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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Vor der Aufnahme » Tipps für technisches Stilleben gesucht
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Alt 21.01.2008, 22:56   #1
HeikoM

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 15.06.2005
Ort: 27308 Kirchlinteln
Beiträge: 59
Danke!
Das ist im Grunde deutlich mehr, als ich erwartet habe. Ich muß mich mit dem Thema wohl etwas mehr beschäftigen. Klingt doch komplizierter, als ich dachte.
__________________
Gruß
Heiko
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Alt 21.01.2008, 23:13   #2
gpo
 
 
Registriert seit: 15.03.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 12.012
Zitat:
Zitat von HeikoM Beitrag anzeigen
Danke!
Das ist im Grunde deutlich mehr, als ich erwartet habe. Ich muß mich mit dem Thema wohl etwas mehr beschäftigen. Klingt doch komplizierter, als ich dachte.
(danke winsoft für den netten Einsprung)

Moin,

klar ist es kompliziert...wenn man es nicht gelernt hat wie auch immer...aber sonst

Nochmal was zu Flächeleuchten...
früher hatte man auch nur Punktlichtquellen
muste dann auf Metallen reichlich retuschieren!

Flächekeuchten wurden erfunden...
um unterschiedlich große weiße Wänder zu simulieren!

denn nur in einer weißen Box...spiegelt nix mehr so direkt...weil so groß ist!
bestes Beispiel: Besteckt, Messer, Löffel

da nun ein Löffel wie beim fisheye fast 180° spiegelt....
braucht es eine Riesenwanne um das ins Lot zu bekommen...
ein Messer hat eine flache Oberfläche, also braucht es da nur eine geringe Fläche!

Der Vorteil liegt auf der Hand...
richtig eingesetzt, braucht man diese Bilder nicht mehr retuschieren,
sondern nur...

auf ausgleichende Lichtverteilung achten(Fotografenjob!)

undje nach "Objektgröße" sowie Spiegelungen...
braucht dann ein Studiofotograf auch nicht eine,
sondern 3-6 verschieden Flächenleuchten

[Angebermodus ein]
ich habe ca 10 davon, die kleineste 30x30cm die größte 2,10m Durchm.
natürlich auch in quadratisch und rechteckig

und weil diese Flächenleuchten viele Blenden schlucken(ca.2x) braucht es dann auch
die passenden Generatoren...da stehen mir 10x3200 und 4x1600 und 1x2400 WS zur Verfügung[Angebermodus aus]

Beispiele: http://www.pommerscheinstudio.de/page16.html
oder auch: http://www.pommerscheinstudio.de/page15.html

Mfg gpo
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Alt 22.01.2008, 07:33   #3
HeikoM

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 15.06.2005
Ort: 27308 Kirchlinteln
Beiträge: 59
Moin und danke für die weiteren Ausführungen!

Wo ist der Unterschied zwischen einer Flächenleuchte:
Zitat:
Flächenleuchten HK 36

liefern Tageslicht mit gleichmäßiger Ausleuchtung und geben das Licht über relativ große Flächen ab.
und einer Fotoleuchte
Zitat:
2 Stück Fotoleuchte, schwarz, mit 12 Gelenken, Reflektor und Vorschaltgerät (für Netzspannung 220 V)
#
2 Stück Spezial-Leuchtmittel Dulux S, G23, 220V, 11W / Lichtfarbe 865 Daylight
Nochmal zum Anwendungsbereich: Ich bin kein Profi und will auch keiner werden Ich schreibe hin und wieder Artikel für eine Zeitschrift und da sollen getestete Motore oder andere Ding natürlich gezeigt werden. Im Vordergrund steht aber der Test, die Fotos sind begleitend. Ich habe für meine ersten Versuche das vorhandene Tageslicht genommen und weißes Papier als Hintergrund und war von den Ergebnissen schon recht beeindruckt. Man muß ja immer bedenken, wer in so einem Fall Fotos für wen macht.

Hier mal ein Beispiel:


Mir fehlt momentan in erster Linie das Tageslicht, da ich immer spät nach Hause komme. Es wäre für mich schon ein großer Fortschritt, wenn ich mir irgendwie mit Lampen behelfen könnte.
__________________
Gruß
Heiko
HeikoM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2008, 12:14   #4
gpo
 
 
Registriert seit: 15.03.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 12.012
Moin,

dann hilft dir vielleicht...zweimal lesen???

denn gesagt wurde eigentlich alles?

es ist kein Tageslicht-Kunstlicht Problem...das könnte man im WB korrigieren!!!

es ist eine FLÄCHEN-Leuchte zu PUNKT-Licht Problem!!!

technische Gegenstände brauchen großes Flächiges Licht!!!

das kannst du mit großen weißen Pappen erzeugen und Flächeleuchten...

Punktlichquellen...erzeugen Punktlicht wie ein kleiner Blitz...
erschlagen dann deine Motive mit harten Schatten, Überstrahlungen usw...

Blitz(Flächenleuchten) erzeugen sauberes digi-gerechtes Licht
egal ob d Profis oder Schreiber bist!!!
Mfg gpo
gpo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2008, 13:15   #5
ansisys
 
 
Registriert seit: 30.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 2.298
Hallo,

ich muß öfter antike Uhrwerke fotografieren. Ich mache das ganz simpel mit einer alten Schreibtischleuchte von oben, rechts und links vom Objekt 2 weiße Styropurblöcke und als Untergrund und Hintergrund weißen matten, aber feinen Stoff, weiße Tapete oder Papier. Das geht gut, das Licht wird reflektiert und die Uhrwerke sehen bis ins Detail gut aus. Den Weißabgleich stelle ich manuell ein.
__________________
Gruß aus Berlin
Andreas
ansisys ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 22.01.2008, 16:17   #6
PeterHadTrapp
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Ort: in Sichtweite der Wasserkuppe
Beiträge: 28.341
Also ich habe jetzt hier auch das Bedürfnis den Ball mal ein wenig flach zu halten.
Bei allem Respekt vor Deinem Können und Deinem professionellen Anspruch Gerd, ich denke der Fragesteller kann auch mit etwas hemdsärmeligeren und einfacheren Lösungen etwas anfangen.

Ich weiß nicht ob Heiko ein Systemblitzgeräte hat, aber dafür kann ja jedes alte Blitzgerät mit Mittenkontakt via Servozelle benutzt werden.

Es muss jedenfalls nicht immer die Materialschlacht sein.
Es geht reicht vielleicht auch so:



Der "Lichtwürfel" besteht aus schlichten Din A1 80gr Papierbögen.
Mit einem einzigen Blitz habe ich eben mal auf die Schnelle ohne irgendwelche Einstellungen zu verfeineren (Also AWB, Modus A aus der Hand) dieses Ergebnis erzielt und das ist VÖLLIG unbearbeitet, also nicht einmal Tonwertkorrektur, sonder jpg-out-of-the-. Es ist nur nach dem runterrechnen blind nachgeschärft.
Der Blitz wurde WL ausgelöst, vor dem internen war eine Lage weißes Papier 80 gr.



Wenn der externe Blitz außerhalb des Würfels steht, wird das Licht sehr weich und Schattenarm, aber für meinen Geschmack schon matschig und leblos.

Und der gezeigte Aufbau liefert sogar NUR mit dem internen Funzelchen durchaus vorzeigbare Resultate. Der Interne wurde dabei nicht durch irgendetwas davor abgesoftet, sondern einfach direkt draufgeballert.

auch wieder "out-of-the-" ohne jegliche Bearbeitung (außer Schärfung):


Entscheidend ist, dass das Blitzlicht von allen Seiten reflektiert werden kann.

Gruß
Peter
PeterHadTrapp ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2008, 18:51   #7
gpo
 
 
Registriert seit: 15.03.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 12.012
Moin....ja ja Ball flachhalten

nennt man dann "Studio für Arme"

kann mich aber nicht erinnern das ich ihm eine sauteure Anlage empfohlen hatte,
sondern nur das Prinzip!

Und dieses Prinzip ist für alle gleich...was man an deinen Bildern auch sehen kann!
....der eine kleine Blitz reicht nicht, um mit kleiner Blende das
Motiv "SRT" auch durchgehend scharf abzubilden.

es wurde ja anfangs immer auf der Dauerleuchte rumgeritten,
die würde ähnliche Beleuchtungsstärken ergeben wie der kleine Stoffenblitz,
damit erhöhtes Rauschen...will man wohl auch nicht?

Reflektoren, weiße Pappen, Styros und Diffusoren...sind alle OK
mach ich ja genauso...

nur wie bei deinem Beispiel...sollten das dann 2-3 Blitze sein(nicht direkt!)
dann sieht das nicht so schlapp aus
Mfg gpo
gpo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2008, 07:13   #8
HeikoM

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 15.06.2005
Ort: 27308 Kirchlinteln
Beiträge: 59
Zitat:
Zitat von gpo Beitrag anzeigen
dann hilft dir vielleicht...zweimal lesen???

denn gesagt wurde eigentlich alles?

es ist kein Tageslicht-Kunstlicht Problem...das könnte man im WB korrigieren!!!

es ist eine FLÄCHEN-Leuchte zu PUNKT-Licht Problem!!!
Entschuldigung, aber genau diesen Aspekt habe ich nicht herausgelesen. Erst mit dem Hinweis auf "PUNKT-Licht" habe ich es verstanden. Ich dachte bis dahin, dass es um die Art des Lichtes ginge.

Zitat:
Zitat von PeterHadTrapp Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht ob Heiko ein Systemblitzgeräte hat, aber dafür kann ja jedes alte Blitzgerät mit Mittenkontakt via Servozelle benutzt werden.
Leider kein Systemblitz. Da möchte ich vor dem Einstieg in die DSLR-Liga auch nicht investieren, da ich wahrscheinlich auf Canon setzen werde. Von meiner alten X-700 habe ich aber gestern abend einen Vivitar-Blitz ausgebuddelt Witzigerweise paßt der mit seinem kurzem Kabel an meine Dimage A2 und wird sogar ausgelöst?!

Zitat:
Zitat von PeterHadTrapp Beitrag anzeigen
Es muss jedenfalls nicht immer die Materialschlacht sein.
...
Der "Lichtwürfel" besteht aus schlichten Din A1 80gr Papierbögen.
Mit einem einzigen Blitz habe ich eben mal auf die Schnelle ohne irgendwelche Einstellungen zu verfeineren (Also AWB, Modus A aus der Hand) dieses Ergebnis erzielt und das ist VÖLLIG unbearbeitet, also nicht einmal Tonwertkorrektur, sonder jpg-out-of-the-. Es ist nur nach dem runterrechnen blind nachgeschärft.
Großartig! Sowas hatte ich mir als Tipp erhofft. Wie gesagt, meine Aufnahmen wurden bisher nicht bemängelt/beanstandet. Man muß eben bedenken, dass die Leser wohl in der Mehrzahl keine Ahnung von der Materie haben. Den Anspruch es besser zu machen, stelle ich an mich selbst!

Zitat:
Zitat von PeterHadTrapp Beitrag anzeigen
Der Blitz wurde WL ausgelöst, vor dem internen war eine Lage weißes Papier 80 gr.
...
Entscheidend ist, dass das Blitzlicht von allen Seiten reflektiert werden kann.

Gruß
Peter
Danke Peter, was bedeutet "Der Blitz wurde WL" ausgelöst? Wireless? Ginge also auch mit Kabel? Sonst bräuchte ich wirklich noch einen neuen Blitz und müßte dann über den Wechsel zu Canon nochmals nachdenken

Zitat:
Zitat von gpo Beitrag anzeigen
nennt man dann "Studio für Arme"
...
nur wie bei deinem Beispiel...sollten das dann 2-3 Blitze sein(nicht direkt!)
dann sieht das nicht so schlapp aus
Mfg gpo
Bzgl. der Investitionen, die ich für die Verbesserung bereit bin auszugeben, bin ich arm
Der Tipp mit dem "indirekt" und zwei bis drei Blitze mehr ist aber gut. Damit weiß ich, wie ich weiter vorankomme. Was ich dann bereit bin zu investieren, um den besten Kompromiss zu erhalten, liegt dann bei mir.

Zitat:
Zitat von PeterHadTrapp Beitrag anzeigen
hätte ich sicher locker noch abblenden können bis 8 oder 11. Wenn ich nun auf der Gegenüberliegenden Seite noch einen zweiten Systemblitz hinstelle dann dürfte das schon ziemlich ideal aussehen.
Das interessiert mich noch aus technischer Sicht: Bei zwei bis drei Blitzen, oder demindirekten Blitzen überhaupt: Wie wird da die Belichtung eingestellt? Muß man sich nicht an die 1/60sec halten, die ich noch im Kopf habe?

Zitat:
Zitat von gpo Beitrag anzeigen
wenn ich technisches Zeug fotografiere, mit oder ohne Deko...
braucht es ein Licht was förmlich ....um das Objekt kriecht!

das ist mit "kleinen Blitzen" nicht zu erreichen
(siehe auch sein Beipiel von dem Rundteil)
Das Rundteil ist ein Lagerschild von einem E-Motor
Und einen Blitz habe ich dabei nicht verwendet.


Zitat:
Zitat von gpo Beitrag anzeigen
die Betonung liegt aber nicht im "kleinen Blitz" sondern bezieht sich auf die Abstrahlfläche!...
und damit sind wir fast automatisch bei Flächenleuchten!
...
###
natürlich kann ein Hobbyist das nicht gleich machen...
aber er will Berichte schreiben, Bilder sollen dokumentieren,...also musses auch halbwegs professionell aussehen
Mfg gpo
Ja,danke! Ich komme mit den Erkenntnissen voran.

Eure beiden weiteren Beiträge kommentiere ich mal nicht! Schön, dass daraus vielleicht sogar für Peter noch Neues hinzugekommen ist und sich die Problematik nicht nur auf mich bezieht. Jedenfalls steckt da eine Menge drin und ich bin einen Tag später doch deutlich schlauer!
Vielen Dank
__________________
Gruß
Heiko
HeikoM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2008, 16:27   #9
gpo
 
 
Registriert seit: 15.03.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 12.012
Moin heiko,

ich lese aus deinen Zitaten...
das es immer noch nicht richtig sitzt?

dein eMotor...
sieht zwar amateurmäßig erstmal OK aus aber...
wenn du sowas veröffentlichst...bist du kein Amateur mehr!!!!

ich will damit sagen, du begibst dich aus die gleiche Ebene wie die
Amateur-eBay-Fotografen, die "irgendeine" Büroleuchte nehmen...
und stolz wie Bolle sind ....das was auf dem Bild ist!!!

...gut verkaufen läst sich sowas nicht!!!

wir wollen ja keinen Oberprofi aus dir machen, aber...
wenn du Bilder in einem Printmedium zeigst, z.B Testbericht oder Bauanleitung,
kommt es IMMER auf professionelles Aussehen an!!!


und genau da ist "mein Ansatz"...
die Begriffen "Blitzanlage für Arme oder Studio für Arme" hat nix mit Armut zu tun ...
sondern ausschleißlich mit der allgemeinen Misere....

das die angeblich tollen Hersteller von Kameras...gerade bei Blitzlösungen
den Anwender im Regen stehen lassen!!!

da wird mal locker der Blitzkontakt wegrationalisiert,
da werden NUR Systemblitze unterstützt,
da werden hunderte von idiotischen Funktionen eingebaut die keiner bedienen kann!!!
...ich könnte die Liste beliebig fortsetzen

und alles...
ginge mit Dauerlicht und auch Blitzgeräten ....aber

1) Dauerlicht egal ob 5000° oder 3200° ist "langsames" Licht!
2) verlangt "lange Belichtungezeiten"
3) erhöht damit das rauschen erheblich!!!

Blitz ist...
1) schnelles Licht von1/500 bis sogar 1/30.000sek
2) ist Tageslichz um die 5.000°
3) ist Farbrichtig und erzeugt die besseren Kurven
4) der Chip ist auf "schnelles Licht optimiert" nicht auf langsames!
5) Weißabgleich ist kein Problem...manuel auf eine Grau- oder Weißkarte mit Pipette
6) und....
es geht sogar mit uralten (gebrauchten) Blitzen die per Synchrokabel verbunden
werden( IR und Funk gehen auch , kosten aber mehr)

im Fazit:

drei (gleiche/ähnliche) gebrauchte Blitze bekommst du in der Bucht für unter 50 Euro,
ein wenig kabel und Verteiler dazu ebenso für 20Piepen....

DAS nennt sich dann "Blitzanlage für Arme"...

wer das dann bedient wie oben beschrieben...
bekommt technisches Material genauso gut fotografiert...
wie im Studio vom Fachmann

deine Leser werden es dir danken
Mfg gpo
gpo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2008, 17:15   #10
PeterHadTrapp
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Ort: in Sichtweite der Wasserkuppe
Beiträge: 28.341
Zitat:
Das interessiert mich noch aus technischer Sicht: Bei zwei bis drei Blitzen, oder demindirekten Blitzen überhaupt: Wie wird da die Belichtung eingestellt? Muß man sich nicht an die 1/60sec halten, die ich noch im Kopf habe?
nein. Das einzige an was Du Dich halten musst, ist die Synchronzeit, die die Kamera schafft. Bei der A2/A1 ist das wurscht, weil die Kameras dank ihres anders gearteten Verschlusses jede Blitzzeit synchronisieren können. Längere Zeiten als 1/125 würde ich aber lieber nicht nehmen, weil da sonst schon wieder Raumlicht dazukommen könnte und Farstiche verursachen könnte, das geht bei den kleinen Blitzgeräten schneller als man denkt, weil die Lichtausbeute einfach geringer ist.

Die Belichtungszeit ist auch nicht wirklich entscheidend für die Belichtung, denn wenn der Blitz das alleinige Licht ist, dann wird eh nur solange "belichtet" wie der Blitz leuchtet und das sind sehr kurze Zeiten, wie kurz genau weiß ich nicht, aber deutlich kürzer als 1/500. Die Lichtmenge gibt also allein der Blitz und dessen Stärke vor.
WEnn Du also Blitze benutzt, deren Leistung sich nicht am Blitz selbst einstellen lässt, dann bleibt Dir als Steuermittel nur die Blende. Je weiter die Blende geschlossen wird, umso weniger weit reicht das Licht der Blitze.

D.h. z.B.
Du benutzt drei alte manuelle Blitze. Den ersten verbindest Du mit einem Kabel mit der Synchronbuchse der Kamera. Die anderen beiden bekommen einen Servoblitzauslöser (=Fotozelle für unter den Blitzfuß) und werden dann vom ersten kabelgesteuerten Blitz "mitgerissen". Dann stückelst Du Dir Deine Lichtformer zusammen.
Wenn Du die blitze dann auslöst hast Du Deine Lichtmenge X.
Wie weit Du mit dieser Lichtmenge kommst musst du dann sehen indem Du mit ISO immer weiter runter und mit Blende immer weiter in Richtung abblenden gehst. Irgendwann kommt der Punkt, wo dein weiß immer grauer wird. Mit einer Dimage brauchst Du aber gar nicht so dolle abblenden, weil Du eh Tiefenschärfe bis zum abwinken hast.
Das Licht aus den Blitzen ist immer gleich stark.
Hast Du alte Blitze mit Leistungssteuerung, dann kannst Du auch über die Einstellung des einzelnen Blitzes etwas am Licht frickeln, ich behaupte aber mal, dass man das bei so einer kleinen Lösung vernachlässigen kann, weil Du Dein Licht eh über die Stellung der blitze und Reflektoren lenkst und tendenziell (bei Kompaktblitzgeräten) so viel Licht wie möglich möchtest.

Gruß
Peter
@gpo: soweit alles richtig was ich hier verzapfe ?
PeterHadTrapp ist offline   Mit Zitat antworten
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