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#1 |
Registriert seit: 13.08.2005
Beiträge: 440
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Antishake
Ich schreibe diesen Beitrag mal ins Cafe weil es überhaupt nichts mit alltagsbedienung zu tun hat. Mit meinem Mitbewohner ist folgende Diskussion gerade beim Essen entstanden:
Kameraverwacklungen: Ich war der Meinung, dass es wichtig ist "winkelverwacklungen" also das versehentliche schwenken der Kamera mit zu korrigieren, und dass diese Verwacklungen gerade bei größeren Brennweiten wichtiger werden als die normalen zur kamera linearen. Das Problem stellt allerdings aus "unserer" sicht die Erkennung jener Verwacklungen da. Kreiselsysteme sind bestimmt keine verbaut. Wie also die Kreisbewegungen erkennen: 1. Durch 2 Sensoren pro Achse aus deren differenz man Kreisbewegungen errechnet 2. Durch 2 Sensoren Fliekräfte berechnen (dh kräfte orthogonal zur vermeindlichen Bewegungsrichtung gewichten). Desweiteren stand zum Diskurs, wie man es zusätzlich zu den Sensoren schafft, mit sensoren auf dem CCD an vektorinformationen der "wandernden" Pixel durch das verwackeln gelangen kann, ohne gleich "bildinformationspixel" abrufen zu müssen. Total unerklärlich ist es mir noch, wie man dieses Prinzip bei consumerkameras in software ohne beschleunigungssensoren lösen will (hier müsste man ja das bild quasi mehrmals pro Auslösung auslesen). |
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#2 |
Registriert seit: 23.05.2005
Ort: Regensburg
Beiträge: 9.415
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Ich will jetzt keinen Quatsch erzählen aber ich meine mal gelesen zu haben das lediglich höhere ISO-Werte bei einigen Kompakten dahinterstecken.
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#3 | |||
Registriert seit: 16.11.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 13.250
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Zitat:
Zitat:
Zitat:
Anders ist es bei Videokameras, hier ist eine Stabilisierung per Software möglich, dabei werden die jeweils aufeinanderfolgenden Bilder übereinander gelegt, nicht die Einzelbilder stabilisiert (was auch erklärt, wieso das bei Fotokameras nicht funktioniert).
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Gruß Jens Geändert von Jens N. (09.12.2007 um 19:10 Uhr) |
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#4 |
Themenersteller
Registriert seit: 13.08.2005
Beiträge: 440
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Ich meine damit zb. wenn ich das Teleobjektiv halte einen wackeln dadurch bekomme, dass meine beiden hände sich "gegenseitig" bewegen, so dass ich den Kamerawinkel verändere.
Die andere Verwackelungsart wäre, dass ich die Kamera einfach etwas "tiefer" oder "höher" halte, also den Betrachtungswinkel nicht verändere (Fahrstuhl fahre ![]() Nun erscheint mir ersteres um einiges schwerer zu erkennen (Fliekräfte wären sehr gering im Vergleich zu den Trägheitskräften-> ist allerdings geschätzt müsste ich mal mit typischen Werten durchrechnen) Ein einfacher Sensor wäre ja ein Gewicht, dass an einem piezokristall aufgehängt wird, je nach Beschleunigung wird dann eine Spannung erzeugt, problematisch wird hier die signalverarbietung sein) Geändert von Revox (09.12.2007 um 19:21 Uhr) |
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#5 | |
Registriert seit: 16.11.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 13.250
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Zitat:
__________________
Gruß Jens Geändert von Jens N. (09.12.2007 um 19:27 Uhr) |
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#6 |
Registriert seit: 01.02.2006
Ort: Stäfa
Beiträge: 733
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Doch, das ist ein Unterschied. Im einen Fall rotiert die Kamera, im anderen Fall ist es eine Translation. Natürlich ist ein "realer Wackler" immer ein Kombination aus beidem, aber die "Bildverschiebung" durch die Translation ist im Normalfall sehr klein im gegensatz zu den "Winkelwacklern", ausser im starken Makrobereich (genau das ist der Grund warum der stabilisator dort weniger effizient ist).
Die Winkelgeschwindigkeitssensoren sind meines Wissens wirklich keine Kreisel, sondern linear schwingende Elemente (Piezelemente) auf die durch die Rotation eine Corioliskraft wirkt. So kann man praktischerweise direkt die Winkelgeschwindigkeit messen und nicht nur die Beschleunigung. Bei den Translationen ist das wesentlich nerviger, weil man nur die Beschleunigung messen kann, aber keine Ahnung hat in welchem Inertialsystemen sich Kamera und Sujet befinden. Wenn es verschiedene sind, ist eine Stabilisierung unmöglich... Dazu kommt, dass die nötige Korrektur in diesem Fall sogar distanzabhängig ist. Edit: Ok, das mit den Inertialsystemen tönt etwas schwach, weil die kamera logischerweise nicht weiss wie sich das Sujet ansich bewegt und diese Eigenbewegung unmöglich korrigieren kann. Das eigentliche Problem welches ich hier meine ist, dass die Kamera nicht wissen kann, wann sie in Ruhe ist und daher eben keinen Anhaltspunkt hat gegenüber welchem Inertialsystem sie stabilisieren soll. Sie könnte bestenfalls über einen kurzes Zeitintervall mitteln. Soviel mir ist, wird diese Translation aber von keinem aktuellen Stabilisator ausgeglichen, eben weil sie wie oben erwähnt viel zu klein ist. Als Beispiel: Wenn ich mit einem 100mm Objektiv ein 10m entferntes Objekt Fotografiere und die Kamera 2000 pixel Bildhöhe auf einem 1.5er Sensor hat. Dann erzeugt ein "translativer Wackler" von 1mm etwa 1 Pixel Verschiebung. Wenn ich hingegen die vordere Objektivhand gegenüber der Hinteren 1mm verwackle (also die Kamera rotiere, ich nehme einfach mal an das der Abstand der Hände etwa 10cm beträgt was bei Teles etwas hinkommt) beträgt die Bildabweichung ungefähr 12 Pixel... Geändert von japro (09.12.2007 um 21:23 Uhr) |
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#7 |
Registriert seit: 28.12.2004
Ort: Remstal
Beiträge: 118
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Soweit ich weiss fuktioniert es so (Bin mir nicht ganz sicher):
Bei manchen Consumerkameras (Samsun ?) ist es so das Zwei Bilder hintereinander Aufgenommen werden. Das eine wird mit einer relativ kurzen Belichtungszeit aufgenommen, das zweite mit der normalen Belichtungszeit. Dann werden vom ersten Bild die Konturen genommen und vom zweiten die Farben, und miteinander verrechnet. Wie das Ergebnis dann ist Weiss ich allerdings nicht genau. gruß maze |
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