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Ich habe hier ein Minolta Objektiv (von einer alten manuellen SLR) rumliegen, daher weiß ich wie es aussieht und was man daran drehen und machen kann. 
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Darf man erfahren welches?
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Der Novoflex ist sicher präziser gefertigt, und es gibt (gegen weiteren Aufpreis

) eine Stativschelle dafür. Das wird aber erst interessant, wenn du wirklich große Teleobjektive oder Balgengeräte dranhängen willst. Die Kombination hier
[klick] geht mit einem billigen China-Adapter überhaupt gar nicht ... aus der Hand nicht zu halten, und an das winzige Stativschräubchen in der NEX würde ich das auch nicht hängen wollen.
Für "normale" Objektive düfte es aber völlig egal sein, welchen Adapter man nimmt, solange er überhaupt paßt. Es ist ja nur eine reine Halterung ohne jede elektrische oder mechanische Übertragung. Da finde ich 30 € sogar noch zu teuer ... ich hab z.B. diesen hier:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...m=150756431473 für unter 20 € inklusive Versand.
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Dann zu den Objektiven: Für mein Budget von ~140€ hätte ich mir jetzt folgende rausgesucht:
- Minolta MD Rokkor 1.4/50 mm
- Minolta MD Rokkor 2.8/35mm
- später dann noch ein Tele, eventuell das 2.8/135mm.
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Das 1.4er ist gerade mal eine halbe Blende lichtstärker als das 1.7er, kostet dafür aber das Doppelte bis Dreifache. Mußt du wissen, ob es dir das wert ist. Sonst kann man mit der Kombination eigentlich nichts falsch machen.
MC- und MD-Rokkore unterscheiden sich im Prinzip nur in der Art der Blendensteuerung (MD unterstützt an geeigneten Kameras Blendenautomatik, MC nicht), was beim Adaptieren egal ist. Falls du also ein günstiges MC-Rokkor bekommen kannst, kannst du da auch bedenkenlos zuschlagen.
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Dann generell: Was bieten mir die manuellen Objektive? Wie ist etwa die Bildqualität im Vergleich zum 1855er, 30er und dem 50er?
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Ohne einen direkten Vergleich gemacht zu haben, würde ich sagen: Eher besser. Die Rokkore sind auf Vollformat ausgelegt, d.h. sie haben noch Reserven gegenüber reinen APS-C-Objektiven. Extrem lichtstarke analoge Objektive neigen an Digitalkameras allerdings leicht zu Purple Fringing, das
könnte auch für ein 1.7er statt des 1.4ers sprechen. Dazu soll sich aber lieber jemand äußern, de tatsächlich schon einmal beide verglichen hat.
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Wie genau funktioniert die Peakingfunktion? Wie schnell klappt das mit dem manuellen Fokusieren, wie viel Übung braucht man bis das gut und schnell klappt?
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Der "Fangbereich" beim Peaking ist recht breit. Das erfordert ein bißchen Übung, den schärfsten Punkt zu treffen, dann geht es aber sehr gut. Peaking wenn es schnell gehen muß, Lupenfunktion wenn es präzise sein soll. Die Peaking-Farbe im Menü unbedingt auf Gelb umstellen! Weiß ist schlecht zu erkennen, und Rot lenkt zu stark vom Motiv ab.
Der LiveView läuft mit mauellen Objektiven prinzipbedingt immer bei Arbeitsblende. Der Vorteil ist, daß du eine exakte Schärfentiefe-Vorschau hast. Der Nachteil ist, daß das Vorschaubild im abgeblendeten Zustand mehr rauscht als bei Offenblende (was sich wiederum mit dem Peaking beißt, weil das gerne die Rauschpixel noch zusätzlich hervorhebt). Wenn du aber eh mit Offenblende unterwegs bist (wofür sonst die lichtstarken Objektive?), ist das natürlich egal.
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Wie sieht's mit der (manuellen) Belichtung aus? Kommt meine 5N damit gut klar, da ich ja nur die Blende einstellen kann?
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Wieso? Du kannst alles einstellen, was du willst - die Blende am Objektiv, und Belichtungszeit und ISO an der Kamera. Das einzige, was logischerweise nicht funktioniert, ist die Blendenautomatik (S-Modus).
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Inwiefern fällt der fehlende OSS ins Gewicht (ISO, Belichtungszeit, etc.)?
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Bei kurzen Brennweiten macht es praktisch keinen Unterschied, bei längeren Brennweiten ist es halt Übungssache, wie ruhig man die Kamera halten kann. Faustregel: Belichtungszeit kürzer als 1/Brennweite und du bist auf der sicheren Seite. Im Zweifelsfall lieber ISO rauf und Belichtungszeit runter - Rauschen läßt sich in Grenzen später per Bildbearbeitung entfernen, aber Verwacklung nicht.