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#1 | |
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Moderator
Registriert seit: 15.01.2004
Ort: D-31311 Uetze
Beiträge: 4.110
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moin,
Zitat:
Canon EF 400mm 1:4 DO IS USM: 128mm Durchmesser, 233mm lang, 1940g schwer, UVP 6629€(2010) Minolta AF 400mm f/4.5 APO G HS: 109mm Durchmesser, 275mm lang, 1920g schwer, UVP 2399€(2005) wie erwartet muss es einen größeren Durchmesser haben (bei der geometrischen Öffnung kann man nix tricksen!), und es ist auch (minimal) schwerer. Durch die DO-Technik konnte die Baulänge weiter verkürzt werden, dadurch soll/wird das Teil handlicher sein. Allerdings hat sich die DO-Technik offenbar nicht bewährt, das 400er ist das einzige große DO geblieben (wurde 2000 vorgestellt). Die damals vorangekündigten 500/2.8DO und 200-400/4.0DO sind bisher nicht erschienen, nur ein 70-300/4.5-5.6DO gibt es noch seit 2004. Beide DO sind teuer und haben wohl Schwächen, wobei ich ohne eigenes Ausprobieren dies nicht bewerten kann. Das Minolta 400/4.5 jedenfalls hat keine ausgeprägten Schwächen, mein Exemplar ist nahezu fehlerfrei. @twolf: letzter Versuch - nochmal IR-Duchlassfilter vors Objektiv (sieht visuell schwarz aus). Wieviel Licht lässt der durch? Und was bewirkt die Blende bzw. geometrische Öffnung in diesem Fall? Trotzdem gilt die Blendenzahl kappa auch für diese Situation. Neben der Lichtmenge bei gegebener Transmission wirkt die geometrische Öffnung auch auf die Schärfentiefe (denk' ans STF! f/2.8=T/4.8(sic!) ) und vor allem hängt die maximale Auflösung von dieser ab (Beugung). Fotoobjektive sind "offen" (meist) nicht beugungsbegrenzt, aber bei astronomischen Teleskopen, Mikroskopen usw. ist das die Regel. Die Blendenzahl hat also auch unabhängig von der energetischen Betrachtung (Lichtmenge=Energie) eine physikalische Bedeutung mit Auswirkungen aufs Bild, sonst würde man wie beim Bewegtbild(Film) auch bei Standbild(Foto) mit der T-Blende arbeiten (bei Film ist gleichmäßige Belichtung wichtiger als leichte Variationen in der Schärfentiefe, da Belichtungsschwankungen vom Auge deutlich wahrgenommen und als störend empfunden werden, wohingegen bei bewegten Bildern Änderungen der Schärfentiefe in gewissen Grenzen fast nicht bemerkt werden können). Und wenn jetzt nochmal ein Fourthird-Verfechter ankommt, möchte ich bitte endlich das Fourthird 25mm f/0.48-Objektiv sehen, welches dem Noctilux 50mm f/0.95 an KB von der Bildwirkung entspricht. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
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gruesze, thomas -das Leben ist zu kurz, um sich über kostengünstige, mittelmäßige Objektive zu ärgern- ... ich moderiere nicht, ich bin hier nur der Hausmeister. So kannst du das Sonyuserforum und unsere Arbeit unterstützen |
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#2 | |
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Registriert seit: 22.05.2007
Ort: NRW
Beiträge: 5.761
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Zitat:
Wiegt weitaus mehr als mein Ofenrohr und ist fast so Groß. LG, Erwin
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ErwinKFoto on FB The single most important component of a camera is the twelve inches behind it. -A.A. |
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#3 |
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Registriert seit: 24.12.2005
Beiträge: 7.536
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ja.
also dass es dicker ist, ist ja selbstverständlich, keine Frage. Kürzer ist es definitiv, aber auch leichter. Ich komme beim 400er auf über 2kg, die Datenblätter bei Minolta haben ja schon öfters nicht genau mit der Wirklichkeit übereingestimmt (Objektiv ohne Deckel, Blende und so Zeug; auch das 300er ist schwerer als angegeben). Andererseits: die Tafel Schokolade, die das Canon leichter ist, macht auch keinen sooo großen Unterschied. Ich finde es nur interessant, dass es trotz größerem Durchmesser und besserer Lichtstärke nicht schwerer ist, bei vergleichbaren Ergebnissen. Dafür ist es wesentlich besser zu handhaben. In den üblichen Foren findet man bei Vergleichen von 400/2,8 und 400/4DO bei gleichen Blenden nur kleinere Unterschiede in den Bildern (wie gesagt: etwas flauer), dennoch wird das DO eher schlechtgeredet (v.a. wegen des Preises). Ich habe das nur angeführt, weil es sehr wohl möglich wäre, kompakte und freihandtaugliche Superteleobjektive zu konstruieren. Ich hatte es ein einziges Mal an einer Kamera und es liegt wirklich optimal in der Hand.
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Gruß, Michael |
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