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Zitat von Blue Ice
Guten Abend,
ich bin auf der Suche nach Portraitobjektiven.
Vielleicht kann ja der ein oder andere aus dem Nähkästchen plaudern und wertvolle Tipps weitergeben..
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Gerne.
Aber warum mehr Geld ausgeben als nötig?
Das Jupiter ist heute m.E. völlig überteuert. Es ist gar nicht so lange her, da wollte die Linse keiner für 30 Euro bei ebay haben.
Qualitativ untere Schublade, es ist im Grunde nur eine schlechtere Kopie eines westlichen Objektivs.
Ich hatte mit den ganzen russischen Nachbauten àla Jupiter, Industar usw nie so richtig gute Ergebnisse.
Die 58er Rokkore erleben seit Jahren einen ungebrochenen Hype, heute völlig überteuert.
Denke daran, auch hier KEIN AUTOFOKUS. Viele vergessen an der Stelle, welchen Luxus sie aufgeben.
Das AF 135/2.8 von Minolta würde ich nicht mal für 150 Euro nehmen, das ist es m.E. schlicht und einfach nicht wert.
Ich denke vom Preis-Leistungs-Verhältnis fährt Du für den Anfang mit dem
Minolta AF 100-200/4.5 am besten.
- Gut geeignet für Portraits (mit offener Blende für Portraits sehr brauchbar, hier kommt es eh nicht auf allerhöchste Schärfe an)
- Durchgehende Lichtstärke von 1:4.5
- 49mm Filtergewinde (kannst jede Menge Portrait-Filter günstig kaufen)
- Autofokus
- Preis so um die 50 Euro
- Was mir noch wichtiger erscheint: es ist kaum Gegenlichtempfindlich! Ich schieße Portraits häufig im Gegenlicht, das ging mit der Linse wunderbar, vermutlich wegen des einfachen optischen Aufbaus.
Oder wenn es doch ein Makro sein darf, dann irgendwas zwischen 90 und 105 nehmen. Die sind alle gut genug für Portraits.
Die ganzen Standardzooms àla 28-75 wären mir persönlich viel zu kurz von der Brennweite.
Viele Grüße,
Tani
P.S. Das M42 Pentacon 135mm/2.8 habe ich auch da. Es ist eine meiner schlechtesten Linsen, schärfemäßig kommt es an kein Ofenrohr ran und sehr Streulicht-empfindlich. Zum Ausprobieren der Brennweite für 20 Euro ganz gut, aber für alles weitere...