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Registriert seit: 08.09.2004
Ort: A-Nebelberg
Beiträge: 1.652
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Zitat:
Ich habe selbst eine Anlage und vielleicht werden in einer hellen Vollmondnacht 1 oder 2 Watt erzeugt, aber was soll das bringen. An einem wirklich trüben Wintertag produziert meine Anlage vielleicht mit 3 bis 5 Prozent ihrer Gesamtkapazität - vielleicht sind es auch ein paar Prozent mehr. Aber es reicht nicht annähernd aus, um den Strombedarf zu decken. Der Vergleich hinkt aber gewaltig, Lebensmittel kann man wesentlich besser konservieren als überflüssigen Strom. Zitat:
Und wie soll der Strom für die Grundlast dann erzeugt werden? Vor allem im Hinblick darauf, dass in nächster Zeit Verbrenner-Autos durch Elektroautos ersetzt und die meisten Heizungen auf stromhungrige Wärmepumpen umgestellt werden sollen? |
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#2 | |
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Registriert seit: 09.03.2020
Beiträge: 321
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Zitat:
Wir haben ja auch keine Dampfloks mehr auf den Schienen. Ich selbst habe 1978 übrigens bei der Bahn angefangen, in einem neuen Werk für die Instandsetzung von Diesellokomotiven. Die Dampfzeiten waren vorbei - Heizer wurden nicht mehr benötigt, die Transportleistung war trotzdem gewährleistet. Nächstes Jahr wird in Cottbus das größte DB-Werk für den ICE eröffnet. Von daher ist ihre Frage falsch gestellt. Die Bereitstellung von Elektroenergie ist nicht an einen Kohlekessel gebunden. Die LEAG zumindest will im Energiesektor weiterhin präsent sein. "Die LEAG plant bis 2030 mit einem Investitionsaufwand von insgesamt 10 Mrd. Euro den Aufbau von bis zu 7.000 MW (7 GW) erneuerbarer Stromerzeugungsleistung. Bis 2040 will Ostdeutschlands größter Stromerzeuger die regenerative Leistung weiter aufbauen, im Verbund mit großtechnischen Speicherlösungen, Wasserstoff-Elektrolyse und wasserstofffähigen Kraftwerken soll eine Leistung von 14.000 MW (14 GW) verfügbar sein. Die PV- und Windenergie-Anlagen sollen zu einem großen Teil auf ehemaligen Tagebauflächen in der rekultivierten Bergbaufolgelandschaft entstehen." >>>klick! |
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#3 | |||
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Registriert seit: 10.12.2010
Ort: In Sichtweite der Burg Teck
Beiträge: 2.797
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Oft ist mir da zu viel "Ungenauigkeit" in den Diskussionbeiträgen.
Zitat:
https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkelflaute Zitat:
Frankreich subventioniert seinen Atomstrom mit jährlich rund 15-20 Mrd. Euro. Zitat:
Gewerbe und Industrie verbraucht über 70% unseres Stroms in Deutschland und das vorwiegend tagsüber während im Winter die Haushalte vor allem nachts Strom brauchen. Wenn in Industrie und Gewerbe was eingespart wird, und das wird es bei den Preisen ganz sicher, dann kann der Anstieg woanders ausgeglichen werden. Und man sieht man wo unser Problem liegt, bei der Stromversorgung der zwei Bereiche und nicht bei dem zusätzlichen Strombedarf von Wärmepumpen und E-Autos. Ich komme von einem Verbrauch von rund 3.500 kwh im Jahr im Einfamilienhaus Baujahr 1989 von vor 4 Jahren mit Ölheizung und ohne PV und bin aktuell mit Wärmepumope, PV und Batteriespeicher bei rund 2.200kwh Einkauf im Jahr und 4.500kwh Einspeisung, also speise 2.300 kwh mehr ein als ich beziehe. Alle in meinem Umfeld haben mit der Wärmepumpe eine PV installiert oder hatten schon eine. Wer sich ein E-Auto angeschafft hat sowieso und einmal am Wochenende voll geladen reicht das oft fürs Pendeln unter der Woche. Daher wird er Anstieg des Strombedarfs gar nicht so stark ausfallen. Also ganz enspannt bleiben. Geändert von ha_ru (20.11.2023 um 16:50 Uhr) |
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#4 | |
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Chefheizer
Registriert seit: 30.03.2015
Ort: Fürstenfeldbruck
Beiträge: 5.243
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Zitat:
Woher kommen die 2.300kWh und wann werden diese bezogen. Sicherlich nicht im überwiegenden Teil von anderen PV Anlagen. Vielleicht von Wind, aber wahrscheinlich von 'konventionellen' Kraftwerken !? Es geht doch um das Dilemma, dass wenn die Sonne scheint haben wir doch kein Problem sondern, wenn diese eben nicht scheint. Ein massiver Ausbau von PV ist nicht die Lösung. Wind wäre da sicherlich besser, aber im Süden weht der nunmal leider nicht so wie im Norden. Das wird aber alles nicht mit Regenertiven abdecken können, wenn man mal überschlägt, welchen Energiebedarf wir in Deutschland haben. Mit KKW würde es vielleicht reichen. So werden wir weiter fossile importieren und verbrennen - das hilft nur dem Klima nicht
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So long Peter ....ich administriere nicht, ich moderiere nur.... |
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#5 | |
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Registriert seit: 10.12.2010
Ort: In Sichtweite der Burg Teck
Beiträge: 2.797
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Zitat:
Wann ich mein 2.200 kwh beziehe? In den Monaten November bis Februar und das zukünftig fast ausschließlich nachts. Ich wechsele jetzt zu Tibber und wenn meine PV nichts liefert kauf ich nachts Strom zu niedrigem Preis um die Batterie zu laden und erzeuge so keine Spitze im Bedarf Woher kommen diese? Aus dem europäischen Strommix, kann man jeden Tag nachsehen und nachts ist in der Regel der Anteil der neuerbaren höher als am Tag Das größte Problem derzeit sind die fehlenden Trassen und da die bayrische Politik ihren großen Anteil dran. Und damit auch daran, dass der Strom teurer ist als er sein müsste, den Windstrom ist einer der günstigsten. Leider ist Kohlestrom auch günstig und auch deshalb produzieren wir so viel Co2 aus Kohleverstromung. Atomstrom aus Frankreich wäre z.b. meistens teuer (über die Schwächen des Merit order Systems was Preisbildung angeht wurde ja schon auführlich diskutiert). Wir haben auch nicht das Problem, dass uns Strom fehlt wenn die Sonne nicht scheint, wir haben "nur" die unschöne Begleiterscheing dass dann unser Co2 Ausstoß hochgeht. Würde es mit KKW reichen bzw. würden dei daran was ändern? Mit den 3 zuletzt abgeschalteten nicht, haben gerade mal nich 3-4% Anteil gehabt , hätten aufwändig saniert werden müssen, auch nicht Co2 frei und am Ende sehr teuer. Denk über das hier nach und dann verstehst Du hoffentlich, was ich mit "Ungenauigkeiten" meine. Viele Argumente die auf den ersten Blick einleuchtend scheinen halten einer einer Prüfung nicht stand bzw. werden in ihre Bedeutung überhöht dargstellt. |
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#6 | |
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Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.692
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Zitat:
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Gruß aus Bayern Steve |
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#7 |
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Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.296
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Die Frage, um die sich alles dreht, ist die Energiespeicherung. Und die ist leider etwas schwieriger, wie ein paar PV- Module aufzustellen.
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Grüße Michael Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks..... |
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#8 |
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Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.692
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JA richtig, aber die Ersparnis wenn nur 50% der Dächer in D für PV genutzt würden wäre doch enorm.
Es geht nicht nur um die Erzeugung des Stroms bei Nacht, sondern auch tagsüber wird viel verbraucht und davon könnte ein Großteil von der Sonne kommen. Wir schon öfter geschrieben. Schwarz-Weiss-Diskussionen bringen niemanden weiter, denn es sind alle Energieerzeugungsformen immer nur Teil einer gesamten Lösung. Und auch die Frage der Energiespeicherung ist nur Teil des Problems. Sehr selten wird die Energienutzung angesprochen: Wann wird für was wieviel Energie genutzt. Gut abends kochen funktioniert aktuell nicht mit dem Strom der PV den die Mittagssonne lieferte. Aber Waschmaschine, Spülmaschine, all das kann auch mittags laufen, oder eben dann wenn Strom überproportional zur Verfügung steht, bevor man diesen "den Franzosen schenkt". Das sind alles "kleine Stromverbraucher" im Vergleich zur Industrie aber wenn in jedem der über ca. 40 Mio Haushalte, davon ca. 16 Mio Einfamilienhäuser ein Großteil des Strombedarf selbst erzeugt würde....
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Gruß aus Bayern Steve Geändert von steve.hatton (20.11.2023 um 19:34 Uhr) |
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#9 | |
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Registriert seit: 09.03.2020
Beiträge: 321
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Zitat:
Noch bevor es 2012 um Speicherung ging, wurde der jährliche Ausbau der PV von 8 GW auf 2 GW binnen 2 Jahren runter gefahren. >>> klick! Bei Windanlagen begann die Begrenzung des Zubaus schon 2002.>>>klack! Das Wirtschaftsministerium sah den EE-Sektor als Gefahr, denn wenn Sonne scheint und Wind weht sind die gerade neu gebauten Grundlastkraftwerke (Schwarze Pumpe, Boxberg, Neurath Blöcke F/G, Hamburg Moorburg...) nicht rentabel zu betreiben. "Der Chef des Energieversorgers RWE, Jürgen Großmann, hat seinem Unmut über den Photovoltaikausbau Luft gemacht. Bei einer Tagung der Energiewirtschaft in Berlin bezeichnete er die Förderung von Solarenergie in Deutschland als so sinnvoll „wie Ananas züchten in Alaska"...Großmann stößt damit ins selbe Horn wie Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler >>>klick! (Den Hinweis auf die maximal 4% erspare ich mir) |
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#10 | |
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Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.296
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Zitat:
Was wird gemacht? Unlängst wurde mit viel Tam- Tam getestet, ob die alten Gasleitungen aus der DDR in der Lage Sind, Wasserstoff zu transportieren. Hätte man sich sparen können, die Gasleitungen waren für Stadtgas gebaut, was bekanntermaßen zu rund 40% aus Wasserstoff besteht. Die richtigen Herausforderungen geht aber keiner mit der nötigen Energie an, Genug im Sommer stillstehende Windräder gibt es schon jetzt.
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Grüße Michael Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks..... |
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