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#11 | |
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Themenersteller
Registriert seit: 03.09.2011
Ort: Groß-Gerau
Beiträge: 1.161
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Zitat:
Augenmaß heißt, das es nicht vollständig korrigiert ist. Macht man das, so sehen die Gebäude aus als würden sie nach oben auseinander gehen. Ich buche das als optische Täuschung ab, vielleicht weiß ja jemand dazu etwas mehr. Ich habe jedenfalls für mich festgestellt, das leicht unterkorrigierte Bilder am gefälligsten aussehen. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass nach einer perspektivischen Korrektur eigentlich auch die Höhe gestreckt werden muß. Das habe ich aber bisher nicht brauchbar hinbekommen, auch weil mir dafür das Maß fehlt. Tips sind daher willkommen. Grüße Steffen |
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#12 |
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Registriert seit: 24.07.2007
Ort: Österreich
Beiträge: 319
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Ein auf Nicht-Standardformat beschnittenes Bild schaut ebenso aus: beschnitten.
Das kann natürlich die Bildaussage stützen oder die Spannung erhöhen. Beides sehe ich in diesem Fall nicht. Nachdem andererseits der steinige Platz im Vordergrund auch kein die Aufnahmesituation besser erklärendes Element ist, hätte ich es mit einem tieferen Standpunkt und Gras bis zur Bildunterkante, oder mehr Himmel oben probiert. Also praktisch die Variante "WUS", aber in einem Standard-Format (langweilig halt Jörg |
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#13 |
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Registriert seit: 01.04.2008
Ort: Drabenderhöhe
Beiträge: 10.679
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Wenn das wirklich so wäre, dann würde ich eine Perspektive wählen, der es nichts ausmacht, wenn sie schräge Linien zeigt. Die Frontansicht ist in diesem Fall schwierig, denn am verzerrten Zwiebelturm bleibt mein Blick ständig hängen.
An der Stelle würde ich einen geraden Turm einmontieren, der das Bild harmonischer macht. Um extreme stürzende Linien zu vermeiden, hättest Du aus größerer Höhe fotografieren sollen. Das hält ganz oft auch störende Vordergrundmotive weg.
__________________
Gruß Gottlieb |
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#14 | |||
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Registriert seit: 15.03.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 12.012
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Zitat:
der Knipser hats ja erläutert wie das gehen könnte... anderseits steht dagegen das du es wohl ...in groß willst, dann sollte man anders vorhegen Zitat:
zwei feststehenden Ebenen wie > 1) Objektiv ....und 2) Film/Chipebene in der GF-Fotografie lernt man das per Auge auszugleichen nur da sind ALLE Achsen frei verstellbar richtig ist aber auch da...das Maß nicht voll auszunutzen... bekannt ist aus alten Zeiten der Streit um Torkelfreiit zwischen Linhof und Sinar... und Sinar hatte das "natürlichere Konzept" und was natürlich ist...muss man erlenen/erfahren, geht nicht anders Zitat:
ich vermute die meinst die perspektivische Korrektur in PS>>> mit zwei Varianten A) was man nicht machen sollte....ist die Linen auseinander ziehen... dann und nur dann wird das Objekt/Gebäude > gestaucht B) was man üblich macht...die Linien nach innen ziehen....damit wird das Gebäude nach oben gestreckt(länger!) diese unübliche Streckung muss mal per "verzerren" wieder leicht rückgängig machen... logo per Auge... was natürlich ginge...man hat ein zweites Bild und nutzt diese Proportionen zur Maßeinteilung(Pixelzählen) grundsätzlich aber ...liegt es auch an deinem Objektiv....WWs zerren eben an den Ecken so heftig das es blöde aussieht gute Panos macht man wohl eher mit "normalen Brennweiten" und stitcht... aber auch hier kann dir der Knipser besser weiterhelfen...der kann das Mfg gpo |
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#15 |
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Themenersteller
Registriert seit: 03.09.2011
Ort: Groß-Gerau
Beiträge: 1.161
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#16 |
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Registriert seit: 01.04.2008
Ort: Drabenderhöhe
Beiträge: 10.679
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Was man mit GF-Kameras schon vor Ort zerren und strecken kann, das ist nach meiner Überzeugung genauso gut mit Software möglich. Beim Fotografieren sieht die Kamera auch nicht mehr Pixel oder geradere Kanten. Der Vorteil, das vor Ort zu machen, liegt darin, dass man die Unschärfen, die durch langgezogene Pixel entstehen, vermeidet. Die Proportionen des Motivs bekommt man auf die eine oder auf die andere Weise genauso hin.
Ein Weitwinkel zerrt nicht mehr an einem Motiv als ein anderes Objektiv. Es ist einfach die Weite des Blickwinkels, die unser Auge so nicht erfassen kann. Wenn man das Bild durch ein Guckloch ansieht, das entsprechend nah am Bild sitzt, so wie es fotografiert wurde, dann sieht man auch die Bildecken wieder in normalen Proportionen. Dabei ist es unerheblich, ob es eine einzelne UWW-Aufnahme ist, oder ob man ein Dutzend Bilder zusammenflickt, die mit einer Normalbrennweite entstanden sind. Bei Gebäudeaufnahmen wie dieser hilft eigentlich nur, einen anderen Standort zu wählen. Mehr Abstand und eine längere Brennweite wäre die beste Möglichkeit, um die Proportionen ohne störende Verzerrungen abzubilden. Das war vermutlich bei diesem Gebäude nicht möglich? Hilfsweise kann man den Standort erhöhen, so dass man die Kamera so positioniert, dass die optische Achse waagerecht steht. Damit vermeidet man stürzende Linien, und muss nicht nachträglich ausrichten. Das Problem mit dem Zwiebelturm wird aber erst dann gelöst, wenn er im Zentrum des Bildes aufgenommen wird. Nur dann wird er proportionsgerecht abgebildet. Wenn man die Kamera so hoch bekommt, dass sie in Höhe des Zwiebelturms wäre, und dieser am Bildrand sitzt, dann wird er nur noch in der Breite verzerrt, was für das Auge erträglicher ist als diese schräge Zerrung. Eine weitere, aber auch nicht unbedingt befriedigende Lösung wäre ein Panorama, das in Zylinderprojektion bearbeitet wird. Dort werden kleinere Motivteile in sich stimmiger dargestellt, jedoch werden die Kanten des langen Gebäudes deutlich gerundet. Was man auch macht, die Katze beißt sich immer irgendwo in den Schwanz. Deshalb sehe ich hier eigentlich nur die Möglichkeit, die Pixelmaschinen zugunsten der vom Auge gewünschten Illusion etwas zu täuschen, und das Bild partiell auszurichten, also nur die Zwiebel zu strecken.
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Gruß Gottlieb |
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#17 |
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Registriert seit: 05.11.2004
Beiträge: 2.195
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Sehr genial! |
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#18 |
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Registriert seit: 02.08.2009
Ort: München
Beiträge: 8.249
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Also wenn es mir nicht auf die höchstmögliche Auflösung ankommt und das Motiv ähnlich wie dieses hier nicht breiter ist als ich mit meinem UWW auf einmal erfassen kann (also kein Stitching nötig wird) mache ich das inzwischen indem ich die Kamera horizontal ausrichte und anschließend die untere Hälfte (oder so...) wegschneide. So wird die bei UWWs extreme Fluchtung schon mal vermieden. Bei einem dreistöckigen Gebäude kann man ja keinen so hohen Standpunkt wählen dass man waagrecht mittig auf das Gebäude zielt, dazu müsste die Kamera ja auf 6 oder 8 m Höhe positioniert werden.
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#19 |
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Registriert seit: 01.04.2008
Ort: Drabenderhöhe
Beiträge: 10.679
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Das ist machbar...
Hier ein Beispielbild aus dieser Höhe. Aus Augenhöhe wäre der Zaun im Motiv gewesen.
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Gruß Gottlieb Geändert von der_knipser (01.11.2012 um 12:23 Uhr) |
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#20 | |
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Themenersteller
Registriert seit: 03.09.2011
Ort: Groß-Gerau
Beiträge: 1.161
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Zitat:
-> Bild in der Galerie -> Bild in der Galerie Wie hast du den Zwiebelturm entzerrt? Grüße Steffen |
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