Zitat:
Zitat von TONI_B
Dann spiel ich mal advocatus diabolo und stelle die These auf, dass die AR-Beschichtungen mit den genannten Effekten:"schöne Klarheit und Plastizität der Bilder - ja oder nein" nicht viel zu tun haben.
Es ist zwar richtig, dass die AR-Beschichtungen sehr wichtig für den Kontrast eines Objektives sind und weniger wichtig für die Gesamttransmission, aber auch ein KIT-Objekitv hat eine sehr gut AR-Beschichtung. Dass die Bilder nicht so knackig werden wie mit dem Planar oder dem Zeiss, liegt aber nicht nur an der Beschichtung, sondern viel mehr an der optischen Rechnung.
Und die T*-Vergütung ist auch eher als Mythos zu sehen. Das können mittlerweile alle Hersteller - und haben sich auch dementsprechende, gutklingende Namen einfallen lassen (zB in den 1980er Jahren Fuji mit EBC-Coating:was nichts anderes heißt als electron beam coating. Das ist das Verfahren, das damals alle anderen aber auch verwendet haben)
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Salve Advocatus diaboli!
Si tacuisses philosophus mansisses
Für mich zählen die Ergebnisse - Du hast ganz Recht, die Vergütung ist nur die halbe Miete. Aber man zeige mir bitte Ergebnisse, die in puncto Kontrast und Gegenlichtfestigkeit einer Zeiss FB (Planar oder Sonnar) mithalten können. Weder Nikon noch Canon schaffen das, und auch nicht Leitz. Ich gestehe allerdings dass meine Vergleiche mit Fuji Velvia und Kodak Ektachrome gemacht wurden...
Allerdings haben auch andere Firmen die Vergütung gelernt

so ist mein neues Sony Macro 50 schon deutlich besser in der Kontrastwiedergabe als mein altes Minolta 50/1,7. Dem Planar 85 kann es natürlich nicht das Wasser reichen. Selbst das Tamron 70-200/2,8 hat eine bessere Vergütung als das Sony.
LG
Wolfgang