um Welten besser kann/macht/ist.

@Jusuts:

Zitat:
Was wären denn richtig gute und preiswerte IDE-Festplatten mit 400-500 GB? Links wären nett .
Samsung 400
Seagate 400

Oder einfach

Festplatten nach Preis / GB sortiert

Kauf dir etwas von Seagate / Samsung / WesternDigital (WD) nach Wahl.

Zitat:
Und woher bezieht man Wissen darüber, welche Firmen eher schlechte, und welche eher gute Festplatten bauen? Gibt es statistische Auswertungen von Ausfällen!?
Und woher bezieht man Wissen darüber, welche Objektive einfach nur Flaschenböden und welche echte Perlen sind? --> z.B. aus dem Sonyuserforum...

Es gibt nicht nur Fotografieforen. Es gibt auch Computerforen. In Fotografieforen gibt es z.B. die Rubriken "Objektive" "SLRs" und "Zubehör". In Computerforen gibt es z.B. die Rubriken "Festplatten" "CPUs" und "Ram". Wenn man dann im Festplattenforum jeden zweiten Tag liest "Meine Hitachi hat den Geist aufgegeben - meine Daten sind Futsch" oder "Dieser Schwachsinn von Trekstor werde ich nie wieder kaufen - das war schon die dritte Diplomarbeit, die abgeraucht ist". Und als Antwort kommt immer wieder "Meine Seagate läuft schon seit 5 Jahren völlig fehlerfrei" oder "Mit WD arbeite ich jetzt schon 9 Jahre und hatte noch keine Ausfälle", dann weiss man irgendwann auch mal, welche Hersteller eher zu empfehlen sind.

Und das sind halt eben Seagate, Samsung und WD. Die drei geben sich wirklich nicht viel. Ob dann ein ganz bestimmtes Modell jetzt ein Spürchen besser oder schlechter (z.B. lauter/leiser, wärmer/kühler, schneller/langsamer) ist, als ein anderes, kann man erst sagen, wenn du dich für ein ganz bestimmtes Modell entschieden hast und auch mitgeteilt hast, was du genau willst.

Wenn die Platte in einem Fileserver Speicherplatz zur Verfügung stellen soll, dann kann sie ja röhren wie eine Motorsäge. Sie muss einfach nur lange, lange, lange laufen und die Daten schnell (ich meine wirklich schnell) liefern. Dann nimmt man halt eine WD-Raptor und steckt sich ab sofort Ohrstöpsel rein, wenn man in den Keller geht.
Wenn die Festplatte aber im Wohnzimmer-PC neben dem Fernseher steht und alle paar Abende den Spielfilm auf den Flimmerschirm liefern soll, dann muss sie einfach nur leise sein. Die Geschwindigkeit ist dann so etwas von egal, dass sogar ein Diskettenlaufwerk reichen würde. Also nehmen wir halt was von Samsung.

Du siehst, bei Festplatten (und anderen PC-Komponenten) ist es genau so kompliziert (wenn nicht sogar noch komplizierter, weil die Auswahl einfach grösser ist) wie in der Fotografie. Und da lohnt es sich allemal, jemanden zu fragen, der etwas davon versteht...

@Dennis:
Ich stimme dir zu

Gruss

Christoph
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Alt 15.08.2007, 13:32   #72
SirSalomon
 
 
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Ort: 01xxx Dresden
Beiträge: 1.556
Zitat:
Zitat von bleibert Beitrag anzeigen
...aber die Preisgestaltung ist sehr "selbstbewusst".
Warum kommt denn diese Preisgestalltung zustande? Schließlich geht Apple den weg und stimmt die Hardware auf das System ab. Da muss das nicht der User machen. Der kann sich, als einfaches Beispiel, die Grafikkarte in den vorgegebenen Modellen aussuchen und die läuft dann.

Sie funktioniert einfach, mehr nicht, aber mehr soll sie auch nicht. In wie weit eine Grafikkarte mit weit über 512 MByte Speicher und einer aktiven Kühlung sein muss, entzieht sich meinem Wissen (wobei ich das auch bei den Mac pro nicht nachvollziehen kann).

Weiterhin bezahle ich das Betriebssystem, dass gleichfalls auf die Hardware passt. Da muss ich mir kein Update für 100 Euro kaufen. Wenn ich das Update dann installieren will, sagt mir Windows Vista (nur ein Beispiel) ich müsse erst Windows XP installiert haben.

Warum ein altes System vorhanden sein muss, um es dann durch ein neues vollständig zu ersetzen ist mir ein weiteres Rätsel. Gleiches gilt aber auch für die Lauffähigkeit eines Windows-Update. Da werden keine Programme oder Daten übernommen. die werden schlicht und ergreifend außen vor gelassen. Und wehe es ändert sich auch nur eine Bibliothek beim Windows-System, dann ist schon nicht mehr klar ob das ein oder andere Programm noch läuft.

Ich hab viele Programme, die auf Windows 2000 aufbauen und unter XP ihren Dienst schlicht verweigern. Selbst zwischen den Servicepack beim XP gibt's Probleme.

Abschließend, und das ist einer meiner Hauptgründe gegen Windows, stellt Microsoft den Support für ein System ein, das tadellos läuft (Windows 2000). XP und Vista sind in meinen Augen ein reines "Klicki-Bunti"-System, die der Lauffähigkeit nicht wirklich zuträglich sind (gleiches gilt aber auch für den grafischen Schnickschnack, der im kommend OSX vorhanden sein wird).

Wie gesagt, ich gönne jedem sein Windows-System, er darf es gerne verwenden und damit glücklich werden. Ich habe mit Windows einen Abschluß gemacht, den ich nicht wirklich wiederholen möchte...
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Alt 15.08.2007, 13:38   #73
christoph.ruest
 
 
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@gpo:

Zitat:
Zitat von gpo Beitrag anzeigen
aus diesem Grunde war mein Vorschlag mit gebr.Workstations schlecht wiederlegbar...
die Dinger laufen wie schmitz katze und man kann entspannt damit arbeiten...
Workstations haben auch ihre Nachteile:
- sie sind sehr, sehr, sehr laut
- sie brauchen Strom wie Sau
- sie sind entweder unbezahlbar oder hoffnungslos veraltet (z.B. kein Sata)
- sie brauchen oftmals Spezialkomponenten (wie z.B. registered Ram) die auch wieder saumässig teuer sind

Was noch dazu kommt: Die Xenons sind nicht anderes, als umbenannte PIV.
Das heisst, ein Xenon-Prozessor ist nicht schneller oder langsamer als ein gleich getakteter PIV. Blos viel, viel teurer.
Wenn das System im Endeffekt schneller ist, liegt das eben z.B. an den Rams oder an den SCSI-Festplatten. Aber das erkauft man sich sehr, sehr teuer.

Will man so eine Workstation mit einer etwas grösseren Festplatte (sagen wir mal 500 GB bis 1 TB) und etwas mehr Ram (so 2 bis 4 GB) ausstatten, bezahlt man mehr für das Aufrüsten, als für einen kompletten neuen Rechner mit Dualcore-CPU.

Gruss

Christoph
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Alt 15.08.2007, 13:45   #74
SirSalomon
 
 
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Beiträge: 1.556
@Christoph

Den leichten Unterton kannst Du Dir sparen.

Wenn Du meinen Beitrag richtig gelesen hast, wüsstest Du, dass ich neben dem MCSE auch den MCDBA habe. Beide basieren auf Windows, Erfahrung habe ich also reichlich, selbst auf der Server-Seite. Meine ersten Windowserfahrungen habe ich noch mit Windows 1 gemacht. Alle weiteren System, von 3.11 über 9x/Me und den ganze Kram habe ich hinter mir.

Auf der anderen Seite entziehst Du Deinem Argument gerade selbst die Grundlage. Warum muss ich ein System pflegen? Ich will damit arbeiten, mein Geld verdienen und nicht "streicheln".

Wenn ich mir aber so einige Drucksysteme ansehe die unter Windows ihren Dienst zu leisten versuchen, kommt mir die Galle hoch. Da bleiben Druckjobs im Spooler hängen und werden nicht gelöscht, da müssen Schriften nachträglich geladen werden, diese wandern aber nicht mehr aus dem Arbeitsspeicher. Da wird, trotz erfolgreichen Ausdruck, die temporären Dateien nicht gelöscht und belasten nur die Festplatten. Da geht eine Vector-Software hin und berechnet den Schneideweg einer Klinge, vergisst aber, dass der Schneidplotter keine 360°-Kurve auf der Stelle schneiden kann. Da verlangen Programme die vollständige Installation, weil sie den Benutzer für zu blöde halten, mit der Software zu arbeiten.

Ganz zu schweigen von der ewigen Dongle-Geschichte, die es auch heute noch gibt. Ein Eingriff in das System ist dabei unerlässlich, wobei Windows den Zugriff zur Einrichtung aber nur dem Administrator erlaubt. Das die Software dann aber ihre Eintragungen nur für den einen User vornimmt, hat der Programmierer wohl vergessen.

Alles Dinge, die in einer professionellen Umgebung passieren...

Aber wenn das alles zur Systempflege gehört, erspare ich mir den gesamten Klumpatsch und arbeite an meinem Mac gerne produktiv weiter...
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SirSalomon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2007, 13:51   #75
SirSalomon
 
 
Registriert seit: 17.02.2006
Ort: 01xxx Dresden
Beiträge: 1.556
Zitat:
Zitat von christoph.ruest Beitrag anzeigen
Workstations haben auch ihre Nachteile:
- sie sind sehr, sehr, sehr laut
- sie brauchen Strom wie Sau
- sie sind entweder unbezahlbar oder hoffnungslos veraltet (z.B. kein Sata)
- sie brauchen oftmals Spezialkomponenten (wie z.B. registered Ram) die auch wieder saumässig teuer sind
Eventuell hast Du die Erfahrungen mit großen Workstation gemacht (groß im Sinne der Gehäusegröße ). Es gibt genügend Workstation, die in der alt erwürdigen Pizzaschachtel untergebracht sind und dem entsprechend nicht die Lautstärke haben, warum diese Geräte dann auch noch unmenge an Strom verbrauchen, weiß ich nicht.

Was die Preisstruktur angeht, Christoph, ist es auch wie bei Apple. Der Hersteller bietet Dir genau das, was Du willst, Du musst Dich doch nicht darauf einlassen. Wenn Du aber ein solches System kaufen willst, musst Du Dir über die Folgekosten im Klaren sein...
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Alt 15.08.2007, 14:06   #76
Justus
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Ort: Weyhe
Beiträge: 5.469
Zitat:
Zitat von christoph.ruest Beitrag anzeigen
Danke für die Links!
Justus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2007, 14:13   #77
christoph.ruest
 
 
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Ort: CH-9244 Niederuzwil
Beiträge: 870
@SirSalomon:

Es ist halt einfach wirklich immer das gleiche mit den Mac-Ianern:

Sie loben ihre Maschinen über den grünen Klee und behaupten, mit Windows könne man einfach nicht arbeiten.

Ich kenne auch beide Systeme und ich weiss, dass man mit Windows genau so gut, schnell, produktiv und problemlos arbeiten kann wie mit Mac. Und mit Mac kann man gneau so gut, schnell, produktiv und problemlos arbeiten wie mit Windows.

Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Es stimmt aber einfach nicht, dass Windows schlechter sei als Mac-OS.

Unter "Systempflege" verstehe ich einfach, dass man nicht jedes "Klick mich - f*** mich" Popup anklickt, dass einem entgegenspringt.
Klar ist es bei Win etwas einfacher, sich "etwas einzufangen". Dafür aber kann ich das System auch nach meinen Wünschen gestalten, was bei MacOS ohne fundierte Programmierkenntnisse völlig unmöglich ist.
Win ist halt einfach "offener". Das hat wie gesagt Vor- und Nachteile. Böse ausgedrückt könnte ich sagen, dass Win vom User verlangt, das Gehirn einzuschalten, währenddem MacOS einfach nur läuft.

Halt eben Dreirad und Motorrad: Mit beidem kommt man vorwärts, aber beim einen kann man einfach nichts falsch machen. Dafür ist es auch nicht so bequem, stylisch, luxuriös.

Betreffend Workstations hast du recht:
Ich habe nur Erfahrung mit den grossen Kisten.

Und der Hersteller bietet mir halt eben nicht das, was ich will. Und das auch noch zu einem völlig überteuerten Preis. Genau wie bei Apple.
Ich kann doch nachschauen, welche Hardware in einer Workstation genau verbaut ist. Dann kann ich hingehen, mir die identischen Teile kaufen und zusammenbauen. Ich habe identische Hard- und Software. Aber ich spare etwa 80%. Wieso soll ich für ein Blechgehäuse (das etwa 20€ kostet) und das Zusammenbauen so viel Geld bezahlen?
Oder ist der Aufdruck "Dell" , "HP" oder was auch immer aus Platin?

Unmengen an Strom verbrauchen tun die Kisten eben, weil sie erstens völlig veraltete und zweitens Serverhardware einsetzen. Zumindest die, die ich bezahlen kann.
Da findet man Geschichten wie 2xXeon 2,4 GHz. Also eigentlich nichts anderes, als 2 x PIV "Northwood" mit 2,4 GHz und 120 W Stromverbrauch je CPU.
Ich kann mir aber eben auch einen E6750 kaufen, der hat 2x2,66 GHz (bei den heutigen Dualcores kommt es jetzt wirklich nicht mehr darauf an, ob 2xSC oder 2xDC - wobei aber die DCs viel mehr Cache haben) und braucht nur die Hälfte des Stroms eines einzigen Xeons...

Wenn du dir mal ernsthafte Vergleichstests anschaust, wirst du feststellen, dass jedee halbwegs aktuelle DC-CPU jede bezahlbare (ich spreche hier nicht von den Modellen für x-tausend €, sondern von etwa der gleichen Preiskategorie) weit hinter sich lässt.

Und eben: ich kauf mir ein völlig veraltetes System, dass sehr viel Strom verbraucht und dann auch noch sehr teuer im Unterhalt ist. Wozu soll das gut sein?
Bloss weil die Kiste schon 5 Jahre im Betrieb war und somit "bewiesen" hat, dass sie funktioniert? Das ist doch wirklich Quatsch! Bloss weil die Komponenten angeblich "aufeinander abgestimmt" sind? Noch grösserer Quatsch! Ein paar Minuten in einem guten Computerforum und ich weiss mindestens so gut, welche Komponenten zu einander passen und welche nicht, wie jeder Hersteller...

Gruss

Christoph
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christoph.ruest ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2007, 14:27   #78
SirSalomon
 
 
Registriert seit: 17.02.2006
Ort: 01xxx Dresden
Beiträge: 1.556
Und anstatt, dass ich mich in irgendwelchen Windows-/Computer-Foren herumschlagen muss, geh ich zum Apple-Händler, sag dem was ich will und bezahle.

Ich muss auch beim Apple keinen Apple-Spezifischen Speicher verbauen und schon garnicht spezielle Festplatten. Klar, ich könnte, aber das muss nun wirklich nicht sein.

Ist wie beim Auto, ich könnte zur Vertragswerkstatt gehen und für einen Bremssattel samt Scheiben 1300 Euro bezahlen. Die Arbeit kann auch ein anderes Unternehmen machen, aber eben an dem Auto, was ich für mich als richtig erachte.

Wie gesagt (zum dritten mal? ), jedem das seine. Wenn ich mit dem System Geld verdienen will/muss/kann, setze ich (persönlich) auf ein System, dass meinen Anforderungen entspricht und das ist (bei mir) eben kein Windows-System. Mein Sohn hat einen Windows-PC selbst zusammengebaut, er muss aber auch kein Geld damit verdienen, also spielt es auch keine Rolle. Auf dem Rechner würde ich aber auch nicht meine Fotos auslagern oder überhaupt ablegen.

Welcher Computer nun für Photoshop/Lightroom besser geeignet ist, muss jeder für sich herausfinden. Apple ist da gleichermassen gut wie ein Windows-System (ausgehend davon, dass nur die beiden Programme darauf laufen würden). Dann kommt eben das persönliche hinzu und das kann Dir keiner in einem Forum beschreiben.

Da kommen kontroverse Diskussionen auf, wie wir sie gerade führen
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SirSalomon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2007, 14:54   #79
bleibert
 
 
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Ort: Elsaß
Beiträge: 1.171
Zitat:
Zitat von SirSalomon Beitrag anzeigen
(gleiches gilt aber auch für den grafischen Schnickschnack, der im kommend OSX vorhanden sein wird).
Das heutige OSX ist schon ein Schnick-Schnack-system. Kennst Du nicht mehr das alte, das "echte" MacOS? Bis Version 9.irgendwas? Das war noch ein gerades System. MacOS und Win schenken sich in den heutigen Versionen rein gar nichts bzgl. Schnickschnack.
__________________
Viele Grüße, Dennis.

Minolta SR System
bleibert ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2007, 15:18   #80
christoph.ruest
 
 
Registriert seit: 16.10.2006
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Beiträge: 870
@SirSalomon:

Zitat:
Und anstatt, dass ich mich in irgendwelchen Windows-/Computer-Foren herumschlagen muss, geh ich zum Apple-Händler, sag dem was ich will und bezahle.
Wenn ich Geld ausgeben kann, so viel mir lustig ist, kann ich auch zum PC-Händler gehen, sagen was ich will und bezahlen. Dann habe ich garantiert nichts schlechteres, als beim Apple-Händler. Und glaub jetzt nicht, die Apple-Händler wären was besonderes. Die haben oftmals genau so wenig Ahnung von der Materie, wie jeder andere Verkäufer im Blödmarkt auch.

Zitat:
Mein Sohn hat einen Windows-PC selbst zusammengebaut, er muss aber auch kein Geld damit verdienen, also spielt es auch keine Rolle. Auf dem Rechner würde ich aber auch nicht meine Fotos auslagern oder überhaupt ablegen.
Ich werde mir in den nächsten Tagen auch ein neues Win-System zusammenschrauben und darauf meine Fotos ablegen, bearbeiten, etc.
Dennis wird es mir wohl gleich tun.

@Dennis:

Betreffend dem Ram noch einmal

Also wenn ich mich recht erinnere, hast du dir den E6420 geholt. Der läuft mit einem Quadpumped-FSB von 1066, also realem FSB von 266.
Den Ram-Teiler bringst du ja nicht höher als 1:1, das heisst dein Ram wird mit max. 266 MHz laufen (das wird dann als PC4300-533 gehandelt, da der Ram bei jedem Takt zwei Pakete überträgt). Also eigentlich würde für dein System schon 533er reichen.

Wenn du jetzt per FSB OCen möchtest (am Multi kannst du ja eigentlich eh nix verändern), dann kannst du bei einem 1:1 Ramteiler und 667er-Ram auf bis zu 333 MHz FSB gehen und der Ram läuft immer noch mit nicht einem einzigen MHz mehr, als seine Spezifikation es erlauben würde. 333 MHz FSB bedeutet also 1333 MHz Quadpumped oder eben 2.66 GHz CPU-Takt. Und das ohne Risiko für den Ram. Wenn du höher gehst, kommst du in die experimentelle Ebene, da dann der Ram "wirklich" übertaktet wird.

Mit 800er-Ram Könntest du bis FSB 400 gehen, was dann 1600 MHz Quadpumped oder 3.19 GHz bedeutet.

Bei meinem E6750 ist der Quadpumped-Bus 1333 MHz, also 333 MHz FSB. Bei einem 1:1-Teiler läuft da schon 667er-Ram auf seiner Spezifikation. Bei einem 800er-Ram kann ich bis FSB 400 gehen, was dann 1600 MHz Quadpumped oder eben 3.19 GHz CPU-Leistung bedeutet. Ebenfalls ohne Gefahr für den Ram.

Also grundsätzlich gilt:
- Angegebener FSB der CPU ist Quadpumped -> Wert / 4 = realer FSB
- Der Ram-Teiler bezeichnet das Verhältnis zwischen FSB (real) und Ram-Takt und ist kleiner/gleich 1:1 (dann läuft der Ram mit dem gleichen Takt wie der FSB)
- Der errechnete Ram-Takt muss noch verdoppelt werden, da der Ram pro Takt zwei Pakete überträgt

Also:
realer FSB = 266 MHz -> Ram-FSB = max. 533 MHz -> CPU-FSB = max. 1066 MHz
realer FSB = 333 MHz -> Ram-FSB = max. 667 MHz -> CPU-FSB = max. 1333 MHz
etc.

Grundsätzlich bestimmt die CPU die real-FSB-Rate.
Also eben: eine CPU mit FSB 1066 wird den Ram nie höher als 533 MHz takten, egal was für schnellerer Ram eingebaut ist. Somit wird dann der reale FSB auch nie höher als 266 MHz liegen.
Und hier kann man eingreifen und den realen FSB erhöhen -> dadurch erhöhen sich Ram-FSB und CPU-FSB.

Aber zuvor sollte man unbedingt alle Takte für PCI-Schnittstelle, etc. festlegen. Also verändern will man NUR die Kette real-FSB -> Ram-FSB -> CPU-FSB und keinesfalls die Abzweiger PCI-FSB ; PCIe-FSB ; AGP-FSB ; etc.

So habe ich es jetzt verstanden.

Gruss

Christoph
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