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Alt 13.02.2012, 01:53   #1
usch
 
 
Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 19.338
Was sollte der AF da vorhersagen? Prädiktiven AF brauchte man für die alte Klappertechnik mit Schwingspiegel, weil der AF-Sensor ja nichts mehr gesehen hat, sobald der Spiegel weggeklappt war ... also mußte man raten, wo das Motiv wohl zum Zeitpunkt der Aufnahme sein würde. Bei den SLTs kann der AF aber immer arbeiten, sogar während der Belichtung, da braucht man keine ungenauen im Voraus bestimmten Schätzwerte.
__________________
Any feature is a bug unless it can be turned off. (Heuer's Law, 1990)
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Alt 13.02.2012, 02:29   #2
steff74
 
 
Registriert seit: 31.10.2006
Beiträge: 562
Den Prädiktions AF gabs schon mit der Dynax 7000i.

Bei den SLTs wirds das wohl nicht mehr brauchen wie Usch bereits gesagt hat.

Gruss Steff
steff74 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2012, 14:02   #3
hpike
 
 
Registriert seit: 12.07.2005
Beiträge: 16.214
Zitat:
Zitat von steff74 Beitrag anzeigen
Den Prädiktions AF gabs schon mit der Dynax 7000i
Ich wollts schon schreiben als ich den Anfang gelesen habe. Meine Dynax 8000i hatte den schon, ebenso wie natürlich auch die 7000i.
__________________
Gruß Guido
A-Mount lebt!
Es kommt anders wenn man denkt.
hpike ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2012, 02:40   #4
subjektiv
 
 
Registriert seit: 31.12.2010
Beiträge: 1.821
Prädiktionsautofokus kam meines Wissens in der zweiten Generation von Minolta AF-SLRs, also den ersten Dynax-Kameras (7000i... mit dem neuen Blitzschuh) erstmals zum Einsatz.
Und Minolta hatte dann zum Beispiel mit der darauf folgenden xi Reihe die Vorherberechnung, welche damals nur auf gleichförmige Geschwindikeit ausgelegt war, um die Berechnung bei Beschleunigungen oder Kurvenverläufen erweitert.

Die Position eines beweglichen Motivs in Abhängigkeit von der Auslöseverzögerung und einer vorgegebenen Bewegung läßt sich schon berechnen. Mit Ratespielchen hat das nichts zu tun.

Plötzliche Änderungen der Bewegungsrichtung beim Auslösevorgang führen natürlich zu Abweichungen von der berechneten Position. Und das ist dann natürlich nicht vorhersehbar. Aber zumindest sind bie Berechnungen insgesamt immer noch aussagekräftiger, als viele heutige teure Prognosen aus allen möglichen Lebensbereichen.
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Alt 13.02.2012, 12:41   #5
jennss
 
 
Registriert seit: 07.09.2010
Beiträge: 643
Zitat:
Zitat von usch Beitrag anzeigen
Was sollte der AF da vorhersagen? Prädiktiven AF brauchte man für die alte Klappertechnik mit Schwingspiegel, weil der AF-Sensor ja nichts mehr gesehen hat, sobald der Spiegel weggeklappt war ... also mußte man raten, wo das Motiv wohl zum Zeitpunkt der Aufnahme sein würde. Bei den SLTs kann der AF aber immer arbeiten, sogar während der Belichtung, da braucht man keine ungenauen im Voraus bestimmten Schätzwerte.
Genau das könnte auch ein weiterer Grund für Sony gewesen sein, auf SLT umzustellen, denn bis dahin hatte Sony doch keinen so guten AF-C, was ich gelesen habe. Mit SLT können sie sich die Vorausberechnung schenken. Allerdings stellt die A55 bei mir auch nicht super kontinuierlich scharf. Es ist schrittweise und daher gibt es dann auch mal Ausschuss. Soweit ich gelesen habe, soll die Nachführung bei A65/77 besser/feiner geworden sein als bei der A55. Interessant wäre noch ein Vergleich zwischen A580 und A55, denn die A580 kann ja auf die Vorausberechnung nicht verzichten.
j.
jennss ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 13.02.2012, 12:48   #6
mrieglhofer
 
 
Registriert seit: 03.12.2003
Beiträge: 8.945
Zitat:
stellt die A55 bei mir auch nicht super kontinuierlich scharf. Es ist schrittweise
Das sind wohl 2 Effekte. Einerseits braucht es eine Abweichung und danach kann nachgeregelt werden. Die Abweichung muß endlich gross sein. Damit kanns ruckeln.
Wenn du dann noch Stangenobjektive hast, gibt es Spiel in der Mechanik, was das noch verstärkt. Mit SSM sollte das deutlich besser sein, der eigentliche Vorteil der SSM-Objektive neben der Lautstärke.
mrieglhofer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2012, 12:55   #7
jennss
 
 
Registriert seit: 07.09.2010
Beiträge: 643
Zitat:
Zitat von mrieglhofer Beitrag anzeigen
Das sind wohl 2 Effekte. Einerseits braucht es eine Abweichung und danach kann nachgeregelt werden. Die Abweichung muß endlich gross sein. Damit kanns ruckeln.
Wenn du dann noch Stangenobjektive hast, gibt es Spiel in der Mechanik, was das noch verstärkt. Mit SSM sollte das deutlich besser sein, der eigentliche Vorteil der SSM-Objektive neben der Lautstärke.
Hmm... mir fiel das bisher nur mit dem 50/1,7 auf, nicht mit dem Sigma HSM-Zoom. Ich schob das auf die Offenblende. Auf jeden Fall kann der AF der A55 noch verbessert werden. Ich denke, die A65 zieht wohl flüssiger nach als die A55.
j.

Geändert von jennss (13.02.2012 um 13:08 Uhr)
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