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Alt 16.07.2023, 16:40   #1
twolf
 
 
Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.370
Zitat:
Zitat von frame Beitrag anzeigen
Das ist schon richtig, aber die Grundsatzarbeit an der Energieversorgung ist nicht unerheblich. Standard Luft-Wasser-Wärmepumpen haben einen Bilvalenzpunkt von um die -5°. Dann schaltet sich der Zusatzheizer ein und der ist nur ein Heizstab mit Effizienz eins. UNSERE WP (Altbau) zieht dann halt 10,5 kW statt 3,5. Und verbraucht an einem Tag der durchgehend unter -5° ist ca. 80-100kWh.

Wenn nun alle Häuser Wärmepumpen haben (sollen) ist das denke ich eine ganz erhebliche Last die das Netz erstmal liefern muss.

Sole-WP haben das Problem sehr viel tiefer (um die -25°), es gibt auch LWWP die tiefer können, aber das sind spezielle Geräte.
Wieder die Antwort die du nicht hören willst, falsch Ausgelegt!
Je nach dem wo du wohnst, sollte die WP an deinen Begebenheit Ausgelegt werden.
Wenn du einen Porsch kaufst, aber eine Kombi brauchst, dumm Gelaufen.
__________________
Man kann auch mit der besten Kamera scheiß Bilder machen.
twolf ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 16.07.2023, 17:36   #2
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.342
Zitat:
Zitat von twolf Beitrag anzeigen
Wieder die Antwort die du nicht hören willst, falsch Ausgelegt!
Erkläre mir das.

Normalerweise wird das wirtschaftliche Optimum gesucht. Da kann es am Oberrhein durchaus sein dass sich bei einem Altbau mit Radiatoren es sich schlicht nicht rechnet eine Hochtemperatur-WP, neue Radiatoren mit Zwangskonvektion oder gar eine Fussbodenheizung einzubauen. Dann eher ein Heizschwert für die kalten Tage.

Eine Gastherme wäre hier ökologisch die beste Lösung - die ist aber aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen nicht gewünscht. Allerdings belastet die Häufung solcher Installationen die Stromversorgung. Dann muss Herr Habeck nicht 50 sondern eher 100 Gaskraftwerke bauen wenn er niemandem im Dunklen sitzen lassen will.

Ich würde jetzt noch schnell eine Gasheizung einbauen wenn es sich lohnt. Die Gruppe der Betroffenen ist viel zu groß als dass man sich in der Politik erlauben könnte diese zu "bestrafen". Es wird wohl auch später üppige Subventionen geben um eine spätere Umrüstung voll subventioniert zu bekommen.

Medial wird nun schon schön konzertiert in im ÖR und den wohlmeinenden Medien davor gewarnt. "Zögern kann teuer werden" usw.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/se...d-5cac2c30eb05

Aber: Wer zu früh kommt, den bestraft das Leben. Unter anderem bei Subventionen. Wer zu früh investiert bekommt keine Subvention - oder viel zu wenig.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (16.07.2023 um 17:42 Uhr)
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2023, 23:00   #3
twolf
 
 
Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.370
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
Erkläre mir das.

Normalerweise wird das wirtschaftliche Optimum gesucht. Da kann es am Oberrhein durchaus sein dass sich bei einem Altbau mit Radiatoren es sich schlicht nicht rechnet eine Hochtemperatur-WP, neue Radiatoren mit Zwangskonvektion oder gar eine Fussbodenheizung einzubauen. Dann eher ein Heizschwert für die kalten Tage.

Eine Gastherme wäre hier ökologisch die beste Lösung - die ist aber aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen nicht gewünscht. Allerdings belastet die Häufung solcher Installationen die Stromversorgung. Dann muss Herr Habeck nicht 50 sondern eher 100 Gaskraftwerke bauen wenn er niemandem im Dunklen sitzen lassen will.

Ich würde jetzt noch schnell eine Gasheizung einbauen wenn es sich lohnt. Die Gruppe der Betroffenen ist viel zu groß als dass man sich in der Politik erlauben könnte diese zu "bestrafen". Es wird wohl auch später üppige Subventionen geben um eine spätere Umrüstung voll subventioniert zu bekommen.

Medial wird nun schon schön konzertiert in im ÖR und den wohlmeinenden Medien davor gewarnt. "Zögern kann teuer werden" usw.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/se...d-5cac2c30eb05

Aber: Wer zu früh kommt, den bestraft das Leben. Unter anderem bei Subventionen. Wer zu früh investiert bekommt keine Subvention - oder viel zu wenig.
Wenn das keine Panik ist, und auch heute werden Gaskraftwerke für den Notfall schon Vorbehalten.
Es soll ja auch Gas aus anderen Quellen als Russland geben.
Und du Redest wieder über ein Gesetz was noch immer erst auf den Weg ist, und noch keiner weiss wie es endgültig ausschaut.
__________________
Man kann auch mit der besten Kamera scheiß Bilder machen.
twolf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2023, 19:41   #4
frame
 
 
Registriert seit: 24.10.2007
Ort: Kehl und Oftringen
Beiträge: 3.092
Zitat:
Zitat von twolf Beitrag anzeigen
Wieder die Antwort die du nicht hören willst, falsch Ausgelegt!
Je nach dem wo du wohnst, sollte die WP an deinen Begebenheit Ausgelegt werden.
Wenn du einen Porsch kaufst, aber eine Kombi brauchst, dumm Gelaufen.
Ich wohne in der wärmsten Gegend Deutschlands. Wenn da eine STANDARD-LWWP schon zuwenig ist, was empfiehlst du? Unsere WP hat 40k€ gekostet, du sagst das war zu arg gespart?
Hast du dich denn überhaupt jemals mit dem Bivalenzpunkt und der Technik einer WP beschäftigt? Der Betrieb des Zusatzheizers an sehr kalten Tagen ist völlig normal, es dürfen nur nicht zuviele sein. Ansonsten wäre die Anlage heillos überdimensioniert.

Für MICH ist der Verbrauch höchstwahrscheinlich in Ordnung weil es hier nur sehr selten so kalt wird derzeit. Ich frage OB DAS STROMNETZ das aushält und das ist was ganz anderes - wenn plötzlich in der ganzen Stadt der Strom ausfällt dann ist das ein anderes Problem als wenn die WP einen erhöhten Verbrauch haben.

Kann ja sein dass das funktioniert und das Netz es heute schon verkraftet, das ist eine Frage.
__________________
Some say I don’t play well with others…

Geändert von frame (16.07.2023 um 19:51 Uhr)
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Alt 16.07.2023, 22:55   #5
twolf
 
 
Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.370
Zitat:
Zitat von frame Beitrag anzeigen
Ich wohne in der wärmsten Gegend Deutschlands. Wenn da eine STANDARD-LWWP schon zuwenig ist, was empfiehlst du? Unsere WP hat 40k€ gekostet, du sagst das war zu arg gespart?
Hast du dich denn überhaupt jemals mit dem Bivalenzpunkt und der Technik einer WP beschäftigt? Der Betrieb des Zusatzheizers an sehr kalten Tagen ist völlig normal, es dürfen nur nicht zuviele sein. Ansonsten wäre die Anlage heillos überdimensioniert.

Für MICH ist der Verbrauch höchstwahrscheinlich in Ordnung weil es hier nur sehr selten so kalt wird derzeit. Ich frage OB DAS STROMNETZ das aushält und das ist was ganz anderes - wenn plötzlich in der ganzen Stadt der Strom ausfällt dann ist das ein anderes Problem als wenn die WP einen erhöhten Verbrauch haben.

Kann ja sein dass das funktioniert und das Netz es heute schon verkraftet, das ist eine Frage.
Was beschwert du dich dann Permanent wenn es so gut ist?
Was jetzt?
Und wenn der Strom ausfällt geht weder Öl, Gas.... da hilft nur der alte Holzofen.
Und ja, bei uns wird der Bedarf schon gedeckt werden. Da rechnen genug schlaue Köpfe rum.
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