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#6 |
Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 19.127
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Ich benutze seit rund 30 Jahren fast ausschließlich Cokin-Filter (außer für ein paar Spezialanwendungen wie z.B. Infrarot). Vielleicht bin ich auch nur anspruchslos
![]() Farbstiche hab ich noch nicht bewußt festgestellt. Ich mache allerdings sowieso meistens noch einen manuellen Weißabgleich am PC, egal ob mit oder ohne Filter, von daher wäre das auch unkritisch. Die Handhabung finde ich sogar bequemer als bei Schraubfiltern. Wenn der Halter einmal auf das Objektiv geschraubt ist, ist ein Filterwechsel nur noch ein einziger Handgriff. Insbesondere wenn man Objektive mit verschiedenen Durchmessern hat, ist das eine große Erleichterung im Vergleich zu dem Gekurbel mit Step-Up/Step-Down-Ringen, die beim Abschrauben grundsätzlich an der falschen Seite abgehen. Im Prinzip könnte man den Adapterring auch fest auf dem Objektiv lassen (man braucht dann natürlich für jedes einen eigenen), es gibt von Cokin Objektivdeckel dafür, dann käme man ganz ohne Schrauberei aus. Verlaufsfilter sollte man übrigens nicht unnötig groß kaufen. Die Breite der Verlaufszone hängt von der Filtergröße ab; wenn man also einen P-Filter nimmt, wo ein A-Filter auch gereicht hätte, hat man je nach Brennweite möglicherweise gar nicht den kompletten Verlauf auf dem Bild, oder er erstreckt sich über einen viel zu großen Bereich. Seitlicher Lichteinfall kann ein Problem sein bei extrem dichten Filtern. Beim P156 (13 Blendenstufen) muß ich einen schwarzen Socken um den Halter wickeln, sonst geht da nix ![]() Die Original-Sonnenblende geht zusammen mit dem Filterhalter natürlich nicht mehr auf das Objektiv. Dafür gibt es von Cokin "stapelbare" quadratische Gelis zum Aufclipsen auf den Halter (man baut dann so viele aneinander, wie es die Objektivbrennweite zuläßt), oder auch ein (allerdings absurd teures) faltbares Kompendium. Ich lasse sie dann aber meistens einfach weg.
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Any feature is a bug unless it can be turned off. (Heuer's Law, 1990) |
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