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Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 4.030
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Zitat:
- lineares Polfilter - zirkulares Polfilter Bei Kompaktkameras reichen linare Polfilter, da solche Kameras in ihrem Inneren keine polarisierenden Elemente besitzen, die die Belichtungsmessung oder den Autofokus irritieren könnten. DSLR-Kameras besitzen durchweg Hilfsspiegel und/oder Prismen für die Belichtungsmessung und/oder den Autofokus. Da diese Elemente poarisierend bzw. analysierend wirken, muss das Polfilter ein zirkulares sein. Anderenfalls kommt je nach Drehstellung des Polfilters eventuell kein oder sehr wenig Licht mehr zu den Messzellen durch. Die Qualitätsunterschiede bei Polfiltern liegen in - Sperrgrad der Polfolie - optische Qualität der Deckgläser Polfolien billiger Polfilter sperren polarisiertes Licht nur unzureichend. Der Pol-Effekt ist also nur gering! Sind die Deckgläser nicht sorgfältig planparallel geschliffen und nicht blasenfrei, können Bildverzerrungen auftreten. Auch Farbstiche können Billigfilter aufweisen, obwohl man derartige Fehler mit EBV weitgehend ausbügeln kann. Polfilter nach Käsemann überzeugen durch extra ausgesuchte, hochwirksame Polfolien, durch optisch einwandfreie Deckgläser und durch eine gute Randversiegelung für lange Haltbarkeit. Ohne Randversiegelung kann die empfindliche Polfolie in feuchter Umgebung nach relativ kurzer Zeit vom Rand her erblinden. Solche Exemplare liegen bei mir herum... Die Vergütung von Polfiltern spielt nur eine sehr untergeordnete Rolle, da der Poleffekt im Gegenlicht praktisch Null ist, man also nicht mit Polfiltern gegen die Sonne fotografiert. Ich fotografiere ausschließlich mit unvergüteten Polfiltern von Minolta, B+W und Leica, ohne je Probleme wegen der fehlenden Vergütung gehabt zu haben. Mir scheint die neuerdings angebotene Vergütung von Polfiltern eher nur ein Verkaufsargument für mit dem Poleffekt wenig vertrauten Käufern zu sein... |
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