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Startseite » Forenübersicht » Kamera und Technik » Objektive » A-Mount Objektive (ILCA, SLT, DSLR) » Festbrennweite vs. Zoom
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Alt 25.05.2010, 09:15   #1
marfil
 
 
Registriert seit: 06.12.2009
Ort: Wien
Beiträge: 252
Hallo,

der schlechte Ruf von Zooms gründet vor allem auf 2 Dingen:

1) auf der früher (bei allen) und heute (bei vielen billigen) Zooms mangelnden Abbildungsleistung und

2) der vielfach falschen Anwendung der Objektive (im Sinne von Ran/Wegzoomen statt Brennweitenwahl für optimale Darstellung).

Beide Punkte kann man heute bei entsprechendem finanziellen Einsatz und dem Willen zum gezielten Einsatz problemlos umgehen.

Wenn man, so wie ich, die Ausbildung noch mit Fachkameras und Mittelformat gemacht hat, sieht man die Möglichkeiten von Zooms sicher anders, als jene, die mit Digicam und Billigzoom aufgewachsen sind.

Aus technischer Sicht muss man den Konstrukteuren höchstes Lob aussprechen. Denn vergleiche ich Prints aus frühen Tagen mit 6x7+Festbrennweite mit Prints von VF+Zoom, ergibt sich ein relativ klares Bild. Nämlich jenes, dass die Qualität keinesfalls gelitten hat, sondern größtenteils mindestens ebenbürtig ist. Und sich zudem der Vorteil der weitaus größeren Flexibilität ergibt.
__________________
MfG, Martin
marfil ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 25.05.2010, 10:30   #2
Goran40
 
 
Registriert seit: 26.05.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 270
Hallo,ich habe früher viel Analog mit Canon fotografiert und oft Festbrennweiten aber auch zb ein 35-70 Tokina ATX 2,8 und ein 80-200 /4 genutzt. Heute nutze ich eine Sony Alpha 700 und meistens Zooms ,das Sigma2,8 70-200 , und das 24-105 von Sony.
Ab und zu kommt ein 50ziger Minolta 1,7 oder ein 28ziger zum Einsatz. Ich muß sagen das die Fotos mit den Festbrennweiten was die Gestaltung und vor allem der Vergrößerungsfähigkeit klar besser sind. Ich denke das man sich Aufgrund der Festen Brennweite mehr mit dem Motiv beschäftigt.
Aber bei meinen Hundesportaufnahmen wo es auch darauf ankommt schnell auf eine Situation reagieren zu können ist ein Zoom "unschlagbar". Gruß Frank
Goran40 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2010, 10:54   #3
domi43

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 03.11.2009
Beiträge: 40
Ja ich sehe schon, dass jeder seinen goldenen Mittelweg gefunden hat

Naja ich kann mir schon ehrlich gesagt ein Fotografieren ohne meine FB nicht mehr vorstellen... das spricht ja schon mal für sich. Sicherlich gibt es auch tolle Zooms, welche man vielleicht auch einmal antesten sollte. Nur wie soll man das alles immer so hinbekommen? Man kann ja nunmal nicht alles kaufen Ich sollte mir wohl schnell einen Fotohandel suchen, wo man auch mal testen kann... nur leider werden diese ja immer seltener...

Gut nun nochmal an alle FB-Liebhaber! Was nutzt ihr für Brennweiten? Ich habe bereits das Minolta 24mm f2,8 und das 50mm 1,7mm ... Ich besitze noch das 28-105mm mit dem ich gerne Portaits mache und das 100-200mm für Tele!

Weitwinkelaufnahmen finde ich interessant bzw. Aufnahmen aus besonderen Perspektiven... vlt. entscheide ich mich später noch einmal für eine FB unter 24mm! Oder macht das am APS-C gar nicht so viel aus, wegen dem Crop? Ein Umstieg auf FF ist leider noch nicht in Aussicht, dass wäre auch vermessen, da ich noch zu kurz dabei bin! Aber nur Interessehalber hat jemand schon einmal meine Linsen auf der A850/A900 gehabt? Hat man damit im Vollformat noch Spaß oder kommt es dann zu irgendwelchen Einbußen?

Vielen Dank für die vielen Antworten!
domi43 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2010, 18:49   #4
erwinkfoto
 
 
Registriert seit: 22.05.2007
Ort: NRW
Beiträge: 5.761
Zitat:
Zitat von Jan Beitrag anzeigen
(...)

Persönlich nutze ich an DX 17-55, 50-150, 45 und 105 (Makro), alle 1/2,8. Vor allem mit dem etwas zu langen Standardobjektiv macht es richtig Freude durch die Gegen zu ziehen und passende Motive zum Bildwinkel zu finden (im Nah- und Fernbereich).

LG Jan
Tja, aber nicht jeder, der eine Sony Kamera hat, hat auch ein Nikon-Adapter dazu


Zitat:
Zitat von RainerV Beitrag anzeigen
(...) Auch mit der "kleinen" und einfachen Ausrüstung kann man erstklassige Bilder machen, die begeistern, wie es auch sehr einfach ist, mit der teuersten Ausrüstung völlig langweilige Bilder zu produzieren. Wenn Du langsam Deinen Stil und Deine Vorlieben gefunden haben wirst, dann wirst Du wissen, was Du willst.

Rainer



Zitat:
Zitat von Oldy Beitrag anzeigen
(...)
Trotzdem brauche ich noch ein "Universalobjektiv" für die Fotos für das Familienalbum. Will sagen für solche Fotos, bei denen es weniger auf Topqualität ankommt, sondern auf ein breites Einsatzspektrum, z.B. ein 18-200 oder 18-250.
Damit will ich nicht damit sagen, dass man mit solchen Objektiven keine hochwertigen Fotos machen kann.

Ein guten (Super?)Zoom (16/18/28 - 105/200/300) für die Anlässe, bei denen man für alles vorbereitet sein muss und niemand dir einen Augenblick in Ruhe fotografieren lässt (Geburtstage, schnelle Sightseeing mit der Familie usw)
Und die Festbrennweiten, wenn du dir wirklich den Spaß und die Zeit gönnen kannst.

Die einzig wahre Alternative zu einem (Super)Zoom, sind 2 kurze, lichtstarke Zooms an 2 Bodies.

Also, ich könnte damit leben , aber diese Lösung können sich die Wenigsten hier leisten.

Zitat:
Ich habe für mich auch festgestellt, dass ich mit einer Festbrennweite bewußter fotografiere, mir mehr Gedanken über Aufbau, Ausschnitt usw. mache. (...)
Nachtrag:
Jeder sollte einmal versuchen, einen ganzen Tag lang nur mit einer Festbrennweite loszuziehen. Kein Zooom, kein Konverter. Nur die Kamera mit aufgesetzter Festbrennweite. Die Ausbeute wird so manchen erstaunen.
Sehe ich genau so.

Als ich mein 50er 1.7 bekam, bin ich monatelang nur damit losgelaufen.

Hatte eine Menge Spaß und die Bilder waren nicht zu verachten
(halt, meine Bilder, erwarte keine Kunst )

----EDIT2: Weggeschnippelt, mach ein eigener Beitrag daraus----

...ich denke, ich hab so viele Zitate, dass ich nicht mehr weiss, was ich sagen wollte.


Grüße,

Erwin



Edit:

@ WB-Joe: Angeber hehehe ich hätte gern so ein Objektivpark

@ Stevemark: Steve! DU AUCH??? Schäääm dich
Edit3: Ich sehe, jetzt hast du deine Webseite angehängt! Guter Zug
__________________
ErwinKFoto on FB
The single most important component of a camera is the twelve inches behind it. -A.A.

Geändert von erwinkfoto (25.05.2010 um 19:00 Uhr)
erwinkfoto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2010, 20:36   #5
MemoryRaider
 
 
Registriert seit: 12.08.2005
Beiträge: 1.724
Zurück zum Thema:

bei mir sind eindeutig Zooms bevorzugt. Das war nicht immer so. Der Faszination Festbrennweite konnte ich mich natürlich auch nie entziehen. Dennoch, das alte feeling der Vor-AF-Ära kommt damit auch nicht mehr rüber (schon mal versucht, mit dem Zeiss 85 manuell scharf zu stellen? , kein schönes Gefühl). Wie auch immer, das Minolta 2,8/200 ist mein All-time-favourite; nicht, weil ich es oft brauche, sondern weil ich es einfach für das schönste Objektiv der Welt halte

Das Sony 70-400G hat mich aber verzaubert. Ich habe auch nicht die Krankheit, dass ich die Flexibilität nicht nutze. Gerade im Architektur-Bereich benötige ich alle Brennweiten, die dieses Objektiv bietet; einfach, weil ich oft meinen Standort nicht verändern kann. Das wird bei imo bei einer Festbrennweite oft schöngeredet. Konzentrierteres, bewußteres Arbeiten ... ... , nö, oft habe ich wenig Spielraum, mich zu bewegen, da bin ich froh, am Zoomring drehen zu können, ganz konzentriert, ganz bewußt. Die Ausnahme sind Bilder von Vögeln. Hier benutze ich ausschließlich die 400 mm.

Im WW-Bereich nutze ich das Komi 17-35. Ich fotografiere eigentlich ausschließlich mit Blende 8 oder 11. Freistellen mit Unschärfe spielt für mich im WW-Bereich keine Rolle und Lichtstärke-Probleme in Zeiten von high-Iso auch nicht. Sonst nehme ich eh lieber ein Stativ, drehe die Iso-Zahl runter und belichte länger, wenn ich höchste Bildqualität brauche. Zudem schätze ich auch hier die Flexibilität sehr; auch im Sinne der Bildbearbeitung. Oft gehen bei mir durch Bildkorrekturmaßnahmen ("Tonne wieder herstellen, stürzende Linien mildern) einiges durch den danach erforderlichen Bildbeschnitt an Bildinhalt flöten. Da schätze ich den Brennweiten-Puffer vor allem nach unten.

Lichtstärke spielt in Zeiten des high-Iso für mich keine große Rolle mehr. Bleibt einzig die Möglichkeit des Freistellens mit der Unschärfe. Hierfür habe ich noch das 1,4/85 von Zeiss und wie gesagt das 2,8/200 von Minolta. Brauchen tue ich sie aber eigentlich sehr selten.

Geändert von MemoryRaider (25.05.2010 um 20:45 Uhr)
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Alt 26.05.2010, 14:30   #6
Stoney
 
 
Registriert seit: 29.01.2006
Ort: Stuttgart
Beiträge: 2.135
Zitat:
Zitat von domi43 Beitrag anzeigen
Nun meine Frage, gibt es User im Forum, welche ebenfalls ihren gesamten Park auf Festbrennweiten ausrichten? Ist dies überhaupt möglich? Wenn ja, braucht man jeden Brennweitenbereich? Sprich muss neben dem 24mm z.B. auch ein 35mm her? Das 50mm habe ich ja bereits...
Das hängt von Deinen persönlichen Vorlieben ab, und ein Stück weit kann man sich natürlich auch mit den Brennweiten arrangieren, die man zur Verfügung hat.
Ich habe an APS-C gerne mit 35 mm gearbeitet, insofern kann ich das schon empfehlen, es ist ja quasi die Normalbrennweite. Ich habe, nachdem ich das 35er gekauft hatte, kaum noch das 50er benutzt. Davor sehr oft.
Wenn Du allerdings mit 24 und 50 mm gut klarkommst, wer sollte Dir vorschreiben, dass Du noch ein 35er brauchst? Wenn Dir irgendwann etwas fehlt, merkst Du das dann schon. Bis dahin kannst Du Dich glücklich schätzen, wenig Gewicht herumschleppen zu müssen bzw. nicht dauernd vor der Frage zu stehen, welche Objektive mitkommen und welche zu Hause bleiben müssen.

Ich habe mittlerweile eine ganze Reihe von Festbrennweiten (14, 20, 35, 50, 100, 135, 200, 300) und komme damit an KB ganz gut klar. Ok, 24 und 85 mm stehen noch auf der Wunschliste, aber leben könnte ich auch ohne. Für Anlässe, bei denen Objektivwechsel unpraktisch sind, habe ich noch ein 28-135, aber qualitativ reicht es halt nicht an die Festbrennweiten heran (Verzeichnung, CAs, Kontrast).
__________________
Gruß
Frank

http://www.foto-genuss.de - Meine Fotos
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