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#1 |
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Registriert seit: 12.07.2005
Beiträge: 16.214
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Seit einigen Jahren wird immer wieder behauptet, dass das Smartphone Schuld am Rückgang von DSLR und Co wären. Und jetzt sollen ausgerechnet die teuren Spiegellosen den Karren aus dem Dreck ziehen? Wer soll das denn glauben?
Jetzt wo Canon und Nikon auf den Zug aufspringen, wird der Kuchen noch kleiner. Der Einsteigermarkt, mit günstigen Kameras im 300-600€ Bereich bricht auch weg, was um Himmels Willen soll denn Einsteiger dazu bewegen, vom leichten, bequemen Smartphone weg, zur teueren Spiegellosen zu wechseln? Die nicht einfach schön bequem ein schönes "gutes" Foto nach dem anderen schießt, währenddessen ich die Spiegellose, erst mal verstehen und bedienen lernen muss und dafür noch viel viel Geld investieren muss und die teuren Objektive dazu, hab ich dabei noch nicht mal erwähnt Hab kürzlich meine Kids gefragt. Die kennen Fotografie praktisch von klein auf an. Tochter 26, Sohn fast 30. Wie siehts aus mit so einer kleinen schicken Sony? (Wobei ich die A7er Serie nicht mal schick finde) aber egal. Was soll ich denn damit? Mein Smartphone tuts allemal und das hab ich sowieso immer dabei. In den Startlöchern um sich Spiegellose zu kaufen sitzen die jungen Leute von heute jedenfalls nicht, so sagten mir das meine Kids jedenfalls. In deren Bekanntenkreis hat kein einziger so eine Kamera und hat auch nicht vor sich sowas zu kaufen. Mit dem Vormarsch der Spiegellosen, werden so einige Unternehmerträume platzen, da bin ich sicher. Nur ahnen die noch nichts davon. Erst kürzlich las ich davon, das der Kunde immer weniger bereit ist, die Wahnsinnspreise der Smartphone Spitzengeräte zu zahlen. Da nehm ich doch lieber eine oder zwei Klassen niedriger und für den Rest, 1 Woche zusätzlich nach Malle oder sonstwohin. Ich kanns verstehen. Solange ich keine Riesenabzüge machen will, reicht das vollkommen und wer macht das schon bei den jungen Leuten? Übrig bleiben die Experten. Sportfotografen, Presse, Mode, Verrückte wie wir
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Gruß Guido A-Mount lebt! Es kommt anders wenn man denkt. |
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#2 |
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Registriert seit: 03.09.2009
Ort: Ilvese boi Mannem
Beiträge: 15.272
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Gemessen an den Umsätzen der Nuller Jahre ist es dümpeln. Und es wird ja auch nicht mehr deutlich mehr werden. Maximal, dass der DSLR-Umsatz komplett in DSLM übergeht. Und das wären dann die +20%, die er erwähnt. Daran glaube ich aber nicht wirklich.
DSLM richtet sich immer mehr gezielt an den Enthusiasten. Nebenbei mal so einsteigen wird ambitioniert. Es fehlt an Masse. Während früher viele Angebote unter 500€ als Einstieg zur Verfügung standen, gibt es das aktuell eher vereinzelt. Die Angebote um und über 2.000€ gibt es reichlich. Über günstige aps-c-Angebote ins System locken und dann zum KB bringen (das war auch mein Weg mal D5D -> a99) kann bei DSLM aktuell nur Sony.
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Meinungsvielfalt -1! Keine Meinung -> kein Profil!
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#3 |
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Registriert seit: 30.11.2014
Ort: Sachsen
Beiträge: 1.193
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Wahrscheinlich liegt es aber auch echt am Preis und weniger ob DSLM oder DSLR..daß der Markt dümpelt. die VF-Dinger sind schon ohne gutes Objektiv ziemlich teuer und so manch einer hat den Schritt dann wieder bereut oder ist beim Starterkit hängen geblieben. Aktueller VF-Body (keine Resterampe wie A7 Rauschgenerator) um die 850€ und die würden doch "Dimensionen" mehr Geräte mit wesentlich kürzeren Produktzyklen verkaufen können, und dann lieber teurere Objektive. Von Druckerherstellern lernen würde der Branche wahrscheinlich helfen.
Mir wäre es völlig wurscht, ob DSLM oder DSLR, und ich bezweifle, dass das Thema "DSLM" allein so ein Key-Driver wird, es wird nicht reichen, NACHHALTIG "Druck auf den Kessel" zu bekommen. Der Jungkäufer von heute ist einfach nicht mehr liquide genug, denn er muss ja noch seinen neuen 350PS Audi leasen, das geht vor, denn schließlich muss man ja auch irgendwie auf Arbeit kommen, von iPhone, iPad, Fitti, Smartwatch, Alexa, Netflix, Prime, Adobe-Abo, Office 365, Spotify, VDSL, Mobilfunk-Tarifen ganz zu schweigen.
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don't be evil & do the right thing Geändert von conradvassmann (15.10.2018 um 11:22 Uhr) |
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#4 | |
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Registriert seit: 21.12.2014
Beiträge: 212
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Zitat:
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#5 |
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Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.731
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Der Gewinn bei einer DSLM sollte deutlich höher ausfallen als bei einer DSRL.
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Gruß aus Bayern Steve |
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#6 | |
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Themenersteller
Registriert seit: 05.01.2012
Beiträge: 491
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Zitat:
willst. Das die Gesamt Verkaufszahlen im Vergleich zu frueher sinken ist kein Geheimniss, kannst dir ja selber ausrechnen was dabei rauskommt. Die Preise steigen. Niemand wird sich auf Dauer den Luxus erlauben mehrere Systeme zu haben. Nikon hat sein erstes schon beerdigt. Der nächste wird folgen. Leute wurden und werden gefeuert. In der Verzweiflung bilden sich neue Allianzen. Und am Ende wird der Markt nicht reichen um alle Satt zu machen. Also werden einige Hersteller den Kampf nicht überleben. |
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#7 |
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Registriert seit: 20.12.2015
Ort: Pfinztal
Beiträge: 4.149
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Ist am Ende simpel. Wenn wir mal annehmen, ich muss 10 Mio "verdienen", um eine Kameraentwicklung zu refinanzieren, dann kann ich 1 Mio mal 10Euro verdienen (Kompaktknipse), 100.000mal 100 Euro (APS-C Grabbelware a la Canon) oder 10.000 mal 1000 Euro (Sony KB DSLM).
Modell 1 und 2 sind tot oder am sterben in den kommenden Jahren ziemlich sicher. Ex bleibt der Markt, den im Moment Sony dominiert. Was denkt ihr, warum alle in diesen Markt wollen?
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https://martintimmann.myportfolio.com |
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