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#7 |
Registriert seit: 03.12.2010
Beiträge: 948
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Wenn man die Platte, wie Du schreibst, formatiert, und dann das iso zurückspielt (also zielplatte bitweise überschreibt), dann ist von der ursprünglichen Formatierung nichts mehr über. Das dürfte keinen Einfluß haben, ich vermute den Fehler eher woanders...
Aber ich weiß auch nicht im Detail, was die Paragon Software da wirklich mit den Bits und Bytes macht. Wenn sie nicht Dateiweise kopieren kann, dann würde ich von sowas grundsätzlich Abstand nehmen. Da gibt’s bessere, kostenlose Linux-Tools, die man von CD booten kann. Auf der SSD werden die Daten aus technischen Gründen anders angeordnet, als auf einer HDD, das ist klar. Dem Dateisystem ist die Anordnung egal. *Ein* Alignment hast Du auf jeden Fall schon, sonst würde dein Dateisystem gar nicht funktionieren. ;-) http://en.wikipedia.org/wiki/Data_alignment Du meinst jetzt vermutlich die Anpassung der Sektorgrößen entsprechend der gespeicherten Dateitypen (große/kleine Dateien). Manchmal ist auch eine Anpassung notwendig, damit auch ältere Systeme mit neueren Platten klarkommen. Oder, was die Hersteller versprechen, eine Performancesteigerung durch eine "optimierte Anordnung" der Sektoren. Tatsächlich ist das so, dass man Sektorgröße an gegebene Dateien ausrichten kann, je nachdem, ob man viele kleine Dateien auf der Partition hat oder nur wenige und dafür große. Nur die von den Herstellern versprochenen 200% mehr Leistung sind wirklich Hokus-Pokus! Das gilt vielleicht nur für synthetische Spezialfälle unter Laborbedingungen. Man kann damit in der Praxis ein paar wenige Prozent mehr Leistung rausholen, was aber - das vergessen die meisten - hauptsächlich von der Zugriffsart abhängt. Habe ich viele kleine Dateien? Oder nur wenige, große? Ist es eine OS-Platte oder nur ein Datengrab? Oder Backup? Die Plattenhersteller haben sich schon alle möglichen Tricks zur Beschleunigung ("wahrscheinliche Datenblöcke im Voraus lesen", NCQ, "Senkrechte Datenspeicherung" - PMR) einfallen lassen, so dass man heute mit Tools kaum noch was optimieren kann. Ich habe mich früher intensiver mit Systemoptimierung beschäftigt und musste, bei der schnell veralternden und billiger werdenden Hardware feststellen: einen echten Geschwindigkeitsschub bringen viel eher die folgenden Punkte: - eine neue HDD Platte mit mehr Cache (16MB --> 64MB) - eine neue HDD Platte mit mehr rpm, (5.400 --> 7.200) - ein schnellerer Controller/Schnittstelle, (IDE/S-ATA I --> S-ATA II) - ein RAID 1 / RAID 5, - eine SSD, - oder eine Kombination aus den o.g. Punkten. Zumindest im Bezug auf die Festplattenperformance Ich weiß nicht, wie schnell deine 40GB SSD ist, aber gerade die älteren Modelle waren nicht so der Renner. Eine OCZ Vertex 2 Ext oder Intel X25, das ist schon was schönes! :-) Das einzige, was man sich hier schenken kann, ist die Defragmentierung. Von Optimierungstools, halte ich nach eigenen Erfahrungen, nichts mehr. (Zeit-Aufwand - Gewinn) Grüße, Aleks
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