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#1 | |
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Registriert seit: 01.10.2005
Ort: Region Hannover
Beiträge: 7.725
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Zitat:
Im Profilager wurden Bildreihen belichtet, Previews mit Polaroids angefertigt und beim Entwickeln nachbelichtet und abgewedelt, was das Zeugs hält. Viele Grüße Stephan
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Für mehr Kategorischen Imperativ dieser Tage! |
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#2 | |
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Registriert seit: 15.03.2006
Ort: Duisburg (nahe am LaPaDu)
Beiträge: 3.294
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Zitat:
Schlichte Frage. Uwe
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Achtung: Meine Bilder rauschen, dass es einer Sau graust, sind daher leidlich unscharf bis zur Nichterkennung des Hauptmotivs und grundsätzlich grandios gegen den foreneigenen Wind geschifft. Bitte nur anschauen / kommentieren, wenn man das alles ohne Herzklabaster ertragen kann. Für Risiko und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Moderator oder auch nicht. |
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#4 |
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Registriert seit: 27.10.2003
Ort: D-Hildesheim
Beiträge: 2.681
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Hallo Wolfgang,
da stellt sich mir die Frage ob jedes gezeigte Foto hier künstlerisch zu interpretieren sein muss Ein Seite der Fotografie ist doch auch das dokumentarische. Wenns auch noch schön an zu sehen ist, prima. Andererseits sind hier doch auch viele Anfänger unterwegs, die noch ihren eigenen Stil suchen bzw. einfach nur am Spaß an der Fotografie mit ihrer Sony haben und mit anderen darüber reden möchten. Ist das ein Problem? Soll dieses Forum ein Forum für Künstler sein? Oder ein Forum für Sony User, in allen Ausprägungen die es gibt. Sollen keine Dinge gezeigt werden die interessant oder dokumentarisch sind, aber keinen künstlerischen Aspekt beinhalten oder polarisierend sind? Ich denke Kunst ist alles was gefällt. Wem und wie auch immer. Dazu gehört auch Sachen zu zeigen die anderen möglicherweise nicht gefallen. Wie soll der Zeiger wissen ob sein Geschmack ankommt und wie das gezeigte interpretiert wird, ohne auf die Nase zu fallen... MFG Michael |
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#5 |
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Forumssekretärin
Registriert seit: 02.06.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 2.965
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Tut mir leid Wolfgang, aber ich kann dir leider nicht zustimmen.
Bereits der Ausdruck "das Gesehene fotografisch richtig umsetzen" geht mir sowas von gegen den Strich, dass ich mich einfach äußern muss, denn wer von den hier Schreibenden und Schöpfenden soll denn bitte beurteilen dürfen, die der Fotograf genau diese Szene darstellen wollte? Sicher sind auch bei den hochgelobten Bildern immer wieder Glückstreffer dabei, aber muss Kunst zwangsläufig reproduzierbar sein? Hat Beuys seine Butter vermessen, ehe er sie in die Ecke der Düsseldorfer Kunstakademie gequetscht hat? Ist Improvisationstheater keine Kunst, weil es jedes Mal anders ist? Meiner Meinung nach kann auch auf der Suche nach seinem Stil ein Fotograf bereits Kunstwerke hervorbringen, denn ich halte es nicht mit Fulda, das Kunst von Können kommt, sondern sehr im Auge des Betrachters liegt. Für den einen ist Anne Geddes Kunst, für den anderen Kitsch, gleiches gilt für Expressionismus, Kubismus, Dodekaphonie etc. etc. Die Liste wäre endlos. Ich finde es deshalb sehr vermessen, jemandem absprechen zu wollen, eine Fotografie für sich als Kunst oder Krempel einordnen zu können. Und wenn wir schon definieren wollen, was m.E. bei Kunst unmöglich ist, warum dann nicht die zitieren, die sich regelmäßig mit dem Grundrecht der Kunstfreiheit auseinandersetzen müssen: "Der Lebensbereich "Kunst" ist durch die vom Wesen der Kunst geprägten, ihr allein eigenen Strukturmerkmale zu bestimmen. Von ihnen hat die Auslegung des Kunstbegriffs der Verfassung auszugehen. Das Wesentliche der künstlerischen Betätigung ist die freie schöpferische Gestaltung, in der Eindrücke, Erfahrungen, Erlebnisse des Künstlers durch das Medium einer bestimmten Formensprache zu unmittelbarer Anschauung gebracht werden. Alle künstlerische Tätigkeit ist ein Ineinander von bewußten und unbewußten Vorgängen, die rational nicht aufzulösen sind. Beim künstlerischen Schaffen wirken Intuition, Phantasie und Kunstverstand zusammen; es ist primär nicht Mitteilung, sondern Ausdruck und zwar unmittelbarster Ausdruck der individuellen Persönlichkeit des Künstlers." Sorry, aber ich lese da nichts von Blende und Belichtungszeit. |
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#6 | |
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Chefkoch, verstorben
Registriert seit: 11.02.2005
Ort: Starnberg
Beiträge: 13.622
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Zitat:
mit diesem Satz sprichst du mir sehr aus der Seele
Was waren das früher noch für Zeiten, als sich ein Horst oder der "hart-aber-herzlich"-Peter (um nur einmal zwei Namen zu nennen) noch intensiv mit den Bildern auseinandergesetzt haben. Und vor allem: uns Ihre Gedanken fernab der schnarch-langweiligen "links-noch-beschneiden-die-Ohren-sind-nicht-scharf"-Kommentare mitgeteilt haben. Dass heute das Foto-Album immer mehr zum Chat der verschiedenen Cliquen hier im Forum verkommt, hat sicherlich auch damit zu tun, dass das Forum immer größer wird. Die tägliche Bilderflut im Album lässt halt kaum noch zu, dass man sich mit jedem Bild intensiv auseinandersetzt. Ein Patentrezept gegen diese Misere habe ich auch nicht. Letztendlich gestalten wir User das Forum. Was ich aber mal probieren würde: Die Zahl der Threads/Bilder pro User und Woche stark einzuschränken. Wenn z. B. jeder User nur zwei Bilder wöchentlich zu Diskussion stellen darf, wählt man diese beiden Fotos sicher sehr bewusst aus. Und wenn es weniger Fotos zu besprechen gibt, hat man halt auch mehr Zeit für die einzelnen Bilder im Album. Martin |
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