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Alt 23.07.2019, 10:11   #1
Irmi
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Ort: Sauerland 59***
Beiträge: 11.240
Ich habe auch das Note 8 und kann den Eindruck nur bestätigen.
Ich nutze es häufig, um meinen Kater ganz aus der Nähe zu fotografieren. Geht eben fix, weil es eben immer an der Frau ist.

und im Urlaub bin ih tatsächlich auch schon ohne Kamera los, weil ich das Note 8 in der Tasche hatte. Hier nutze ich durchaus auch den Promodus.


Bild in der Galerie

Mein Kater Mikki, bzw seine Nase , ich weiß, die Schärfe gehört auf´s Auge, habe ich nicht draufgeklickt, sondern einfach abgedrückt. Und das Bild ist ein Ausschnitt aus dem mehr als doppelt so großen Bild, und man kann jedes einzelne Haar erkennen.
__________________
Gruß aus dem Sauerland Irmgard (IRMI) I.M.A f to / meine Glerie hier / I.M.A lerei
Ein Foto stellt den Augenblick dar, die Malerei die Interpretation

Geändert von Irmi (23.07.2019 um 10:20 Uhr)
Irmi ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 23.07.2019, 11:09   #2
bjoern_krueger

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 21.09.2018
Ort: Reinbek
Beiträge: 1.273
Moin allerseis!

So viele Postings, danke dafür!
Ich hatte ja ehrlich gesagt ein Bisschen Angst, hier einen Shitstorm zu bekommen, wenn ich das Thema anspreche. Aber dass hier nun so viele Leute schreiben, die genau das gleiche Empfinden haben wie ich, hat mich doch sehr überrascht!

Und auch, dass offenbar so viele Leute auch das Note 8 haben! ich dachte, ich wäre der einzige Mensch auf der Welt, der das Teil hat, denn ich habe es außer bei mir noch nirgends gesehen.

(mal kurz OT: löst sich bei Euren Handies (also den Note 8) auch der Lack ab? Insbesondere am Power-Knopf, aber auch rundherum an den Seiten?)

Ich habe mich auch schon gefragt, was möglich wäre, wenn man ähnliche Softwareeingriffe bei "richtigen" Kameras einsetzen würde.
Mir fällt z.B. bei der Verwendung der Handy-Kamera auch oft auf, dass das Ergebnis oftmals viel näher am "Seh-Eindruck" liegt, als bei den professionellen Teilen. Das ist insbesondere bei wenig Licht der Fall. Während eine richtige Kamera (vereinfach gesagt) immer versucht, dass das Bild in Summe eben neutralgrau ist, "denkt" so eine Smartphonekamera offenbar mehr nach.

Fotografiert man mit einer DSLR z.B. Menschen am Lagerfeuer bei Nacht, wird das Ergebnis ohne Korrektur viel zu hell, weil die Kamera "denkt", sie müsste ein neutralgraues Ergebnis liefern.
Mache ich das gleiche Bild mit dem Smartphone, sieht es (auf dem Display) viel stimmiger aus.
Bei näherer Betrachtung am großen Monitor ist es allerdings Murks, weil die Belichtungszeit viel zu lang gewählt wurde und auch die Entrauschungsverfahren jedes Detail glattbügeln.

Oder bei Sonnenuntergängen, die werden auch oftmals viel zu hell, und die Stimmung ist verloren. Wobei meine A9 das irgendwie erkennt, und entsprechend kürzer belichtet, sodass die Stimmung erhalten bleibt. Bei meiner vorherigen D750 sah das ganz anders aus.

Oder auch in Gegenlichtsituationen. Dort wird bei meinem Note 8 der Vordergrund automatisch aufgehellt, der Hintergrund abgedunkelt. Ich hatte das jetzt gerade im Urlaub. Ich habe meine Sohn fotografiert, als er in einem Fensterrahmen saß, eine klassische Gegenlichtsituation also.
Das Ergebins spricht für sich. Sohnemann ist gut zu erkennen, und das Meer im Hintergrund ist ebenfalls gut erkennbar. Wenn ich das gleiche Foto mit der A9 mache, habe ich entweder den Vordergrund fast schwarz und das Meer richtig, oder umgekehrt, Sohnemann richtig belichtet, und der Hintergrund in gleißendem weiß.

Klar, mittels HDR oder entsprechender Wahl der Messmethode kann man das beeinflussen, aber letzendlich wirken sich alle Maßnahmen immer auf das ganze Bild aus (bis auf die HDR-Einstellungen, wo Schatten aufgehellt, und Lichter gedämpft werden, was aber nur mittelprächtig funktioniert). Gleiches gilt natürlich auch für die Belichtungskorrektur. Die gilt für jedes einzelne Pixel gleich.
Bei den Handyknipsen werden offenbar gezielt bestimmte Bildbereiche separat angepasst, und so ein stimmiges Gesamtergebnis erreicht.

Ich frage mich schon immer, warum man nicht das Ausfressen der Lichter einfach dadurch verhindert, dass man die Pixel, die dicht vor der "Übersättigung" sind, einfach abschaltet. Das müsste doch relativ einfach möglich sein. Bei Überschreiten eines zu definierenden Schwellwertes wird das Pixel einfach deaktiviert. Wenn ich bedenke, dass z.B. die A9 60x in der Sekunde den AF neu berechnet, dann sollte das auslesen der einzelnen Pixel doch kein Problem sein.

Letzendlich könnte man glaube ich noch einiges Erreichen, wenn man die cleveren Software-Tricks aus den Smartphones mit der zig-fach besseren Hardware der "echten" Kameras kombiniert.

Die Frage ist, will man das? Man nimmt sich natürlich etwas die Kontrolle, wobei man sowas natürlich auch optional zuschaltbar machen könnte.

Ich weiß auch nicht. Ich bin da etwas zwigespalten. Einerseits beeindruckt mich die Bildqualität der Knipsen schon sehr, anderserseits will ich auch noch selbst für die Qualität der Fotos verantwortlich sein, und nicht eine schlaue Reihe von Nullen und Einsen.

Die nächsten Jahre werden sicher interessant werden.

Viele Grüße,

Björn
bjoern_krueger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2019, 11:37   #3
HaPeKa
 
 
Registriert seit: 17.02.2016
Ort: Bern
Beiträge: 5.264
Ich denke, das macht den Unterschied bei der Nutzung einer Kamera und eines Smartphones aus. Das Smartphone ist easy: schauen, klicken, versenden ...

Bei der Kamera will man mehr, man will ein Bild festhalten, eine Story erzählen, einen Eindruck vermitteln und dazu braucht es den persönlichen Eingriff. Bei der Aufnahme und bei der Nachbearbeitung ... sind also - zumindest für mich - zwei paar Schuhe.

P.S: Lack abblättern kenne ich nicht, ich berühre das Handy eh nur auf dem Display. Mit einer originalen Hülle geht es an, wenn man die Hülle aufklappt und aus, wenn man sie schliesst. Mit den Lautstärketasten genauso, die Lautstärke verändere ich am Display und die Bixbytaste nutze ich gar nicht.
HaPeKa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2019, 12:32   #4
bjoern_krueger

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 21.09.2018
Ort: Reinbek
Beiträge: 1.273
Moin!

Ja, die Bildbearbeitung nimmt ja nochmal ein Vielfaches der Zeit in Anspruch, die man für das Fotografieren benötigt hat. Und ich sehe es immer so: Durch die Bearbeitung erlebt man den Urlaub sehr intensiv noch ein zweites Mal.

Wobei, jetzt mit der A9 ist es schon ziemlich viel Arbeit, insbesondere die Aussortiererei. Nach der ersten Durchsicht sind von den gut 7.000 Fotos noch ca. 2800 übrig, und die Bearbeitung kommt dann erst noch. Ich habe oft die 20 B/s benutzt, was bei Walen, die da in der Ferne gemächlich im Wasser planschen, natürlich kompletter Blödsinn ist. Da bin ich dann am Schauen, auf welchem der 100 Bilder des selben Wals die Rückenflösse am weitesten aus dem Wasser ragt. Oder aus ~1000 Adler-Bildern die 20 Besten heraus zu suchen, dauert auch seine Zeit. Wobei bei den Adlern die 20 B/s natürlich sinnvoll sind, um genau den Moment abzupassen, in dem der Adler zugreift.

Und ich muss sagen, dass die Bildbearbeitung seit ich die A9, und auch vorher kurz die A7iii, habe, deutlich weniger geworden ist, als sie es noch mit der Nikon D750 war. Außer hier und da mal croppen und aufhellen etc. ist da nicht mehr so viel zu machen.

Wie auch immer, das nachträgliche Sichten, Aussortieren und Bearbeiten gehört auch für mich zum Hobby dazu. Und ich lege die fertigen Fotos dann auch in einer Ordnerstruktur ab und mache sie online für Freunde und Familie verfügbar. Sie fristen also kein trostloses Dasein in irgendeinem order auf einer Festplatte.

Und noch kurz zum Lack-Problem: Ich habe mein Note 8 auch in einer Original-Hülle (diese mit dem transparenten Vorderteil zum doppelt Aufklappen).
Der Power-Button liegt natürlich frei, daher ist dort der Lack schon sehr abgeplatzt. Aber auch rundherum an dem schwarz lackierten Rahmen ist das so. Sieht nicht schön aus, und wird beim Verkauf später mal Folgen haben.

Aber das sollte ich vielleicht mal in einem Samsung-Forum posten...

Viele Grüße,

Björn
bjoern_krueger ist offline   Mit Zitat antworten
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