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#1 |
Registriert seit: 19.03.2011
Ort: 61440 Oberursel
Beiträge: 698
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Ich hätte da mal wieder so eine Frage ;-))
Ich habe bei mir auf dem Rechner UFRaw installiert. Kommt jetzt bitte nicht mit PS o.ä. ich habe einen LINUX Rechner, Windows kommt mir nicht auf die Platte. Kann und will ich mir nicht leisten und ist auch überhaupt nicht mein Ding als frei denkender Mensch. Aber das ein anderes mal. Meine farge ist jetzt nur für was brauche ich eigentlich RAW? OK, Jpg hat Verluste, auch bei 100%, OK ist klar macht Sinn. Für was setzt man denn jetzt eigentlich RAW ein? Nur für den Weißabgleich? Ist ein Weißabgleich mit der Kamera und einer Graukarte bei RAW überhaupt wirksam? Belichtungskorrektur, OK, macht auch Sinn. Und dann? Kann man damit noch irgend etwas machen was man mit einem Jpg nicht kann und es den Aufwand (Speicherplatz) rechtfertigt? Bitte nicht falsch verstehen, aber irgend wie ist da bei mir der Groschen noch nicht gefallen. Hintergrund meiner Frage ist, dass ich am Wochenende mich mal wieder in Tabletop versuchen will, will endlich mal schöne Bilder machen ;-)) Jetzt farge ich mich halt ob es mir etwas bringt diese in RAW anstelle als Jpg zu machen oder schießt das am Ziel vorbei. Schon mal weil Danke für die Antworten! Gruß Oli
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#2 |
Registriert seit: 13.10.2007
Ort: 64***
Beiträge: 1.689
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Für alles!
wenn man Zeit hat. man muss es nur mal ordentlich ausprobieren, dann sieht man die Voreile. z.b schärfen, entrauschen, aufhellen WB, alles diese Regler gibts auch für jpg, blos bei RAW sind mehr Informationen zum verrechnen da.
Ich würde es mal mit rawtherapee oder Photivo probieren. Viel Spaß Steffen
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"Unwissenheit ist die Mutter aller Abenteuer" Hägar der Schreckliche |
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#3 |
Chefkoch, verstorben
Registriert seit: 11.02.2005
Ort: Starnberg
Beiträge: 13.622
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In der Kamera findet die A/D-Wandlung mit 12 bis 14 Bit Farbtiefe statt. JPEGs weisen aber nur eine Farbtiefe von 8 Bit auf.
Da RAWs mit 16-Bit Farbtiefe gespeichert werden, enthalten sie also wesentlich mehr Farb- und Helligkeitsinformationen. Deshalb lassen sich RAW-Dateien wesentlich stärker verändern (optimieren) als JPEGs, ohne dass es zu Problemen (z. B. Tonwertabrissen) kommt. Hinzu kommt: JPEGs sind immer in der Kamera nachbearbeitet, z. B. Schärfe, Sättigung, Kontrast etc. Ein "Zuviel" lässt sich nachträglich nicht mehr zurücknehmen, ein "Zuwenig" aber problemlos erhöhen. Das mal so ganz knapp meine Hauptargumente für RAW. Martin |
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#4 |
Themenersteller
Registriert seit: 19.03.2011
Ort: 61440 Oberursel
Beiträge: 698
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Ich danke Euch für die Antworten. Ich habe ja nichts zu verlieren und werde es mal mit RAW+JPG versuchen und vergleichen. Das mehr Daten zum Verarbeiten da sind ist ein Argument das mit dem "Zu viel korrigiert" auch. Wie gesagt ich werde es mal versuchen und mal schauen ob ich überhaupt Unterschiede sehen kann.
Gruß Oli
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#5 |
Registriert seit: 08.09.2010
Ort: Dinslaken
Beiträge: 139
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Ich habe RAW nie wirklich genutzt, aber nach der Anschaffung des hervorragenden Buches "Das Sony Vollformatsystem" von Stephan Kölliker weiß ich: Wenn ich alle Möglichkeiten meiner Alpha 900 ausreize, brauche ich kein "RAW".
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#6 |
Registriert seit: 21.09.2010
Ort: Schweiz, Büsserach SO
Beiträge: 212
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Yep. Ich meine, wozu das Negativ behalten, wenn man die Abzüge hat?
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#7 |
Registriert seit: 21.09.2005
Beiträge: 3.276
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Martin hat es im Prinzip schon gut zusammen gefasst.
Ich bringe noch mal einen Verfahrenstechnischen Aspekt hinein: Die Kamera reduziert beim Umwandeln des 16-Bit RAWs die Farbinformationen auf 8-Bit im JPG. Wenn man es ganz genau nimmt hat man hier ein Verfahren, was man aus dem HDR-Bereich kennt: Tonemapping. D.h. in der Kamera ist ein Algorithmus hinterlegt wie die Abbildung (=Mapping) von 16-Bit auf 8-Bit erfolgen soll. Auf den Algorithmus in der Kamera hat man vereinfacht gesagt keinen Einfluß. Natürlich hat man die verschiedenen Kreativmodi zur Verfügung und Kontrast, usw. kann man auch beeinflußen. Bei RAW und der Verwendung entsprechender Converter in Software sieht es differenzierter aus. Man muß festhalten, dass jeder RAW-Converter (Software) andere Ergebnisse produziert, dennoch kann man recht fein das Ergebnis beeinflußen. So ist es bei RAW beispielsweise häufig noch möglich aus überbelichteten Bereichen (in JPG schon weis) noch details herauszuarbeiten. Die Bearbeitung von RAW ist erst einmal nicht Verlustbehaftet, da erst am Ende des Prozesses das JPG erzeugt werden kann. So long Eric
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#8 |
Registriert seit: 24.02.2007
Ort: Konstanz
Beiträge: 1.095
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Und genau DAS funktioniert meiner Erfahrung nach nicht. Man lernt nicht von heute auf morgen, was man mit einem RAW alles machen kann, das dauert. Realistischer ist: Entweder fängt man aus Einsicht in die zunächst theoretischen Vorteile von RAW, die Martin ja dargestellt hat, damit an. Und wenn man dann nach einem halben Jahr mal wieder ein JPG anguckt, sieht man den Unterschied. Oder man lässt es gleich ganz und freut sich an den schönen JPGs out of cam.
Viele Grüsse, Michael
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Fotos: seetroll.ipernity.com |
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#9 | |
Themenersteller
Registriert seit: 19.03.2011
Ort: 61440 Oberursel
Beiträge: 698
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Zitat:
Das verstehe ich halt nicht. Das klingt als ob RAW nur eine akademische Frage sei. Wenn ich keinen Unterschied sehe zwischen einem nachbearbeitetem JPG und einen JPG aus einer nachbearbeiteten RAW-Datei dann verstehe ich es nicht. Ich werde es trotzdem mal versuchen zu vergleichen. ALso siehe das Beispiel von "Karsten in Altona" hätte er jetzt aus nur einem JPG genauso ein Bild machen können? Wie gesagt abgesehen von Schnappschüsse versuche ich fast immer über die Tonwertkorrektur meine Bilder zu verbessern und wenn mir da das RAW einen Vorteil bringt der auch zu sehen ist macht es Sinn. Also werde ich es doch ausprobieren auch wenn Michael meint es funktioniert so nicht. Gruß Oli
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#10 |
Registriert seit: 20.10.2006
Ort: Nordwürttemberg
Beiträge: 4.508
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Private (Erinnerungs-)fotos fotografiere ich in JPEG. Alles, was in irgendeiner Form kommerziellen oder künstlerischen Wert außerhalb des Familienalbums hat oder bekommen könnte, in RAW oder RAW+JPEG. So werden auch die Speicherkarten bei mir leergeräumt: Alle reinen JPEG-Fotos und ein paar thematisch passende JPEGs aus den RAW+JPEGs wandern in iPhoto (private Alben), alle RAWs in Aperture.
Bei der Aufnahme schalte ich die Canons für private Schnappschüsse meist in den grünen Automatikmodus oder ein Szenenprogramm, weil damit zugleich auf JPEG umgeschaltet wird; bei der Sony A100 habe ich manuell gewechselt (manchmal auch nicht, dann wurden eben nachher die RAWs aus den privaten Erinnerungsfotos gelöscht). Geändert von Giovanni (13.05.2011 um 22:41 Uhr) |
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