Zitat:
Zitat von Wagner136
Aus der Uhrenwelt weiß ich, dass Spritzwasser tückisch ist, weil sehr hoher Druck entstehen kann - nur punktuell und nur für kurze Zeit, aber da muss die Dichtung recht feste sein. Deshalb der Haftungsausschluss mit dem Begriff "wasserdicht". Uhren, hat mir mal ein Händler erklärt, sind erst "ab 100m" wirklich dicht - der Rest taugt zu Baden gehen, aber nicht für Spritzwasser...
Klingt dennoch widersprüchlich, zuerst die Dichtungen preisen und dann ein Haftungsausschluss
Meine Vermutung: Kamera und Objektiv halten ein paar Momente Nieselregen aus, oder mal ne Wolke, die vom Springbrunnen rüberweht.
Spritzwasser allerdings - was für ein Einsatzzweck soll das sein? Ich glaube, wenn die Gefahr besteht, dass ein richtiger Schwung Wasser über die Kamera kommt, dann brauchste schon ein Unterwasser-Gehäuse...
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Nieselregen oder die Wolke vom Springbrunnen - das
ist Spritzwasser.
Einen Eimer Wasser drüberschütten wäre Schwallwasser.
Mit dem Wasserschlauch draufhalten wäre Strahlwasser.
"Spritzwassergeschützt" ist also die am wenigsten anspruchsvolle Kategorie. Immerhin kann man davon ausgehen, dass sich die Konstrukteure bei der Alpha 700, 900 (und damit auch 850) ein paar Gedanken darüber gemacht haben, als sie das Gehäuse konstruierten. Bei den Objektiven frage ich mich, ob es so schwierig gewesen wäre, bei Zeiss- und G-Objektiven am Bajonett eine umlaufende Dichtung anzubringen, so wie es andere Hersteller bei ihren Top-Objektivserien auch machen. Es sieht doch so aus, als sei das A-Bajonett von Sony extra deshalb mit einem erweiterten Auflagering versehen worden. Ohne Dichtung nützt der allerdings nichts.