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#1 |
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Registriert seit: 17.02.2016
Ort: Bern
Beiträge: 5.318
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Digiskopie vs Digitalfotografie
Es ist erst wenige Jahre her, da habe ich Digiskopie nicht als ernstzunehmende Technik zur Fotografie wahrgenommen. Für mich war das eher eine Lösung für Nichtfotografen, die einen Beleg für eine Beobachtung haben wollten.
Mittlerweile ist in diesem Bereich jedoch einiges gegangen und ich habe auch erste Erfahrungen mit der Digiskopie machen können. Wer noch nie etwas von Digiskopie gehört hat, kann sich hier einen kurzen Überblick verschaffen. Ich habe gestern mal einen Vergleich gemacht und zeige euch hier das Resultat. → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Das erste Foto ist mir der Sony A1 II gemacht, mit dem 600er F4 mit 1.4 Telekonverter (840mm Brennweite) im APS-C Modus. Das zweite Foto mit dem Samsung Handy mit der 10MP Telelinse durch das Swarovski AT Balance, einem Spektiv, das eine 45-fache Vergrösserung erlaubt. Aus beiden Fotos habe ich einen 2400x1600 Pixel grossen Bereich ausgeschnitten, um hier im Forum einen Vergleich zeigen zu können. Es ist nicht erstaunlich, dass die Qualität des Sony Bildes besser ist, aber ich finde die Qualität des Digiscope Bildes erstaunlich gut. Zudem kann ich mir gut vorstellen, dass die Digiskopie mit einem modernen Handy (z.B. ein Vivo X300 Pro mit einem 200MP Zeiss APO Teleobjektiv) qualitativ noch besser ausfallen würde als mit meinem fast 3 Jahre alten, nicht auf Fotos optimiertem Handy. Aber es geht natürlich nicht nur um die Bildqualität, wenn man die Digiskopie mit der klassischen Fotografie vergleicht. Der grosse Vorteil der Digiskopie ist, dass man leichter unterwegs ist. Es reicht ein Spektiv und ein Handy. Das ist unbestritten der Hauptvorteil. Wenn es darum geht, schnell mal ein Foto zu machen, dann ist man mit einem Spektiv im Nachteil, bewegte Objekte sind schwer zu fotografieren. Insbesondere, weil man keinen Autofokus hat und weil der Handybildschirm draussen an der Sonne eher subobtimal ist. Kurz gesagt, es ist wesentlich aufwändiger, ein gutes Digiskopie Foto zu machen und hat mich vom Aufwand her etwas an die Astrofotografie erinnert. Da müssen ganz viele Faktoren zusammenpassen. Mit der Kamera ist das wesentlich einfacher und schneller. Obige Bilder sind beide freihand entstanden, auch das Digiskopie Foto, da das Swarovski AT Balance wegen der ausgezeichneten optischen Stabilisierung ohne Stativ verwendet werden kann. Damit lassen sich, im Gegensatz zu Spektiven auf dem Stativ, auch Vögel im Flug beobachten. Bei etwas langsameren Arten wie vielen Greifvögeln lassen sich damit Details erkennen, die mit einem klassischen Fernglas nur schwer auszumachen sind. Ich werde in Zukunft wohl etwas weniger mit dem 4.5kg Pack unterwegs sein, wenn es vorallem ums Beobachten und nicht ums Fotografieren geht
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Grüsse aus der Schweiz Hans-Peter Geändert von HaPeKa (03.04.2026 um 12:48 Uhr) |
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#2 |
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Registriert seit: 25.10.2016
Beiträge: 378
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Danke fürs zeigen und informieren, sehr spannend.
Swarovski hatte ich bislang nur mit Kristall-Deko in Verbindung gebracht |
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#3 |
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Registriert seit: 17.12.2007
Ort: Rhein-Main
Beiträge: 22.453
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Interessant - diese Frage habe ich mir tatsächlich schon öfter gestellt, wenn ich mal Leute mit Spektiven gesehen habe.
Z.B. das Habicht gibt es schon über 80 Jahre. Wir selbst haben ein Exemplar schon einige Jahre im Einsatz.
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- Video/Timelapse: Unter dem Sternenhimmel 2025 - Indian Summer Berchtesgaden - Harz im März - Nachthimmel Wasserkuppe - Sächsische Schweiz im November - Polarlicht Wasserkuppe - Tromsø im Winter - Schottische Highlands im Herbst |
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#4 |
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Registriert seit: 01.10.2011
Ort: Alf / Mosel
Beiträge: 18.639
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Danke für die ausführliche Info zum Thema.
Und das Bildergebnis der Kombi Spektiv/Handy ist im Vergleich VF-Kamera, geschossen mit absolutem High-End Equipment, wirklich beachtlich.
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Kritik und Kommentare an meinen Bildern sind immer willkommen. Euer Feedback hilft mir, mich fotografisch weiter zu entwickeln. Grüße aus Alf an der Mosel Peter |
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#5 | |
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Themenersteller
Registriert seit: 17.02.2016
Ort: Bern
Beiträge: 5.318
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Zitat:
Mein Daddy hatte auf den Wanderungen auch immer ein Habicht dabei, durch das wir in den 70er Jahren als Kinder Gämsen und Steinböcke beobachten konnten. Meine Mam (88) nutzt das noch heute vom Balkon aus, will gar nicht so genau wissen, wofür
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Grüsse aus der Schweiz Hans-Peter |
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#6 | |
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Themenersteller
Registriert seit: 17.02.2016
Ort: Bern
Beiträge: 5.318
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Zitat:
Ich kannte bei Ferngläsern bisher nur die digitale Stabilisierung und die hat mich vor ca. 5 Jahren noch nicht überzeugt. Ist wohl dieselbe Diskussion wie seinerzeit beim Vergleich zwischen optischem vs digitalem Sucher bei den Kameras. Im Fernglas konnte ich mich nicht mit der digitalen Anzeige anfreunden. Zudem wurden sie durch die verbaute Elektronik wesentlich bulkier, ohne Akku waren diese Ferngläser 'tot' ... Das ist beim Swarovski mit den stabilisierten Linsen ganz was anderes. Die Optik ist nach wie vor dieselbe, wie bei den klassischen Spektiven, einfach ohne Wackler ... und sollte mal der Akku ausgehen, hat man ein Spektiv, das dann halt wackelt wie alle, die man ohne Stativ nutzt.
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Grüsse aus der Schweiz Hans-Peter Geändert von HaPeKa (03.04.2026 um 12:49 Uhr) |
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#7 |
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Registriert seit: 01.10.2011
Ort: Alf / Mosel
Beiträge: 18.639
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Das „High End Equipment“ bezog ich auf die Kombination aus Sony A1II und FE 600mm f/4…..
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Kritik und Kommentare an meinen Bildern sind immer willkommen. Euer Feedback hilft mir, mich fotografisch weiter zu entwickeln. Grüße aus Alf an der Mosel Peter |
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#8 |
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Themenersteller
Registriert seit: 17.02.2016
Ort: Bern
Beiträge: 5.318
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Alles klar, hab's wohl überlesen
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Grüsse aus der Schweiz Hans-Peter |
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