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Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.306
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Zitat:
Setzt man die von Dir genannten 800 g CO2/kWh für den Strom und pessimistische 18 kW/100 km für das E- Auto an, dürfte der von Dir genannte 320 d maximal 4,6 l Diesel auf 100 km brauchen. Mit sehr optimistischen 20 % Nutzenergieverlust von Bohrloch bis Zapfsäule gerechnet. Da muss man schon mit sehr sanften Gasfuß unterwegs sein........ Selbst BMW gibt den 320 d in der aktuellen Ausführung nach WLTP mit 5,5 l/ 100 km an. Und der WLTP- Wert ist nur schwer zu schaffen. Ich gebe dir recht, dass Verbote, wie sie derzeit on vogue sind, nicht die optimale Form der Zukunftsgestaltung sind, aber andererseits taugen schöngerechnete Vergleich auch nicht dazu, die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen, zumal die Verbrennerlobby alles daran setzt, den unvermeidlichen Umstieg so lange wie möglich hinaus zuziehen, wie die Diskussion um die maximal schwachsinnigen E- Fuels immer wieder zeigt.
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Grüße Michael Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks..... |
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#2 |
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Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.347
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Du hast die Ladeverluste vergessen.
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Viele Grüße, Klaus |
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#3 |
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Registriert seit: 04.07.2004
Ort: München
Beiträge: 1.862
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Ich halte das auch nicht für pessimistisch. Meinen i3 bewege ich damit (inkl. auch eher pessimistischen Ladeverluste).
Was meinst Du was die E-SUV Trümmer auf der Autobahn zieht. 26 kWh/100 km ist da nichts. Ich habe wegen der Diskussion hier angefangen, öffentlich am Tag zu laden (auch weil es mittlerweile nicht mehr viel teurer ist als Zuhause). So kann ich mir wenigstens einbilden den Strom aus dem Solarfeld an dem ich morgens immer vorbei fahre, zu beziehen. Verringert auch meine Ladeverluste, da ich Zuhause sehr lange an 240V lade, so dass ich dann eher auf 16.5 kWh/100 km komme. |
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#4 |
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Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.347
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Das ist sehr lobenswert - denn hier in der Schweiz zeigen sich schon erste Probleme mit der dezentralen Stromerzeugung. Die Netzkapazitäten auf der Niederspannungseben reichen nicht aus.
«Wollen wir künftig all den Solarstrom an den Produktionsspitzen im Sommer abtransportieren, muss das Verteilnetz um das drei- bis Vierfache ausgebaut werden», sagt Urs Meyer, der Präsident des Vereins Smart Grid Schweiz. https://www.nzz.ch/schweiz/der-solar...lag-ld.1728398 Es soll jetzt die Produktion auf 70% bis sogar nur 50% der installierten Leistung begrenzt werden. Außerdem ist die Vergütung für Sommerstrom unter Beschuss. Wenn sowieso kein Strom gebraucht wird, warum soll dann der gefangene Tarifkunde die Stromproduzenten subventionieren? Die Politiker schauen immer nur auf die Jahresproduktion. Leider speist mittlerweile jede neu gebaute Solaranlage immer dann ein, wenn sowieso kein Strom gebraucht wird. Zusätzliche Solarpanels bringen dann eigentlich nichts mehr. Es sei denn, die Stromautos laden nur, wenn die Sonne scheint. Und dann am besten am heimischen Ladegerät um die Einspeisung der heimischen Strom Panels zu benutzen und das Netz zu entlasten. Nachts laden und tagsüber das Auto benutzen - nicht gut für´s Netz mit viel Sonnenproduktion. Genauso das Elektroauto von November bis Februar nutzen - nicht gut für die Produktion.
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Viele Grüße, Klaus Geändert von turboengine (03.03.2023 um 09:43 Uhr) |
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#5 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Unser E-Kona liegt nach 11000km bei exakt 14.2kW/100km - inklusive langen Autobahnstrecken (auch im Winter).
Eine letzte Anmerkung von mir zum Thema... danach werde ich hier auch noch maximal mitlesen - ist ein bisschen wie das Gaffen bei einem Unfall auf der Autobahn, man will es eigentlich nicht, aber man macht es dann irgendwie doch. Ich - wie viele andere E-Mobilisten - habe eine PV auf dem Dach und lade mein Auto deswegen fast immer tagsüber. Ich fahre das Auto nicht leer, sondern lade sukzessive mit PV-Überschuss. Wenn ich beruflich unterwegs bin, dann lade ich auch tagsüber beim Arbeitgeber. Und wenn ich privat lange Strecken unterwegs bin (Urlaub, etc) dann lade ich auch tagsüber. |
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#6 | |
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Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.347
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Zitat:
Und von Nutzfahrzeugen will ich noch gar nicht sprechen - die sind tagsüber “in Nutzung”… Edit: Und vom November bis März dürfte es schwierig werden mit der Einspeisung. Und genau da gibt es ja das Problem - da stehen dann E-Autos in Konkurrenz zur Wärmepumpe.
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Viele Grüße, Klaus Geändert von turboengine (03.03.2023 um 09:35 Uhr) |
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#7 | |
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Registriert seit: 04.07.2004
Ort: München
Beiträge: 1.862
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Zitat:
Es mussten aber auch noch 2 Faktoren dazu kommen! A) Es gibt endlich ausreichend Ladepunkte in Laufnähe zu meiner Arbeitsstelle. B) Der Preis Zuhause ist auch nicht mehr viel neidriger, als an diesen Ladepunkten Immerhin immer dort noch 5 cent / kWh höher, aber da kommt dann die Diskussion hier ins Spiel. |
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#8 | ||
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Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.347
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Zitat:
Zitat:
Aber vielleicht weiss ja der findige Staatssekretär Graichen, der für das ganze Schlamassel verantwortlich ist, ja Rat. Wie man hört, soll es ja an der Anzahl der ihm nahestehenden Mitarbeitern nicht scheitern.
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Viele Grüße, Klaus Geändert von turboengine (04.05.2023 um 16:39 Uhr) |
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#9 | |
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Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.732
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Zitat:
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Gruß aus Bayern Steve |
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#10 |
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Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.265
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Moin, moin,
nun, wer eine zwanghafte Elektrifizierung der Wärmegewinnung beschließt, obwohl absehbar die Kapazitäten nicht reichen, betreibt eine seltsame Form von Realpolitik. Dat Ei
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![]() "Wer mit Euch ist, ist nicht ganz bei sich." |
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