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Alt 04.09.2009, 11:36   #4
chri$ti@n
 
 
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Zitat:
Zitat von MemoryRaider Beitrag anzeigen
Argnh, mann ist das alles schwierig zu verstehen ^^. Das heißt, wenn man im Sony Image Converter eine RAW-Datei anklickt und dann ein Bild sieht, hat bereits eine Konvertierung stattgefunden (nämlich der Sensordaten).
Ich versuche, den Vergleich zu Analog darzustellen: Das RAW ist nichts anderes, als es bei Analogfotografie der Negativfilm ist. Dieses gibt es nur einmal und kann dann beliebig oft auf unterschiedliche Art und Weise ausbelichtet werden.

Zitat:
Zitat von MemoryRaider Beitrag anzeigen
Ich liege also falsch, dass wenn ich eine RAW-Datei im Sony-Converter öffne, hier eine unbearbeitete Daten sehe. Hat bereits dann eine Bearbeitung stattgefunden? Oder kann man sagen, dass das im Converter geöffnete Bild der "rohen" Version zumindest am nächsten kommt? Sinn würde es doch nur machen, wenn ich die Rohdaten so angezeigt bekomme, dass wirklich noch keine Veränderung stattgefunden hat.
Die RAW-Daten ergeben streng genommen gar kein Bild. Alles, was der RAW-Konverter anzeigt, ist eine Interpretation der RAW-Daten, sodass ein Bild dabei herauskommt. Dazu werden aktuelle Einstellungen des RAW-Converters herangezogen und die Ansicht zeigt, wie das Bild mit diesen Einstellungen aussieht.

Kurzum: RAW ist kein Bild-Format, sondern ein reines Datenformat. Die Anzeige eines RAWs hängt völlig von der Implementierung des RAW-Converters und dessen aktuellen Einstellungen ab, während ein JPG, TIF o.ä. eigentlich von jedem Bildbetrachter gleich angezeigt (abgesehen von Details wie Farbprofil, Skalierungsrendering, automatische Schärfung usw.) werden muss.
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