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#1 |
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Registriert seit: 23.01.2009
Beiträge: 329
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Moin,
die Glaubensfrage sollte eher lauten: Warum fotografiert man? Da hat jeder seinen privaten Anspruch und manch einer seinen professionellen. Warum gibt man soviel Zeit, Mühe, Geld dafür Bilder zu machen, die andere schon gemacht haben? Warum haben Millionen von Menschen Knipsen und versuchen den Eifelturm zu knipsen, obwohl es ihn viel besser auf Postkarten abgebildet gibt? Usw usw. Ich finde jegliche Bearbeitung des Bildes ist künstlerisch zu sehen und über Kunst kann man bekanntlich streiten oder es lassen. Wichtig ist es doch neue Perspektiven zu suchen, Momente einzufangen, wie man sie nicht gewohnt ist. Details zu finden. Menschen schön darzustellen ist zB auch eine wunderbare, wenn auch schwierige Aufgabe. Und dazu benutzt man häufig natürlich auch Schminke, wieso also nicht für das Bild ansich? Für meinen Teil ist mir die Bearbeitung der Bilder echt zu zeitintensiv und ich werde versuchen möglichst "gute" Bilder out of cam zu erlangen. Aber das ist noch ein weiter Weg. |
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#2 | |
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Registriert seit: 23.12.2003
Ort: Hamburg
Beiträge: 10.527
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Zitat:
Ich zitiere: Alles ist schon einmal fotografiert worden, nur noch nicht von mir. (sinngemäß) Zitat Ende. (Der Urheber dieses Zitates ist mir nicht bekannt.) Das ist der Unterschied. Alle meine Fotos sind einzigartig. Außerdem ist fotografieren besser, als in der Kneipe zu sitzen, Tauben im Park zu vergiften oder Spatzen gegen das Schienbein zu treten. Und man lernt Leute kennen, viele nette Leute. Die Fotos sind (für mich!) nebensächlich, der Weg ist das Ziel. Gruß: Joachim
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Rettet die Fische, esst mehr Kormorane! Rettet mich, esst meine Feinde! |
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#3 |
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Themenersteller
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.919
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Danke für´s Feedback.
Ich bin da sehr zwiegespalten. Einerseits möchte ich möglichst nah am "Original" sein, wobei da ja schon das Problem auftaucht, was derjenige, der es fotografiert, als Original empfindet. Andererseits steht uns mit der EBV ein so tolles Werkzeug zur Verfügung, dass, so richtig angewandt, aus einem Digitalbild ein Kunstwerk werden kann. Je nach Bild, oder dem was ich zeigen will, entscheide ich dann. Offen bleibt dann nach wie vor die Frage, wie weit darf es gehen? Gruß Wolfgang
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Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort aufgrund seiner Erfahrung Flickr |
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#4 |
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Registriert seit: 06.10.2004
Ort: Norderstedt bei Hamburg
Beiträge: 3.323
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Das muss doch jeder für sich selbst entscheiden.
Erlaubt ist das, was gefällt. |
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#5 |
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Registriert seit: 28.04.2006
Ort: Salzburg/Österreich
Beiträge: 306
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Bei Deinem Wunsch nahe am Original zu sein gehst Du ja von Deinem subjektiven Sehen aus.
Ich behaupte jetzt mal ganz leihenhaft, daß das gesunde Auge mit dem Gehirn ja eine viel "größere Auflösung, Sensibilität und größeren Kontrastumfang" hat als Film und Sensoren es jemals haben werden und es bei gewissen Motiven es schwer ist mit Fotos wirklich an das optische Sehen heranzukommen. Wenn jetzt RAW-Daten optimiert werden ist das oft näher an der Wirklichkeit als ohne Bearbeitung. Im übrigen wurden durch die einzelnen chemischen Prozesse beim Film sehr wohl auch eingegriffen (von Abwedeln und Nachbelichten ganz zu schweigen). |
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#6 | ||
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Chefkoch, verstorben
Registriert seit: 11.02.2005
Ort: Starnberg
Beiträge: 13.622
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Zitat:
Richtig: Alles ist schon einmal gesagt worden, nur noch nicht von mir. Zitat:
Richtig: Was beliebt, ist auch erlaubt. Martin |
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#7 |
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Registriert seit: 23.12.2003
Ort: Hamburg
Beiträge: 10.527
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Danke, Martin.
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Rettet die Fische, esst mehr Kormorane! Rettet mich, esst meine Feinde! |
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#8 | |
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Registriert seit: 25.08.2006
Ort: Anus Mundi
Beiträge: 4.384
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Was soll denn das für eine Frage sein?
Da bleibt doch nichts "offen". Es geht so weit wie es derjenige für richtig hält, der es macht. Da gibt es doch kein richtig oder falsch. Wieviel Salz oder Mehl richtet sich doch auch nach der zuzubereitenden Speise und nicht nach irgendwelchen kategorischen Überlegungen. Zitat:
Ein schlechtes Foto mit guter EBV bleibt ein schlechtes Foto. EBV sollte kein Selbstzweck sein. |
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#9 |
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Registriert seit: 24.05.2007
Ort: Saarbrücken
Beiträge: 2.654
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Na, du behauptest da einfach mal was. Was ist denn Kunst? Für mich jedenfalls eine ganz subjektive Erscheinung und ein Prozess. Am Ende steht erst das (subjektive, manchmal gefeierte, manchmal kategorisch abgelehnte) Kunstwerk. Von da ausgehend kann auch ein umfangreicher EBV-Photoshop-Arbeitsprozess ein Kunstwerk darstellen. Kunst beinhaltet für mich zwar Talent und Ideen, aber der Großteil sind doch Fertigkeiten.
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... si tacuisses philosophus mansisses. – – – „Mit DIR kann man gar nicht diskutieren.” „Ach ja? Und DU stinkst.” Mein Irlandreisebericht / Zwei meiner Songs bei Youtube / Hompage |
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#10 | |
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Themenersteller
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.919
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Zitat:
so sehe ich das auch, hätte es aber nicht so ausdrücken können! Für mich ist ein Bild von anderen/von mir dann Kunst, wenn ich nicht wüsste, wie ich es besser machen könnte. Es mir so gut gefällt, dass ich daran wirklich nichts mehr ändern will, weil es mich einfach nur erfreut, dass es mir, ohne oder durch EBV, so gelungen ist. Oder ist Kunst nur dann Kunst, wenn sie von einem Künstler gemacht wurde? Gruß Wolfgang
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