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#5 | |
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Registriert seit: 16.11.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 13.250
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Zitat:
Ganz kurz: -du brauchst viel Licht (vorzugsweise bei warmen Temperaturen, momentan beides nicht vorhanden) -du brauchst Motive, die IR-Licht reflektieren (vorzugsweise frisches Blattgrün, momentan Mangelware) -du brauchst -auch unter optimalen Bedinungen- ein Stativ, da die Belichtungszeiten lang werden -du solltest die Belichtung manuell einstellen, auf die Automatik ist bei IR-Fotos noch weniger Verlass als bei Nachtaufnahmen -du brauchst ein IR-Filter - da gibt es viele unterschiedliche Charakteristika, muß man schauen, was man will und welches am besten funktioniert. Ein Hoya R-72 (= Wratten 89b) gilt als guter allrounder, ein etwas weniger restrikvies Filter wäre einfacher zu handeln, bringt aber auch einen weniger starken Effekt, weil es mehr sichtbares Licht durchlässt -du brauchst ein Objektiv, das im IR-Spektrum keinen Hotspot produziert -du musst mit aufgesetztem Filter fokussieren oder den -hoffentlich vorhandenen- IR-Index auf dem Objektiv und/oder die Hyperfokaldistanz nutzen. Der AF kann u.U. noch funktionieren, muß aber nicht -Weißabgleich kann man auf stark IR-reflektive Motivbereiche machen, besser ist hier aber eh RAW -ohne Nachbearbeitung läuft nicht viel, die Bilder "out of the cam" sind praktisch unbrauchbar -> Tonwertkorrektur, Farbanpassungen ...
__________________
Gruß Jens |
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