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#1 |
Registriert seit: 28.03.2004
Ort: D-53913 Swisttal
Beiträge: 2.713
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Kleine Sensorfomate können für Makro- und Teleaufnahmen (Wildlife, Planespotter) gegnüber gößeren Sensoren durchaus Vorteile haben,
Beim Vergleich VF (z. B. A99II) mit APS-C (z. B. A77) und mfT (Oly M1) müsste man 300mm an mfT (Cropfaktor 2) mit 400mm an APS-C (Cropfaktor 1,5) mit 600mm an VF (Cropfaktor 1) ersetzen, um jeweils denselben Bildwinkel zu haben. Je kleiner der Sensor, desto weniger Brennweite benötigt man für denselben Bildwinkel. Da Teleobjektive um so größer bauen, je mehr Brennweite sie haben, wird ein 300mm-Objektiv weniger Gewicht wie ein 600mm-Objektiv haben. Das kann ein Problem beim Scheppen der Ausrüstung sein oder wenn man freihand fotografiern möchte - auf einem stabilen Stativ (das bietet sich bei solch langen Brennweiten ja an) sollte das keinen Unterschied mehr machen. Allerdings ist mit der geringeren Sensorgröße eine vermeintlich größere Tiefenschärfe verbunden: vergleicht man ein 300mm F/4,0 mit einem 400mm F/4,0 für APS-C und 600mm F/4,0 für VF (als Zoom gibt es das für A-Mount nicht, es wäre auch sehr schwer und teuer) jeweils bei einer Entfernung von 10 Metern (es war von einem Vogelhäuschen die Rede), dann ergeben sich folgende Entfernungsbereiche, in denen das Motiv noch scharf abgebildet werden: 300mm F/4,0 an mfT (Zerstreuungskreis 0,014mm): 12,07cm (von 9,94 Meter bis 10,06 Meter 400mm F/4,0 an APS-C (Zerstreuungskreis 0,019mm): 10,12cm (von 9,95 Meter bis 10,05 Meter) 600mm F/4,0 an VF (Zerstreuungskreis 0,03mm): 6,27cm (von 9,97 Meter bis 10,03 Meter). Bei identischem Bildwinkel und identischer Blende stellt der größere Sensor das Motiv also mehr frei. Das mag für Portraiaufnahmen gut sein, für Makros nicht. Es kann also durchaus sinnvoll sein, mit einem kleineren Sensor zu fotografieren. Ähnliche Ergebnisse kann man, vielleicht mit etwas Verlust bei der Auflösung, auch mit einem entsprechenden Ausschnitt von einer VF-Kamera erreichen. Aber wenn man überwiegend oder nur solche Aufnahmen macht: wozu mehr Geld in das System versenken und mehr Gewicht schleppen? Das mfT-System hat Sensoren mit einem Seitenverhältnis von 4:3 (das entspricht dem Seitenformat von "alten" Röhrenmonitoren), DSLRs und DSLTs sowie auch Sony-E-Mountkameras haben Sensoren mit einem Seitenverhältnis von 3:2. Mir ist das etwas breitere Format 3:2 angenehmer (ich bin das bei Fotos eher gewöhnt) - dafür hat man beim 4:3-Fortma oben und unten "mehr drauf" und hat damit beim Croppen mehr Spielraum. Ich selbst würde heute (noch) immer die A99II einer Spiegellosen vorzeihen, da ich (fauler Sack) gerne mit AF fotografiere, wenn es sinnvoll möglich ist. In allen anderen Fällen habe ich mit mit den Sonykameras über Focuspeaking oder Focuslupe eine gute Unterstützung bei manuellen Fokuseinstellungen. Ob im Wildlife grundsätzlich oder häufig von VF oder APS-C auf mfT gewechselt wird, kann ich nicht sagen. Das wäre eine Frage, die z. B. hpike als Insider in Sachen Wildlife vermutlich sofort beantworten könnte - ich kann es nicht. vlG Manfred
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Das Leben ist hart, ungerecht.......und endet mit dem Tode. Ich persönlich bevorzuge das Leben (trotzdem). |
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#2 |
Registriert seit: 12.07.2005
Beiträge: 16.214
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Also ich kann ja nur für unsere FB Wildlife Gruppe sprechen. Olympus ist da wirklich kein Thema. Sagen wir es mal so, ich hab schon mal eine Olympus dort gesehen, aber das kann man eher als exotische Begegnung bewerten und keinesfalls ist da irgendein Trend erkennbar. Knapp 5000 User zeichnen da schon ein gutes Bild der Realität. Canon, Nikon und auch Sony beherrschen da das Bild eindeutig.
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Gruß Guido A-Mount lebt! Es kommt anders wenn man denkt. |
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#3 |
Registriert seit: 25.01.2006
Ort: Friedberg/By.
Beiträge: 11.539
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Manfreds Berechnungsbeispiel finde ich eigentlich ganz überzeugend, da es gut aufzeigt, wie gering der Unterscheid von mft zu APS-C ist.
Gerade im Telebereich, ist das Olympus 300mm 4 schon eine ganz hervorragende Linse, mit der sich annähernd so gut freistellen lässt wie mit 400mm 4 an einem APS-C Sensor! Viele Sony User werden hier eher ein 70-400mm mit Blendenöffnung 5.6 am langen Ende nutzen, so dass in diesem Fall sogar die mft-Kombination im Vorteil, was die Freistellung anbelangt, wäre! Auf Helgoland traf ich eine Fotografin mit der neuen E-MII und dem 300mm 4, die voll des Lobes über ihre Kombi war.
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LG Matthias |
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#4 | |
abgemeldet
Registriert seit: 03.08.2011
Ort: NRW
Beiträge: 1.881
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Zitat:
Ich mache gerne Portraits , mit der A77 I hatte ich das Sigma 85/F1.4 . Jetzt mit der E-M1 und mit Panasonic 42.5/F 1.2 sehe ich bei Offenblende wirklich keine Unterschiede. Mal abgesehen davon, dass das Panasonic ohne Probleme bei F1.2 nutzbar ist. Mit dem Sigma musste ich für exzellente Leistungen auf F1.8 abblenden. Gegenüber KB sind die Unterschiede gut sichtbar. Gegenüber APS-C sehe ich die Diskussion überbewertet. Viele Grüße
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#5 | |
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
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Zitat:
Etwa der gleiche Faktor, von APS in Bezug auf Kleinbild, und das wird allgemein schon als heftig angesehen. Gruß Wolfgang
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Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort aufgrund seiner Erfahrung Flickr |
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#6 | |
Registriert seit: 14.07.2009
Ort: St.Valentin, Österreich
Beiträge: 543
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Zitat:
mft 17,3 * 13,0
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Gruß M ![]() |
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#8 | |
Registriert seit: 20.10.2006
Ort: Nordwürttemberg
Beiträge: 4.508
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Zitat:
Geändert von Giovanni (15.01.2017 um 22:48 Uhr) |
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#9 |
Registriert seit: 25.01.2006
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Beiträge: 11.539
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Du hast den Beitrag von Manfred gelesen?
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LG Matthias |
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#10 |
Registriert seit: 16.10.2012
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.097
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Ich habe den Beitrag gelesen, aber deine Schlüsse daraus kann ich nicht nachvollziehen. F4 an MFT entspricht, was Freistellung angeht, in etwa F5.6 an APS-C.
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Gruß Detlef |
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