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#1 |
Registriert seit: 12.02.2009
Ort: Kiel
Beiträge: 600
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Meine ersten Versuche mit Weitwinkel....
heute Abend an der Schwentine... ![]() → Bild in der Galerie und an der Hörn... ![]() → Bild in der Galerie
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Herr - hilf mir meine große Klappe wenigstens so lange zu halten bis ich weiß was für einen Schwachsinn ich von mir gebe... |
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#2 |
Registriert seit: 01.04.2008
Ort: Drabenderhöhe
Beiträge: 10.672
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Erstmal nicht schlecht, aber mich überzeugen beide Bilder noch nicht so richtig.
Weitwinkelaufnahmen haben ihre Reize oft darin, dass man Vordergrund und Hintergrund in ein ungewöhnliches Verhältnis zueinander setzt, oder dass man mit Liniengeometrie und Flächenaufteilungen gestaltet. Das grüne Bild wäre ein Kandidat für Methode 1, aber dazu fehlt mir ein nahes Vordergrundmotiv. Natürlich ist der Sonnenstrahl schön eingefangen, aber kaum etwas im Bild deutet darauf hin, dass hier ein Weitwinkel benutzt wurde. Eine Blüte, ein Schmetterling, ein rostiger Topf... irgend etwas findet sich immer als Motiv. Bei Weitwinkel spielen oft wenige Zentimeter eine Rolle, wo man die Kamera positioniert. Bei sehr nahen Motiven (die braucht man bei WW) verändert man deren Bildflächenanteil schon wesentlich, wenn man die Kamera ein paar Zentimeter seitlich oder in der Höhe verschiebt. Damit lässt sich wunderbar gestalten. Das Bild mit der Uferwand gehört eher zum "Spiel mit Linien und Flächen". Eine bildbestimmende Idee kann ich nicht erkennen. Es gibt keine Linien als Eckläufer, die Geländerlinie wirkt eher störend anstatt bildgestaltend, die Fahnenmasten kippen, das gegenüberliegende Ufer liegt schräg im Bild, die Wasserfläche ist mir zu groß, passt nicht in ein "ansehnliches" Verhältnis... Hättest Du die Kamera eine Handbreit tiefer gehalten, wäre das Geländer dominanter. Ein wenig drehen, und die Mauerkanten wären zu Eckläufern geworden. Ein wenig neigen, und die Masten würden nicht kippen. Eine kleine Drehung um die optische Achse, und das gegenüberligende Ufer würde eine Waagerechte bilden. Wenige Zentimeter vor oder zurück würden bewirken, dass sich Geländerkante und Uferkante direkt an der Bildkante berühren. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, ein Bild grafisch zu gestalten, das waren nur ein paar Ideen. Ich weiß, dass es sehr schwierig sein kann, ein WW-Bild perfekt zu gestalten, und ich habe so manches Bild nach einer halben Stunde aufgegeben, weil ich die Perfektion nicht erreichen konnte. Der Grund dafür könnte an der Geometrie der Motive liegen, genauso gut aber in der fehlenden Übung oder räumlichen Vorstellung. Ein Stativ hilft bei solchen Kompositionen sehr, weil es viele Einstellungen perfekt festhält, die man kaum alle gleichzeitig im Auge behalten kann. Wenn man nicht ALLE Ideen in dem Bild umsetzen kann, dürfen auch manche verworfen werden. Ein WW-Bild darf ruhig mal um einen deutlichen Winkel gedreht oder verkippt werden, wenn dadurch z.B. eine perfekte Flächenaufteilung erreicht wird. Experimentieren hilft viel, und oft kann man das selbe Motiv auf völlig unterschiedliche Weisen gestalten. Aber die Idee muss erkennbar sein. Ich hoffe, meine Kritik hat Dich nicht erschlagen, sie soll vielmehr dazu dienen, dass Du Merkmale kennen und werten lernst, und Dein Auge entsprechend schulst. Oooooops, ich sehe gerade, wir sind im Bildercafé... ![]() Also vergiss meinen ganzen Text einfach wieder und genieße die Schwentine und die Hörn! ![]()
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Gruß Gottlieb |
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#3 |
Themenersteller
Registriert seit: 12.02.2009
Ort: Kiel
Beiträge: 600
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Hallo Gottlieb,
erst mal vielen Dank für die Mühe die du dir mit meinen Bildern gemacht hast. Nein, du hast mich mit deiner Kritik nicht erschlagen, im Stillen habe ich auf so etwas gehofft, auch wenn ich es nicht zu hoffen gewagt habe. Wirklich zufrieden war ich mit den Bildern nicht. Ich fand sie nicht schlecht, die besten von heute Abend, konnte aber nicht benennen was mir gefehlt hat. Ich danke dir noch einmal. Gruß Norbert
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#4 |
Registriert seit: 10.12.2010
Ort: In Sichtweite der Burg Teck
Beiträge: 2.796
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Hallo Norbert,
Gottlieb hat alles wesentlich dazu gesagt, kann mich nur anschließen. Ich habe mir erlaubt beide Bilder etwas zu beschneiden und das Zweite auch etwas zu bearbeiten. So hätten beide bei mir eien Chance auf verbleib auf er Festplatte. Wenn Du das nicht willst, lösche ich die Bilder wieder aus der Galerie, soll nur eine Anregung für Dich sein. Hans ![]() → Bild in der Galerie Nur anderer Beschnitt, den Ast habe ich als Eckläufer platziert, um dem Bild Tiefe zu geben ![]() Hier Perspektive korrigiert, beschnitten, Kontrast erhöht und Schatten etwas aufgehellt. Geändert von ha_ru (18.07.2018 um 15:03 Uhr) |
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#5 |
Themenersteller
Registriert seit: 12.02.2009
Ort: Kiel
Beiträge: 600
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Hallo Hans,
ist schon erstaunlich was du da noch so rausgeholt hast - gefällt mir gut. Ich danke auch dir für deine Mühe. Gruß Norbert
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#6 |
Themenersteller
Registriert seit: 12.02.2009
Ort: Kiel
Beiträge: 600
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Hallo,
ich war heute noch mal an der Hörn, das Plätzchen war sogar frei, und da habe ich versucht ein paar von den Anregungen von Gottlieb (Masten senkrecht, Kaimauer in den Ecken auslaufen lassen, mehr vom Geländer im Vordergrund) umzusetzen.... ![]() → Bild in der Galerie
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