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#1 |
Registriert seit: 14.08.2014
Ort: Herford
Beiträge: 542
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Die Zahlen kann ich so nicht glauben. Eine kurze Google-Recherche ergab, dass in Deutschland im Jagdjahr 2008/2009 knapp über 100 Hunde von Jägern erschossen worden sind.
Alle anderen Zahlen kommen mir auch zu hoch gegriffen vor. Oder sind das weltweite Angaben? |
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#2 |
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.151
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Die von Hunden unmittelbar getöteten machen nur eine winzigen Bruchteil des Schadens aus. Der Hauptschaden entsteht durch unnötige Fluchten, hohe Stresslevel und immer wieder aufgescheucht werden. Das führt zu viel Leid und nicht selten letztlich auch zum Tod- vor allem im Winter.
Viele Grüße Ingo
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Viele Grüße Ingo ____________________________ Kober? Ach der mit den Viechern! |
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#3 |
Gast
Beiträge: n/a
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....nicht zu vergessen, die unzähligen, die nur dadurch auf die Straßen und vor die Autos gehetzt werden.
Das habe ich bisher nicht nur einmal beobachten müssen........... Außerdem rechtfertigt eine Statistik (egal, ob die Zahlen stimmen) nicht einen anderen Missstand. Nach dem Motto "soundsoviel werden vom Auto überfahren oder vom Mähdrescher getötet, also kommt es auf die paar, die mein Hund tötet gar nicht an". Viele Wildunfälle sind, wie gesagt auch auf die Störung des Wildes, nicht nur von Hunden, zurückzuführen. Bei uns werden zu mähende Felder inzwischen abgegangen und die Kitze am Waldrand abgelegt (ohne direkte Berührung). Sogar Drohnen kommen schon zum Einsatz. Man bemüht sich also zumindest, genauso im Straßenverkehr mit der Anbringung von Blendern etc. Manches lässt sich leider nicht vermeiden......aber einen Hund kann ich anleinen, zumindest im Wald. |
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#4 |
Registriert seit: 12.11.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 294
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Das war auf die schnelle gegoogelt. PETA schreibt sogar von einer noch höheren Zahl.
Bleibt aber immer noch die extrem hohe Zahl von toten Rehen im Strassenverkehr. Da, nehmt es mir nicht übel und jedes gerissene Tier ist eine Zahl zuviel, aber in dieser Zahl geht die vom bösen Hund getöteten Tiere unter. Die Zahl erschossener Hunde ist erschreckend hoch. Auch Pilzsucher, Mountainbiker und was weiß ich noch schreckt Tiere im Wald auf. Aber vielleicht kommen wir wieder zum Wolf zurück? Von mir aus kann der Wolf gerne wieder einziehen. Da wo Platz für ihn ist und er natürlich leben kann. Das könnte etwas knapp werden in unserem dicht Besiedelten Land. Viele Grüße Micha |
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#5 |
Registriert seit: 24.10.2012
Ort: D
Beiträge: 5.614
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genau, kommen wir zu den Wölfen zurück: Da wo Platz für ihn ist.... Der Satz ist so vieldeutig in politischen Händen....
__________________
Fotografieren lernst du nur durch Fotografieren nicht durchs Equipment |
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#6 |
verstorben
Registriert seit: 11.08.2004
Ort: Woinem
Beiträge: 32.059
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Ja, eben um den Wolf geht es.
Hunde und deren Halter sind ein anderes Thema, das hier an anderer Stelle auch schon heftig diskutiert wurde. Ich hatte den "lieben Nachbarshund" nur aus statistischen Gründen erwähnt. Wenn manche Leute fordern, dass der Wolf bei uns keine Daseinsberechtigung hat, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Dass von Wölfen eine potentielle Gefahr ausgeht, ist logisch. Die Gefahr, dass mir ein Nachbar eins über die Rübe zieht oder dass ich an einer Salzstange ersticke, ist größer als von einem Wolf angegriffen zu werden. Die ersten beiden Vorkommnisse werden zurecht als eher unwahrscheinlich wahrgenommen, aber vor dem Wolf haben viele Leute Angst. Es scheint wohl tatsächlich so etwas wie ein Rotkäppchensyndrom zu geben. ![]() Viele Menschen reagieren bei einigen Themen einfach irrational, und von Mathematik und Statistik keine Ahnung zu haben, gilt mittlerweile fast schon als Statussymbol. ![]()
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.___. (O,o) /)__) █Meine SUF-Bilder / Island-Bilder -"-"-██P.S.: Wissenschaft ist keine Meinung. Geändert von BeHo (01.03.2015 um 14:59 Uhr) |
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#7 | |
Registriert seit: 15.07.2011
Beiträge: 2.040
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Zitat:
Aber zum Wolf: ich würde mich sehr freuen, mal welche in freier Wildbahn in Deutschland sehen und fotografieren zu können. In Käfigen schaue ich sie mir ungern an, weil ein derart raumbedürftiges Tier schlichtweg nicht in einen Käfig gehört. Ich persönlich hätte sogar nicht mal was dagegen, wenn sie durch meinen Garten laufen würden, kann aber verstehen, dass das nicht jedermanns Sache ist. Gruß, raul
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Narren hasten, Kluge warten, Weise gehen in den Garten. - Tagore |
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#8 |
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.151
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Wenn es ein Vieh gibt, das immensen Schaden in unseren Ökosystemen anrichtet ist es eh die Katze. Die hat aber dermaßen eine Lobby, dass sie ruhig Reptilienreliktpopulationen vernichten darf und wenn jemand dagegen schimpft bekommt er alles bis hin zu Morddrohungen, aber kein Verständnis.
Der Wolf ist ein hemisches Tier und so lange harmlos, wie er den Menschen fürchtet. Daher mag es schon sinnvoll sein, ab und an über Vergrämungsmaßnahmen nachzudenken. Furchtlose Jungwölfe im Idiotenalter, die auf ebensolche Menschen treffen haben nämlich schon Konfliktpotential. Viele Grüße Ingo
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Viele Grüße Ingo ____________________________ Kober? Ach der mit den Viechern! Geändert von ingoKober (01.03.2015 um 16:45 Uhr) |
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#9 |
Registriert seit: 10.02.2005
Ort: 31552 Apelern
Beiträge: 19.572
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Der Wolf kommt nach Hause zurück!
Ernst-Dieter |
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#10 | |
verstorben
Registriert seit: 11.08.2004
Ort: Woinem
Beiträge: 32.059
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Zitat:
![]() Ich hoffe nur, dass im Zweifel kein blinder Aktionismus der Politiker mit hetzerischer Begleitung durch die Boulevardmedien entsteht. ![]()
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.___. (O,o) /)__) █Meine SUF-Bilder / Island-Bilder -"-"-██P.S.: Wissenschaft ist keine Meinung. |
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