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Alt 14.01.2014, 12:51   #11
mrieglhofer
 
 
Registriert seit: 03.12.2003
Beiträge: 8.945
Dann hast allerdings eine Sysiphos Aufgabe übernommen. Spätestens mit Google Glass merkst nicht mal, dass eine Kamera da ist. Das ist schon entglitten.
Nebenbei kannst auch nicht verhindern, dass du auf einer öffentlichen Veranstaltung fotografiert wirst. Nur eine Aufnahme des nasenbohrenden Filius ohne Bezug zur Veranstaltung ist verbietbar. Allerdings gibts hier Grauzonen, wieweit Details erlaubt sind. Aber da gehst das Klagsrisiko ein. Auch gegen eine Veröffentlichung kannst nicht unternehmen, soweit es Presse ist.
Aber auch hier gilt, im künstlerischen Umfeld gibt es durchaus mehr Freiraum und den sollten wir auch nutzen. Sonst braichst irgendwann keine Kamera mehr.
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Alt 14.01.2014, 12:51   #12
Kopernikus1966
 
 
Registriert seit: 13.07.2006
Ort: Wolkersdorf im Weinviertel
Beiträge: 921
Zitat:
Zitat von raul Beitrag anzeigen
Wenn ich also als Beispiel mit Kind auf irgendeinem Volksfest stehe, möchte ich nicht von mir fremden Personen geknipst und ins Netz gestellt werden, damit die automatisierten Crawler mittels biometrischem Datenabgleich wissen: Person x stand zur Zeit y an Ort z. Speichern. Ausserdem ist gerade bei Kindern so eine Timeline herstellbar. Möchtest du wirklich, dass jede Person in 20 Jahren bei einem heute geborenen Kind lückenlos jeden öffentlichen "Auftritt" rekonstruieren kann, weil entweder die Knipser die Bilder auf Fl*ckr oder der Staat Bilder von Überwachungskameras gespeichert und nicht gut genug gegen unbefugten Zugriff abgesichert haben? Ich nicht.
Gerade solche Paranoiker bringen die legitimen Datenschützer in Verruf!

Du willst tatsächlich in der ÖFFENTLICHKEIT *unbeobachtet* sein?????
Was erwartest du???? Das keiner hinsieht, wenn du am Volksfest besoffen bist??? Wenn dein Nachbar dich im Vorbeigehen beim Kotzen erwischt, das nicht brühwarm weiter erzählt???

Mach´s einfach wie die Generationen vor uns: BENIMM DICH IN DER ÖFFENTLICHKEIT SO WIE DU WAHRGENOMMEN WERDEN WILLST!
__________________
Gregor Kobelkoff
Der noch immer für ein bezahlbares 18mm/2 betet...
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Alt 14.01.2014, 12:59   #13
raul
 
 
Registriert seit: 15.07.2011
Beiträge: 2.040
Zitat:
Zitat von Kopernikus1966 Beitrag anzeigen
... Paranoiker...BENIMM DICH IN DER ÖFFENTLICHKEIT SO WIE DU WAHRGENOMMEN WERDEN WILLST!
Lustig, du beschimpfst und brüllst und redest von Benehmen.
Wenn du Anhänger der "ich habe nix zu verbergen" Fraktion bist, liest du dir am besten nochmal durch, was Datenschutz bedeutet. Mit Benehmen hat das jedenfalls nix zu tun.
raul ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2014, 13:04   #14
raul
 
 
Registriert seit: 15.07.2011
Beiträge: 2.040
@mriegelhofer:

Das Thema Glass beobachte ich im Hinblick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen auch mit Spannung, mal sehen was dabei rumkommt. Um das Verhindern geht es mir wegen der von dir beschriebenen Nichtumsetzbarkeit auch gar nicht, sondern eher um mein Fotografieverhalten. Ich schiesse halt niemanden ohne Erlaubnis, weil ich es von anderen auch erwarte. Und darum geht es hier ja eigentlich im Thread. Wenn der TO die Abgebildeten einfach fragt, sollte es doch kein Problem geben.

Gruß,
raul
raul ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2014, 13:06   #15
Tikal
 
 
Registriert seit: 11.04.2012
Beiträge: 3.086
Noch ist nicht sicher, wie sich das mit solchen Kamera Brillen entwickeln wird. Vielleicht kommt ein neues Gesetz, welches derartige Geräte die heimlich Bilder aufnehmen können und jederzeit beteit sind, verboten. Wenn ich daran denke was hier für Aufstände gemacht wurden wegen Google Street, so ist das letzte Wort nicht gesagt.

Aber das hat mit klassischer Fotografie eigentlich nicht viel gemeinsam. Wenn ich auf der Straße fotografiere, so möchte ich das die Leute meine Kamera sehen und gegebenenfalls wissen das sie fotografiert werden oder nicht werden. Sowas macht man nicht heimlich.
__________________
Standard Lizenz meiner Fotos

Geändert von Tikal (14.01.2014 um 13:08 Uhr)
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Alt 14.01.2014, 13:14   #16
Kopernikus1966
 
 
Registriert seit: 13.07.2006
Ort: Wolkersdorf im Weinviertel
Beiträge: 921
Zitat:
Zitat von raul Beitrag anzeigen
Lustig, du beschimpfst und brüllst und redest von Benehmen.
Wenn du Anhänger der "ich habe nix zu verbergen" Fraktion bist, liest du dir am besten nochmal durch, was Datenschutz bedeutet. Mit Benehmen hat das jedenfalls nix zu tun.
BLOCKSCHRIFT für BETONUNG!

Du willst doch nicht behaupten, dass dein Szenario eine reale Bedrohung darstellt? Wie willst du dem entgegenwirken? Wenn du deine Vorstellung konsequent weiterverfolgst, bleibt dir nur mehr der komplette Rückzug aus jeglicher Öffentlichkeit. *DAS* ist Paranoia!

Und wenn du mir nicht getätigte Aussagen in den Mund legst, dann zeugt das nur von unredlichem Diskussionsverhalten oder Verfolgungswahn...

Ich bin für den Schutz der Privatsphäre mit einer Überzeugung und Vehemenz, die auch durch die Mitarbeit bei Amnesty International weitere Nahrung erhalten hat. NIEMAND hat das Recht sich in meinem privaten Bereich zu tummeln, außer ich gewähre ihm dieses Privileg!

Aber diesen Zustand auch in der Öffentlichkeit zu erwarten ist in meinen Augen einfach weltfremd. Wenn ich wie jeder Mensch "etwas zu verbergen habe" ist es doch *MEINE* Verantwortung es nicht selber ins Rampenlicht zu stellen. Muss ich meine Freiheit als Fotograf und Beobachter einschränken lassen, weil wir vom Blödest-Anzunehmenden-Mitbürger ausgehen, der vor sich selbst geschützt werden muss? Glauben wir, dass die Seele des Kindes geraubt wird, wenn wir, falls es soweit käme, in 20 Jahren feststellen an welcher Kindergartenrutsche es gespielt hat???

Das Problem liegt *NICHT* in der Öffentlichkeit. Es liegt in der späteren Nachverarbeitung der Daten. In die *MUSS* jeder Einsicht und Einspruchsmöglichkeit haben. Wenn wir Öffentlichkeit abschaffen, schaffen wir die Menschlichkeit ab. Angst ist der schlechteste Ratgeber den es gibt!
__________________
Gregor Kobelkoff
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Alt 14.01.2014, 13:26   #17
raul
 
 
Registriert seit: 15.07.2011
Beiträge: 2.040
Zitat:
Zitat von Kopernikus1966 Beitrag anzeigen
BLOCKSCHRIFT für BETONUNG!
Aus Wikipedia für dich zum Lernen:
"In Chats und Internetforen gilt die Verwendung von Blockschrift innerhalb eines Satzes allgemein als An- oder Herumschreien, wenn es zuvor nicht anderweitig gekennzeichnet wurde, und widerspricht demzufolge den Regeln eines gepflegten Umgangstons."

Zitat:
Zitat von Kopernikus1966 Beitrag anzeigen
Und wenn du mir nicht getätigte Aussagen in den Mund legst, dann zeugt das nur von unredlichem Diskussionsverhalten oder Verfolgungswahn...
Schrieb ich nicht "Wenn..."? Bedarf das wirklich einer Erklärung?

Zitat:
Zitat von Kopernikus1966 Beitrag anzeigen
Das Problem liegt *NICHT* in der Öffentlichkeit. Es liegt in der späteren Nachverarbeitung der Daten. In die *MUSS* jeder Einsicht und Einspruchsmöglichkeit haben. Wenn wir Öffentlichkeit abschaffen, schaffen wir die Menschlichkeit ab. Angst ist der schlechteste Ratgeber den es gibt!
Da sagst du endlich mal was Konstruktives. Da aber andere die Nachverarbeitung intransparent übernehmen, hat man auch keine Einspruchsmöglichkeit mehr. Das kann man zwar versuchen zu ändern, allein der Glaube fehlt mir!

Um Öffentlichkeitsabschaffung geht es überhaupt nicht. Ich denke dir fehlt ein wenig die Phantasie und/oder das technische Wissen um zu verstehen, welche Größe der mögliche Datenmissbrauch eines gläsernen Bürgers hat, daher nochmal mein Hinweis: lies dich in das Thema Datenschutz ein bevor du anderen Paranoia unterstellst oder Schlüsse wie den kompletten Rückzug aus der Öffentlichkeit ziehst.
raul ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2014, 13:51   #18
Kopernikus1966
 
 
Registriert seit: 13.07.2006
Ort: Wolkersdorf im Weinviertel
Beiträge: 921
@raul

Ok, ich habe geschrien...

Und ich gebe zu, mir ist der Kragen geplatzt, bei deiner Argumentation!

Du tust so, als wäre Öffentlichkeit ein Konzept, das im Jahr 2014 vom Himmel gefallen ist.
Vorher gab´s das nicht, und daher müssen wir komplett neue (restriktive) Verhaltensregeln akzeptieren. Ich bin von Sicherheitspersonal, Polizei und erbosten Privatpersonen angegriffen worden, ohne mehr getan zu haben als ein Foto (von nicht in irgendeiner Weise sicherheitsrelevanten Motiven) zu machen.
(Achtung Aufschrei!) DAS IST UNAKZEPTABEL.
Du und viele andere versuchen Privatsphäre in den öffentlichen Bereich auszudehnen. Der nächste Schritt wäre Personen zu zwingen bei Verhalten, das jemand anderen in negativem Licht zeigen könnte, wegzuschauen.
Ich bin *sicher* kein Verfechter des gläsernen Menschen und arbeite schon seit Jahrzehnten in der Datenverarbeitung (mit teilweise *sehr* sensiblen Daten). Aber wenn du das Datum eines Aufenthalts an einem öffentlichen Ort als *schützenswert* betrachtest... Ich habe eine gewisse Zeit Tagebuch geführt (vor 30 Jahren), einige "Bewegungen" meiner Freunde kann man anhand dessen nachvollziehen. Verlangst du von mir, dass ich es verbrennen soll?
Die Vernunft diktiert: Wenn ich Verhalten nicht öffentlich machen will, dann darf ich´s nicht in der Öffentlichkeit zeigen. Das ist eine Tautologie und daher immer wahr!
Wenn ich meine Daten öffentlich mache *greift* das Thema Datenschutz einfach nicht.
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Gregor Kobelkoff
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Alt 14.01.2014, 14:17   #19
raul
 
 
Registriert seit: 15.07.2011
Beiträge: 2.040
@Kopernikus1966:

Das dich die negativen Erfahrungen beim Fotografieren geprägt haben, kann ich nachvollziehen. Hast du denn versucht deren Erlaubnis einzuholen? Ich hab bisher nur einmal jemanden angesprochen, der die Linse genau auf mich gerichtet hatte und er hat das Bild ohne Probleme wieder gelöscht.

Bei der Öffentlichkeit/Privatsphäre Diskussion reden wir aneinander vorbei. Mir geht es beim allzu sorglosen Erstellen von Daten um die automatisierte, nicht kontrollierbare, schon derzeitige Verarbeitungsmaschinerie, die sich daraufhin in Gang setzt und sehr fehleranfällig ist. Mal ein Beispiel, was es heute schon geben könnte:

Du warst auf drei Weihnachtsmärkten (passend zum Thema ) und bist dort fotografiert worden, die Bilder wurden auf Fl*ckr gestellt und sind öffentlich zugänglich (und auswertbar). Auf genau denselben Märkten war ein Terrorist, der im Januar 20 Leute hochgebombt hat. Nachfolgend schaut sich ein gewisser Herr EnnÄssEy mal das ganz zufällig erstellte Bewegungsprofil des Terroristen an und stellt fest: du warst auch genau an den Orten die er "ausgekundschaftet" hat. Bei deinem nächsten USA Urlaub stehst du nach gebuchtem Flug und Hotel bei der Einreise plötzlich an der Homelandsecurity am JFK Airport und darfst nach stundenlangem Verhör die Heimreise antreten.

Das ist ein harmloses Beispiel für Datenmissbrauch und fehlerhaftes automatisches Auswerten. Die Gegenmaßnahmen Politikern zu überlassen, die nicht mal ihr iphone bedienen können, ist grob fahrlässig und, wie nannte es Angie? Alternativlos. /Sarkasmus aus.

Rückschluss zum Thema: ich fotografiere daher keine Menschen ohne deren Erlaubnis, da ich ebenso behandelt werden möchte. Alles weitere kann ich nicht mehr kontrollieren und birgt das Potential, missbraucht zu werden. Davon ausgenommen ist natürlich rechtlich korrektes, wie z.B. mrieglhofer beschrieben hat: Volksfest mit vielen Leuten auf dem Bild etc.. Bei den Beispielbildern vom TO würde ich die Abgebildeten lieber fragen.

Geändert von raul (14.01.2014 um 14:33 Uhr) Grund: rächtschraippfähler halbwäcks corregiart
raul ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2014, 14:48   #20
Kopernikus1966
 
 
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Beiträge: 921
Zitat:
Zitat von raul Beitrag anzeigen
Das dich die negativen Erfahrungen beim Fotografieren geprägt haben, kann ich nachvollziehen. Hast du denn versucht deren Erlaubnis einzuholen? Ich hab bisher nur einmal jemanden angesprochen, der die Linse genau auf mich gerichtet hatte und er hat das Bild ohne Probleme wieder gelöscht.
Ich habe die genannten Personen *nicht* fotografiert. Ich war nur mit einer Kamera in ihrem Beisein und habe andere Sachen (ein Gebäude, eine Strasse und eine Bahnhofshalle) festgehalten!

Zitat:
Zitat von raul Beitrag anzeigen
Bei der Öffentlichkeit/Privatsphäre Diskussion reden wir aneinander vorbei. Mir geht es beim allzu sorglosen Erstellen von Daten um die automatisierte, nicht kontrollierbare, schon derzeitige Verarbeitungsmaschinerie, die sich daraufhin in Gang setzt und sehr fehleranfällig ist.
Ich sage ja: Es muss geregelt werden, dass jeder über die Daten, die von ihm gesammelt werden, aufgeklärt wird. Als Realist weiss ich, dass es da auch Einschränkungen geben muss, die gegebenenfalls vom Gericht veranlasst werden, *nicht* von der Ermittlungsbehörde!

Zitat:
Zitat von raul Beitrag anzeigen
Du warst auf drei Weihnachtsmärkten (passend zum Thema ) und bis dort fotografiert worden, die Bilder wurden auf Fl*ckr gestellt und sind öffentlich zugänglich (und auswertbar). Auf genau denselben Märkten war ein Terrorist, der im Januar 20 Leute hochgebombt hat. Nachfolgend schaut sich ein gewisser Herr EnnÄssEy mal das ganz zufällig erstellte Bewegungsprofil des Terroristen an und stellt fest: du warst auch genau an den Orten die er "ausgekundschaftet" hat. Bei deinem nächsten USA Urlaub stehst du nach gebuchtem Flug und Hotel bei der Einreise plötzlich an der Homelandsecurity am JFK Airport und darfst nach stundenlangem Verhör die Heimreise antreten.
Bei *drei* Weihnachtsmärkten würde ich als Ermittler auch misstrauisch werden.
Was glaubst du würde mir passieren, wenn der Terrorist beschattet wurde, und ich im Bericht der Ermittler dreimal auftauche, im Hintergrund der Bilder die sie selbst angefertigt haben? Andererseits, würde deiner fünfjährigen Tochter die Einreise verwehrt werden, weil sie auf denselben drei Märkten sichtbar war...?

Zitat:
Zitat von raul Beitrag anzeigen
Das ist ein harmloses Beispiel für Datenmissbrauch und fehlerhaftes automatisches Auswerten. Die Gegenmaßnahmen Politikern zu überlassen, die nicht mal ihr iphone bedienen können, ist grob fahrlässig und, wie nannte es Angie? Alternativlos. /Sarkasmus aus.
Das ist ein Beispiel für Daten*ge*brauch. Missbrauch wäre es, wenn ich ohne weitere Nachforschungen bei einem Job für die Amerikanische Botschaft in Buxtehude abgelehnt werde! Und die automatische Auswertung war nicht fehlerhaft. Ich *war* auf den drei Weihnachtsmärkten ja anwesend. Mein Punkt ist, dass ich mit oder ohne Bilder von mir im Internet nicht wirklich unterschiedlich ende... Im Gegenteil, wenn ein menschlicher Ermittler mich wiedererkennt, komme ich wahrscheinlich sogar schwerer aus dem Akt wieder raus! Dass Politiker über Scannerkassen im Supermarkt ins Staunen geraten, ist auch nichts Neues, weshalb *sinnvolle* Richtlinien mit vernünftigem Augenmaß erstellt werden müssen. Gesetze, die nicht durchsetzbar sind, schädigen nur den Rechtsstaat.
Auf keinen Fall kann die Lösung sein, den Bürgern das Gefühl zu geben sie seien berechtigt in *jeder* Situation von Überwachung frei zu sein. In der Lebensrealität der Menschen vor uns, war es *klar*, dass der öffentliche Raum eben *nicht* privat ist, dass wir dort der Beurteilung anderer unterliegen, die auch negativ ausfallen kann! Und damit hatten wir ein Korrektiv für unser soziales Verhalten. Auch ich bin ja nach der (berechtigten) Missbilligung meines berechtigten aber unangebrachten Ausbruchs wieder "vom Baum runter" gekommen.

Zitat:
Zitat von raul Beitrag anzeigen
Rückschluss zum Thema: ich fotografiere daher keine Menschen ohne deren Erlaubnis, da ich ebenso behandelt werden möchte. Alles weitere kann ich nicht mehr kontrollieren und birgt das Potential, missbraucht zu werden.
Du bist Studiofotograf, hm? Die grundlegende Illusion, die mich zur Bezeichnung "Paranoia" verleitet hat, ist, dass du glaubst jetzt die Kontrolle zu *haben*! (Warst du je auf einer Demo? Einem Konzert, wo´s Verletzte gegeben hat?)
__________________
Gregor Kobelkoff
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