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Hallo vokuit00,
der Zoomfaktor beschreibt den Umfang der Brennweitenverstellung. Die Brennweiten werden als Kleinbildäquivalent angegeben, um bislang analog fotografierenden Kleinbild-Usern eine Vorstellung vom Bildwinkel zu geben, der bei den eingestellten Brennweiten erfasst wird.
Mit der Angabe nur des eigentlich einzig und allein maßgebenden Bildwinkels können die meisten User jedoch nichts anfangen. Bei der Angabe 28 mm (Brennweite) weiß jedoch der User mit analoger Vergangenheit, dass es sich um ein Weitwinkel mit rund 76° Bildwinkel handelt, also VIEL auf dem Bild, Details jedoch sehr klein. Bei der Einstellung 200 mm (Tele) hat man einen Bildwinkel von rund 12.5°, also WENIG auf dem Bild, dafür jedoch schön groß/nah.
Die eingestellte Brennweite - genauer: der erfasste Bildwinkel - ist für die Verwacklungsgefahr maßgebend. Bei Weitwinkel weniger kritisch, bei Tele kritischer.
Als Faustegel für freihändiges Fotografieren und verwacklungsarme Fotos gilt: Belichtungszeit (in s) = 1/Brennweite (in mm). Beispiel: Bei 28 mm kann man mit 1/28 s Belichtungszeit auf verwackungsarme Fotos hoffen, bei 200 mm erst mit 1/200 s und kürzer.
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