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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Foto-Monatsthema » Diskussion SUF-Adventskalender 25
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Alt 22.12.2025, 21:57   #1
jqsch
 
 
Registriert seit: 28.08.2007
Ort: Bernau bei Berlin
Beiträge: 6.473
Tafelspitz' andere halbe Besprechung vom 21. Dezember 2025
NameBildBesprechung
jqschIch bin ja inzwischen auch schon nuschelundfünfzig Jahre alt, aber bei dieser Rutschbahn würde ich sofort und unbedingt rutschen wollen! Meine Frau und ich haben das bei einer ähnlichen Installation in einem Einkaufszentrum vor einigen Monaten gemacht. War toll! Lästig sind nur die ganzen Kinder, die man immer verscheuchen muss Hach, ich gerate heute dauernd ins Schwafeln, und dabei wollen wir ja noch gemeinsam mit Jürgen In die Röhre schauen Die spiralförmige Führung, also die Linien, die sich durch das Rohr winden, erzeugen einen schönen Sog und machen das Bild angenehm "unruhig", ohne chaotisch zu wirken. Man bleibt hängen, wandert mit den Augen und entdeckt immer neue Details. Sehr fein! Die Schwarzweiss-Umsetzung ist aus meiner Sicht die richtige Entscheidung. Die Texturen des Metalls, die Kratzer, Gebrauchsspuren und Lichtreflexe können so wunderbar zur Geltung kommen. Besonders gelungen finde ich das Spiel aus Licht und Schatten, durch den das Rohr schön dunkel und geheimnisvoll wirkt. Was erwartet uns wohl am anderen Ende des Tunnels? Das Licht? Ein Bälle-Bad? Keifende Eltern, weil man wieder eimal ihre Emma-Schantall zur Seite geschubbst hat, um schneller rutschen zu können? Eines wollen wir aber trotzdem noch wissen: hast du nur geguckt oder bist du auch gerutscht?

Diese Rutsche befindet sich auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein. Hier nähere Infos. https://www.vitra.com/de-de/campus/a...cation-listing. Er ist also Kunstwerk, Designikone und Rutsche. Wenn er offen gewesen wäre, dann hätte man eine Filzmatte bekommen auf die man sich setzen kann und muss und rutscht dann gemächlich nach unten. Die Matte bremst einen schon ein. Die Redewendung in die Röhre schauen hat nichts mit schlechtem Fernsehprogramm zu tun, sondern kommt wohl aus der Jägersprache, wenn der Jäger den Dachs nicht erlegen konnte und sich der Dachs in seinen Dachsbau retten konnte. Ein wenig Bildungsprogramm am Abend. Und Gruß an Andreas (Schmalzmann)

Viele Grüße

Jürgen
__________________
... und Tschüß...


Geändert von jqsch (22.12.2025 um 22:01 Uhr)
jqsch ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 22.12.2025, 22:05   #2
Crimson
 
 
Registriert seit: 16.01.2004
Ort: Goch
Beiträge: 6.962
Moin moin allerseits,

der drittletzte Besprechungstag ist da - irre, wie schnell diese 24 Tage immer rum sind.
Man merkt das nahende Ende auch, weil die Bilder immer besser werden - so oft - genauer, immer - mache ich eins auf und denke: Hammer - so macht Besprechen viel Spaß

Bei mir läuft logischerweise etwas andere Weihnachtsmusik: King Crimson, was sonst dazu gibt es aber Plätzchen und... Trommelwirbel... die erste Besprechung aus dem Arbeitsplatz der neuen Wohnung

Heute beginnt Peter (@kiwi05), den zweiten Teil hat Holger (@HoSt) übernommen, von mir ist das letzte Drittel...

Besprechung 22. Dezember 2025 – Teil 1 von Peter, @kiwi05
NameBildBesprechung
ericNochmal nimmt uns Erik mit zum Bahnhof St Pancras Station, London. Ein kleines Wow entfleucht einem schon beim Öffnen des Bildes. Von dem Trubel, der in diesem altehrwürdigen Gebäude auch abends um 20:14 Uhr zu erwarten wäre ist zum Glück wenig zu sehen. Umso besser kann man sich auf die imposante Dachkonstruktion der Haupthalle konzentrieren. Genau wie du es bei der Wahl deines Bildausschnittes getan hast. Der Wechsel von warmem Kunstlicht auf kühleres Resttageslicht und ganz rechts eher Dunkelheit bringt Spannung in die ansonsten gleichmäßige Geometrie. Da die verwendeten 38mm sicher keine Festbrennweite waren und du sicher noch mehr Weitwinkel zur Verfügung hattest, finde ich es gelungen, dass du dem "noch etwas mehr ins Bild bekommen" zum Wohl der Bildkomposition widerstanden hast. Der Eckläufer aus der oberen rechten Ecke zieht einen total ins Bild, sorgt für Tiefe in dem großen Raum und endet an der nostalgischen Uhr als Ruhepunkt. Klasse.
HoStHunt the hunter ist ein Naturfoto mit viel Interaktion. Zwei Liebhaber von proteinreicher Kost, ein Graureiher und eine Silbermöwe, streiten sich um ein lebendes Beutetier. Wobei die Möwe ja eher ein Allesfresser, der einem gerne auch mal in die Pommestüte greift, ist. In diesem Fall ist das Beutetier ein flauschiges schwarzes Federbündel, an den Schwimmlappen an den Füßen wohl als junges Blässhuhn zu erkennen. Mit so etwas niedlich-Flauschigem hat man natürlich besonderes Mitleid und hat schnell den Begriff "grausame Natur" zur Hand. Wäre es eine Ratte, wären die Emotionen vielleicht ganz andere. Was dieses Foto für mich so besonders macht ist die Tatsache, dass der mit seinen großen Flügeln eher ungelenke Graureiher, hier tatsächlich der wendigen Möve nachjagt, um das unglückliche Blässhühnchen (wieder-) zu bekommen. Alle Protagonisten ausreichend in der Schärfeebene mit Konzentration auf die Augen des Reihers. Dass sie auch noch schräg auf den Fotografen zufliegen, ist das Sahnehäubchen auf diesem spannenden Bild.
jqschTreppe BSW in Hamburg, aha. Noch eine Treppe. Statt Eisvögeln an jedem zweiten Tag sind in diesem Jahr die Treppen überproportional vertreten. Aber es sind ja auch viele Prachtexemplare, die wir hier zu sehen bekommen. Die Besprecher, speziell diejenigen, die in diesem Genre nicht zu Hause sind, haben es mit der Zeit natürlich gar nicht so leicht sich nicht allzu sehr zu wiederholen. Aber Jürgen ist gnädig mit mir: Er zeigt nicht nur eine Treppe sondern das ganze Foyer, oder sagt man Atrium, im Inneren der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen. Zuerst dachte ich, dass etwas mehr Weitwinkel den Cut am oberen Bildrand hätte verhindern können, aber ein Blick in die Exifs verrät immerhin 12mm. Wer kann da schon mehr bieten. Ich ahne, dass gerade irgendwo jemand aufzeigt.....ich weiß, es gibt Situationen, da ist Größe eben doch nicht alles, sondern ganz im Gegenteil. Man gleitet quasi über eine Lattenrutsche hinein ins Bild, in den lichtdurchfluteten Innenteil, sieht rechts und links die umlaufenden und unsymmetrischen Etagengeländer und strebt unwillkürlich auf die beiden Glotzaugen ganz unten zu, Dieses unsymmetrisch-symmetrische der Location hast du mit deinem Bildausschnitt toll herausgearbeitet und dazu passt dann auch der Beschnitt am oberen Bildrand. Ungewöhnlich und toll.
perserHarald bringt uns sein heutiges Bild aus dem Pantanal mit. Einer Landschaft deren Name bei mir sofort (sich nie erfüllende) Reiselust auslöst. Aus diesem größten Binnenland-Feuchtgebiet der Erde, zeigt er den letzten Moment im Leben eines Plecostomus-Welses. In Kombination mit dem Jaguar/Kaiman-Bild von kürzlich kann man es auch in die Kategorie "fressen und gefressen werden" stecken. Nun, dass ein gar nicht so riesiger Kaiman einen eher kleinen Wels frisst, dem sein Harnisch, also die kräftigen Schuppen, die ihm seinen deutschen Namen geben, so gar nichts nützt, ist nun nichts besonderes. Dieses Bild aber ist sehr wohl etwas Besonderes: Durch seine krasse Nähe und Direktheit, den Moment der Schwerelosigkeit innerhalb des Mauls mit seinen vielen Kegelzähnen, die Farbigkeit, die mehr an Blut erinnert als tatsächlich Blut im Spiel ist, lassen einen beim ersten Betrachten schon kurz zucken. Verstärkt wird das alles durch einen optimalen Schärfeverlauf und die schnelle Verschlusszeit, die selbst den kleinen, herabfallenden Schlammtropfen, denn auf dem Boden des Gewässers, saß der Wels gerade noch, betont. Man hört genau was passiert, obwohl man als Betrachter nur sieht. In meinen Augen eines deiner stärksten Tierfotos, Harald.
harti20Nach so viel Spannung, wie im vorausgegangenen Bild, darf hier wieder Ruhe einkehren. Und was eignet sich für einen friedlichen Moment besser, als das Bild eines Rotkehlchen. Ich mag sie auch. Man kann sich ihrer kecken Anmut kaum entziehen. Für mich ist es der heimische Wildvogel, der die geringste Fluchtdistanz hat. Manchmal meint man gar, er würde einen verfolgen , um noch eine Weile in unserer Nähe zu sein. Und seit mir in Irland im Inch Wildfowl Reserve der Spruch "When robins appear, loved ones are near" begegnet ist, mag ich sie noch mehr. Das von Urs gezeigte Rotkehlchen spiegelt vom Geschriebenen vieles wieder, so ruhig und beobachtend es dort im Unterholz sitzt. Danke für diese Beruhigungspille mit Federn.
ReisefotoNach Reptilien und Vögeln kommen in der Entwicklungspyramide nun die Säugetriere zu ihrem Auftritt. Ach, machen wir noch einen kleinen Zwischenschritt und widmen einem fliegenden Säugetier unsere Aufmerksamkeit. Matthias zeigt uns einen Flughund aus Thailand. Und da wir nicht gleich schon wieder blutrünstige Phantasien Richtung Vampir beflügeln wollen, sei gleich vermerkt, dass es sich hier um reine Vegetarier handelt. Obwohl dämmerungs- bzw. nachtaktiv sehen wir dieses Exemplar vor strahlend blauem Himmel. Die Exif-Uhrzeit sagt High-Noon....aber das könnte auch MEZ sein. Das Bild besticht durch seinen Röntgen-Character, der Arm- und Fingerknochen sowie Blutbahnen in den Flügeln zeigt. Wenn ich ihn so betrachte, frage ich mich gerade, warum die Base-Jumper so heißen.....Bat-jumper passt viel besser....auch wenn der Flughund keine Fledermaus ist, sondern zur gemeinsamen Familie der Fledertiere gehört.
nickname
Auf dem Purple Path ist Nele ja schon mal für den Adventskalender gewandelt. Ich habe mir davon vor der jetzigen Besprechung nichts durchgelesen, sorry also für eventuelle Doppelerkenntnisse. Um den etwas sperrigen Bildtitel in ungewöhnlicher Schreibweise Zwei in ein ander Gewobene auf dem Purple Path einordnen zu können, muss ich natürlich im Internet forschen. Da taucht dann auf, dass es sich um das skulptural-konstruktive Werk des Konzeptkünstlers Olaf Holzapfel handelt. Einfach(er) gestrickt, wie ich bin, kommt bei mir die Assoziation zu einer Mischung aus Jenga und Mikado auf. Die sicher imposante Höhe von gut 14 Metern erahnt man, mangels Vergleichsgrößen im Umfeld, nicht so wirklich. Aber was soll das mit dem schönen Blendenstern geschmückte Teil nun darstellen? Es ist eine Anlehnung an die in Sachsen früher aufzufindenden Triangulirungs-[sic!]Türme, die zur Landvermessung errichtet wurden. Wieder etwas gelernt....
cf1024Jetzt erwischt mich doch noch ein Treppenhaus.....aber was für eins. Anders als die vielen hier schon gezeigten Spiralen sind in diesem Fall nur eineinhalb Etagen am Start. Ich mache mir erst gar nicht die Mühe zu eruieren wo das Gezeigte zu finden sein könnte. Weil das nämlich bei meiner Begeisterung für die Darstellung und Ausarbeitung völlig egal ist. Es ist mir auch völlig egal, wie es vor Ort farblich wirklich aussieht. Eigentlich ist es für mich so gar kein Treppenhaus mehr, sondern eher ein Gemälde. Ein Gemälde von einem Orca....das war das Erste was mir augenblicklich in den Sinn kam, als ich das Bild öffnete. Eine Erinnerung an British-Columbia 1989.....google in der Bildansicht mal nach "orca totem haida"
embeLieber den Spatz auf dem Dach als Taube in der Hand...ganz sicher. Viel Himmel, eine dünne Betonkante am unteren Bildrand....wenn ich von links nach rechts gescrollt hätte, wäre ich mir lange sicher gewesen, den ultimativen "Crimson" zu sehen. Aber nein, da kommt noch jemand. Ein keck aufgeplusterter Spatz. Und weil es schon Ende April tippe ich sogar auf einen Jungspund, der da so erwartungsvoll in die Welt blickt. Was es für den noch alles zu entdecken gibt. Und was alles zu plappern...äh zwitschern, wenn er erst mal in der Runde seiner geselligen Artgenossen sitzt. Ganz, ganz nett, Michael.
K-H-BHeute gibt es von von K-H wieder ein Bild aus der abwechslungsreichen Bilderreihe mit dem ausdrucksstarken Titel oT. Wir sehen im Bild den bunt-gemischten Thailand-Achter vor der Trainingsfahrt. Noch muss das schnittige Boot zu Wasser geschoben werden. Das sieht ganz schön nach Anstrengung aus. Und was gibt es Schöneres, als anderen beim Arbeiten zuzusehen? Besonders der Mann am Bug zeigt vollen Einsatz....und das Terrain wird in ein paar Metern nicht besser. Vielleicht sollte man der Mannschaft den Hinweis der Existenz von Ebbe und Flut geben. Ein buntes Bild aus dem Alltag etwas weiter weg von hier.

Ich darf den Mittelteil Eurer Bilder des Adventskalenders von heute betrachten, begutachten, besprechen und ihnen hoffentlich ein wenig gerecht werden.

Besprechung 17. Dezember 2025 – Teil II von HoSt
NameBildBesprechung
CB450Der Warte-Raum zeigt wohl die U-Bahn Station Westfriedhof in München - wenn meine kurze Suche richtig ist Das Schwarzweißfoto zeigt diese Station in einer starken Perspektive und Ausarbeitung. Alles ist auf einen Fluchtpunkt ausgerichtet und streng symmetrisch ausgerichtet. Die Leuchtkörper an der Decke sorgen für eine dramatische Lichtstimmung, die Bahnsteigkanten sind noch schön angeleuchtet, der Rest verliert sich im Dunkeln. Und dann entdeckt das Auge die einzelne Person auf der Bank, leicht gebeugt in der Sitzhaltung... hat er ein Handy in der Hand? Ein kleiner Lichtreflex schaut danach aus. Perfekt gefunden, abgelichtet und ausgearbeitet. Der Titel ist dann das i-Tüpfelchen, passend und schön mehrdeutig.
aidualkGeometrie und Startrails... das passt. die konzentrischen Kreise um den Polarstern zeigen uns auf plastische Weise, dass sich die Erde dreht. Es braucht Zeit und Geduld solche ein Kunstwerk aufzunehmen und zu bearbeiten, ich habe es selbst schon mal gemacht und bewundere Deine Präzision und Akribie. Man braucht einen passenden Vordergrund, damit der Himmel wirkt, das ist Dir hier mit dem prominenten Baum in der Bildmitte und den restlichen Bäumen an den Rändern gut gelungen.
Sir Donnerbold DuckDie Schwarzwaldsonne zeigt eine weite Landschaftsaufnahme am späten Nachmittag einen Tag vor Silvester 2024... also regelkonform, wenn auch aus 2024 . Der Blick reicht über bewaldete Höhenzüge hinweg auf ein ausgedehntes Nebelmeer, aus dem nur einzelne Rücken und Kuppen herausragen. Ist es die Rheinebene Richtung Frankreich? Die Sonne steht schon tief am Himmel und erzeugt einen ausgeprägten Sonnenstern, dessen Strahlen fächerförmig in den Himmel und über die Landschaft ziehen. Der dunklere, detailreiche Vordergrund mit Waldflächen bildet die Basis, darüber liegt das helle, weiche Wolken / Nebelmasse. Darüber noch der Himmel mit der Sonne. Die gestaffelten Höhenzüge sorgen für Tiefenwirkung und führen den Blick sanft in die Ferne. Technisch hast Du die schwierige Lichtsituation super hinbekommen. Trotz der hohen Helligkeit der Sonne bleiben Zeichnung im Nebel und Struktur im Wald erhalten.
DanaDie zweite U-Bahn(?) station für heute - Überseequartier in Hamburg - aber eine ganz andere Bildersprache. Okay... auch hier dominiert die strenge Symmetrie, aber hier ist es "freundlicher". Rolltreppen führen in zwei Stufen noch oben und unten, abwärts gibt es zusätzlich noch Treppen. Auf einer Rolltreppe befindet sich eine Person, die einzige im Bild. Die Wände sind in einem hellen blau gehalten, ganz im Kontrast zum Blick auf den dunklen Bahnsteig, zu dem alle Linien hinführen. Auch hier sind man die technische Akribie, die Du bei solchen Aufnahmen walten lässt um später,. bei der Bearbeitung am Rechner keine bösen Überraschungen zu erleben.
CrimsonEin klassischen Meeresbild mit Containerschiff im Regenlicht. Vorne ist Schietwetter, das Schiff liegt in einem Sonnenstrahlkegel, der Rest versinkt im Dunst. Fast monochrom kommt die Szenerie daher, beim Anblick wird man fast schon melancholisch. Das dunkle Wasser unten und der dramatische Himmel oben rahmen das Bild in dunklen Tönen... kein Bild, das jeder in der Situation machen würde, aber mir gefällt es
WindbreakerDeine Beton-Kathedrale ist wohl im Parkhaus des Sihlcity in Zürich aufgenommen, zumindest deutet meine Recherche in diese Richtung. Beton-Kunst könnte man es auch nennen - die Bogen in der Reihung sehen tatsächlich ein wenig wie ein Kirchenschiff aus. Ich bin mir nicht ganz sicher... aber bist du einen halben Schritt außerhalb des optischen Zentrums? Ansonsten hätte icvh mir vielleicht noch etwas mehr Wumms in den Kontrasten gewünscht, mir ist es etwas zu flau in der Ausarbeitung... aber dfa sind die Geschmäcker ja sehr vielfältig.
kiwi05Ein Moschusoche Ovibos moschatus also... wahrscheinlich - ein Schwede oder Norweger, wenn ich mir Deine Reisen versuche in Erinnerung zu bekommen. Alternativtitel "Ein schöner Rücken, ..." so wie er da imn deinem natürlichen Habitat so rumliegt. Ein mächtiges Tier, das du in seinem kargen Umfeld schön abgelichtet hast.
SchartiDie Deisterrollerrundfahrt4, wie ich gestern gelernt habe eine Veranstaltung des VC Hannover, die es wohl schon seit 1956 gibt. Hier zu sehen ein quietschgelbes Gespann aus Mensch und Maschine - Ton in Ton mit gelbem Lack und Hose - das schwungvoll auf der Ideallinie aus eine Linkskurve auf Dich zu "rast". Bei der Startnummer bin ich ein wenig verwirrt, aber wahrscheinlich schlägt die sehr offiziell ausschauende "32" auf der Brust die eher selbst gemalte "9" auf der Vespa.
haribeeDer Nebelfischer, sehr minimalistisch, sehr viel negativer Raum, sehr wenig Boot und Steg. ETTR maximal ausgereizt, das Histogramm zeigt noch kein Clipping Das Bild im 16:9 Format mit klassischer Horizontlinie auf 1/3, der Steg mittig, das Boot im letzten Viertel-Schnittpunkt. Wirkt so alles sehr gefällig, der flaue Kontrast ist mit Sicherheit so gewollt.
TafelspitzHárbarðr im Morgenlicht ;-) zeigt einen Fjord(?) in der Abenddämmerung, mit der für dieses Uhrzeit so typischen Farbpalette. Die Berge am Ufer sind nur noch als Silhouette zu erkennen, die Berge im Hintergrund haben eine nette kleine Wolkendecke spendiert bekommen. Dann gibt es noch das kleine Fährschiff(?) zu entdecken, das quer vor Dir das Wasser quert. Nichts spektakuläres, aber es erweckt Sehnsucht und strahlt eine enorme Ruhe aus.

Besprechung 22. Dezember 2025 – Teil 3 von Markus, @Crimson
NameBildBesprechung
Dirk Segl
So ein bisschen abgedroschen ist es sicherlich, wenn ich wieder von einem echten "Segl" schreibe - aber soll ich machen? Die Haubenlerche ist eben wieder so ein Seglsches Exemplar - ein wunderschönes Portrait (gut, dass Du dazu schreibst, was es ist - mehr als Vogel wüsste ich nämlich nicht ) Wieder die "klassischen" 500mm in relativem Nahbereich, ebenso klassische gute Bildaufteilung, natürlich erstklassige Schärfe und Auflösung sowie fantastischer Hintergrund in genau passender Farbgebung zur Lerche - sie sitzt geradezu aufeghübscht aus für das Bild
Kurt Weinmeister
In der Strassenbahn - und auch hier wiederhole ich mich... ein mehr als typischer Weinmeister, und wie Ein wunderbares Portrait, viel Leben ist zu sehen und allemal interessanter als typisch glatte leblose Gesichter. Man sieht die Jahre und sicher auch vieles, was das Leben dieses Mannes ausmacht, ausgemacht hat und er wirkt zufrieden in sich gekehrt. Ich muss nur ständig den Kopf leicht drehen, weil es etwas gerader hätte sein können. Nach rechts ist vermutlich kein Platz gewesen, kann man halt nicht immer bestellen.
Harebr
Fehlversuch - Eisi erfolglos... dürfte im Leben des Eisvogels durchaus häufiger vorkommen, ich habe die bisher maximal aus sehr großer Entfernung zu Gesicht bekommen und kann immer nur wieder ihre Geschwindigkeit bewundern... eine sehr schön eingefangene Szene, man meint geradezu, die Enttäuschung in den Augen des Eisis sehen zu können. Da keine Exifs dabei sind, vermute ich mal eine sehr lange Brennweite und dadurch auch bedingt die nicht ganz optimalen Lichtverhältnisse, da scheint einiges an Luft zwischen Linse und Vogel zu sein. Aber geal wie, auch so einen Schuss muss man überhaupt erstmal hinbekommen
Jumbolino67
Gesang mit Begleitung - wow, da gucke ich erstmal sprachlos und ziehe Hüte. Aus der Serie war ja schon was, wenn ich richtig liege, das hier ist - geht ja auf den 24. zu - einfach nur wunderschön. Durch die kurze Brennweite sind bei der Blende alle sehr innig beieinander stehenden Musiker schön scharf und detailliert und vor allem ganz in ihre Musik vertieft - so soll es sein und das transporrtiert dieses Bild auch. Ganz toll auch das gerade im Nebel verschwindende Piano und der so weiche Hintergrund mit sehr passender und präzise ausgerichteten Lichtstimmung. Dass der Gitarrist etwas im Hintergrund ist, ist mal was anderes - diese Rolle gehört ja sonst eher den Bassisten
zuckerbaer69
Und auch hier bin ich sehr froh, dass dabei steht, was es ist - und auch hier sehen wir ein wunderschönes Portrait des Bluthänflings, der ganz keck seine schöne Vorderseite in die Kamera (oder eher die Sonne) hält. Fantastischer Hintergrund, ebenso gute Schärfe und Auflösung. dass er hier nicht auf einem Ast, sitzt, ist halt so, dafür passt der Schnee unter den Füßen aber sehr gut. Fast klassisch ist die Bildaufteilung mit genug Luft in Blickrichtung des Hänflings, wobei ich mir (ok, bin eh eher extrem) links noch mehr Platz vorstellen kann - ebenso oben, so dass die Schneekante genau in die Ecke läuft.
bruno5
Noch so ein WOW-Bild, Hammer, erinnere ich mich richtig, dass wir das schon gesehen haben? Eine wunderschöne abendliche Lichtstimmung, genug Restlicht im oberen Teil der Zugspitze, und auch unten ist noch die Zeichnung da, die es braucht - und als Sahnehäubchen sind auch noch Sterne da - was für eine Stimmung. Dominant und richtig gut als Eyecatcher dann obendrauf noch die Lichter oben an der Bergstation und die am Mast der Seilbahn, ich würde nur das einzelne rote Licht ausknipsen und irgendwie suche ich immer oben nach mehr Himmel und dafür unten etwas weniger. Aber... ich wiederhole mich... ein Hammer-Bild
catfriendPI
Löwen sind natürlich meine Lieblingstiere oder mindestens ganz weit vorne... so ein Exemplar dann mal draußen in halbwegs freier Wildbahn zu sehen, ist sicher ein ganz besonderer Moment - ich könnte mich gar nicht entscheiden, ob ich den einfach nur genießen wollte oder fotografieren... egal wie, mir gefällt hier ganz besonders, dass man dem Bild ansieht, dass es "draußen" ist, dass man eben nicht ganz nah herankommt, dass da was zwischen Löwe und Dir ist (hat ja auch Vorteile ) - Majestätisch schaut er allemal und das können sie, die Weibchen übrigens mindestens genauso. Ist das ein jüngeres Exemplar? Zuumindest von dieser Seite sieht er ungewöhnlich unlädiert aus...
brandyhh
Bei manchen Motiven geht es schlicht nicht anders, also macht man logischerweise das beste draus... It's me eben - aber nicht nur und genau das macht dieses Bild aus - übrigens schon im Thumb. Mir erschließt sich nicht wirklich, woher welche Ebene genau kommt, vor allem die äußere Kugel, aber genau das macht den Reiz aus. In den Fraben der Wände und Böden gut reduziert auf hell/dunkel, dazu diese schon irre Zusammenstellung der Kunstwerke quer durch alle Epochen und dann eben die Spiegelungen, die so ziemlich alles durcheinanderbringen - und das mehr als gekonnt, es gibt immer was neues zu entdecken - gefällt mir außerordentlich gut
Tom D
Unter der Elbe - der Hamburger Klassiker schlechthin... wie oft war ich als Kind im Auto da drin, am liebsten mochte ich die Aufzüge... noch bevor es die Köhlbrandbrücke gab und man per Fähre vom Köhöbranddeich (Neuhof) rüber nach Waltershof fuhr. Und ja, der alte Elbtunnel ist der Grund, warum sich hafeineinwärts quasi nichts mehr abspielt, er liegt schlicht zu wenig tief (so, wie jetzt die Köhlbrandbrücke im Weg ist). Ist der Fahrweg eigentlich breit genug für heutige Autos? Die Perspektive ist auch klassisch, mit schöner Beleuchtung und Belichtung, ausgerichtet mittig in einer der beiden Röhren, leer ist er ja leider fast nie. Ich würde es noch ein wenig präziser ausrichten.
Effjotter
Ausgebüxt - und hier hast Du mich... fast... puh, Glück gehabt, es steht im Namen... ein Kanarienvogel... der wahrscheinlich eigentlich nicht da draußen sein sollte, den Freiheitsdrang aber kann ich gut nachvollziehen. Auch hier - wie bei meinen beiden anderen Vögeln heute - ein sehr schöner Hintergrund, wobei ich den vermutlich auf den blauen Teil beschränken oder den gelben kurzerhand nachstreichen würde sind die 239mm echte Brennweite oder umgerechnet? Echt wären dann analog zu KB 478mm? Das wäre schon recht lang... ausgezeichnete Schärfe und Auflösung, auch hier wäre mir ein Ast lieber, aber was will man machen...
10Heike10
Da denkt man (ich), alles wäre fertig und dann kommt Heike noch um die Ecke... mit einem Leoparden (oder ist das eine Dame?) - Schielen nach dem Nachtisch - ein Bild mit viel Witz, wer auch immer als Nachtisch auserkoren ist. Auch wenn Leoparden nicht so groß sind, ich würde lieber nicht ausprobieren wollen, ob ich auf der Speisekarte stehe. Auf jeden Fall ist es ein sehr schönes Bild im natürlichen Lebensraum, auf dem Baum, was eher für die zweite Titelvariante spricht und der Nachtisch schon verspeist ist. Toll ist das Licht, das genau auf dem Kopf des majestätischen Tieres liegt. Was sich mir nicht erschließt, warum die Augen leicht unscharf sind. Der Thumb ist übrigens auch klasse, weil der Baum da so einen schönen runden Rahmen bildet

Viele Grüße,
Markus
__________________

Crimson ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2025, 22:31   #3
jqsch
 
 
Registriert seit: 28.08.2007
Ort: Bernau bei Berlin
Beiträge: 6.473
Besprechung 22. Dezember 2025 – Teil 1 von Peter, @kiwi05
NameBildBesprechung
jqschTreppe BSW in Hamburg, aha. Noch eine Treppe. Statt Eisvögeln an jedem zweiten Tag sind in diesem Jahr die Treppen überproportional vertreten. Aber es sind ja auch viele Prachtexemplare, die wir hier zu sehen bekommen. Die Besprecher, speziell diejenigen, die in diesem Genre nicht zu Hause sind, haben es mit der Zeit natürlich gar nicht so leicht sich nicht allzu sehr zu wiederholen. Aber Jürgen ist gnädig mit mir: Er zeigt nicht nur eine Treppe sondern das ganze Foyer, oder sagt man Atrium, im Inneren der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen. Zuerst dachte ich, dass etwas mehr Weitwinkel den Cut am oberen Bildrand hätte verhindern können, aber ein Blick in die Exifs verrät immerhin 12mm. Wer kann da schon mehr bieten. Ich ahne, dass gerade irgendwo jemand aufzeigt.....ich weiß, es gibt Situationen, da ist Größe eben doch nicht alles, sondern ganz im Gegenteil. Man gleitet quasi über eine Lattenrutsche hinein ins Bild, in den lichtdurchfluteten Innenteil, sieht rechts und links die umlaufenden und unsymmetrischen Etagengeländer und strebt unwillkürlich auf die beiden Glotzaugen ganz unten zu, Dieses unsymmetrisch-symmetrische der Location hast du mit deinem Bildausschnitt toll herausgearbeitet und dazu passt dann auch der Beschnitt am oberen Bildrand. Ungewöhnlich und toll.

Danke Peter für deine Worte. Diese Treppe hier stand schon ewig lange auf meiner Wunsch oder neudeutsch Bucket List(e). Da ich ja Fujianer bin - und damit kein Vollformat vorweisen kann - sind die 12mm die untere Grenze des Fuiji XF 8-16 mm Objektivs und ist damit "Weitwinkligste", was es bei Fuji gibt.

Aber es hat auch Vorteile, Fujinaer zu sein. Wenn ich die beiden KW kämpfen sehe, wer denn jetzt das Voigtländer 10mm an seine Vollformat Kamera anschrauben darf, dann habe ich doch manchmal Angst um ihre Ausrüstung. Manchmal ist doch gut, sich in der Nische bequem zum machen.

Ein schönes Weihnachtsfest wünsche ich Dir und interessante Reisen in 2026.

Viele Grüße

Jürgen
__________________
... und Tschüß...

jqsch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2025, 22:34   #4
Effjotter
 
 
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Zitat:
Zitat von Crimson Beitrag anzeigen
Ausgebüxt - und hier hast Du mich... fast... puh, Glück gehabt, es steht im Namen... ein Kanarienvogel... der wahrscheinlich eigentlich nicht da draußen sein sollte, den Freiheitsdrang aber kann ich gut nachvollziehen. Auch hier - wie bei meinen beiden anderen Vögeln heute - ein sehr schöner Hintergrund, wobei ich den vermutlich auf den blauen Teil beschränken oder den gelben kurzerhand nachstreichen würde sind die 239mm echte Brennweite oder umgerechnet? Echt wären dann analog zu KB 478mm? Das wäre schon recht lang... ausgezeichnete Schärfe und Auflösung, auch hier wäre mir ein Ast lieber, aber was will man machen...
Vielen Dank für Deine Besprechung, Markus. Mit dem Gedanken, den gelblichen Teil des Hintergrunds wegzulassen, habe ich auch kurze Zeit gespielt, aber habe mich dann doch entschieden, ihn beizubehalten, da sich im Hintergrund die beiden Farben des Vogels wiederfinden sollten.

Deine Frage zur benutzten Brennweite: die 239mm sind echte 239mm, also analog 478mm. Aufgenommen mit meinem immer noch hochgeschätzten 2.8-3.5/50-200mm Olympus FT-Objektiv - in diesem Falle mit einem 1.4x Telekonverter.
__________________
Gruß Jürgen

“Fotografiere niemals etwas, das dich nicht interessiert!“
Effjotter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2025, 22:56   #5
bruno5
 
 
Registriert seit: 29.07.2007
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Zitat:
Zitat von Crimson Beitrag anzeigen
Besprechung 22. Dezember 2025 – Teil 3 von Markus, @Crimson
NameBildBesprechung
bruno5
Noch so ein WOW-Bild, Hammer, erinnere ich mich richtig, dass wir das schon gesehen haben? Eine wunderschöne abendliche Lichtstimmung, genug Restlicht im oberen Teil der Zugspitze, und auch unten ist noch die Zeichnung da, die es braucht - und als Sahnehäubchen sind auch noch Sterne da - was für eine Stimmung. Dominant und richtig gut als Eyecatcher dann obendrauf noch die Lichter oben an der Bergstation und die am Mast der Seilbahn, ich würde nur das einzelne rote Licht ausknipsen und irgendwie suche ich immer oben nach mehr Himmel und dafür unten etwas weniger. Aber... ich wiederhole mich... ein Hammer-Bild
Hallo Markus, vielen Dank für Deine Gedanken zum Bild. Es freut mich, daß Dir das Bild gefällt. Deine Erinnerung täuscht Dich allerdings etwas. Dieses Bild der Zugspitze habe ich bisher noch nicht gezeigt. Ich habe allerdings am 14.12. ein Bild über den abendlichen Eibsee hinweg zum beleuchteten Hotel Eibsee und mit dem Waxensteinkamm im Hintergrund gezeigt. Beide Bilder sind am gleichen Tag im Abstand von knapp 10 min gemacht worden. Mehr Himmel oben ist leider nicht da. Auf dem ursprünglichen Bild hatte ich unten noch das Ufer des Eibsees mit drauf, aber das hat in meinen Augen eher gestört. Ich könnte als Alternative mit mehr Himmel nur noch eine Hochkant-Aufnahme anbieten, bei der sich die Zugspitze im Eibsee spiegelt. Mit dem einzelnen roten Licht rechts neben dem Seilbahnmasten hast Du recht. Das kann wirklich weg.


Bild in der Galerie
__________________
Viele Grüße, Bruno

Geändert von bruno5 (23.12.2025 um 14:48 Uhr)
bruno5 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 22.12.2025, 23:09   #6
Windbreaker
 
 
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Zitat:
Ich darf den Mittelteil Eurer Bilder des Adventskalenders von heute betrachten, begutachten, besprechen und ihnen hoffentlich ein wenig gerecht werden.

Besprechung 17. Dezember 2025 – Teil II von HoSt
NameBildBesprechung
WindbreakerDeine Beton-Kathedrale ist wohl im Parkhaus des Sihlcity in Zürich aufgenommen, zumindest deutet meine Recherche in diese Richtung. Beton-Kunst könnte man es auch nennen - die Bogen in der Reihung sehen tatsächlich ein wenig wie ein Kirchenschiff aus. Ich bin mir nicht ganz sicher... aber bist du einen halben Schritt außerhalb des optischen Zentrums? Ansonsten hätte icvh mir vielleicht noch etwas mehr Wumms in den Kontrasten gewünscht, mir ist es etwas zu flau in der Ausarbeitung... aber dfa sind die Geschmäcker ja sehr vielfältig.
Hallo Holger, vielen dank für deine Besprechung meines Bildes. Du hast gut recherchiert und die "Kathedrale" als Bild im Parkhaus Sihlcity identifiziert. Es handelt sich dort um zwei gegenüberliegende Fahrbahnwendel, die jeweils die auf- bzw. abwärts fahrenden Autos aufnehmen. das Bild ist von unten nach oben aufgenommen. Einen direkten Anhaltspunkt für die zentrale Mitte gibt es leider nicht. So kann es durchaus sein, dass das Bild nicht 100%ig zentriert ist.
Von der Bearbeitung bin ich tatsächlich recht zufrieden. Mir fehlt der Wumms jetzt ehrlich gesagt nicht, aber wie du schon geschrieben hast: DA sind die Geschmäcker verschieden.

Ein schönes Fest dir und deinen Lieben und danke dafür, dass du mit dabei bist, diesen schönen Adventskalender aufrecht zu erhalten!
Windbreaker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.12.2025, 09:11   #7
HoSt
 
 
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Zitat von kiwi05 Beitrag anzeigen
Heute beginnt Peter (@kiwi05)

Besprechung 22. Dezember 2025 – Teil 1 von Peter, @kiwi05
NameBildBesprechung
HoStHunt the hunter ist ein Naturfoto mit viel Interaktion. Zwei Liebhaber von proteinreicher Kost, ein Graureiher und eine Silbermöwe, streiten sich um ein lebendes Beutetier. Wobei die Möwe ja eher ein Allesfresser, der einem gerne auch mal in die Pommestüte greift, ist. In diesem Fall ist das Beutetier ein flauschiges schwarzes Federbündel, an den Schwimmlappen an den Füßen wohl als junges Blässhuhn zu erkennen. Mit so etwas niedlich-Flauschigem hat man natürlich besonderes Mitleid und hat schnell den Begriff "grausame Natur" zur Hand. Wäre es eine Ratte, wären die Emotionen vielleicht ganz andere. Was dieses Foto für mich so besonders macht ist die Tatsache, dass der mit seinen großen Flügeln eher ungelenke Graureiher, hier tatsächlich der wendigen Möve nachjagt, um das unglückliche Blässhühnchen (wieder-) zu bekommen. Alle Protagonisten ausreichend in der Schärfeebene mit Konzentration auf die Augen des Reihers. Dass sie auch noch schräg auf den Fotografen zufliegen, ist das Sahnehäubchen auf diesem spannenden Bild.
Danke, Peter, für die differenzierte Analyse und Beschreibung... dem habe ich nicht's mehr hinzu zu fügen Außer, dass sich Möwe und Reiher übrigens über 20 Minuten um die - wie schreibst du so schön -proteinreiche Kost gestritten haben.
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Grüße aus dem Taunus
Holger

Kritik und Kommentare zu meinen Bildern sind immer wollkommen, auch im Bildercafé
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Alt 23.12.2025, 09:48   #8
zuckerbaer69
 
 
Registriert seit: 09.01.2006
Ort: Österreich,1210 Wien
Beiträge: 279
Guten Morgen! Hallo Markus!
Danke für deine Besprechung.
Schön dass dir mein Hämpfling Bild gefallen hat.
Das ist kein Schnee wo der Hämpfling drauf steht.
Das ist eine Straßenlaterne.
Danke
LG Reinhard
zuckerbaer69 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.12.2025, 09:21   #9
Crimson
 
 
Registriert seit: 16.01.2004
Ort: Goch
Beiträge: 6.962
Moin Holger,
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Zitat von HoSt Beitrag anzeigen
Besprechung 17. Dezember 2025 – Teil II von HoSt
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CrimsonEin klassischen Meeresbild mit Containerschiff im Regenlicht. Vorne ist Schietwetter, das Schiff liegt in einem Sonnenstrahlkegel, der Rest versinkt im Dunst. Fast monochrom kommt die Szenerie daher, beim Anblick wird man fast schon melancholisch. Das dunkle Wasser unten und der dramatische Himmel oben rahmen das Bild in dunklen Tönen... kein Bild, das jeder in der Situation machen würde, aber mir gefällt es
danke für die Besprechung, ja, bei dem Wetter geht nicht jeder... was will man machen, wenn ein Urlaub mal deutlich zu grau ist. Immerhin gab es immer irgendwo wenigstens Inseln des Lichts und so gab es einen netten Rahmen der Szenerie
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Alt 23.12.2025, 09:32   #10
Dana

Themenersteller
 
 
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Ort: Hessen
Beiträge: 35.257
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Zitat von Sir Donnerbold Duck Beitrag anzeigen
Nur zu, Dana, ich nehm dich gerne mit. Das war ein großartiges Erlebnis! Mit dem Wetter hatten wir echt unglaubliches Glück. Tags drauf zog es schon zu. Wir waren da natürlich mit Steigeisen und Seil unterwegs. An dem Seil hing ganz vorne noch ein Bergführer dran, ohne den ich keine so schöne Runde auf dem Eis gefunden hätte. In der Seilschaft waren auch einige Leute dabei, die noch nie auf einem Gletscher unterwegs waren. Die meisten Bilder habe ich im Gehen machen müssen, da ich ja die Seilschaft nicht dauernd bremsen konnte.
Ähja. Ich hab mal die Worte hervorgehoben, die dir und mir sagen: "NIEMALSNICHT kommt die mit dir mit!!" Es wird für immer ein Traum bleiben, solange man sich nicht da hin teleportieren kann.

Zitat:
Zitat von HoSt Beitrag anzeigen
Besprechung 17. Dezember 2025 – Teil II von HoSt
NameBildBesprechung
DanaDie zweite U-Bahn(?) station für heute - Überseequartier in Hamburg - aber eine ganz andere Bildersprache. Okay... auch hier dominiert die strenge Symmetrie, aber hier ist es "freundlicher". Rolltreppen führen in zwei Stufen noch oben und unten, abwärts gibt es zusätzlich noch Treppen. Auf einer Rolltreppe befindet sich eine Person, die einzige im Bild. Die Wände sind in einem hellen blau gehalten, ganz im Kontrast zum Blick auf den dunklen Bahnsteig, zu dem alle Linien hinführen. Auch hier sind man die technische Akribie, die Du bei solchen Aufnahmen walten lässt um später,. bei der Bearbeitung am Rechner keine bösen Überraschungen zu erleben.
Vielen lieben Dank für deine Worte, Holger.
Du hast Recht, wenn ich so eine Aufnahme mache, brauche ich eine Weile. Gerade auch, wenn kein Stativ dabei ist. Das ist so ein wenig wie Bogenschießen...ruhige Hände, ruhige Arme, den Blick fokussiert...und wenn es zu lange dauert, beginnt das Zittern und wenn es zu schnell geht, sitzt es nicht. Wenn es gelingt, freue ich mich.

Ob es eine S-Bahnstation oder U-Bahnstation ist, weiß ich nicht, allerdings ist sie nicht so leer, wie du dachtest. Kannste ja nochmal genauer hinschauen.

Was etwas ärgert, ist die Tatsache, dass die Fliesenleger bei einer so symmetrischen Anlage so einen &%/&$$... Job gemacht haben und die Fugen nicht mittig zu liegen kamen und insgesamt in sich schief sind. Aber vielleicht hat da auch niemand vorher ein Auge für gehabt und es wurde nicht kommuniziert. Da hat die fotografierende Person keine Chance.
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Liebe Grüße!
Blowing out someone else's candle doesn't make yours shine any brighter.
Dana ist offline   Mit Zitat antworten
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