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Alt 25.08.2024, 11:21   #11
embe

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 11.02.2013
Ort: Südbaden
Beiträge: 6.471
Zitat:
Zitat von Dana Beitrag anzeigen
@embe: das ist ja unglaublich...

Hattest du keine Angst, dass
1. Die Konstruktion sich löst?
2. Die Kamera abgeht und rumpoltert
3. Kamera und/oder WaMa derbe Schäden erleiden?

Ne Kamera kann schon bei zu starkem Rütteln innere Schäden erleiden... Hattest du da keine Bedenken, sie diesen Kräften auszusetzen?
Sagte ich schon, dass es tatsächlich eine der wilderen Ideen war...

Mir hat mal an der A37 ein leichter Sturz den IBIS zerstört und den Sensor aus der optischen Achse und Planalage verschoben (liess sich aber für die Hälfte des Neupreises reparieren ). Insofern, war mir das schon bewusst.
ABER
(und bitte bei den folgenden Ausführungen natürlich immer einen 200% Aufschlag jugendlicher Unbekümmertheit miteinrechnen)
Der Ausgangsgedanke war ja, nicht in die Waschmaschine rein, sondern aus ihr heraus zu fotografieren. Also UWW/Fischauge. Mit Drehung. Am Besten mit der optischen Achse genau auf der Drehachse zentriert. Dann sind auch die Fliehkräfte relativ gering, für den Sensor praktisch nix, weil er ja mittig sitzend in alle Richtungen gleich beschleunigt wird.

Wie befestigen? Was ich halbwegs bearbeiten kann mit meinen Kenntnissen und Mitteln ist Holz. Also ein Stück Holz (ich glaube es war aus einem alten Bett-Lattenrost) an einer Seite passend eingekerbt, so dass es auf einer der drei (= 120° Abstand) Versteifungen der Trommel aufsitzt. 3mm Filz aufgeklebt, damit es fest sitzt und nix zerkratzt. Dann passen abgelängt, bis es, mit Filz, satt und fest in die Trommel geklemmt war (ad1.). Das Brett lief ja dann exakt über die Trommelmitte/Drehpunkt.

Den markiert und die Kamera mit Objektiv so drauf gelegt, dass optische Achse möglichst genau Drehachse ist, Kameraumriss auf dem Holz markiert, Vertiefung in Kameragröße eingeschnitzt (Platz für die Augenmuschel machen!) bis das alles schön passt und mit Filzstückchen die Kamera ein klein wenig gepolstert und fixiert (ad 2.) einach mit zwei Kabelbindern (rechts und links am Objektiv vorbei über das Gehäuse gezogen) und vier passenden Löchern im Brett.

Das 8mm Walimex Fisheye drauf, Blende vermutlich 4, manueller Fokus, Auslösen per Infrarot-FB (die Kamera schaute ja zu mir her)
Die Waschmaschine zugemacht (sonst läuft der Motor nicht an) dann auf Schleudern niedrigste Stufe gestellt, gestartet - und sofort wieder gestoppt(bei 1400U/min wäre ich mir nicht mehr ganz so sicher gewesen... , dann läuft die Trommel ja nur wenig gebremst langsam aus. Und in der Zeit dann per FB ausgelöst.
Die zur Wirkung kommenden Kräfte waren also gar nicht so groß, die größte Entfernung eines Kamerateils von der Drehachse waren weniger als 10 cm, denke ich. Entstehende Unwucht vernachlässigbar bei den benutzten Drehzahlen (ad 3.). Und die 6000 hatte ja außer dem Verschlußmechanismus intern nicht wirklich groß mechanisch bewegliche Teile (dachte ich mir damals zumindest so).
__________________
Viele Grüße,
Michael

Do what you can, with what you've got, where you are.
Bill Widener, of Widener Valley, Virginia, as quoted by Theodore Roosevelt in 'An Autobiography'
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