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Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.342
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Zitat:
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Viele Grüße, Klaus |
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#2 |
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Registriert seit: 16.08.2009
Ort: 59494 Soest
Beiträge: 1.604
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Prof. Dr. Hans Werner Sinn hat in Luzern einen Vortrag gehalten in dem die Energiewende aus ökonomischer Sicht behandelt wird.
Das Ergebnis dieser Betrachtung wird vielen nicht gefallen, weißt er doch nach, das unsere Bemühungen unter den jetztigen Bedingungen völlig sinnlos sind. Geht etwa 100 Minuten, aber es lohnt sich. https://www.youtube.com/watch?v=NfdHSOtRERo |
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#3 | |
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Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.342
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Zitat:
Demnächst findet an gleicher Stelle ein Vortrag von Bundesrätin Karin Keller-Sutter und Finanzminister Christian Lindner statt. Bin schon angemeldet. https://mailchi.mp/iwp.swiss/einladu...6?e=4dfa5c7eaf
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Viele Grüße, Klaus |
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#4 |
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Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.342
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Ein Resultat der dümmsten Energiepolitik der Welt ist nun auch, dass man weiterhin Regimen in den Allerwertesten kriechen muss um Flüssiggas zu bekommen, obwohl diese offen Terror finanzieren wie Katar. Dass die FIFA damit kein Problem hat - das ist klar.
Dass aber eine moralgeleitete Regierung sich noch immer der naiven Tagträumerei hingibt dass ein paar Solarzellen und Windräder mehr eine Industrienation dekarbonisieren kann ohne dass die Wirtschaft dem Erdboden gleichgemacht wird - das ist für mich immer wieder erstaunlich.
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Viele Grüße, Klaus |
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#5 | ||
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Registriert seit: 09.03.2020
Beiträge: 321
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Zitat:
Zitat:
Die uneinsichtigen Grundlaststromer wollten 2011 längere Laufzeiten für ihre KKW und nahmen zudem gleichzeitig mehrere Kohleblöcke (Neurath, Boxberg, Hamburg...) in Betrieb. Ihr Ziel waren damals jedenfalls nicht der Klimaschutz durch die Erneuerbaren. Das wurde vom damaligen Wirtschaftsministerium so begleitet. |
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#6 |
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Registriert seit: 24.10.2007
Ort: Kehl und Oftringen
Beiträge: 3.092
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Meinem Eindruck nach ist das was am meisten fehlt die Trassen - wie haben ja sehr oft viel Windstrom im Norden der keinen Weg nach Süden findet oder viel Solarenergie im Süden die nicht abgenommen werden kann. Ich lese öfter von Grosssolaranlagen in Franken die an über 100 Tagen im Jahr zwangsabgeschaltet werden weil das Netz den Strom nicht aufnehmen kann.
Wie ist denn die politische Geschichte der Trassen, warum gibt es die noch lange nicht? Hat da auch "einfach" die Vorgängerregierung zuwenig Druck gemacht oder gibt es andere Erklärungen?
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Some say I don’t play well with others… |
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#7 |
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Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.342
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Sie können es einfach nicht.
Anderes Beispiel: Deutschland und Italien haben sich gemeinsam mit der Schweiz in den 90er-Jahren verpflichtet, das Bahnnetz und insbesondere die Zulaufstrecken zur NEAT (Gotthard-Basistunnel) schrittweise und in Anlehnung an die Nachfrage auszubauen. Der tunnel war fristgerecht und innerhalb des Kostenbudgets fertig. In Deutschland ist das zentrale Element der Ausbau der Strecke Basel-Karlsruhe (Rheintallinie) auf vier Spuren. Aus verschiedenen Gründen kommt es dabei gegenüber der ursprünglichen Planung bekanntlich zu Verzögerungen. Gemäss aktuellen Prognosen werden die letzten Elemente des Ausbaus um das Jahr 2040/41 fertiggestellt sein. Ursprünglich sollte das schon vor Jahren gebaut worden sein. Dasselbe Drama zeichnet sich beim Brenner-Basistunnel ab. Wie man angesichts erwiesener Unfähigkeit auf die Idee kommen kann die Energieversorgung zentralplanerisch aufzustellen sagt uns wohl nur der Wind. In Berlin scheitern sie ja schon bei viel, viel kleineren Aufgaben.
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Viele Grüße, Klaus Geändert von turboengine (11.10.2023 um 14:15 Uhr) |
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#8 | ||
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Registriert seit: 09.03.2020
Beiträge: 321
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Zitat:
Es muss neben den Erneuerbaren aus dem Osten muss auch weiter der Strom aus den Kohlekraftwerken der Lausitz in den Süden zu den Regionen der abgeschalteten Atomkraftwerke transportiert werden. Die dafür vorgesehene Leitung wurde auch von den Umweltverbänden kritisiert. "Skurrilerweise argumentieren sowohl Gegner als auch Befürworter der Leitung mit der Energiewende. Für die einen ist sie einer der dringend nötigen Bausteine, um zunehmende Mengen an Ökostrom von Nord nach Süd transportieren zu können. Dagegen hatten die Kläger auch in der Verhandlung betont, letztendlich diene das 250-Millionen-Projekt nicht dem Transport von Windstrom aus dem Nordosten, sondern vor allem der Lausitzer Braunkohle: Deren Strom lasse sich so bequem in den Rest der Republik schaffen." >>> klick! Eine Überstromversorgung in Bayern/Baden- Würtemberg ist mir nicht bekannt. Zitat:
"Mein Vorvorgänger hat mal gesagt, mehr als zehn Prozent Erneuerbare würde unser Netz nicht verkraften. Letztes Jahr waren wir im Durchschnitt bei 65 Prozent, in der Spitze bei 220 Prozent", sagt Marten. Und dann lächelt sie ein Lächeln, das etwas nach Genugtuung aussieht. "Wir lernen ja dazu." >>>klick! |
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