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#11 |
Registriert seit: 03.12.2003
Beiträge: 8.945
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Dann hast allerdings eine Sysiphos Aufgabe übernommen. Spätestens mit Google Glass merkst nicht mal, dass eine Kamera da ist. Das ist schon entglitten.
Nebenbei kannst auch nicht verhindern, dass du auf einer öffentlichen Veranstaltung fotografiert wirst. Nur eine Aufnahme des nasenbohrenden Filius ohne Bezug zur Veranstaltung ist verbietbar. Allerdings gibts hier Grauzonen, wieweit Details erlaubt sind. Aber da gehst das Klagsrisiko ein. Auch gegen eine Veröffentlichung kannst nicht unternehmen, soweit es Presse ist. Aber auch hier gilt, im künstlerischen Umfeld gibt es durchaus mehr Freiraum und den sollten wir auch nutzen. Sonst braichst irgendwann keine Kamera mehr. |
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#12 | |
Registriert seit: 13.07.2006
Ort: Wolkersdorf im Weinviertel
Beiträge: 921
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Zitat:
Du willst tatsächlich in der ÖFFENTLICHKEIT *unbeobachtet* sein????? ![]() Was erwartest du???? Das keiner hinsieht, wenn du am Volksfest besoffen bist??? Wenn dein Nachbar dich im Vorbeigehen beim Kotzen erwischt, das nicht brühwarm weiter erzählt??? Mach´s einfach wie die Generationen vor uns: BENIMM DICH IN DER ÖFFENTLICHKEIT SO WIE DU WAHRGENOMMEN WERDEN WILLST!
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Gregor Kobelkoff Der noch immer für ein bezahlbares 18mm/2 betet... ![]() falls es wen interessiert: ![]() |
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#13 | |
Registriert seit: 15.07.2011
Beiträge: 2.040
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Zitat:
![]() Wenn du Anhänger der "ich habe nix zu verbergen" Fraktion bist, liest du dir am besten nochmal durch, was Datenschutz bedeutet. Mit Benehmen hat das jedenfalls nix zu tun. |
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#14 |
Registriert seit: 15.07.2011
Beiträge: 2.040
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@mriegelhofer:
Das Thema Glass beobachte ich im Hinblick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen auch mit Spannung, mal sehen was dabei rumkommt. Um das Verhindern geht es mir wegen der von dir beschriebenen Nichtumsetzbarkeit auch gar nicht, sondern eher um mein Fotografieverhalten. Ich schiesse halt niemanden ohne Erlaubnis, weil ich es von anderen auch erwarte. Und darum geht es hier ja eigentlich im Thread. Wenn der TO die Abgebildeten einfach fragt, sollte es doch kein Problem geben. Gruß, raul |
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#15 |
Registriert seit: 11.04.2012
Beiträge: 3.086
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Noch ist nicht sicher, wie sich das mit solchen Kamera Brillen entwickeln wird. Vielleicht kommt ein neues Gesetz, welches derartige Geräte die heimlich Bilder aufnehmen können und jederzeit beteit sind, verboten. Wenn ich daran denke was hier für Aufstände gemacht wurden wegen Google Street, so ist das letzte Wort nicht gesagt.
Aber das hat mit klassischer Fotografie eigentlich nicht viel gemeinsam. Wenn ich auf der Straße fotografiere, so möchte ich das die Leute meine Kamera sehen und gegebenenfalls wissen das sie fotografiert werden oder nicht werden. Sowas macht man nicht heimlich. Geändert von Tikal (14.01.2014 um 13:08 Uhr) |
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#16 | |
Registriert seit: 13.07.2006
Ort: Wolkersdorf im Weinviertel
Beiträge: 921
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Zitat:
Du willst doch nicht behaupten, dass dein Szenario eine reale Bedrohung darstellt? Wie willst du dem entgegenwirken? Wenn du deine Vorstellung konsequent weiterverfolgst, bleibt dir nur mehr der komplette Rückzug aus jeglicher Öffentlichkeit. *DAS* ist Paranoia! Und wenn du mir nicht getätigte Aussagen in den Mund legst, dann zeugt das nur von unredlichem Diskussionsverhalten oder Verfolgungswahn... Ich bin für den Schutz der Privatsphäre mit einer Überzeugung und Vehemenz, die auch durch die Mitarbeit bei Amnesty International weitere Nahrung erhalten hat. NIEMAND hat das Recht sich in meinem privaten Bereich zu tummeln, außer ich gewähre ihm dieses Privileg! Aber diesen Zustand auch in der Öffentlichkeit zu erwarten ist in meinen Augen einfach weltfremd. Wenn ich wie jeder Mensch "etwas zu verbergen habe" ist es doch *MEINE* Verantwortung es nicht selber ins Rampenlicht zu stellen. Muss ich meine Freiheit als Fotograf und Beobachter einschränken lassen, weil wir vom Blödest-Anzunehmenden-Mitbürger ausgehen, der vor sich selbst geschützt werden muss? Glauben wir, dass die Seele des Kindes geraubt wird, wenn wir, falls es soweit käme, in 20 Jahren feststellen an welcher Kindergartenrutsche es gespielt hat??? Das Problem liegt *NICHT* in der Öffentlichkeit. Es liegt in der späteren Nachverarbeitung der Daten. In die *MUSS* jeder Einsicht und Einspruchsmöglichkeit haben. Wenn wir Öffentlichkeit abschaffen, schaffen wir die Menschlichkeit ab. Angst ist der schlechteste Ratgeber den es gibt!
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Gregor Kobelkoff Der noch immer für ein bezahlbares 18mm/2 betet... ![]() falls es wen interessiert: ![]() |
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#17 | ||
Registriert seit: 15.07.2011
Beiträge: 2.040
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Aus Wikipedia für dich zum Lernen:
"In Chats und Internetforen gilt die Verwendung von Blockschrift innerhalb eines Satzes allgemein als An- oder Herumschreien, wenn es zuvor nicht anderweitig gekennzeichnet wurde, und widerspricht demzufolge den Regeln eines gepflegten Umgangstons." Zitat:
Zitat:
Um Öffentlichkeitsabschaffung geht es überhaupt nicht. Ich denke dir fehlt ein wenig die Phantasie und/oder das technische Wissen um zu verstehen, welche Größe der mögliche Datenmissbrauch eines gläsernen Bürgers hat, daher nochmal mein Hinweis: lies dich in das Thema Datenschutz ein bevor du anderen Paranoia unterstellst oder Schlüsse wie den kompletten Rückzug aus der Öffentlichkeit ziehst. |
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#18 |
Registriert seit: 13.07.2006
Ort: Wolkersdorf im Weinviertel
Beiträge: 921
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@raul
Ok, ich habe geschrien... ![]() Und ich gebe zu, mir ist der Kragen geplatzt, bei deiner Argumentation! Du tust so, als wäre Öffentlichkeit ein Konzept, das im Jahr 2014 vom Himmel gefallen ist. Vorher gab´s das nicht, und daher müssen wir komplett neue (restriktive) Verhaltensregeln akzeptieren. Ich bin von Sicherheitspersonal, Polizei und erbosten Privatpersonen angegriffen worden, ohne mehr getan zu haben als ein Foto (von nicht in irgendeiner Weise sicherheitsrelevanten Motiven) zu machen. (Achtung Aufschrei!) DAS IST UNAKZEPTABEL. Du und viele andere versuchen Privatsphäre in den öffentlichen Bereich auszudehnen. Der nächste Schritt wäre Personen zu zwingen bei Verhalten, das jemand anderen in negativem Licht zeigen könnte, wegzuschauen. Ich bin *sicher* kein Verfechter des gläsernen Menschen und arbeite schon seit Jahrzehnten in der Datenverarbeitung (mit teilweise *sehr* sensiblen Daten). Aber wenn du das Datum eines Aufenthalts an einem öffentlichen Ort als *schützenswert* betrachtest... Ich habe eine gewisse Zeit Tagebuch geführt (vor 30 Jahren), einige "Bewegungen" meiner Freunde kann man anhand dessen nachvollziehen. Verlangst du von mir, dass ich es verbrennen soll? Die Vernunft diktiert: Wenn ich Verhalten nicht öffentlich machen will, dann darf ich´s nicht in der Öffentlichkeit zeigen. Das ist eine Tautologie und daher immer wahr! Wenn ich meine Daten öffentlich mache *greift* das Thema Datenschutz einfach nicht.
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#19 |
Registriert seit: 15.07.2011
Beiträge: 2.040
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@Kopernikus1966:
Das dich die negativen Erfahrungen beim Fotografieren geprägt haben, kann ich nachvollziehen. Hast du denn versucht deren Erlaubnis einzuholen? Ich hab bisher nur einmal jemanden angesprochen, der die Linse genau auf mich gerichtet hatte und er hat das Bild ohne Probleme wieder gelöscht. Bei der Öffentlichkeit/Privatsphäre Diskussion reden wir aneinander vorbei. Mir geht es beim allzu sorglosen Erstellen von Daten um die automatisierte, nicht kontrollierbare, schon derzeitige Verarbeitungsmaschinerie, die sich daraufhin in Gang setzt und sehr fehleranfällig ist. Mal ein Beispiel, was es heute schon geben könnte: Du warst auf drei Weihnachtsmärkten (passend zum Thema ![]() Das ist ein harmloses Beispiel für Datenmissbrauch und fehlerhaftes automatisches Auswerten. Die Gegenmaßnahmen Politikern zu überlassen, die nicht mal ihr iphone bedienen können, ist grob fahrlässig und, wie nannte es Angie? Alternativlos. /Sarkasmus aus. Rückschluss zum Thema: ich fotografiere daher keine Menschen ohne deren Erlaubnis, da ich ebenso behandelt werden möchte. Alles weitere kann ich nicht mehr kontrollieren und birgt das Potential, missbraucht zu werden. Davon ausgenommen ist natürlich rechtlich korrektes, wie z.B. mrieglhofer beschrieben hat: Volksfest mit vielen Leuten auf dem Bild etc.. Bei den Beispielbildern vom TO würde ich die Abgebildeten lieber fragen. Geändert von raul (14.01.2014 um 14:33 Uhr) Grund: rächtschraippfähler halbwäcks corregiart |
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#20 | ||||
Registriert seit: 13.07.2006
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Zitat:
Zitat:
Zitat:
Was glaubst du würde mir passieren, wenn der Terrorist beschattet wurde, und ich im Bericht der Ermittler dreimal auftauche, im Hintergrund der Bilder die sie selbst angefertigt haben? Andererseits, würde deiner fünfjährigen Tochter die Einreise verwehrt werden, weil sie auf denselben drei Märkten sichtbar war...? Zitat:
Auf keinen Fall kann die Lösung sein, den Bürgern das Gefühl zu geben sie seien berechtigt in *jeder* Situation von Überwachung frei zu sein. In der Lebensrealität der Menschen vor uns, war es *klar*, dass der öffentliche Raum eben *nicht* privat ist, dass wir dort der Beurteilung anderer unterliegen, die auch negativ ausfallen kann! Und damit hatten wir ein Korrektiv für unser soziales Verhalten. Auch ich bin ja nach der (berechtigten) Missbilligung meines berechtigten aber unangebrachten Ausbruchs wieder "vom Baum runter" gekommen. ![]() Du bist Studiofotograf, hm? Die grundlegende Illusion, die mich zur Bezeichnung "Paranoia" verleitet hat, ist, dass du glaubst jetzt die Kontrolle zu *haben*! (Warst du je auf einer Demo? Einem Konzert, wo´s Verletzte gegeben hat?)
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