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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Fotostories und -reportagen » Schottland Sommer 2015 – oder „eine Novemberwoche im August“
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Alt 23.08.2015, 18:19   #51
Dana

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 21.08.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 34.953
Na, das hab ich doch in meinem Erstbeitrag sofort geschrieben.
Ich habe definitiv die Farben angezogen. Mir ging es diesmal nicht um "so war es", das wäre einfach zu traurig gewesen. Ich habe die Farben rausgekitzelt, wo es ging und Zeichnung geholt, wo möglich.

Was ich nicht gemacht habe, ist zB Sonnenstrahlen reinzumalen, wo keine waren oder Licht zu setzen, wo keins war oder sowas. Ansonsten habe ich natürlich alles dran gesetzt, Stimmungen so zu präsentieren, wie sie mir dort vor Ort aufgefallen sind, aber nur im Ansatz sichtbar waren.
__________________
Liebe Grüße!
Blowing out someone else's candle doesn't make yours shine any brighter.
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Alt 23.08.2015, 19:31   #52
Irmi
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Ort: Sauerland 59***
Beiträge: 11.239
Und das ist Dir super gut gelungen
Das mit den Farbkurven muß ich mir mal ankucken.
Teiltonung ist ein Punkt in LR, da kann man den Lichtern oder den Schatten eine Tonung geben, eine Farbe sozugsagen. Ich kann es nicht besser erklären.
__________________
Gruß aus dem Sauerland Irmgard (IRMI) I.M.A f to / meine Glerie hier / I.M.A lerei
Ein Foto stellt den Augenblick dar, die Malerei die Interpretation
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Alt 23.08.2015, 19:34   #53
Dana

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 21.08.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 34.953
Ah ok! Nee, das mache ich nicht. Was ich aber manchmal mache, ist mit dem Maskierpinsel zu arbeiten. Maske drauf pinseln und dann heller oder dunkler ziehen, oder mehr Klarheit reinhauen.

Das mache ich zB manchmal, wenn die Berge zu flau sind oder beim Ziegenbock, der klar sein sollte und hinten trotzdem alles unscharf. Damit kann man dann gut zusätzlich arbeiten.
__________________
Liebe Grüße!
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Alt 24.08.2015, 01:37   #54
Vera aus K.
 
 
Registriert seit: 30.01.2009
Ort: Köln
Beiträge: 3.230
Ich habe Dana letztens geschrieben, dass ich anstatt meiner Familie und Freunden von meinem Urlaub zu erzählen, ihnen einfach den Link zum Thread schicken würde.

Auf diese Art würden sie deutlich (!) mehr erfahren – und sie bekämen auch sehr viel mehr zu sehen...


So, mittlerweile habe ich auch ein paar Bilder von den ersten zwei Tagen zusammengekramt und will nun auch mein Scherflein beitragen.

Meinen ersten Urlaubsabend habe ich in Frankfurt im Hotel verbracht, da ich nicht die Anreise am Morgen des Abflugs unternehmen wollte. In einem Dörfchen in der Nähe des Flughafens hatte ich im Vorfeld ein Hotel ausfindig gemacht, das ein sehr faires Paketangebot aus Übernachtung, Frühstück, Shuttle von und zum Flughafen und Parken am Hotel im Angebot hatte.

Kleine Randbemerkung zu diesen Paketangeboten: Da ist gutes Geld zu verdienen, und deshalb wird von einigen Hotels in der Bewerbung der Angebote geschickt getrickst. Wenn da zum Beispiel steht, „kostenfreier Shuttle zum Flughafen“, kann man davon ausgehen, dass es zurück entweder keinen Shuttle gibt, oder dieser teuer bezahlt werden muss. Und wenn mit „Shuttle zum und vom Flughafen“ geworben wird, muss man für beide Strecken im Rahmen des Taxipreises zahlen. Ähnlich sorgfältig muss man die Preisangaben zum Parken am Hotel lesen.

Ich kannte das schon alles und habe es wirklich sehr gut getroffen! Nachdem ich im Gastraum noch ein leckeres Champignonrahmsüppchen (tatsächlich mit frischen Champignons und selbst gekocht!) gegessen hatte, ging ich auf mein ausgesprochen großzügiges Zimmer und öffnete das Fenster. Es war himmlisch still, und der Vollmond nahm mich derart gefangen, dass er zu meinem ersten Motiv dieses Sommerurlaubs wurde. Das Stativ lag tief unten im Koffer, und so habe ich die Kamera schlicht auf der Fensterbank abgestützt und weit jenseits der blauen Stunde einfach mal ausgelöst (sorry, Toni ).


Bild in der Galerie

Wie Dana schon angemerkt hat, neige ich dazu, nicht allzu viel Zeit auf dem Flughafen zu verschwenden. - So beschreibe ich meine Herangehensweise – andere behaupten, ich komme gewohnheitsmäßig auf den letzten Drücker... Im Sinne der Schonung der Nerven meiner Mitreisenden habe ich dieses Mal einen zeitigen Shuttle gewählt … und war doch tatsächlich noch vor den anderen am Gate! Hah!

Auf geht’s!


Zitat:
Zitat von Dana Beitrag anzeigen
Den Windpark in der Nordsee habe ich diesmal irgendwie nicht ordentlich ablichten könnten, dafür einen an Land dann:
Ordentlich? Naja. Aber es ist mein erster Windpark im Ärmelkanal!


Bild in der Galerie

Zitat:
Zitat von Dana Beitrag anzeigen
Interessant finde ich auch die Anordnung der Felder in Deutschland und Schottland...total unterschiedlich! Schottland ist eindeutig sympathischer aus der Luft.
Und hübsch harmonische Schwünge hat der Bauer hier geschaffen!


Bild in der Galerie

Anflug auf Edinburgh mit den beiden Forth Bridges im Hintergrund.


Bild in der Galerie

Es folgen einige Ansichten auf unserem Weg nach Skye:



Bild in der Galerie


Schottisches Gold am Rogie Fall:


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Der Blick von unserem Häuschen aus, auf die Klippe am Ankunftsabend.


Bild in der Galerie

Ich werde versuchen, in den nächsten Tagen noch ein paar Ergänzungsbilder zusammenzutragen, aber ich bin nach einer OP an der linken Hand noch etwas gehandicapt und bitte daher um Nachsicht.
__________________
Viele Grüße,

Vera
________________________________________________
Für die, die meine Bilder (teilweise) nicht angezeigt bekommen hier steht die Lösung!
Vera aus K. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.08.2015, 10:37   #55
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.502
Schottisches Gold,
__________________
Gruß aus Bayern

Steve
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Alt 24.08.2015, 11:25   #56
Tom D
 
 
Registriert seit: 27.04.2009
Ort: Freigericht
Beiträge: 5.980
Schottisches Gold finde ich gut - ein Whisky(wasser)fall?
__________________
Viele Grüße, Tom

Ein Foto zeigt nicht die Wahrheit. Es schlägt nur eine Möglichkeit vor._______
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Alt 24.08.2015, 11:51   #57
Dana

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 21.08.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 34.953
Nee, ne...wir hatten KEIN Licht. GAR keins.

Da sind tolle Stimmungen dabei!
Schön auch, dass du dazu etwas geschrieben hast. Da kann ich auch mal Fremdgeschriebenes lesen, wie bei Tom auch. Schön, dass ihr nicht nur Bilder dazu schießt.

Hier noch ein kleiner Nachtrag meines 40. Kindergeburtstags, die Kamera ging rum: (keins der Bilder ist von mir geschossen)


Bild in der Galerie

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So...nu aber wieder zurück in die Gegenwart.

Freitag, 7.8. „Meet Tarzan!“

Wie immer war der erste Blick morgens der aus dem Fenster.
Och jo, das konnte was geben!
Fertigmachenfrühstückenlos!

Als erstes fiel mir eine lustige Schafsituation vor unserem Haus auf. Obwohl alle Schafe dort frei herum laufen durften, war wohl eins nicht brav gewesen:


Bild in der Galerie

Der Bauer hatte es dort sicher NICHT hinein verfrachtet.

Da es trocken war und bleiben sollte, standen heute die Fairy Pools auf dem Programm. Das war ein MUST SEE, da wollten wir unbedingt hin. Vorher wollte ich aber gerne nochmals zum Market in die Glendale Hall. Linda sagte, dass es freitags ein reiner Kunstgewerbemarkt sei und dass viele da ausstellten. Als ich ankam, saß eine kleine englische Lady mit einer kleinen Kasse an einem kleinen Tisch vor der Tür. Oha, Eintritt.
One Pound. Na, das ließ sich verkraften. Ich gab der Dame den einen Pound, sie schaute auf:
„Thank you, Love!“
Man ist bei Briten, Schotten, Iren schnell mal „Love“ oder was ähnliches, das hatte ich schon festgestellt. Allerdings schafft das auch eine freundliche Bindung, die ich sehr mag. Freudig und diesmal auch mutiger schritt ich in die Halle und schaute mich um. Linda war mit ihrem Stand diesmal in einer anderen Ecke, ich winkte ihr nur zu, da sie Kundschaft hatte und ich sie da nicht stören wollte.

Aber auch eine andere Dame bot Stricksachen an. Und sie hatte ein SO wunderschönes Oberteil…nu war ich ja schmaler, aber SO schmal nun auch nicht. Bedauernd streichelte ich es.
„I am too big….“
Die Dame lachte und meinte zwinkernd, dass sie auch auf Maß arbeite. Ich hatte vorher die Preise studiert, wusste, ich könnte mir solch ein handgefertigtes Teil eh nicht leisten und erklärte, dass wir morgen heimfahren würden, was die Dame bedauerte.
Wo ich denn herkäme.
„Germany“.
Aaaaaaach! Sie blühte auf. Ihr Mann, der bei Bosch arbeitete, war für seine Arbeit zwei Jahre in Deutschland gewesen – und sie mit. Sie hatten in der Nähe von Stuttgart gelebt. Ich finde das ja schon witzig, dass SO viele Menschen, mit denen man in GB spricht, entweder ein deutsches Verwandtenteil haben oder selbst in Deutschland für eine Weile gelebt haben. Das ist mir in Irland schon so gegangen und in Wales auch.

„Do you know, what I'm missing most?“
Sie schaute mich lächelnd an.
„Den Weihnachtsmarkt und die deutsche Bratwurst!“
Ich lachte.
„Na, einen Weihnachtsmarkt könnte man hier aber durchaus aufziehen. Im Prinzip verkauft ihr hier ja genau die Sachen, die man gerne auf Weihnachtsmärkten kauft.“
Sie grinste, meinte aber, das sei einfach nicht dasselbe…sie vermisse die Buden und den Schnee…und all das, was da dazu gehöre.

Dann fragte sie mich, wie wir denn mit dem Wetter klar kämen…und ich war ehrlich, dass wir ziemlich down deshalb seien. Sie meinte, dass es sogar die Schotten depressiv machen würde und der schlechteste Sommer seit vielen Jahren sei.
„BUT…“ sie grinste mich an:
„You know, who the scottish people call the rain?“
Ich blickte sie erwartungsvoll an.
„We know that our scottish rain just is liquid sunshine.“
........
....
..
Sehr niedlich, sich das Dreckswetter schön zu reden.

Wir unterhielten uns noch eine Weile über dies und das, auch hatte sie eine Mütze, die mir auch gut gefiel, aber mir leider zu eng war. Schade, sonst hätte ich zwei gehabt.

Damit die restlichen Mitfahrer draußen nicht die Krise kriegten, brach ich meinen Besuch in der Hall dann ab und trat wieder ins Freie. Da war noch alles ruhig und gelassen und wir setzten unsere Tour zu den Fairy Pools durch. Nach ein paar Meilen mussten wir in die Bucht, um Autos vorbei zu lassen, wie man das ja so oft macht. Nach den Autos kamen allerdings noch „ein paar“ italienische Wohnmobile, die zum Neist-Point unterwegs waren. Nur so ungefähr 20 Stück… Wohnmobil um Wohnmobil passierte unsere Stelle, alle bedankten sich nett, aber uns machte das eher Angst und wir waren froh, in der Gegenrichtung unterwegs zu sein.
Da wir die Strecke schon oft gefahren waren, hielten wir diesmal erst dann an, als wir neues Terrain befuhren:


Bild in der Galerie

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Und dann waren wir schon angekommen. Meine Güte, war da viel los. Der Vorsatz, nie wieder Schottland im Sommer zu besuchen, manifestierte sich gerade in Stein. Diesen Weg ging es hinunter:


Bild in der Galerie

Ich habe hier nur ein sehr gerades Stück aufgenommen, aber es ging ordentlich bergab und später wieder ein wenig bergauf…und später das Ganze ja dann in die andere Richtung. Und bei diesem Marsch merkte ich erst einmal, wie viel mir das fehlende Gewicht nun wirklich bedeutete. Ich bekam das echt gut hin, ich war fit!

Wir mussten über Rinnsale, aber auch über Bäche klettern, manchmal sogar von hohen Steinen zu anderen hohen Steinen springen, die mehr als Schrittweite auseinander lagen. Auf dem Hinweg war ich noch sehr ängstlich, manchmal musste Gottlieb mit seinen hohen Schuhen auf Steine im Fluss ausweichen, um mir die Hand zu geben. Auf dem Rückweg bewältigte ich alles ganz alleine und war stolz wie Oskar. Auf jeden Fall helfen solche Herausforderungen, meine Höhenangst in den Griff zu kriegen. Auch hier sind die Schotten sehr niedlich. Auf dem Hinweg musste eine Gruppe auf der anderen Seite warten, bis ich mich traute, an der Hand von Gottlieb wirklich über den Fluss zu springen, von einem hohen Stein auf den nächsten. Mir war das mörderpeinlich und erklärte den Wartenden, warum ich so ein Theater machte. "Take your time!", ein freundliches und verständnisvolles Lächeln kam von der anderen Seite. Keiner hatte es eilig, es gab kein Grummeln, weil ich den Laden aufhielt...und so konnte ich das auch gut schaffen.

Nun kam eine Strecke, auf der ich weniger geredet als Bilder gemacht habe (ja, kommt auch vor. ), daher zeige ich sie euch einfach mal ohne viel Worte. Überall waren kleine Fälle zu sehen, kleine Becken (Pools halt) und das eingefasst in eine wunderbare Natur.


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Und dann traf ich Tarzan!
Ich sah nur plötzlich, wie sich ein junger Mann, dem Zeichentrick-Tarzan von Disney nicht unähnlich, völlig bis auf die Badehose entkleidete. Es waren vielleicht 13 Grad Außentemperatur…dann kam die Actioncam an, seine Freundin filmte mit dem Handy…er kletterte barfüßig die Felsen entlang und dann ganz hoch…und dann:


Bild in der Galerie

Oh
mein
Gott.
Er sprang tatsächlich in das kleine Loch, unterhalb des Felsens! Ich glaube nicht, dass die tiefe Stelle breiter als zwei Meter war – und man musste sie gut kennen, um zu wissen, dass es dort tief genug war, um von so hoch hinein zu hüpfen! Mir blieb das Herz fast stehen.

Allerdings merkte man schnell, dass dieser Junge wirklich wie Tarzan war. Er kletterte am Felsen hoch wie ein Affe…


Bild in der Galerie

Auch völlig unwegsame Stellen überwand er ohne große Probleme. Wirklich krass.

Er hatte auch uns im Blick und man merkte, wie sehr er sich sonnte in der Aufmerksamkeit. Ich nehme mal an, die Videos seiner Tauchsprünge sind schon bei Youtube zu finden.

Weiter ging es mit dem Wandern und Fotografieren:


Bild in der Galerie

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Ich dachte, das Motiv auf der Postkarte gefunden zu haben, aber Stefan zog mir den Zahn. ER hatte es gefunden, das war ganz woanders…mist. Aber die Fairy Pools erstreckten sich ja den ganzen Weg lang und die anderen Motive waren ja auch schön gewesen.

Ich ruhte mich einen Moment auf einem Stein aus und wartete auf die Möglichkeit, einen der Wasserfälle OHNE Touristen zu fotografieren, als mich jemand am Ärmel zupfte:
„Is it yours?“
Die freundliche Dame hielt mir einen völlig verdreckten Graufilter samt Halterung hin.
„Oh, no, but I think I know, who’s the owner!“
Es sah aus wie Toms Filter. Ich nahm ihn an mich und bedankte mich bei der Finderin. Entweder war es Toms, dann war er glücklich oder es war nicht Toms, dann war ich glücklich. Es war Toms…aber so hatte er wenigstens seinen Graufilter wieder.

Als wir wieder den Berg hoch geächzt waren


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ging es weiter. HEUTE wollten wir es am Neist-Point nochmals versuchen. Allerdings wollten das nicht alle. Tom und Stefan waren genug gelaufen und wollten nur noch heim. Tino schloss sich uns an, daher packten wir ihn in unser Auto um. Auf dem Weg sahen wir schon recht viel versprechendes Licht:


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Und dann erst mal ein Schock!!!


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Glücklicherweise ist unser Gerd gesund und wohlauf! Und wir hoffen alle, das bleibt noch eine ganze Weile so!

Kurz vor dem Neist-Point wurde das Wetter immer schöner:


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…aber es war unglaublich kalt. Und so stürmisch… Egal, wir wollten heute Farbe sehen!

Als wir auf dem Hügel ankamen, wartete auch schon ein anderer Fotograf dort. Er war der Meinung, dass es wahrscheinlich keinen Sonnenuntergang geben würde, aber wie wir war er voller Hoffnung. Egal, es sah trotzdem schön aus, daher fotografierte ich halt erst einmal alles, das was hergab:


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Es kamen auch immer mehr Fotografen den Berg hoch. Allerdings merkte ich, wie meine Finger immer mehr einfroren. Es war SO kalt! Der Wind blies einem in die Klamotten und trotz Mütze musste ich meinen Schal um Ohren und Mund wickeln. Tino, der nur in hochgekrempelten Hosen, dünner Jacke und den Sandalen dort stand, zeigte doch nun erste „Abnutzungserscheinungen“
„Gott…iss des kalt…“ Zähneklappernd grinste er.
Trotzdem…die Lichtspiele waren zu schön.


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Und das Loch-Ness-Monster war anscheinend HIER gerade auf Urlaub! Tino hatte es entdeckt, obwohl es gaaanz leise heran geschlichen war:


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…UND ein zitterndes Weitwinkelselfie hab ich noch von Gottlieb und mir gemacht.


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Dann war Schluss. Eine Nebel- und Wolkenwand zog sich vor die Sonne, verdunkelte alles und der Sonnenuntergang hatte keine Chance. Ja, selbst schuld, wenn man vorher kein Sun-Set gekauft hatte!

Wir hatten auch sehr lange ausgeharrt, waren aber jetzt so durchgefroren, dass wir NICHT noch warten wollten, bis die Sonne vielleicht unten drunter wieder heraus kam. Und als wir gingen, packten die anderen Fotografen auch ein und folgten uns. Anscheinend musste einfach erst einmal einer aufgeben.

Beim Heruntersteigen sah Gottlieb noch eine „Freileitung“, die Monatsthema des letzten Monats gewesen war und fotografierte sie schnell noch:


Bild in der Galerie

Und dann ab nach Hause.
Ich schmiss die Reste aus unserem Kühlschrank zusammen, gab noch etwas frisches Huhn dazu, überbackte alles mit den 476287 Kilo an Cheddar, die wir noch hatten und wir mampften glücklich und zufrieden. Der Tag war anstrengend gewesen, aber SEHR schön.

Als wir uns darüber unterhielten, was morgen beim Aus- und Aufräumen des Hauses noch alles beachtet werden müsse, meinte Tom:
„Ich habe mal den Kissenbezug probeweise abgezogen…da ist noch einer drunter, der drauf bleiben muss, achtet da drauf.“
Gottlieb schaute auf:
„Probeabzüge? Die hab ich damals ganz woanders gemacht!“

Ein schöner Urlaub neigte sich langsam dem Ende entgegen, aber auch wenn wir morgen Skye verließen, konnten wir uns noch auf eine Nacht in Fort William und den Highlands freuen. Somit schlief ich nicht traurig, sondern vorfreudig ein.
__________________
Liebe Grüße!
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Dana ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.08.2015, 11:54   #58
amateur
 
 
Registriert seit: 01.10.2005
Ort: Region Hannover
Beiträge: 7.723
Schön die vielen Bilder zu sehen, weil wir in der Gegend vor 4 Jahren mal ein Haus gemietet hatten. Ich erkenne fast jede Ecke wieder.

Stephan
__________________
Für mehr Kategorischen Imperativ dieser Tage!
amateur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.08.2015, 11:56   #59
whz
 
 
Registriert seit: 11.04.2007
Ort: Österreichische Steiermark
Beiträge: 2.819
Also Dana,
mein herzlicher Glückwunsch, und danke für den Reisebericht. Alle Achtung, trotz des miesen Wetters hat du etliche ganz wunderbare zauberhafte und nicht wiederholbare Fotos gemacht, echt toll!!
__________________
LG
Wolfgang

Meine Bilder:
whz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.08.2015, 12:04   #60
Dana

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 21.08.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 34.953
Freut mich sehr, dass ihr den Bericht gerne lest und die Bilder gern anschaut. Für uns ist das eine Erinnerung, die wir nach einigen Jahren auch nochmals lesen. Über die Bilder bin ich auch mehr als froh.

In Irland letzten Sommer war es ja ähnlich...das Wetter war ziemlich mies, aber das Licht schaffte es immer wieder mal durch. Das sind dann die Bilder, die toll werden, wenn es von schlechtem in gutes Wetter wechselt. Wolken, schräges Licht, Dynamik...ich liebe es. =)
__________________
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Dana ist offline   Mit Zitat antworten
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