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Registriert seit: 05.12.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 6.404
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Zitat:
Dafür kann es eine Verschiebung der Synchroniztät des Tons geben. Hinzu kommt die bei vielen Gelegenheitsfilmern bevorzugte große Schärfentiefe. Ich Filme selber mit vergleichsweise alten NEX- Kameras. Die spielen ihren Vorteil gegenüber kleinen Sensoren bei Dämmerlicht aus. Eine Stabilisierung ist mittels OSS nur begrenzt möglich. Deshalb filme ich auch nie ohne mindestens ein Monopod mit Actiongrip unter der Kamera. Selbst eingeschoben unter der Kamera hängend ist die dämpfende Wirkung noch beachtlich und der seitlich abstehende Griff des Actiongrip ermöglicht eine sensiblere Führung des Schwenks. Die Brennweite für frei geführte Kameras sehe ich bei mir bei etwa 100mm KB- Equivalent. Darüber wird es schwierig. Einen Trick hast du mehr unbewusst bzw. situationsbedingt angewendet. Nämlich die ständige Bewegung der frei geführten Kamera. Mehr als ca 2-3 Sekunden kann man die Kamera kaum ausreichend still halten. Leider hast du es mit der Bewegungsgeschwindigkeit in Verbindung mit zu viel Brennweite zu oft übertrieben. Die manuelle Belichtungskontrolle kann man sehr gut im manuellen Modus der Fotografie trainieren. Bis hin zur manuellen Einstellung der der Farbtemperatur. Mit der Zeit bekommt man auch ein Gefühl dafür, was geht und welche Kompromisse man eingehen muss und welche Prioritäten man setzt. Bei mir ist es im Wesentlichen die möglichst optimale Belichtung des Hauptmotivs. Dafür nehme ich bewusst auch Über- und Unterbelichtung unwichtiger Bildteile in Kauf. Mit einer gezielten Unterbelichtung von ca. 2-3 Blendenstufen wäre die Lipizzanerherde deutlich besser zur Geltung gekommen. Über weitere Video-spezifische Einstellungen der Belichtungszeit wurde an anderer Stelle schon ausführlich referiert. "Einfach draufhalten und Filmen" geht für ein gutes oder sogar optimales Ergebnis praktisch nicht. Schon gar nicht unter extremen Lichtsituationen.
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