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Startseite » Forenübersicht » Kamera und Technik » Über den Tellerrand geschaut » Welche Bridge Kamera unter 1000 Euro
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Alt 14.11.2019, 12:01   #1
ha_ru
 
 
Registriert seit: 10.12.2010
Ort: In Sichtweite der Burg Teck
Beiträge: 2.797
Hallo,

die TZ202 ist für mich eine FZ1000 mit schlechterem Objektiv. Ich habe die FZ1000 nie selbst besessen, aber schon zwei Mal empfohlen und keiner der beiden hat über die Geschwindigkeit geklagt. Der AF ist eigentich ziemlich flott, oder ging es um die Kameraeinschaltzeit?

Problem das DFD-AF von Panasonic dieser Generation ist etwas Fokushunting, wenn ein unruhiger, kontrastreicher Hintergrund da ist (Zweige!) Das ist erst bei der letzten Generation besser (ich vernute bessere KI bei der Objekterkennung). Ich würde daher ein Stück weit ein Bedienungsproblem vermuten.

In beiden fällen haben die Käufer unterschätzt, dass so eine Kamera etwas komplexer zu bedienen ist als eine mit kleinem Sensor und das Panasonic die Bilder eher zurückhaltend als knackig entwickelt. Beide empfanden die jpgs mit Werkseinstellung zu hell und blaß, wobei eine Kontrolle keinen ausgefressen Lichter sondern in fast allen Fällen korrekte Belichtung ergab. Ich fotografiere selbst nur in RAW, aber war von den jpgs als Ausgangsmateriel angetan. In einem andern Forum gibt es einen Bericht "Mit der Bridge durch Botswana", in dem man sieht, was da geht. Der Fotograf kann aber auch gut damit umgehen und macht auch mit anderen Kameras sehr gute Bilder. Die Bilder sehen dort leider nur registrierte User.

Die tendenziell schlechtere Bildqualität der FZ2000 schreibe ich neben Serienstreuung dem größeren Zoombereich zu (25-400 zu 24-480). Wer nicht mehr Tele und keinen ND-Filter zum Filmen braucht dem rate ich zur FZ1000. Aktuell muss man rund 500 € dafür ausgeben, dafür bekommt viel an Möglichkeiten.
Vergleich: https://www.dkamera.de/news/panasoni...fz2000-teil-1/

Die Sony RX10 soll in der BQ minimal besser sein, aber auch teurer und ist schwerer.

Wenn Größe und Gewicht nicht wichtig ist wäre mein anderer Tipp eine Nikon DSLR (5600?) mit dem Tamron 16-300. Da bekommt man für rund 1.000 € schon eine vernünftige Kombi. Den AF von Nikon finde ich besser als der einer Sony Alpha in der Preisklasse.

Hans

P.S. An Olympus mit 12-200 habe ich auch schon gedacht, nur soll das speziell nicht so toll und für das gebotene nach meinem Empfinden dann zu teuer sein. Für 1.000 € wird es in mFT wenn es am langen Ende sichtbar besser werden soll wie eine Brigde auch deutlich teurer. Noch im Budget wäre eine GX80 oder GX9 mit 14-140. Die GX9 macht bessere jpgs, verzeiht Fehlbelichtungen besser und hat den Klappsucher, daher würde ich wenn es das Budget hergibt sie bei Neukauf der GX80 vorziehen, die ich habe. Da ich RAWs mache und die Belichtung bei der GX80 ganz gut im Griff habe ist es mir es nicht wert. Wenn Objektiv wechseln drin ist die Kombi mit dem 12-60 und das Panasonic 45-175 als Budgetele dazu. Das 45-200 soll am langen Ende nicht viel bringen, dann lieber für Wildlife das 100-300...

Geändert von ha_ru (14.11.2019 um 12:38 Uhr)
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Alt 14.11.2019, 12:20   #2
mrrondi
 
 
Registriert seit: 23.09.2008
Ort: München
Beiträge: 8.456
Wenn die Kameras deiner Wahl technisch sehr auf der gleichen Augenhöhe sind.
Dann würde ich klar bei dem Bedienungskonzept eines Herstellers, der die im Einsatz hast, bleiben um das fotografieren deutlich zu erleichtern.

Umso weniger du dich mit der Kamera technisch beschäftigen musst, umso mehr kannst di
dich aufs wesentliche konzentrieren.
mrrondi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2019, 13:07   #3
Dornwald46
 
 
Registriert seit: 09.07.2007
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 6.275
So wie die erste Frage gestellt wurde, würde ich auch nur die FZ 1000 M1 empfehlen, aber wenn gebraucht, dann nur aus vertrauenswürdigen Händen, weil es bei dieser Kamera auch eine Serie gab, mit BQ Mängeln.
Und so langsam, wie vermutet, ist die bestimmt nicht
__________________
freundliche Grüsse, Hermann
Dornwald46 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2019, 13:44   #4
badenbiker
 
 
Registriert seit: 27.03.2007
Ort: Entwicklungshelfer in Hessen
Beiträge: 3.394
Ich hatte erst die FZ1000 und war sehr zufrieden mit, bin dann auf die RX10M3 umgestiegen, der AF war an der FZ1000 gefühlt ein Tick schneller.
Was die Bildqualität angeht schenken sie sich nicht viel.
Trotzdem würde ich die RX10 vorziehen, da sie gerade beim Zoomen im Telebereich für mich einfach vom Handling besser war.

Bei der TZ202 ist das Objektiv der limitierende Faktor. Die hatte ich mir als Backup für einen Südostasien Rucksacktrip gekauft und sie aber aufgrund des im WW weichen und im Telebereich doch auch recht (Licht) schwachen Objektives schnell wieder verkauft.
Wenn Panasonic dann die FZ1000 denn was nachkam war was die Bildqualität anging nicht besser. (und was sie kann hat Peter hier schon vielfach gezeigt, wenn ich nur an das BMW mitzieherbild vom Ring denke.)

Sollte der Focus auf Videos liegen, da fand ich die TZ202 Klasse auch durch den Touchscreen.

Schade das Fuji keine ordentlichen Bridge Kameras mehr baut, der S100fs trauere ich bis heute noch nach.
__________________
"Wait 'til you see God - then brake!" #34, Kevin Schwantz
badenbiker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2019, 13:31   #5
ha_ru
 
 
Registriert seit: 10.12.2010
Ort: In Sichtweite der Burg Teck
Beiträge: 2.797
Zitat:
Zitat von mrrondi Beitrag anzeigen
Wenn die Kameras deiner Wahl technisch sehr auf der gleichen Augenhöhe sind, dann würde ich klar bei dem Bedienungskonzept eines Herstellers, der die im Einsatz hast, bleiben um das fotografieren deutlich zu erleichtern.

Umso weniger du dich mit der Kamera technisch beschäftigen musst, umso mehr kannst dich aufs wesentliche konzentrieren.
Sehe ich auch so, ich bin deswegen von Panasonic GM5 und Sony A6000 zu GM5 + GX80 gewechselt, obwohl die BQ vom Sensor her der GX80 schlechter als die der A6000 ist. Dafür kann sie ein paar Sachen mehr und hat einen sehr guten Bildstabi.

Ich erstehe aber die Frage dahingehend, dass jemand eine Kamera für alles will. Was ich an Panasonic auch schätze, ist die über weite Teile intuitve Bedienung per Touchscreen. Aber auch da gibt es Fallstricke. Speziell beim Blitzen gegen bestimmte Dinge in verschiedenen Modi anders oder schlie0en sich aus (Lautlos und Blitzen...) und weil ich das selten nutze drücke ich ab und wundere mich, das was anders passiert wie ich erwarte.

Hans
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Alt 15.11.2019, 11:28   #6
Dornwald46
 
 
Registriert seit: 09.07.2007
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 6.275
Zitat:
Zitat von Reisefoto Beitrag anzeigen
Ich wurde gebeten, eine Empfehlung für eine Bridge Kamera im preisbereich unter 1000 Euro abzugeben (auch gebraucht ist möglich). 400mm max. Zoom sollten reichen.
Ich weiß nicht, ob Du schon im Raum Karlsruhe wohnst oder bist, aber der hiesige Saturn hat die FZ 1000 gerade im Angebot für 499.-€
__________________
freundliche Grüsse, Hermann
Dornwald46 ist offline   Mit Zitat antworten
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