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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Besteuert die Katzen!
 
 
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Alt 19.01.2017, 22:37   #11
Man
 
 
Registriert seit: 28.03.2004
Ort: D-53913 Swisttal
Beiträge: 2.713
Ich kenne mich heute (leider) nur ein wenig mit Hunden aus, Mit Katzen habe ich "nur" die ersten rd. 30 Lebensjahre verbracht, darin gab es auch jahrelange Pausen, da wir nur zugelaufene Tiere besessen haben. Danach kam ich auf den Hund und damit war das Thema Katze, insbesondere weil meine Frau keine Katzen mag, erstmal vom Tisch (ich kenne einigen Haushalte, in denen Hunde und Katzen zusammen friedlich leben - Hund ist also kein Grund, keine Katze zu haben).

Es mag sein, dass Katzen auch zum "Verschwinden" der Singvögel beitragen - meiner (unbewiesenen) Meinung nach ist aber eher der Mensch der Hauptverursacher. Ich vermute, dass wir aus Luxusgründen (wer mag schon gerne Insekten, insbesondere solche, die einen stechen oder beißen?) die Nahrungsgrundlage der Singvögel heftige dezimiert haben und dazu, zumindest in Deutschland, auch viele Biotope, in denen Vögel leben könnten, einfach platt gemacht haben (Bauland, Straßenbau, Landwirtschaft).
Dazu gibt es hier sicher auch Leute "vom Fach" (Biologen, Ornithologen), die da nicht nur (wie ich) mit Vermutungen herumhantieren müssen.

Zumindest noch vor 3 Jahren war das Jagen von wildernden Haustieren (inklusive Katzen) den Jägern übrigens noch gestattet. Ich habe gar nicht mitbekommen, dass das geändert worden sein soll.
In den Ausbildungsunterlagen hieß es dazu z. B.
"Zu den wildernden Haustieren gehören in erster Linie Hunde und Katzen."
Aus dem Gedächtnis heraus (für NRW, das ist Ländersache) kann ich mich noch duster erinnern, dass wildernde Hunde (und Katzen), die mehr als 300 Meter vom nächsten bewohnten Gebäude angetroffen werden, vom Jäger abgeschossen werden dürfen. (gemeint ist natürlich das wildenrde und freilaufende Tier - nicht der angeleinte Hund auf dem Waldweg.)
Ich hoffe mal, das die Jäger hier sehr vorsichtig vorgehen, und nicht jeden Hund, der einem Schmetterling hieterher springt oder jede Katze, die eine Fliege jagt, abschießt.
Andererseits kann ich (auch als Hundehalter) gut verstehen, wenn Jäger insbesondere auf wildernde Hunde (die sind meist deutlich größer und schwerer wie Katzen und können größeres Wild jagen) nicht gut zu sprechen sind. In der Regel hat das wildernde Tier keine Erfahrung mit der Tötung von anderen Tieren...es folgt seinem Jagdinstinkt...jagt das Tier...verletzt es...hetzt es...zum Beipsiel in einen Zaun...verletzt und quält es weiter, tötet es aber nicht (hat darin keine Erfahrung)...läßt irgendwann von ihm ab...das Tier stirbt...manchmal tagelang...wenn es Glück hat (das Tier), findet es ein Jäger und der tötet es schnell - in diesem Fall eine Erlösung für das gejagte Tier. (Das ist bei weitem nicht so lustig, wie es sich vielleicht liest.)

Aus meiner Sicht ist es völlig ausreichend, wenn man z. B. über Kastration freilaufender Katzen und Kater die ungehemmte Vermehrung freilaufender Katzen hemmt.
Es sollte aber auch jedem klar sein, dass das Geld kostet und (vermutlich) nicht dafür sorgt, dass wieder mehr Singvögel bei uns sind. Dafür wären meiner Meinung nach Maßnahmen erforderlich, die letztlich dann doch wieder keiner haben und vor allem keiner bezahlen möchte, z. B. Schaffen größerer Biotope (Landschaftschutzgebiete, Naturschutzgebiete), weniger industrielle Landwirtschaft, weniger versiegelte Bodenflächen usw.

Eine Katzensteuer halte ich für enbenso unsinnig oder sinnvoll (zumindest für den Kämmerer der Gemeinde ist eine ihm zufließende Steuer immer sinnvoll) wie z. B. eine Hundesteuer. Für Streuner (egal ob Hund oder Katze) wird keine Steuer gezahlt, der für die Tierhaltung nicht geeignete Mensch (Mafiosi mit "Kampfhund" zur Eintreibung der Schutzgelder?) wird sich wohl kaum wegen der Steuer von seinem Handeln abbringen lassen, "Tierliebhaber" mit 30 Katzen in der 2-Zimmerwohnung auch nicht.

vlG

Manfred
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Das Leben ist hart, ungerecht.......und endet mit dem Tode.
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