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#1 |
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Registriert seit: 06.12.2009
Ort: Wien
Beiträge: 252
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Hallo,
der schlechte Ruf von Zooms gründet vor allem auf 2 Dingen: 1) auf der früher (bei allen) und heute (bei vielen billigen) Zooms mangelnden Abbildungsleistung und 2) der vielfach falschen Anwendung der Objektive (im Sinne von Ran/Wegzoomen statt Brennweitenwahl für optimale Darstellung). Beide Punkte kann man heute bei entsprechendem finanziellen Einsatz und dem Willen zum gezielten Einsatz problemlos umgehen. Wenn man, so wie ich, die Ausbildung noch mit Fachkameras und Mittelformat gemacht hat, sieht man die Möglichkeiten von Zooms sicher anders, als jene, die mit Digicam und Billigzoom aufgewachsen sind. Aus technischer Sicht muss man den Konstrukteuren höchstes Lob aussprechen. Denn vergleiche ich Prints aus frühen Tagen mit 6x7+Festbrennweite mit Prints von VF+Zoom, ergibt sich ein relativ klares Bild. Nämlich jenes, dass die Qualität keinesfalls gelitten hat, sondern größtenteils mindestens ebenbürtig ist. Und sich zudem der Vorteil der weitaus größeren Flexibilität ergibt.
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MfG, Martin |
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#2 |
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Registriert seit: 26.05.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 270
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Hallo,ich habe früher viel Analog mit Canon fotografiert und oft Festbrennweiten aber auch zb ein 35-70 Tokina ATX 2,8 und ein 80-200 /4 genutzt. Heute nutze ich eine Sony Alpha 700 und meistens Zooms ,das Sigma2,8 70-200 , und das 24-105 von Sony.
Ab und zu kommt ein 50ziger Minolta 1,7 oder ein 28ziger zum Einsatz. Ich muß sagen das die Fotos mit den Festbrennweiten was die Gestaltung und vor allem der Vergrößerungsfähigkeit klar besser sind. Ich denke das man sich Aufgrund der Festen Brennweite mehr mit dem Motiv beschäftigt. Aber bei meinen Hundesportaufnahmen wo es auch darauf ankommt schnell auf eine Situation reagieren zu können ist ein Zoom "unschlagbar". Gruß Frank |
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#3 |
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Themenersteller
Registriert seit: 03.11.2009
Beiträge: 40
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Ja ich sehe schon, dass jeder seinen goldenen Mittelweg gefunden hat
Naja ich kann mir schon ehrlich gesagt ein Fotografieren ohne meine FB nicht mehr vorstellen... das spricht ja schon mal für sich. Sicherlich gibt es auch tolle Zooms, welche man vielleicht auch einmal antesten sollte. Nur wie soll man das alles immer so hinbekommen? Man kann ja nunmal nicht alles kaufen Gut nun nochmal an alle FB-Liebhaber! Was nutzt ihr für Brennweiten? Ich habe bereits das Minolta 24mm f2,8 und das 50mm 1,7mm ... Ich besitze noch das 28-105mm mit dem ich gerne Portaits mache und das 100-200mm für Tele! Weitwinkelaufnahmen finde ich interessant bzw. Aufnahmen aus besonderen Perspektiven... vlt. entscheide ich mich später noch einmal für eine FB unter 24mm! Oder macht das am APS-C gar nicht so viel aus, wegen dem Crop? Ein Umstieg auf FF ist leider noch nicht in Aussicht, dass wäre auch vermessen, da ich noch zu kurz dabei bin! Aber nur Interessehalber hat jemand schon einmal meine Linsen auf der A850/A900 gehabt? Hat man damit im Vollformat noch Spaß oder kommt es dann zu irgendwelchen Einbußen? Vielen Dank für die vielen Antworten! |
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#4 | ||||
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Registriert seit: 22.05.2007
Ort: NRW
Beiträge: 5.761
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Zitat:
Zitat:
Zitat:
Ein guten (Super?)Zoom (16/18/28 - 105/200/300) für die Anlässe, bei denen man für alles vorbereitet sein muss und niemand dir einen Augenblick in Ruhe fotografieren lässt (Geburtstage, schnelle Sightseeing mit der Familie usw) Und die Festbrennweiten, wenn du dir wirklich den Spaß und die Zeit gönnen kannst. Die einzig wahre Alternative zu einem (Super)Zoom, sind 2 kurze, lichtstarke Zooms an 2 Bodies. Also, ich könnte damit leben Zitat:
Als ich mein 50er 1.7 bekam, bin ich monatelang nur damit losgelaufen. Hatte eine Menge Spaß und die Bilder waren nicht zu verachten (halt, meine Bilder, erwarte keine Kunst ----EDIT2: Weggeschnippelt, mach ein eigener Beitrag daraus---- ...ich denke, ich hab so viele Zitate, dass ich nicht mehr weiss, was ich sagen wollte. Grüße, Erwin Edit: @ WB-Joe: @ Stevemark: Steve! DU AUCH??? Schäääm dich Edit3: Ich sehe, jetzt hast du deine Webseite angehängt! Guter Zug
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ErwinKFoto on FB The single most important component of a camera is the twelve inches behind it. -A.A. Geändert von erwinkfoto (25.05.2010 um 19:00 Uhr) |
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#5 |
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Registriert seit: 12.08.2005
Beiträge: 1.724
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Zurück zum Thema:
bei mir sind eindeutig Zooms bevorzugt. Das war nicht immer so. Der Faszination Festbrennweite konnte ich mich natürlich auch nie entziehen. Dennoch, das alte feeling der Vor-AF-Ära kommt damit auch nicht mehr rüber (schon mal versucht, mit dem Zeiss 85 manuell scharf zu stellen? , kein schönes Gefühl). Wie auch immer, das Minolta 2,8/200 ist mein All-time-favourite; nicht, weil ich es oft brauche, sondern weil ich es einfach für das schönste Objektiv der Welt halte Das Sony 70-400G hat mich aber verzaubert. Ich habe auch nicht die Krankheit, dass ich die Flexibilität nicht nutze. Gerade im Architektur-Bereich benötige ich alle Brennweiten, die dieses Objektiv bietet; einfach, weil ich oft meinen Standort nicht verändern kann. Das wird bei imo bei einer Festbrennweite oft schöngeredet. Konzentrierteres, bewußteres Arbeiten ... ... Im WW-Bereich nutze ich das Komi 17-35. Ich fotografiere eigentlich ausschließlich mit Blende 8 oder 11. Freistellen mit Unschärfe spielt für mich im WW-Bereich keine Rolle und Lichtstärke-Probleme in Zeiten von high-Iso auch nicht. Sonst nehme ich eh lieber ein Stativ, drehe die Iso-Zahl runter und belichte länger, wenn ich höchste Bildqualität brauche. Zudem schätze ich auch hier die Flexibilität sehr; auch im Sinne der Bildbearbeitung. Oft gehen bei mir durch Bildkorrekturmaßnahmen ("Tonne wieder herstellen, stürzende Linien mildern) einiges durch den danach erforderlichen Bildbeschnitt an Bildinhalt flöten. Da schätze ich den Brennweiten-Puffer vor allem nach unten. Lichtstärke spielt in Zeiten des high-Iso für mich keine große Rolle mehr. Bleibt einzig die Möglichkeit des Freistellens mit der Unschärfe. Hierfür habe ich noch das 1,4/85 von Zeiss und wie gesagt das 2,8/200 von Minolta. Brauchen tue ich sie aber eigentlich sehr selten. Geändert von MemoryRaider (25.05.2010 um 20:45 Uhr) |
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#6 | |
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Registriert seit: 29.01.2006
Ort: Stuttgart
Beiträge: 2.135
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Zitat:
Ich habe an APS-C gerne mit 35 mm gearbeitet, insofern kann ich das schon empfehlen, es ist ja quasi die Normalbrennweite. Ich habe, nachdem ich das 35er gekauft hatte, kaum noch das 50er benutzt. Davor sehr oft. Wenn Du allerdings mit 24 und 50 mm gut klarkommst, wer sollte Dir vorschreiben, dass Du noch ein 35er brauchst? Wenn Dir irgendwann etwas fehlt, merkst Du das dann schon. Bis dahin kannst Du Dich glücklich schätzen, wenig Gewicht herumschleppen zu müssen bzw. nicht dauernd vor der Frage zu stehen, welche Objektive mitkommen und welche zu Hause bleiben müssen. Ich habe mittlerweile eine ganze Reihe von Festbrennweiten (14, 20, 35, 50, 100, 135, 200, 300) und komme damit an KB ganz gut klar. Ok, 24 und 85 mm stehen noch auf der Wunschliste, aber leben könnte ich auch ohne. Für Anlässe, bei denen Objektivwechsel unpraktisch sind, habe ich noch ein 28-135, aber qualitativ reicht es halt nicht an die Festbrennweiten heran (Verzeichnung, CAs, Kontrast). |
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