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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Energiewende wird abgewürgt
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Alt 13.06.2023, 00:09   #1
steffenl
 
 
Registriert seit: 17.06.2008
Ort: Gailingen am Hochrhein
Beiträge: 579
ach ja und das mit dem knappen Wasser ist (leider) auch in Deutschland nicht neu. Die heißen Sommer bedeuten für immer mehr Gemeinden Trinkwasserknappheit https://www.tagesschau.de/wirtschaft...hland-101.html
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Alt 13.06.2023, 08:19   #2
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.342
Zitat:
Zitat von steffenl Beitrag anzeigen
ach ja und das mit dem knappen Wasser ist (leider) auch in Deutschland nicht neu.
In Berlin muss man sich daher langfristig entscheiden: Duschen oder Tesla. Und Raumplanung mit Bevölkerungsobergrenzen.

Zitat:
Besonders betroffen ist die Region im Südosten Berlins - hier ist der Wasserverband Strausberg-Erkner zuständig. In seinem Verbandsgebiet liegt auch die sogenannte Giga-Factory des Elektroauto-Herstellers Tesla. Konzernchef Elon Musk behauptete in einem Interview mit dem rbb, hier gebe hier überall Wasser - es regne so viel. Aber tatsächlich hat der Wasserverband Strausberg-Erkner, der für die Region zuständig ist, den Wasserverbrauch für Neukunden gedrosselt. Sie dürfen nur noch 105 Liter Wasser pro Person und Tag verbrauchen. Nach aktuellen Daten des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft wären demnach schon zwei Toilettenbesuche, fünf Minuten Duschen und eine Maschine Wäsche zu viel - der Wasserverbrauch würde das Budget übersteigen. Solche Einschränkungen seien "ein einmaliger Vorgang in Deutschland", kritisiert Steffen Schorcht von der Bürgerinitiative Grünheide.
__________________
Viele Grüße, Klaus
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Alt 16.06.2023, 21:36   #3
steffenl
 
 
Registriert seit: 17.06.2008
Ort: Gailingen am Hochrhein
Beiträge: 579
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
In Berlin muss man sich daher langfristig entscheiden: Duschen oder Tesla. Und Raumplanung mit Bevölkerungsobergrenzen.
Nun, mit Ansage eben. Klar, wirtschaftliche Entwicklung sichert den Wohlstand, wenn der Umweltschutz aber derart hinten angestellt wird, geht's eben auch mal an die Lebensexistenz und das Tesla-Werk ist dann schneller wieder dicht, als aufgebaut. Enen Schaden haben die dann vermutlich auch nicht wegen Abschreibungsmöglichkeiten etc.

Bevölkerungsobergrenzen klingen im ersten Gedanken sinnvoll. Ohne Marktverzerrungen lässt sich sowas aber nicht umsetzen und spätestens dann treten die ersten auf den Plan und rufen irgendwas von Planwirtschaft und Kommunismus und rotgrünlinksversifft.

P.S. in Berlin müsste "man" sich entscheiden, das wird aber nicht geschehen. Das würde ja bedeuten, dass agiert und nicht nur reagiert werden müsste. Sience fiction.
steffenl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2023, 18:26   #4
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.667
Ich finde es schon interessaant, dass Aussagen von Bürgerinitiativen immer dann herangezogen werden wenn sie argumentativ ins Bild passen - ansonsten sind das zu Wirtschaftsblockierer....siehe Aussagen zu verhinderten Windrädern und Stromtrassen.

Und es gibt Neuigkeiten zum Wasser:
https://www.tagesspiegel.de/potsdam/...h-9763646.html
__________________
Gruß aus Bayern

Steve
steve.hatton ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2023, 18:39   #5
Porty
 
 
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.275
Tesla in Berlin ist wie Stuttgart 21 Von Seiten der Gegner ist kein Argument zu haarsträubend, als dass es breit ausgewalzt wird.
Wo zum Teufel wird bei der Autoproduktion viel Wasser gebraucht? Ok , in der Lackiererei werden die Rohkarossen mit Wasser gereinigt, aber da sind eh Kreislaufprozesse Pflicht.

Vermutlich sind die Sanitärräume der Beschäftigten der größte Wasserverbraucher....

Ich bin mir sicher, würde dort VW, Daimler oder gar Porsche fette SUV bauen, würde es keine Probleme geben....


Übrigens haben die führenden Umweltorganisationen festgestellt, dass Heizen mit Holz doch keine so gute Idee ist.
https://home.1und1.de/magazine/ratge...-holz-38304024
Wer hätte es gedacht.....
__________________
Grüße
Michael


Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks.....

Geändert von Porty (17.06.2023 um 18:53 Uhr)
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Alt 17.06.2023, 20:00   #6
Gepard
 
 
Registriert seit: 16.08.2009
Ort: 59494 Soest
Beiträge: 1.604
Das Heizen mit Holz wird den Grünen noch mächtig auf die Füße fallen.
Aber die EU hat das Verbrennen von Holz als nachhaltig eingestuft, sofern es aus nachhaltigem Anbau ist.
Wo sollen den diese ganzen Holzabfälle herkommen? Das ist doch schon jetzt ein großer Ettiketenschwindel. Es gibt Wärmekraftwerke die mit Pellets arbeiten und in Polen hat man alte Kohlekraftwerke auf Holz umgestellt. Die CO2 Mengen zählen nicht mit.
Holz kommt sogar aus den USA dafür. Natürlich mit Zertifikat, ist klar.
Auch in Deutschland stehen schon Investoren bereit, die alte Kohlekraftwerke umrüsten wollen.
Gepard ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2023, 21:13   #7
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.342
Zitat:
Zitat von steve.hatton Beitrag anzeigen
Aussagen von Bürgerinitiativen
Zitat:
Gegen solche Projekte hat der WSE, der für die Versorgung eines Gebietes um Erkner, Strausberg und 14 weitere Gemeinden mit 170.000 Einwohnern zuständig ist, seit Monaten regelmäßig sein Veto eingelegt – und dies mit der nicht ausreichenden Verfügbarkeit von Wasser begründet.
Seit wann ist ein Wasserverband eine Bürgerinitiative?

Tesla und noch weitere Baugebiete ging nicht.
__________________
Viele Grüße, Klaus
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2023, 13:17   #8
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.667
Ebenfalls in der von Dir zitierten Aussage über geplante Rationierungen:

"Solche Einschränkungen seien "ein einmaliger Vorgang in Deutschland", kritisiert Steffen Schorcht von der Bürgerinitiative Grünheide. "
__________________
Gruß aus Bayern

Steve

Geändert von steve.hatton (18.06.2023 um 13:22 Uhr)
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Alt 19.06.2023, 14:32   #9
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.342
https://www.nzz.ch/wirtschaft/evonik...cht-ld.1743080

Aus einem Interview mit Christian Kullmann, Vorstandschef des Chemiekonzerns Evonik in der NZZ von heute:

Zitat:
Evonik-Chef warnt vor Wirtschaftskollaps: «Die Deutschen müssen schmerzhafte Einschnitte hinnehmen»

(NZZ) Für die chemische Verbindung Isophoron, die ebenfalls für Windkraftanlagen benötigt wird, plant Evonik den Bau einer neuen Anlage. Zieht es Sie damit auch ins Ausland?

Eine Entscheidung über den Standort werden wir erst zum Jahresende treffen. Aber klar ist: Die Chemie-Industrie hat es schwer, in Deutschland wettbewerbsfähig zu produzieren. Schuld daran trägt vor allem die Energiepolitik der vergangenen Jahre, die sich gegen die Interessen der deutschen Volkswirtschaft gerichtet hat. Wir brauchen also ein neues Wirtschaftsverständnis, das sich leidenschaftlich für dynamisches Wachstum einsetzt. Da sind Habeck und die Bundesregierung jetzt in der Pflicht.
Das ist genau das, was ich hier seit Jahren schreibe: Die extreme Verengung der Energiewende hat heftige negative Nebenwirkungen auf die Wirtschaft ohne global irgendetwas zu verbessern. Wir vernichten hier hoch effiziente Prozesse um sie anderswo mit mehr CO2-Emission wieder aufzubauen. Die Deindustrialisierung ist in vollem Gang.

Das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium sollte endlich aufhören sich zu einem Anti-Wirtschaftsministerium zu entwickeln.
__________________
Viele Grüße, Klaus
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2023, 15:02   #10
twolf
 
 
Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.370
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
https://www.nzz.ch/wirtschaft/evonik...cht-ld.1743080

Aus einem Interview mit Christian Kullmann, Vorstandschef des Chemiekonzerns Evonik in der NZZ von heute:



Das ist genau das, was ich hier seit Jahren schreibe: Die extreme Verengung der Energiewende hat heftige negative Nebenwirkungen auf die Wirtschaft ohne global irgendetwas zu verbessern. Wir vernichten hier hoch effiziente Prozesse um sie anderswo mit mehr CO2-Emission wieder aufzubauen. Die Deindustrialisierung ist in vollem Gang.

Das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium sollte endlich aufhören sich zu einem Anti-Wirtschaftsministerium zu entwickeln.
Hier auch das etwas ausführlich
https://www.deutschlandfunk.de/evoni...aster-100.html

Aber auch nicht Neu, es wird Intressenpolitk gemacht , Nicht mehr und weniger.
Alles ist schlecht für die Chemische Industrie,.. Bla bla bla, zuviel Steuern, zuviel Auflagen, zuviel Bürokraten usw

Seit Jahren, immer wieder das selbe.
__________________
Man kann auch mit der besten Kamera scheiß Bilder machen.
twolf ist offline   Mit Zitat antworten
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