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Alt 08.02.2009, 00:29   #3
Jens N.
 
 
Registriert seit: 16.11.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 13.250
Mit einem Telekonverter funktioniert das nicht nur, es funktioniert sogar sehr gut. Vorteil dieser Lösung ist, daß man nicht auf den Nahbereich beschränkt ist, da die Fokussierungsmöglichkeit auf unendlich erhalten bleibt und man kann wählen: größerer Maßstab (bei gleichem Abstand) oder größerer Abstand (bei gleichem Maßstab) - beides ist wahlweise möglich und zwar stufenlos natürlich. Zwar kostet ein Konverter Licht (das tun Zwischenringe übrigens auch, was vielen nicht bekannt ist), die Abbildungsleistung lässt etwas nach und der AF wird langsamer, aber da man bei Makros eh abblendet und manuell fokussiert, ist das alles kaum ein Problem.

Meine Emfehlung wäre in diesem Fall daher ganz klar ein Telekonverter. Mit einem 2x Konverter kann man den Maßstab (oder den Abstand wie gesagt) verdoppeln, mit einem 1,4x TK entsprechend um den Faktor 1,4 erhöhen. Ich habe beides schon gemacht (auch mit Zwischenringen habe ich schon gearbeitet, das ist aber meiner Meinung nach eher etwas für Nicht-Makroobjektive) und war zufrieden. Ich frage mich allerdings auch, wofür man unbedingt Maßstäbe größer als 1:1 braucht - einfacher wird es in dem Bereich nicht (Fokussierung, Ausleuchtung usw.) - für "unterwegs" ist das sicher nichts mehr.

Nahlinsen sind an einem Makroobjektiv wenig sinnvoll (die Abstände werden einfach zu kurz) und bei Zwischenringen kommt es darauf an: ich weiß z.B. gerade nicht, wie breit die Ringe sein müssen, um den Maßstab zu verdoppeln und wie sich das dann auf den Abstand auswirkt. Ich denke aber, für eine Verdoppelung braucht man bei einem 90er Makro schon recht breite Ringe und muß den Abstand deutlich verkürzen. Ein Balgen wäre da evtl. noch eine Alternative, allerdings idR. mit dem Verlust von AF und Blendensteuerung verbunden, was bei einem manuellen Objektiv egal, aber bei einem Makro wie dem Tamron etwas schade wäre.
__________________
Gruß Jens

Geändert von Jens N. (08.02.2009 um 00:49 Uhr)
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