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#6 |
Themenersteller
Registriert seit: 26.07.2009
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 3.276
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Danke für die kontroverse Diskussion.
Da die Verarbeitung von persönlicher Betroffenheit hier auch in einzelnen Threads gewünscht ist, wollte ich nur zeigen, dass mich das gerade sehr betrifft. Mich beschäftigt es, dass hier für jeden Promi, der in der Spiegel Online Titelzeile steht, sofort ein Kondolenzthread eröffnet wird. Da ich als interessierter User zwangsläufig darauf stoße, muss ich für mich einen Weg finden, diesen Trend zu verstehen und zu verarbeiten. Vielleicht liegt es auch an meinem Alter und meiner mangelnden Reife/Lebenserfahrung, dass ich so damit umgehe. Eine Wertung von Menschenleben liegt mir fremd, ich habe nur gesagt, dass mich dies persönlich mehr betrifft bzw. mir näher geht. Dass Roger Ciceros Tod eine ebensolche Tragödie ist, sehe ich auch so. Ich finde es nur schade, dass hier bei jedem Promi sofort ein Thread hochkommt und dabei vergessen/verdrängt wird, dass im gleichen Moment noch sehr viele andere Tragödien passieren. Gerade im Fall von älteren Herrschaften, die ein langes und erfolgreiches Leben geführt haben, sehe ich den Tod - selbst durch Krebs - als letzte, unumgängliche und nicht zwangsläufig negative Station des Lebens an. Als werdender Familienvater kann ich mich im Moment sehr gut in die Situation aus dem Ausgangspost hineinversetzen und frage mich gleichzeitig, wie ich meinen ungeborenen Sohn vor solchen Gefahren schützen kann. Das beschäftigt mich, das betrifft mich sehr. Gleichzeitig beschäftigen mich die Menschen, die in Pakistan bei dem Terroranschlag ums Leben kamen und die Menschen, die in Nigeria aus den Händen von Boko Haram befreit wurden. Ich wollte mit diesem Thread lediglich einen Aufhänger dazu geben, über den aktuellen Trend im SUF nachzudenken. Wenn nur das Ableben der schillernden Figuren unserer Gesellschaft hier Platz hat, finde ich das einfach unvollständig - jedenfalls wenn wir uns hier nicht nur mit Fotos, sondern auch mit dem Tod beschäftigen wollen. |
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