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Registriert seit: 08.02.2004
Ort: Bergneustadt
Beiträge: 268
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Stimmt, CA ist optisch bedingt. Da die 8MP-Chips höher auflösen, sollten auch kleinere Strukturen sichtbar werden - theoretisch jedenfalls.
Was die Kameraelektronik nachher mit den Bildern macht, ist eine ganz andere Frage. Damit sind natürlich auch CAs, die bei den 5MP-Cams noch unterhalb der Auflösungsgrenze liegen, plötzlich sichtbar. Es wurde in vielen Diskussionen hierzu auch schon vermutet, dass es sich hier viel mehr um Blooming handelt. Also ein "Überlaufen" von Ladungsteilchen auf dem Chip insbesondere an Stellen, wo eine hohe Differenz zwischen benachbarten Pixeln auftritt. Da Licht nicht "diffundieren" kann, meintest Du wahrscheinlich Streulicht. Auch das gibt´s natürlich, soll aber durch die Filter vor den Pixeln aufgefangen werden. Streulicht macht sich aber meist nicht durch Farbsäume, sondern durch Schleierbildung, Kontrastverlust und Unschärfe bemerkbar. Egal, was es ist, lästig wird es dann, wenn der Effekt auch im Endresultat störend auffällt. Welchen Chip die Kamerahersteller verwenden, ist eigentlich egal. Wichtig ist für mich was hinten raus kommt. Aber um auf Deine Farge dennoch näher einzugehen: Minolta und Olympus verwenden einen Sony-Chip mit 3 Grundfarben. Sony eine Eigenentwicklung mit 4 Farbfiltern (die bisher in diversen Tests aber keinerlei Vorteile gezeigt hat.) Ob Canon einen eigenen Chip verwendet, oder ebenfalls bei Sony ins Regal gegriffen hat, weis ich nicht. Aber wie gesagt: selbst bei gleichem Chip, kann das Resultat total unterschiedlich ausfallen. Der Chip ist nur ein Glied in der Kette zum endgültigen Bild. |
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