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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Energiewende wird abgewürgt
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Alt 30.03.2026, 21:17   #4661
*thomasD*
 
 
Registriert seit: 07.01.2008
Ort: HU
Beiträge: 4.896
OK, mit 70 kW Gesamtleistung macht es Sinn.
*thomasD* ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 30.03.2026, 21:34   #4662
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.667
Zitat:
Zitat von Dat Ei Beitrag anzeigen
....
Von meinen Kollegen, die Stellplätze in Tiefgaragen besitzen, höre ich beständig Klagen, wie schnell da für Sanierungen, Instandhaltungen oder Bauvorhaben ganz andere Summen zusammenkommen.


Dat Ei
Dann sprechen wir aber über TG-Sanierung, also Betonsanierung & Co und nicht Ladestationen !

TG Sanierung kann richtig tueer werden, vor allem wenn sie etwas älter sind. Eine Anlage bei mir um die Ecke Bj 1991 kostete pro Stellplatz nahezu 18.000 € pro Stellplatz - das ist schon massiv, wurde aber auch top ausgeführt - eine andere in Augsburg von 1999 kostet 6.200 € pro Stellplatz (Kostenvoranschlag lag bei 3.400 €!).

Aber es ist ein anderes Thema.
__________________
Gruß aus Bayern

Steve

Geändert von steve.hatton (30.03.2026 um 21:40 Uhr)
steve.hatton ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2026, 08:09   #4663
Dat Ei
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.213
Moin, moin,

Zitat:
Zitat von embe Beitrag anzeigen
Typo? Ersetze die 22 durch 11?
Und was hast Du genau skizziert? Du hast korrekterweise erwähnt, dass 22kW Wallboxen genehmigungspflichtig sind. Von denen ja aber überhaupt nicht die Rede war....
ja, ein Typo. Manche Dinge sollte man in einem vollen Nv-Zug doch nicht tun, weil die volle Konzentration nicht da ist. Aber nochmals: in Summe liegt die Anlage deutlich über einer 11kW- und sicherlich auch 22kW-Wallbox, so dass sie m.E. genehmigungspflichtig sein wird.

Zitat:
Zitat von embe Beitrag anzeigen
Die Aktualisierung des WEMoG von 2020 (Anspruch auf Ladeanschluß), der Ausbau der Netze vor Ort und zB auch die Möglichkeit zur Reduzierung von Leistungsentnahme (§14aEnWG) durch den Netzbetreiber sind ja nicht im luftleeren Raum angesiedelt.
Alles lieb und nett, nur der Netzbetreiber muss die Leistung auch ranschaffen können bzw. die WEG bereit sein, die fällige Rechnung des Netzbetreibers zu stemmen.

Zitat:
Zitat von embe Beitrag anzeigen
Dann auch hier bitte mal konkreter.
Welche Summen nennen die Kollegen denn so?
Und wofür? Sanierung der Ladeinfrastruktur in der TG (wow, so frühzeitig eingebaut, dass sie jetzt schon saniert werden muss)? Instandhaltung der Ladeinfrastruktur (s.o.)? Bauvorhaben zum Einbau einer Ladeinfrastruktur wie in dem Beispiel?
Ich habe mein konkretes Beispiel für unser Parkhaus (Baujahr 2002/2003) mit Zahlen im Forum schon mehr als einmal aufgeführt. Das Parkhaus ist eine offene Stahlständerbauweise, hat 134 Stellplätze, keinen Betriebsraum und einen Stromanschluss, der für die elektrischen Tore und die Beleuchtung reicht. Die Stellplätze sind so dimensioniert, dass unser Pkw bereits heute die Länge voll ausreizt. Eine Wallbox an der Rückseite des Stellplatz zu montieren, ist auch eine Herausforderung, da sich dort aufgrund der offenen Ständerbauweise keine Wand, sondern nur ein halbhohes Gitter befindet. An diesem Gitter wird man die Wallbox nicht montieren können, weil der Stellplatz sonst Tiefe verliert oder die Fahrgasse an Breite. Also würde es auf eine Art Ständerkonstruktion hinauslaufen müssen.
In der ~300 m langen Straße gibt es ein weiteres Exemplar dieses Parkhauses. Gut 30 m neben unserem Parkhaus befindet sich wiederum eine Tiefgarage für einen anderen Häuserblock. Nur um mal zu skizzieren, was auf den Netzbetreiber zukommt. Und wir befinden uns hier in einer Gegend mit vorwiegend Einfamilienhäusern und wenigen mehrgeschossigen Mietshäusern.

In Tiefgaragen, insbesondere alten, kommen gerne noch ganz andere Themen auf's Tapet, die gerne heikel werden; Themen wie der drohende Verlust des Bestandschutz, Brandschutz etc. pp. sind unwillkommene Kostentreiber. Da ist es mit ein paar Leitungen auf die Wand tackern oder in der Kabelrinne verlegen, schnell vorbei.

Ich hoffe, dass ich heute mal dazu komme, den Merkur-Artikel zu lesen.


Dat Ei
__________________


"Wer mit Euch ist, ist nicht ganz bei sich."
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Alt 31.03.2026, 08:45   #4664
HoSt
 
 
Registriert seit: 13.03.2006
Ort: Idstein
Beiträge: 4.119
Bei der ganzen Diskussion kommt mir immer wieder ein Zitat in den Sinn... mag sich jeder dort einsortieren, wo er möchte

Zitat:
Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.
__________________
Grüße aus dem Taunus
Holger

Kritik und Kommentare zu meinen Bildern sind immer wollkommen, auch im Bildercafé
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Alt 31.03.2026, 09:47   #4665
Dat Ei
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.213
Dann bin ich ja gespannt, wann Du Deinen Weg in den ÖPNV findest... Oder hast Du etwa Gründe?


Dat Ei
__________________


"Wer mit Euch ist, ist nicht ganz bei sich."
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Alt 31.03.2026, 11:07   #4666
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.667
Zitat:
Zitat von Dat Ei Beitrag anzeigen
Moin, moin,


....

In Tiefgaragen, insbesondere alten, kommen gerne noch ganz andere Themen auf's Tapet, die gerne heikel werden; Themen wie der drohende Verlust des Bestandschutz, Brandschutz etc. pp. sind unwillkommene Kostentreiber. Da ist es mit ein paar Leitungen auf die Wand tackern oder in der Kabelrinne verlegen, schnell vorbei.

Ich hoffe, dass ich heute mal dazu komme, den Merkur-Artikel zu lesen.


Dat Ei
Da sprichst Du eine wichtige allzu deutsche Problematik an - verändere ich bestimmte Dinge gelten neue Regeln, wie zB der Brandschutz.
Wir hatten das bei der Umnutzung eines Büros in eine Praxis! Hätte die Stadt nicht zugestimmt den Brandschutz nur auf die zu ändernde Etage zu beziehen, hätte es bedeutet, dass der Brandschutz des gesamten Hauses einerseits eine weitere Fluchttreppe (ca. 250.000 €) und zudem massive Maßnahmen innerhalb des Gebäudes erforderlich gemacht hätte sprich unwirtschaftlich!
(Wobei man manchmal schon die Frage stellen dürfen sollte, weshalb ich bei der Umnutzung eines Büros gleich das ganze Haus gemäß der neuesten Bauvorschriften betrahcten muss - Deutschland halt) Dies wäre ein Platz für Bürokratieabbau - nicht drei Formulare abschaffen...

Aber zurück zu den Stellplätzen:

Sicherlich gibt es Anlagen wo man einfach keine verträgliche Lösung hinbekommt, aber Stahlkonstruktionen haben Träger, vertika und horizontal, mit etwas Phantasie läst sich da was machen und der Raum den ein KFZ benötigt ist i.d.R. kein Kubus mit 5,5 x 2,3 x 1,8m sondern vorne ist eine Motorhause über der Platz ist, selbst beim VW-Bus. Aber vielleicht habe ich hier zu viel Fantasie.


In Bezug auf die Versorgungsleistungen denke ich auch, dass mit gutem Willen Luft wäre - möglicherweise sind die "Stadtwerke" hier zu ängstlich, sprich man hat zu viel "Spielraum" eingeplant und will diesen nicht frei geben - andererseits können betriebswirtschaftliche Überlegungen auch eine Rolle spiele - natürlich immer - aber eben auch anbieterseits kann die Möglichkeit zusätzliche Potenziale zu "verkaufen" attraktiv sein....

In einer Wohnanlage in Neusäß mit drei Gebäudeteilen und dtrei Hausansschlüssen sagen die Versorger die Belastung sei schon nahe an der Grenze - ein zusätzlicher Anschluss müsse her und der kostet eben eine hohen 5-stelligen Betrag. Nur Belege für die nahezu vollständige Auslastung brachte niemand. (Ich kann mir nicht vorstellen, dass allzuviele in 180 Wohnungen um 22 Uhr kochen und waschen....)
Was nicht heißt, dass der Stromanschluss seinerzeit bei der Errichtung der Anlage vielleicht schon extrem knapp bemessen wurde und die Stromversorger richtig liegen..

Deshalb ist es auch wieder mal politisch nicht ganz zu Ende gedacht, wenn man nur den Rechtsanspruch für eine Ladestation in einer WEG festschreibt.

Wie seinerzeit als man die Wohnungsnot u.a. damit bekämpfen wollte die Dachgeschosse leichter ausbaubar zu machen - man könne hiermit 1,5 Mio neue Wohnungen schaffen. Auch hier wurde die Rechnung ohne den Wirt gemacht - ist die Wohnung im obersten Geschoss in einer WEG meine - baut niemand das DG aus, wenn ich das nicht will ! Sprich der Gesetzesvorstoß ist nur hilfreich für Mietshäuser die nicht aufgeteilt sind (also nicht im Eigentum mehrerer).Und auch hier würde der aktuelle Brandschutz greifen...nicht der des Herstellungsjahres des Bestandsgebäudes!
__________________
Gruß aus Bayern

Steve

Geändert von steve.hatton (31.03.2026 um 11:12 Uhr)
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Alt 31.03.2026, 11:16   #4667
HoSt
 
 
Registriert seit: 13.03.2006
Ort: Idstein
Beiträge: 4.119
Zitat:
Zitat von Dat Ei Beitrag anzeigen
Dann bin ich ja gespannt, wann Du Deinen Weg in den ÖPNV findest... Oder hast Du etwa Gründe?
Dat Ei
Woher hast du eine Info, ob und wie ich den ÖPNV nutze oder nicht?

... aber innerhalb von Idstein werde ich ihn bestimmt dann nutzen, wenn der U-Bahn Takt hier wie in München sein wird.

.. aber bis dahin bleibe ich bei Rad und E-Roller oder den Füßen
__________________
Grüße aus dem Taunus
Holger

Kritik und Kommentare zu meinen Bildern sind immer wollkommen, auch im Bildercafé

Geändert von HoSt (31.03.2026 um 11:41 Uhr)
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Alt 31.03.2026, 11:20   #4668
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.667
Ich finde meinen Weg in den ÖPNV wenn dieser endlich kostenlos ist.
__________________
Gruß aus Bayern

Steve
steve.hatton ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2026, 15:28   #4669
Dat Ei
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.213
Moin, moin,

Zitat:
Zitat von HoSt Beitrag anzeigen
Woher hast du eine Info, ob und wie ich den ÖPNV nutze oder nicht?
ich wollte Dir nur einen Weg aufzeigen, wie Du auf den MIV und Dein Auto verzichten kannst. Du bist natürlich auch gerne in den ÖPFv eingeladen.

Zitat:
Zitat von HoSt Beitrag anzeigen
... aber innerhalb von Idstein werde ich ihn bestimmt dann nutzen, wenn der U-Bahn Takt hier wie in München sein wird.
Mal abgesehen davon, dass ich sehr selten die Münchner U-Bahn nutze, sondern hauptsächlich S-Bahn und gelegentlich die Tram. Davon ab dass der Münchner U-Bahn-Takt so rein gar nichts mit Idstein zu tun hat, kannst Du natürlich gerne auf Deine Landesregierung, die den ÖPNV bestellt, zugehen und einen Münchner U-Bahn-Takt für Idstein einfordern. Vielleicht kann er Dich davon überzeugen, dass die Taktung weniger etwas mit Komfort als viel mehr mit Nachfrage und notwendigen Kapazitäten zu tun hat. Aber so umweltbewusst wie Du bist, bringst Du sicherlich auch gerne die Bereitschaft mit, das bisschen Diskomfort und Zeitverlust in Kauf zu nehmen, das Du von anderen gerne einforderst. Oder höre ich da etwa Gründe statt Wege?

Zitat:
Zitat von HoSt Beitrag anzeigen
.. aber bis dahin bleibe ich bei Rad und E-Roller oder den Füßen
Ein Anfang, aber da geht deutlich mehr...


Dat Ei
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"Wer mit Euch ist, ist nicht ganz bei sich."
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