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#1 |
Registriert seit: 16.10.2010
Ort: Vogelsbergkreis
Beiträge: 1.159
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Fotoausrüstung für Tschernobyl-Tour
Hey Leute,
Mitte Mai werde ich eine für mich sehr sehr interessante Fototour machen. Ich werde 2 Tage in der Nähe von Tschernobyl sein und mir dort die alten verlassenen Gebäude anschauen. Danach habe ich dann nochmal einen Tag auf einer alten Raketenbasis. Es soll ein reiner Fotourlaub werden. Von daher ist das zu schleppende Gewicht schonmal egal ![]() Meine vorhandene Ausrüstung ist derzeit wie folgt: Sony SLT-A55V Tamron 17-50 2.8 Tamron 55-200 4-5.6 Minolta 50mm 1.7 Tamron 18-200 Samyang 8mm Fisheye Tamron 90mm Makro Tamron 70-200 2.8 TK Kenko 2x Teleplus Pro 300 Gorillapod mit Kugelkopf Bilora Perfect Pro A245 2x Metz 40MZ-3i mit Funkauslöser diverser Kleinkram Mitnehmen kann und werde ich so viel, wie in meinen Tamrac Expedition 5 passt. Gedacht habe ich an die SLT (logisch), Tamron 17-50, Tamron 70-200, Fisheye und TK. Dann könnte immer noch das 50mm 1.7 mit und es wäre noch Platz für ein Objektiv "normaler" Größe. Entweder nehm ich dann doch das Makro mit (was ich sicher nicht brauchen werde da alles kleine dort sicher auch hier irgendwo fotografiert werden kann) oder ich lege mir noch ein UWW zu. Wobei ich ja schon das Fisheye habe und das zur Not per EBV entzerren kann, nur mit der Bildwahl vorher wäre es schlecht. Wobei ich da ein Testbild machen könnte und mir vorübergehend kleine Striche ans Display machen könnte w/ Entzerrung ![]() Als "Stativ" würde ich den Gorillapod mitnehmen. Das Bilora würde zu Hause bleiben. Ich finde zwar prinzipiell ein Stativ sinnvoll, bin aber meist zu faul es aufzubauen und dann weiß ich nicht wie viel Zeit ich wirklich habe. Da die Touren ja tagsüber sind, sollte das ohne Stativ kein Problem sein. Und abends alleine habe ich ja dann Zeit mir ein Plätzchen für den Gorillapod zu suchen. Ein weiteres Problem wird der Objektivwechsel sein. Bisher war es so, dass ich jedesmal erst den Rucksack auf den Boden gelegt habe, Objektive gewechselt und Rucksack wieder aufgesetzt habe. Da welchselt man natürlich nicht so oft. Außerdem will ich den Rucksack nicht in den radioaktiven Staub stellen. Ich würde also hauptsächlich zwischen dem 17-50 und 70-200er wechseln und nur wenn ich mal unbedingt ein anderes brauche über "halt mal bitte" ein neues aus dem Rucksack holen. Wie würdet ihr gerade das große 70-200er tragen? In der beiligenden Tasche am Gürtel? Insgesamt habe ich Architektur bisher wenig fotografiert. Auch Landschaftsaufnahmen gehören bisher nicht so zu meinen Repertoire. Dort wird es wohl eine Mischung aus beidem geben. Ich werde hauptsächlich draußen knippsen. Wo würdet ihr denn noch ein bisschen üben? Ich bin mir oft unschlüssig ob das Bild im Tele oder im normalen Weitwinkel besser wirkt. Falls ich doch noch ein UWW kaufen sollte... Würdet ihr es in der Ukraine kaufen (gibts da Erfahrungen ob dort günstiger)? Weiterhin könnte Diebstahl ein Problem sein. Ich werde zwar unterwegs auf meine Tasche aufpassen. Aber im Appartement oder Hotel wird sie auch mal unbeaufsichtigt liegen. Also am besten noch ne Versicherung abschließen? Und gibt es nun noch irgendwas, was ich vergessen habe? Nicht dass ich mich hinterher ärgere, weil mir irgendwas gefehlt hat. |
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#2 |
Registriert seit: 12.12.2007
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 5.100
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Ich hoffe zur Ausrüstung gehört ein Dosimeter?
Es gibt auch nach all den Jahren noch diverse "Hot Spots" in der Gegend in denen ein längerer Aufenthalt nicht anzuraten ist. Naja, solltest du beim Blick auf dein Live-Display seltsame Lichtblitze sehen, dann würd ich die Beine in die Hand nehmen und zwar im gestreckten Schweinsgalopp... oder es ist dann eh alles egal. ![]() Persönlich würden mich aber auch heute da keine 10 Pferde hinbekommen aber das ist nur meine Meinung. Hm, ansonsten... nach jeder Tour duschen und Kleidung komplett wechseln, sicher ist sicher? Und ja, eine Dienstahlversicherung wär sicher nicht verkehrt. Ich würd mir die Fototasche vermutlich mit Handschellen anketten oder so aber vielleicht bin ich nur paranoid. (Merke: Paranoid zu sein heisst nicht, dass sie nicht hinter dir her sind) Was die Ausrüstung angeht: Das Macro würd ich wohl noch einpacken. ![]() ...Drahtauslöser vielleicht? ggf. IR Fernbedienung? Apropos Staub: Giottos Airbomb o.ä. mitnehmen und Ausrüstung nach der Tour (nicht im Hotelzimmer) abpusten. Dazu ggf Staubschutzmaske aufsetzen. ![]() |
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#3 |
Registriert seit: 15.03.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 12.012
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...wenns unbedingt sein muss... Wegwerfkamera
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#4 |
Themenersteller
Registriert seit: 16.10.2010
Ort: Vogelsbergkreis
Beiträge: 1.159
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Dosimeter wollte ich keines mitnehmen. Letztes Jahr als ich mich das 1. Mal dafür interessiert habe, da gab es wenigstens noch Geigerzähler relativ günstig. Aber jetzt nach Japan sind die ja schweineteuer. Und ob die Bundeswehrdinger zuverlässiger sind als das, was man dort bekommt ist wohl auch die Frage. Außerdem ist es ja eine geführte Tour. Da werden die einen schon nicht über die Gräben führen, wo sie die Baumaschinen verbuddelt haben oder ähnliches.
So Kleinkram wie Intervallauslöser, Funkauslöser und Ersatzakkus kommen natürlich mit. Ich bin mir nur noch nicht sicher wie ich eine redundante Speicherung machen soll. Netbook wird wohl mitgenommen. Aber so viel Platz habe ich da auch nicht mehr drauf. Also evtl. noch div. kleinere Speicherkarten und meinen 16GB USB-Stick und über das Netbook dann umkopieren. Wobei eigentlich 32GB für JPG und RAW mit 1100 Bildern reichen sollten. Oder ich verzichte auf JPG, dann sinds noch ein paar mehr. @gpo Nur die Wegwerfkamera und die SLT zu Hause lassen? Nich wirklich ![]() |
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#5 | |
Registriert seit: 05.01.2011
Beiträge: 115
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#6 |
Registriert seit: 12.12.2007
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 5.100
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Bei einer geführten Tour sollten Dosimeter pro Nase eigentlich inbegriffen sein, ich würde das vorher sicherstellen. Zudem würd ich mir die Frage stellen, wie hoch dein Vertrauen in die Leute ist, die das veranstalten. Sind die bekannt? Kann man sich auf die verlassen?
Ist ja nur dein Leben, kannst nur du wissen, wie sicher du gehen willst. Ich würd übrigens so ne Staubmaske auch auf die Tour nehmen. Solltet ihr in irgendwelche Gebäude reingehen (weiss ja nicht, ob die das machen), dann könnte man leicht Staub aufwirbeln und das fänd ich persönlich schon ziemlich riskant. Selbst wenn der Staub nur schwach radioaktiv sein sollte, ist er einmal in deiner Lunge, strahlt er da jahrelang munter vor sich rum. |
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#7 |
Registriert seit: 14.06.2007
Ort: 97493 Bergrheinfeld
Beiträge: 32
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Hi,
und vorher eine Strahlenschutzfachkraft aufsuchen, die Dir erklärt was ein Dosimeter oder ein Dosisleistungsmesser misst, und wie man das interpretiert. minikino |
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#8 |
Registriert seit: 12.12.2007
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 5.100
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Ob und warum jemand da ne Fototour machen muss führ jetzt doch etwas arg am Thema vorbei, das muss er selber wissen. Da jetzt keine Grundsatzdiskussion, sonst kommt sicher bald jemand mit dem Schloss um die Ecke.
Noch eine Anmerkung zur Ausrüstung möchte ich noch machen: Ich würd offengesagt die Fotoausrüstung hinterher zu Hause an der frischen Luft bis ins kleinste grundreinigen und die Fototasche, nunja, die Tasche würd ich offengesagt wegschmeißen. ![]() |
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#9 |
Registriert seit: 03.12.2005
Ort: Köln
Beiträge: 795
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Hallo tino,
interessante Tour, die Du da vor hast. Ich habe auch schon mal mit einem Besuch geliebäugelt, bisher war es mir jedoch immer ein wenig riskant. ![]() Aber zurück zum Faden: Ich bin gelegentlich auch in verfallenen und verlassenen Gebäuden unterwegs. Was ich als Motiv an solchen Orten besonders interessant finde, sind eigentlich mehr die Spuren der Menschen die dort gelebt/gearbeitet oder was auch immer getan haben. So ist z.B. in einem verlassen Bergwerk die Architektur interessant, spannender finde ich aber die liegen gelassene Grubenlampen in der Lampenstube, Stempelkarten oder der vergessene Schnupftabak in der Waschkaue. Ähnliches denke ich könnte auch in Prypiat interessant sein, denn die Spuren der eiligen Evakuierung und der leigengelassenen Gegenstände machen die Tragik des Vorfalls im Bild greifbar. Neben dem bekannten Riesenrad könnte ich mir schon vorstellen, dass auch vermehrt Innenräume zum tragen kommen. Welche Ausrüstung hierfür sinnvoll ist must Du selber abschätzen, aber ich habe mich jedesmal in den Hintern gebissen, wenn ich aus Faulheit das Stativ im Auto gelassen und gerade dann ein echtes Motiv-HighLight im Zwielicht eines Innenraums gefunden habe. Mittlerweile schleppe ich mein Stativ eigentlich immer an einem Tragegurt von Manfrotto mit. ![]() Ein vernünftiges Weitwinkel finde ich gerde bei solchen Themen sinnvoll und eigentlich nur bedingt durch ein Fischauge zu ersetzen. Wenn Du Möglichkeit hast, würde ich mir eins zulegen. Ob es listig ist, vor Ort mit der Suche nach einer Linse und der Eingewöhnung anzufangen weiß ich nicht. Denn auf so einer Tour, die man sicherlich nicht oft wiederholt, sollte die Zeit nicht für Technikexperimente oder Linsensuche drauf gehen, oder? Was den Wechsel der Linsen angeht, würde ich mir vielleicht einen ausreichend großen Köcher am Gürtel fixieren (z.B. Tamrack oder Lowepro), so kannst Du die beiden bevorzugten Linsen zumindest permanent greifbar mitnehemen (eine an der Kamera und eine im Köcher) und must den Rucksack nicht zwischendurch absetzen. Ich drücke die Daumen und hoffe auf einen Reisebericht im Anschluß. ![]() Viel Spaß und gutes Licht!
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Grüße aus Köln David Geändert von KleinD7 (12.04.2011 um 01:23 Uhr) |
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#10 |
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.502
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Kürzlich wr bei SPiegel online ein Bericht / Interview mit dem Phtotgraphen, der die zeit des "Unfalls" photographisch begleitet hatte. Er sagte was von schwarzen Bilder, da die Strahlung den Film schwarz werden ließ .... vielleicht doch eine Kamera mit Film mit einpacken, um diesen Effekt zumindest teilweise nachzuvollziehen, wenn man sich diesem "Risiko" überhaupt aussetzen will.
Kein Mensch kann "definitiv verlässliche Angaben" die die Höhe der Strahlung machen, die zu schadlos ist - Grenzwerte sind nur Schätzungen und oftmals politische Definitionen .... |
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