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Alt 06.12.2011, 16:14   #1
oglala
 
 
Registriert seit: 16.03.2011
Ort: Raum Mainz
Beiträge: 405
Zitat:
Zitat von Shooty Beitrag anzeigen
Nene ... das Auge kommt ja garnicht zum Einsatz
...
4. Nun brauche ich nurnoch ein "Werkzeug" das mir ausließt wie sich die Werte von 18% Grau in den einzelnen RGB Werten unterscheiden.
Das muss ich dann irgendwie in ein Druckerprofiel einbinden und ich hätte ein besseres Ergebniss.
...
Sach ich doch

Nimm einen Fogra Medienkeil oder zumindest mehrmals einen Graukeil in der Druckfarbe (also CMYK) statt einer Graukarte. Letzteres musst Du halt einmal farbverbindlich "beschaffen". Und eben eine Software zum händischen editieren des Profils. Freie Profileditoren kenne ich jetzt auf Anhieb allerdings nicht. Die Stufen der Farbdeckung müssen einzeln messbar sein.

Allerdings hat die Sache noch einen Haken: In der Druckvorstufe wird von einer "normalen" Rasterung ausgegangen, und die funktioniert anders als die Dithering Verfahren der Tintenstrahler -> andere Art der Mischung. Und: Die Druckfarben sind normiert (Euroskala, SWOP, ...), was man von den Tinten nicht behaupten kann. Dadurch verändern sich auch die Mischungen.

Zum dezent Nachbessern funktioniert das, Farbkeile vorausgesetzt, zumindest mit viel Übung auch "per Augenmass" in der Druckindustrie (normierte Farben etc). Zumindest habe ich noch Drucker kennengelernt, die das ganz gut drauf hatten.
__________________
Bildchen? Ja bitte!
oglala ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 06.12.2011, 16:44   #2
der_knipser
 
 
Registriert seit: 01.04.2008
Ort: Drabenderhöhe
Beiträge: 10.679
Was nützt es, eine Graukarte abzufotografieren und auszudrucken?
Genau: Im besten Fall stimmen beide Grautöne übereinander, und Du kannst prima Nebelbilder (in Reinkultur) ausdrucken.

Das sagt aber noch nichts darüber aus, ob Deine Farbbilder ebenfalls stimmen.
Nimm ein Bild mit kräftigen bunten Farben, drucke es aus, und vergleiche es mit dem, was Du auf dem Bildschirm siehst. Ich sag Dir, da kriegst Du die Pimpinellen, oder wie auch immer die Dinger heißen, die Dich erst am Kopf kratzen und später die Haare raufen lassen!
__________________
Gruß
Gottlieb
der_knipser ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2011, 16:47   #3
Shooty

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 11.12.2006
Ort: nähe FFM
Beiträge: 11.249
Zitat:
Zitat von der_knipser Beitrag anzeigen
Was nützt es, eine Graukarte abzufotografieren und auszudrucken?
Wenn ich einen Farbdruck wähle sollte das grau dementsprechend ja farbstiche ausweisen ... diese Farbstiche kann ich dann doch messen.
Ich drucke das ganze ja nicht in graustufen.

hmm ich probier nun einfach mal aus *G*
Shooty ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2011, 16:53   #4
alberich
 
 
Registriert seit: 25.08.2006
Ort: Anus Mundi
Beiträge: 4.384
Weil das Profilieren ja so gut und präzise mit einer Graukarte funktioniert, benutzt man für die Profilierung auch so überflüssige Sachen wie IT8targets.


Na ja, mach Du ma.
alberich ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2011, 16:58   #5
Teddy
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Ort: 45768 Marl, NRW
Beiträge: 9.900
Und falls du nun doch ein Durckerprofil erstellen lassen möchtest, und sei's nur um dir langwieriges rumexperimentieren zu ersparen, hier ein Link: KLICK
Dort hab ich mein ICC-Profil seinerzeit erstellen lassen.
__________________
Gruß
Andreas

Teddys Fotowelt | Teddymobil - auf Tour mit dem BährLiner
Teddy ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 06.12.2011, 17:09   #6
Shooty

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 11.12.2006
Ort: nähe FFM
Beiträge: 11.249
Ich habs für mich gerade so gelößt das ichs erstmal mit der Graukarte versucht hab.
Da sieht man schon erstmal die Krassen Abweichungen (die sieht man aber auch mit dem Auge *G*)

Dann hab ich angefangen in die richtung zu koggigieren wohin ich wollte und hab ein Bild in Briefmarkengröße ausgedruckt (auf ein Blatt Papier). dann unter meiner Tageslichtlampe angesehen und entschieden was korrigiert werden soll. Das hab ich nun 3 mal jeweils briefmarken groß gemacht, jeweils die "Briefmarke" auf das gleiche Blatt gedruckt und eben nur die Position des Drucks auf dem Blatt verschoben das ich alles schön nebeneinander hatte.
Dadurch hab ich mich nun einem passableren Ergebniss angenähert und bin zufrieden mit wenig aufwand ein passendes Druckergebniss zu haben was für diesen miniaufwand wirklich toll ist

Shooty ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2011, 17:22   #7
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.692
Natürlich kann man mit manuellen Einstellungen "nach dem Auge" schon ein Stück weit kommen, schön wenn Dich das weiter bringt.

Allerdings halt nur bis zu einem gewissen Punkt und dann auch nur mit der Tinte und dem Papier was aktuell im Drucker ist - schon allein die nächste nachgekaufte Ersatztinte ist wahrscheinlich nicht mehr identisch, womit alles wieder beim Teufel ist, oder zumindest in der Richtung auf dem Weg...

Die meisten Tintenbisler sind eben nicht für kalibrierte Drucke geschaffen, sondern für Heimanwendungen, wo`s egal scheint ob Oma heute grau oder weiß ist...
Bei den Druckertreibern "professioneller" Geräte sollte man gar nicht schrauben müssen, sondern die Profile ( die meist verfügbar sind!) sollten das "optimale" Ergebnis bringen, sprich wenn Monitor stimmt und Drucker und das Druckmedium, sollte es hinten genau so rauskommen wie es der Monitor anzeigt. Will ich`s knalliger sollte ich`s am Monitor knalliger machen, nicht beim Druckertreiber!
__________________
Gruß aus Bayern

Steve
steve.hatton ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2011, 16:54   #8
OlafT
 
 
Registriert seit: 05.06.2007
Ort: Rheinland
Beiträge: 186
Das haut nicht wirklich hin mit der Graukarte.
Weil: Wenn ein Profil für einen Drucker erstellt wird, dann steht z.B. (!) im Profil, drucke bei 10% Rot nur 5 %, bei 20 % nur 18%, bei 30 % dann aber 32%. Das ganze natürlich genauer und für jeden Prozentwert und für jede einzelne Farbe, immer bezogen auf ein bestimmtes Papier. Soll heißen, wenn Du mit dem Graukeil arbeitest, erwischst Du nur EINEN Helligkeitswert pro Farbe, nämlich den von der Graukarte. Und der Rest?
Wenn schon nicht kalibrieren, dann ist es sinnvoll, Originaltinte zu verwenden (ja, ich weiß, ist teuer...) und Papier von einem Hersteller, bei dem man Druckerprofile herunterladen kann (z.B. Hahnemühle... auch teuer).
Gruß Olaf
__________________
Im Schatten des Maroden: www.marodistan.com
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