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#1 | ||
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Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.711
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Zitat:
Sie fuhr deutlich pünktlicher als heute - meiner Erinnerung nach. Zitat:
Nun will man Veränderungen oder einfach das erledigen was längst hätte erledigt werden sollen und der Vorwurf ist der erwünschte zeitnahe Erfolg ? Sollte man nicht eher den Vorwurf an die richten die mit kurzsichtigem Handeln oder eher Nicht-Handeln diese Misere über Jahrzehnte wunderbar gedeien ließen ? Natürlich hätten Politiker gerne ihre Erfolge zeitnah - nach der nächsten Wahl striecht`s der Konkurrent ein, da der Bürger i.d.R. mehr als vergesslich ist !
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Gruß aus Bayern Steve |
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#2 | ||||
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Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.229
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Moin, moin,
Zitat:
- mehr Verkehr heißt mehr Beanspruchung des Materials, angefangen von der Schiene bis hin zu den Bestecken - mit der Dichte der Zugfolgen und Ausreizung des Systems steigen die Auswirkungen von Störungen und Baustellen - mangelnde Investments in den Erhalt und die Erneuerung rächen sich, insbesondere, wenn man die gestiegene Beanspruchung berücksichtigt Zitat:
Zitat:
Maßnahmen wie das 9 €-Ticket oder Deutschlandticket sind der falsche Ansatz. Die Aufgabe besteht darin, mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern, nicht darin, mehr und zusätzlichen Verkehr zu erzeugen. Der Verlagerungseffekt der oben genannten Tickets ist sehr, sehr gering, was sich zunehmend in den Statistiken zeigt, kosten aber an allen Ecken und Enden reichlich Geld, bedingt durch Mindereinnahmen und bedingt durch neue Aufgaben, die aus ihnen herauswachsen. Die beiden Tickets dienen kaum der Verkehrswende und der Ökologie, sondern sind eher als populistische Sozialmaßnahme zu sehen. Zitat:
Dat Ei
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#3 |
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Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.711
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Zustimmung.
Herr M hatte ja schon vorher eine tolle "Reputation".....
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Gruß aus Bayern Steve Geändert von steve.hatton (30.07.2024 um 12:48 Uhr) |
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#4 |
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Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.347
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Das ist nicht ganz richtig. Bei Airbus war er erfolgreich - und hat sich gegen die Franzosen für deutsche Standorte stark gemacht.
Das letzte seiner Husarenstücke an das ich mich bei der Deutschen Bahn erinnern kann, war der Versuch der Einführung eines „Bedienzuschlages“ für Fahrkartenverkäufe am Schalter zum Dezember 2008. Und die schwachsinnigen Anglizismen - „Call-a-Bike“ oder „Service Points“. Bei der Bahn hatte M den Auftrag Profitabilität zu erreichen - was er dann eben konsequent betrieben hat mit zum Teil hemdsärmeligen Methoden mit Segen von Kanzler Schröder. Insofern hat er nur versucht umzusetzen was der politisch besetzte Aufsichtsrat ihm vorgegeben hat. Garbage in - garbage out. Gilt auch in der Unternehmensführung.
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Viele Grüße, Klaus Geändert von turboengine (01.08.2024 um 21:02 Uhr) |
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#5 |
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Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.229
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Moin, moin,
aber auch in der Mehdorn-Ära war es wieder mal die Politik, die von außen mit populistischen Maßnahmen die unternehmerischen Entscheidungen der Bahn ad absurdum und den Konzern in eine Schieflage führte. Mit der Ablösung des linearen Tarifsystems im Nah- und IC-Verkehr durch ein degressives Tarifsystem hatte die Bahn auch die BahnCard50 abgeschafft. Durch die Degression wurden die Fahrpreise auf mittleren und langen Verbindungen gesenkt. Die Mindereinnahmen sollten durch den Wegfall der BC50 kompensiert werden. In Folge gab es mal wieder einen Shitstorm, weil Presse und Öffentlichkeit nicht nur die Degression, sondern on top auch noch die pauschale 50%ige Rabattierung haben wollten, die es sonst in keinem zweiten Wirtschaftszweig gab und gibt. Die Politik nötigte die Bahn, die Degression und damit Preissenkung unter Beibehaltung der BC50 umzusetzen. Die Folge: die Bahn hatte kein Nachfrage-, sondern ein massives Einnahmen- und Erlösproblem. Dat Ei
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#6 | |
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Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.711
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Zitat:
Aber zurück zu M und der Bahn: Ist sie danach profitabel gewesen ?
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Gruß aus Bayern Steve Geändert von steve.hatton (02.08.2024 um 13:38 Uhr) |
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#7 |
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Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.229
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Moin, moin,
"Zwischen 1999 und 2008 stieg der Umsatz der Deutschen Bahn von 15,6 auf 33,5 Milliarden Euro. Das wirtschaftliche Ergebnis des Unternehmens verbesserte sich von einem Verlust von 1,538 Milliarden Euro (1999) auf einen Gewinn von 2,483 Milliarden Euro (2008)." [wikipedia] Das ist die Bilanz des Konzerns. Dat Ei
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#8 |
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Registriert seit: 21.11.2016
Beiträge: 1.790
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Die Frage ist natürlich auch, wie die volkswirtschaftliche Rechnung für den Schienenverkehr aussieht. Gibt es da auch Zahlen?
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#9 | |
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Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.711
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Zitat:
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Gruß aus Bayern Steve |
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#10 | |
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Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.305
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Zitat:
Ich hab mir mal ein paar Geschäftsbeichte der Bah angesehen, die stehen frei im Netz selbst 1999 wird ein Gesamtergebnis von 90 Mio € ausgewiesen, die Jahre davor deutlich mehr. Wo das Geld 2008 herkommt kann man nur spekulieren, der letzte Bericht mit vernünftig aufbereiteten Zahlen ist von 2004. Danach hat man eher den Eindruck, eine Werbebroschüre für Investitoren in der Hand zu haben. Der Börsengang lässt grüßen..... Aber auch generell sind die Steigerungen jetzt nicht atemberaubend, gerade im Personenverkehr. von 1,67 Mrd auf 1,92 Mrd. Gleichzeitig ist die durchschnittliche Strecke je Fahrt von 44 km auf 40 km gesunken. Ohnehin ist bemerkenswert, dass 1999 weniger als 9 % der Reisenden im Fernverkehr unterwegs war. Da die durchschnittliche Streckenlänge je Fahrt bis 2008 gesunken ist, wird sich das Verhältnis eher noch weiter zu Ungunsten des Fernverkehrs verschoben haben. Angaben hab ich im Bericht von 2008 nicht gefunden. Interessant ist die Steigerung im Güterverkehr 71,5 auf 113,6 Mrd tkm, was aber vermutlich mit dem Auslandsgeschäft zu tun hat. Was aber unabhängig von Mehdorn extrem verwunderlich ist: Die Zahl der Mitarbeiter ist von 216.000 Mitarbeitern in 2005 auf 324.000 2022 gestiegen. Obwohl inzwischen zahlreiche Nahverkehrsleistungen von konzernfremden Firmen erbracht werden. Wie das mit den den nicht enden wollenden Verkehrsstörungen durch fehlendes Personal in Stellwerken oder in Zügen zusammenpasst, ist mir ein Rätsel.....
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Grüße Michael Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks..... |
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