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Alt 13.07.2009, 10:57   #6
Itscha
 
 
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Zitat:
Zitat von Anaxaboras Beitrag anzeigen
Von "massiv" weichgebügelten Flügelrändern zu sprechen, die die ganzen Bilder "matschig" wirken lassen, finde ich jetzt allerdings schon etwas übertrieben
Da gebe ich Dir sofort Recht. Ich vermute mal, die (Flügel-)Randunschärfe fällt beim ersten Bild nur extra-stark auf, weil der Hintergrund keinerlei Struktur hat.

Zitat:
Zitat von Anaxaboras Beitrag anzeigen
Man kann sich ja auch mal fragen, ob denn bei einem Insektenmakro wirklich immer das ganze Tier von vorne bis hinten scharf sein muss.
Sehe ich auch so. Warum sollten die Dinger immer ganz scharf sein? Wenn die Schärfe an der richtigen Stelle sitzt, isses doch gut. Es muss ja nicht immer die Referenzaufnahme fürs Bestimmungsbuch sein. Die sind (nicht nur) manchmal langweiliger, als ein Foto mit Unschärfe/Schärfe-Anteilen. Wie Du ganz zu Recht sagst: Siehe Portrait.
Darüber hinaus ist es auch sehr kniffelig, einen sich bewegenden Schmetterling so genau in der Schärfeebene zu haben, dass alles scharf ist. Das klappt oft nur bei schockgefrosteten Flattermännern morgens um 4:30 Uhr mit Stativ recht zuverlässig. Und DIE Bilder beeindrucken zwar oft, sind aber in der Masse auch langweilig.
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Gruß,
Itscha

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